Mittwoch, 6. Dezember 2023

Neues aus der Region

Tipps für interessante Veranstaltungen / Informationen

Die ‘s Blättsche-Redaktion reagiert auf Leser-Ideen. So gab es den Wunsch, Veranstaltungen und Informationen, die Kommunen übergreifend interessant sind, zusätzlich in einer eigenen Rubrik “Neues aus der Region” zusammenzufassen. Dem kommt die Redaktion natürlich gerne nach, sofern Veranstaltungs-Hinweise geliefert werden. Diese immer an die E-Mail-Adresse redaktion@blaettsche.de

TERMINE IN DER REGION

29. November, Vortrag über Afghanistan
Advents- und Weihnachtsmärkte in der Region / Überblick

Gewarnt wird vor einer derzeit im Umlauf befindlichen Spam-Mail. Bild: privat

>> Warnung vor aktuellen SPAM-Mails: Auf eine besonders perfide Art, Menschen hereinzulegen, hat uns heute ‘s Blättsche-Leserin Sonja K. hingewiesen.

Derzeit erhalten – auch in unserer Region – Personen Mails mit dem Betreff “Mandat für Gerichtsverfahren” vom Justizministerium Amtsgericht München mit der Bitte um eine Antwort an eine Privatmail. Die Mail-Empfänger werden zu folgender Tätigkeit aufgefordert.

“𝗕𝗶𝘁𝘁𝗲 𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗲𝗻 𝗦𝗶𝗲 𝗱𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻𝗱 𝗮𝘂𝗳 𝘂𝗻𝘀𝗲𝗿 𝗘𝗿𝘀𝘂𝗰𝗵𝗲𝗻 𝘂𝗺 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗮𝗿𝗯𝗲𝗶𝘁 𝗶𝗺 𝗭𝘂𝘀𝗮𝗺𝗺𝗲𝗻𝗵𝗮𝗻𝗴 𝗺𝗶𝘁 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝘄𝗶𝗲𝗴𝗲𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗕𝗲𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲, 𝗱𝗶𝗲 𝗦𝗶𝗲 𝗯𝗲𝘁𝗿𝗶𝗳𝗳𝘁. 𝗜𝗵𝗿 𝗮𝗻𝗵𝗮𝗹𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝘀 𝗦𝗰𝗵𝘄𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻 𝗶𝗻𝗻𝗲𝗿𝗵𝗮𝗹𝗯 𝘃𝗼𝗻 𝟰𝟴 𝗦𝘁𝘂𝗻𝗱𝗲𝗻 𝗳ü𝗵𝗿𝘁 𝘇𝘂 𝗲𝗶𝗻𝗲𝗿 𝘀𝗼𝗳𝗼𝗿𝘁𝗶𝗴𝗲𝗻 𝘀𝘁𝗿𝗮𝗳𝗿𝗲𝗰𝗵𝘁𝗹𝗶𝗰𝗵𝗲𝗻 𝗩𝗲𝗿𝗳𝗼𝗹𝗴𝘂𝗻𝗴 𝗻𝗮𝗰𝗵 𝗴𝗲𝗹𝘁𝗲𝗻𝗱𝗲𝗺 𝗥𝗲𝗰𝗵𝘁.𝗔𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝗲𝗻 𝘀𝗶𝗲 𝘀𝗼 𝘀𝗰𝗵𝗻𝗲𝗹𝗹 𝘄𝗶𝗲 𝗺ö𝗴𝗹𝗶𝗰𝗵 𝗱𝗶𝗿𝗲𝗸𝘁 𝗮𝗻 𝗱𝗶𝗲 𝗶𝗻 𝗱𝗲𝗿 𝗕𝗲𝘀𝗰𝗵𝘄𝗲𝗿𝗱𝗲 𝗴𝗲𝗹𝗯 𝗺𝗮𝗿𝗸𝗶𝗲𝗿𝘁𝗲 𝗔𝗱𝗿𝗲𝘀𝘀𝗲, 𝘂𝗺 𝘄𝗲𝗶𝘁𝗲𝗿𝗲 𝗣𝗿𝗼𝗯𝗹𝗲𝗺𝗲 𝘇𝘂 𝘃𝗲𝗿𝗺𝗲𝗶𝗱𝗲𝗻.”

Diese Mails gehören in den Papierkorb, es handelt sich um SPAM-Mails. Die Kriminalpolizei würde niemals solche Mails versenden und schon gar nicht um eine Rückantwort an eine private Mail verlangen. Also: Augen auf beim Empfang solcher Mails in den nächsten Tagen und Wochen. Die Hanauer Betrugsabteilung der Polizei ist inzwischen über den Vorgang informiert.

>> Vortrag Afghanistan: Am Mittwoch, 29. November, um 19.30 Uhr ist Dr. med. Reinhard Erös zu Gast im Franziskanergymnasium Kreuzburg in Großkrotzenburg, Niederwaldstraße 1.

Der Oberstarzt a.D. wird zum Thema „Quo vadis Afghanistan – Die soziale und Sicherheitslage nach dem Abzug des Westens“
referieren.

Der Referent kennt das Land am Hindukusch seit Mitte der 80er Jahre. Während der sowjetischen Besatzung des Landes, hat er über fünf Jahre unter Kriegsbedingungen die Bevölkerung in den Bergdörfern ärztlich versorgt.

Nach dem Sturz der Taliban gründete er 2001 mit seiner siebenköpfigen Familie die Stiftung „Kinderhilfe Afghanistan“. Seither wurden in ehemaligen Taliban-Hochburgen im Osten des Landes und im Westen Pakistans u.a. 30 Schulen mit ca. 60.000 Schülern , drei Berufsschulen, eine Universität, zwei Waisenhäuser und drei Mutter-Kind-Kliniken gebaut und ausgestattet . Alle Projekte werden ausschließlich mit privaten Spenden, unter Verzicht auf öffentliche Mittel, finanziert. Mehr als 2.000 AfghanInnen finden dort Arbeit und Lohn.

Erös lebt und arbeitet die Hälfte des Jahres vor Ort. Er spricht die Sprache der Menschen und begegnet ihnen mit Respekt und in Augenhöhe.
Seit seiner vorzeitigen, freiwilligen Pensionierung 2002 hat Erös Polizeibeamte, Offiziere der NATO, Hilfsorganisationen und Journalisten für ihren Einsatz in Afghanistan ausgebildet. Er hat das Auswärtige Amt und den Bundestagsausschuß „Entwicklungshilfe“ beraten und in mehr als 3.000 Veranstaltungen im In- und Ausland zu Afghanistan vorgetragen.

Für seine Arbeit wurde Erös u.a. mit dem Bundesverdienstkreuz Erster Klasse, dem Bayerischen Verdienstorden, sowie dem Theodor Heuss- und dem Europäischen Sozial-Preis ausgezeichnet.

In seinen beiden Bestsellern „Tee mit dem Teufel – als Arzt in Afghanistan“ und „Unter Taliban, Warlords und Drogenbaronen“ erklärt Erös Kultur und die jüngste Geschichte und schildert seine persönlichen Erfahrungen aus einem noch immer archaisch geprägten Land.
www.kinderhilfe-afghanistan.de

>> Advents- und Weihnachtsmärkte in der Region: Einen Überblick findet ihr hier.

>> Streuobstfreundee Mühlheim/Hanau: Nun fand die 46. Baumpflanzaktion auf dem Gailenberg in Mühlheim statt. Bei der Aktion fanden 72 Hochstämme ihr neues Zuhause. In diesem Jahr wurde die jährliche Baumpflanzaktion erstmals nicht mehr von der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, sondern von den Streuobstfreunden Mühlheim / Hanau organisiert.

Die Aktion, finanziert von der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Kreis Offenbach, bietet Grundstücksbesitzern im Kreis Offenbach die Möglichkeit, hochstämmige Streuobstbäume kostenlos zu bestellen. Die Voraussetzung um an der Baumpflanzaktion teilzunehmen ist, dass die Streuobstwiese auf die der Baum gepflanzt wird, in der Mühlheimer Gemarkung liegt.

Neben dem organisatorischen Wandel hat sich auch die Auswahl der angebotenen Baumsorten geändert. In diesem Jahr wurde besonderes Augenmerk auf Sorten gelegt, die sich besser an den sandigen, trockenen Boden des Gailenbergs anpassen. Die Streuobstfreunde Mühlheim / Hanau sind stolz darauf, die wertvolle Tradition der Baumpflanzaktion fortsetzen zu können.

>> Weihnachtshelfer gesucht: Franziskus-Haus in Hanau sucht ehrenamtliche Unterstützung für Heilig Abend.

Nette Gesellschaft, leckeres Essen und das ein oder andere Geschenk: Auch in diesem Jahr soll im Franziskus-Haus in Hanau wieder ein Weihnachtsfest für wohnungslose Menschen stattfinden. Damit dies gelingt, sucht die Ökumenische Wohnungslosenhilfe ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die an Heilig Abend tatkräftig mit anpacken wollen.

Während Weihnachten für die meisten Menschen ein Fest der Freude ist, ist es für viele Wohnungslose eine besonders schwierige Zeit. Nicht nur kalte Temperaturen sorgen für herausfordernde Tage.

Auch verschiedene Erinnerungen und Emotionen kommen auf. „Mit unserem Weihnachtsfest wollen wir Menschen ohne festen Wohnsitz die Möglichkeit geben, gerade in dieser besonderen Zeit nicht alleine sein zu müssen“, erklärt die stellvertretende Einrichtungsleiterin und Ehrenamtskoordinatorin Konstanze Fritsch. Auch wenn das Franziskus-Haus in Trägerschaft des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis und des Diakonischen Werkes Hanau-Main-Kinzig 365 Tage im Jahr geöffnet ist: An Weihnachten soll es dabei auch etwas festlicher zugehen als an anderen Tagen.

Ein leckeres Festessen und kleine Geschenke sollen wieder dafür sorgen, dass auch unter den wohnungslosen Gästen an diesem Tag etwas Weihnachtsstimmung aufkommt. Neben den hauptamtlichen Mitarbeitern der Einrichtung, die an den Feiertagen im Dienst sind, braucht es hierfür ehrenamtliche Unterstützung: Gesucht werden vier bis fünf Freiwillige, die bereit sind, ihre Zeit an Heilig Abend von 15 bis ca. 21 Uhr anderen Menschen zu schenken.

„Wir brauchen Unterstützung beim Zubereiten und Ausgeben der Speisen und beim Verteilen der Geschenke“, zählt Fritsch auf. Besonders wertvoll seien aber auch die netten Gespräche mit den Gästen des Festes, wie die Ehrenamtskoordinatorin weiß. „Unsere Klienten und Klientinnen freuen sich gerade an Weihnachten besonders über ein offenes Ohr und ein nettes Lächeln.“ Die Helfer*innen sollten offen und zugewandt sein. Interessierte können sich bis Anfang Dezember im Franziskus-Haus bei Konstanze Fritsch unter der 06181-360935 oder per Email an beratung.franziskus-haus@caritas-mkk.de melden. Abläufe und Räumlichkeiten werden bei einem Vortreffen im Franziskus-Haus ausführlich besprochen.
Das Franziskus-Haus ist eine ganzjährig geöffnete Einrichtung der Ökumenischen Wohnungslosenhilfe in Trägerschaft des Caritas-Verbandes für den Main-Kinzig-Kreis.

Es bietet wohnungslosen Menschen Beratung, Unterkunft und Essen sowie Kleidung.
Die sozialpädagogische Arbeit im Übergangswohnheim unterstützt die Menschen bei der Erreichung persönlicher Ziele. Bei Bezug von eigenem Wohnraum ist eine Begleitung durch das Betreute Wohnen möglich.
Nähere Informationen über das Franziskus-Haus erhalten Sie unter der Telefonnummer 06181/3609-0 oder auf der Homepage: www.franziskus-haus-hanau.de

Anschrift: Matthias-Daßbach-Straße 2, 63450 Hanau
Spendenkonto: Sparkasse Hanau, IBAN DE03 5065 0023 0000 0987 49, BIC HELADEF1HAN

>> Tag der offenen Tür an der Kreuzburg: Eingekleidet in Laborkitteln und mit Schutzbrillen bekommen Grundschüler das Gefühl, zu experimentieren wie die Großen. Durch das Streicheln einer Schlange erlebt man die Biologie hautnah und tanzende Roboter zeigen, was die Informatik alles kann.

Zum Tag der offenen Tür im Franziskaner-Gymnasium Kreuzburg gaben die einzelnen Fachbereiche Einblicke in ihre Unterrichtsinhalte und -methoden und begeisterten damit die Gäste, vorwiegend Grundschüler mit ihren an einer Anmeldung interessierten Eltern. Doch was unterscheidet das Lernen an einer Schule mit christlich-franziskanischem Leitbild von anderen Schulen?

Wie Schulleiter Thomas Wolf in seinem Vortrag erklärte, wird an der Kreuzburg jeder Einzelne so angenommen, wie er ist, und Möglichkeiten für die persönliche Entfaltung geboten. Mit diesem Ziel wurde am Kreuzburggymnasium zum Beispiel der sogenannte „Freie Lernbereich“ in den Jahrgangsstufen 5 bis 10 geschaffen.

Nachdem in der Jahrgangsstufe 5 mit dem Fach „LIT Learn IT“ Grundlagen für nachhaltiges Lernen vermittelt und im Schöpfungsprojekt franziskanische Werte vermittelt wurden, sollen die Angebote in der Jahrgangsstufe 6 der Interessensfindung dienen: Wählbar sind dabei Angebote wie „Nähen“, „Outdoor-Abenteuer“, „Theater“, „Robotik“ oder „Physikalisches Experimentieren“.

In den Jahrgangsstufen 7 und 8 stehen die Persönlichkeitsentwicklung und ein eigenes Forschungsprojekt im Mittelpunkt. In der 9. und 10 wird das soziale Handeln als eigener tatkräftiger Beitrag in der Gesellschaft besprochen und eingeübt und gleichzeitig können in diesen beiden Jahren über klassenübergreifende Wahlpflichtkurse individuelle Interessen verfolgt werden (z.B. in den Bereichen Psychologie, Beruf-Wirtschaft-Recht oder Kunst).
Schulleiter Thomas Wolf betonte, dass Schülerinnen und Schüler an der Kreuzburg auf ein Leben in der Gesellschaft mit christlichen Werten vorbereitet werden sollen.

Angebote wie die intensive Vor- und Nachbereitung des Sozialpraktikums, Familienseminare zur Stärkung der Klassengemeinschaft, Seminare zur Auseinandersetzung mit Themen wie z.B. der Pubertät und spirituelle Impulse, insbesondere zur Advents- und Fastenzeit, sind Bestandteile des franziskanische Profils. Um die genannten Bildungsziele zu erreichen, werde, so Wolf, ein moderner, zukunftsorientierter Unterricht angeboten, der sich am 4K-Modell mit folgenden zeitgemäßen Kernkompetenzen für das Lernen im 21. Jh. orientiert: Kreativität, Kritisches Denken, Kommunikation und Kollaboration. Unterstützt wird der Unterricht am Gymnasium durch die Verwendung digitaler Methoden und Medien. Seit 2021 sind alle Jahrgangsstufen mit digitalen Endgeräten ausgestattet und das Mediencurriculum wird stetig weiterentwickelt, um die Vermittlung der vier Kernkompetenzen in Kooperation mit den anderen Fächern unter Verwendung moderner didaktischer Methoden zu gewährleisten.

Die Informationen über die zahlreichen Angebote des Franziskanergymnasiums wurden am Tag der offenen Tür nicht nur vom Lehrerkollegium vorgestellt. Dankend nahmen die Besucher auch die Gelegenheit wahr, an verschiedenen Stationen mit Schülern zu sprechen oder von Elternvertretern des Schulelternbeirates oder des Freundeskreises von ihren Erfahrungen zu hören. Auf der Basis der gewonnenen vielfältigen Einblicke wird den Familien die Entscheidung über den passenden zukünftigen Lernort der Kinder sicher leichter fallen.

>> Projektwoche an der Kreuzburg: Im November fand am Franziskanergymnasium Kreuzburg in Großkrotzenburg „Ein Abend mit Moritz Daniel Oppenheim“ statt. Jene Veranstaltung verschrieb sich dem regionalen Maler, welcher der jüdischen Gemeinde Hanau angehörte und über die Grenzen zu internationalem Ruhm gelangte.

Bild: privat

Die Schüler haben sich im Rahmen der Projektwoche intensiv mit den jüdischen Leben in Frankfurt und Hanau auseinandergesetzt. Hierzu besuchten sie unter anderem das Jüdische Museum sowie das Museum Judengasse in Frankfurt und erhielten eine Führung über den jüdischen Friedhof in Hanau.

Am Abend wurden nun die Projekte und deren Ergebnisse aus dieser Zeit präsentiert. So entstanden z.B. Actionbounds, die sich der Biographie und dem Werk Oppenheims widmeten. Andere Gruppen haben sich mit weiteren Biografien von Vertretern jüdischer Emanzipation wie etwa der Bankiersfamilie Rothschild auseinandergesetzt und haben diese kreativ als Podcast oder Brettspiel verarbeitet. Mit Blick auf moderne Musik wurde der Frage nachgegangen, wie Ghetto-Erfahrungen früher und heute darin verarbeitet wurden.

Bildgewaltig waren die Fotodokumentation Jüdischen Lebens am Beispiel von jüdischer Gemeinde und jüdischem Friedhof, sowie die Bühneninszenierung zur Atmosphäre in den jüdischen Salons des 19. Jahrhunderts. In verschiedenen Klassenzimmern der Schüler stellten die Schüler ihre Projektergebnisse aus und standen den interessierten Besucher/-innen Rede und Antwort. Schulleiter Thomas Wolf zeigte sich begeistert von der Vielfalt der entstandenen Ergebnisse: „Es ist beeindruckend, in welch kurzer Zeit sich die Schüler in diese komplexe Zeit eingearbeitet haben. Für das Gelingen standen ihnen nur wenige Tage zur Verfügung. Dass sie wie selbstverständlich ihre Arbeitsergebnisse einem großen Publikum präsentiert haben, ist ein großer Lernerfolg, den wir künftig auch weiteren Schülern ermöglichen werden.“

Das Herzstück der Projektwoche und auch des Abends bildete die der Dokumentarfilm „Moritz Daniel Oppenheim macht Schule“, der von Isabel Gathof, einer Hanauer Filmproduzentin und Alumna der Kreuzburg realisiert wurde. „Ich freue mich sehr darüber, dass die Kreuzburg das Thema meines Films in ihr schulisches Curriculum aufgenommen hat. Mich berührt die inhaltliche Tiefe und die Begeisterung der Klassen, mit der sie sich dieser ihnen doch fremden Zeit und Kultur auseinandergesetzt haben,“ befand Gathof am Ende der Veranstaltung.

BIld: privat

Der Abend stieß sowohl bei den Schülern als auch bei den zahlreichen Besuchern auf großes Interesse und wusste, die Anwesenden zu begeistern. Carsten Reichert, pädagogischer Stufenleiter der Jahrgangsstufen 9/10, hat die Projektwoche mit einem Dutzend weiterer Kollegen organisiert und vorbereitet. Er ordnete in seiner Moderation des Abends die Bedeutung der Projektwoche und des Abends noch einmal abschließend ein: „In einer Zeit, in der Jüdischsein in Deutschland nicht mehr gefahrlos gezeigt und gelebt werden kann, ist es wichtig, dass wir uns auf die Wurzeln jüdisch-deutscher Geschichte besinnen und betonen, dass ein friedliches Zusammenleben beider – ja, aller – Religionen in unserer Gesellschaft wichtig und möglich ist. Dies haben unsere Lernenden in eindrucksvoller Weise herausgearbeitet.“

>> Franziskaner verlassen Großkrotzenburg: Mehr zur Meldung hier.

>> Jeden Freitag von 13 bis 18 Uhr ist der Mainhäuser Wochenmarkt an der Pfarrkirche in Zellhausen geöffnet. Mehr in der Rubrik “Neues aus Mainhausen”.

>> Kriminalstatistik: Allemal interessant für alle ‘s-Blättsche-Leser ist die Kriminalstatistik zum Ostkreis, über die Polizeihauptkommissar Thomas Eck nun die Öffentlichkeit informierte. Einen ausführlichen Bericht “‘Feuerkelch’ schnappt Feuerteufel” findet ihr hier.

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