Sonntag, 14. August 2022
's Blättsche Lokales An neuralgischen Punkten blitzen

An neuralgischen Punkten blitzen

Stadtpolizei setzt jetzt auch „Enforcement Trailer“ gegen Temposünder ein

Höchstgeschwindigkeiten im Straßenverkehr können vom “Enforcement Trailer “, einem semi-stationären Messgerät an wechselnden Standorten und ohne ständigen Personaleinsatz überwacht werden. Einen solchen Anhänger schafft jetzt auch die Stadt Hanau zum Einsatz im gesamten Stadtgebiet an. Der Magistrat hat dem zugestimmt. 
“Leider ist es nötig, dass wird die Kontrollintensität erhöhen müssen”, begründet Stadtrat Thomas Morlock den Schritt. Dazu gehöre auch, das zuständige Personal aufzustocken. Der “Enforcement Trailer” ergänzt die vorhandenen stationären Messgeräte und mobilen Blitzer. 
Die Landespolizei und die Stadt Offenbach hätten damit bereits gute Erfahrungen gemacht, so der Verkehrs- und Ordnungsdezernent weiter.

Der Vorteil bestehe auch darin, dass Tempoverstöße an neuralgischen Punkten selbst über einen längeren Zeitraum dort rund um die Uhr möglich seien, ohne dass Personalaufwand bei Messungen aus dem Pkw oder mit “Dreibein” entstehe.
Die Stadt Hanau gibt für den Anhängerblitzer der Stadtpolizei rund 170.000 Euro aus; darin sind Schulungskosten enthalten. Hinzu kommen jährlich knapp 3.000 Euro Wartungskosten.

Bildtext: Wie hier, gehört künftig auch in Hanau ein “Enforcement Trailer” zum Straßenbild. Foto: Vitronic

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