Freitag, 2. Dezember 2022
's Blättsche Lokales Autoposer am Kinzigbogen kontrolliert: OB Kaminsky lobt Polizeieinsatz in Hanau

Autoposer am Kinzigbogen kontrolliert: OB Kaminsky lobt Polizeieinsatz in Hanau

80 Fahrzeuge auf dem Parkplatz am Kinzigbogen kontrolliert

Einmal mehr traf die Hanauer Polizei am Freitagabend auf dem Parkplatz am Kinzigbogen zahlreiche junge Leute mit ihren Autos an, die sich dort unberechtigt trafen.
Kurz vor 22 Uhr hatten sich mehrere Anwohner darüber beschwert, dass auf dem Areal verbotener Weise Rennen gefahren würden und einige mit ihrem Wagen driften würden. Da aus ähnlichen Meldungen in der Vergangenheit bekannt war, dass beim ersten Anblick eines Polizeifahrzeugs schlagartig in alle Richtungen weggefahren wird, zogen die Beamten mehrere Streifenwagen der umliegenden Dienststellen zusammen und riegelten dann erst zeitgleich alle Zufahrtswege ab.
Dies führte dazu, dass auf dem Parkplatz etwa 80 Fahrzeuge samt ihren Fahrern und Begleitern angetroffen werden konnten. Von allen Anwesenden notierte die Polizei die Personalien und erteilte Platzverweise.
Zudem waren zwei Autos derart “getunt”, dass deren Betriebserlaubnis erloschen war. Die Fahrer mussten die Wagen daher stehen lassen, während der Rest die Örtlichkeit verließ. Gegen 23 Uhr konnten die Anwohner dann zur Nachtruhe übergehen.
Zu dem Vorfall meinte der Leiter der Führungsgruppe der Polizeidirektion Main-Kinzig, Marc Blume: “Wir werden auch künftig sofort auf die Beschwerden der Anwohner reagieren und entsprechende Kontrollen durchführen”.

OB Kaminsky lobt Polizeieinsatz am Kinzigbogen

Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky äußert sich lobend und erleichtert über den Einsatz: “Ich danke der Polizei für ihr rasches und konsequentes Einschreiten gegen die Autoposer am Kinzigbogen am vergangenen Wochenende! Die Einsatzkräfte haben hier hervorragende Arbeit geleistet!”, teilt Kaminsky mit.

“Solche raudihaften Exzesse wie sie dort stattgefunden haben, dürfen nirgends in der Stadt zu keiner Zeit geduldet werden!”

OB Claus Kaminsky

“Solche raudihaften Exzesse wie sie dort stattgefunden haben, dürfen nirgends in der Stadt zu keiner Zeit geduldet werden!” betont der OB. Der Einsatz zeige jedoch deutlich, dass nur die staatliche Polizei zu solch konsequentem Einschreiten in der Lage und befugt sei.

Mehr Polizei “auf die Straße” bringen

“Aus meiner Sicht brauchen wir öfter – nicht nur in Hanau – solch klares Einschreiten, doch das stößt – wofür ich Verständnis habe – oft an die Kapazitätsgrenzen der staatlichen Polizei”, stellt Kaminsky fest. Deshalb bleibe es bei seiner Bitte an das Land, weiter konsequent Polizeistellen zu besetzen und mehr Polizei “auf die Straße” zu bringen, so der Oberbürgermeister weiter.
“Im Rahmen unserer Möglichkeiten haben wir bei unserer – im Hinblick auf die strafrechtliche Verfolgung mit weniger Befugnissen ausgestatteten – Stadtpolizei konsequent Jahr für Jahr neue Stellen geschaffen und haben bereits weitere in Planung. Doch auch das Land muss nachrüsten und seine Einsatzkräfte verstärken”, betont Kaminsky.
“Ich kann es nicht oft genug sagen: Das Recht auf ein angst- und furchtfreies Leben gehört für mich zu den Garantien und Versprechen unseres Grundgesetzes. Deshalb muss die wehrhafte Demokratie endlich ihr wehrhaftes Antlitz zeigen und sich wehren. Konkret und erfahrbar!”, schließt der Oberbürgermeister seinen Appell.

- Werbung -
Habt Ihr Themen für die ihr euch einsetzen wollt oder „Aufreger“ die euch auf den Nägeln brennen? Dann schreibt uns eine Mail an redaktion@blaettsche.de. – Bock dabei zu sein? Infos zu Onlinewerbung unter marketing@blaettsche.de

1 Kommentar

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Vorheriger ArtikelMehr Platz zum Spielen
Nächster ArtikelGesichter