Mittwoch, 28. September 2022
's Blättsche Lokales Vorab Hilfen beim Impfstart für über 80-Jährige

Vorab Hilfen beim Impfstart für über 80-Jährige

Stadt Hanau bietet Lösungen für nicht mobile Senioren beim Impfstart ab 19. Januar

Wenn am 19. Januar nach der Vorgabe des Landes die ersten regionalen Impfzentren in Hessen öffnen, sind vor allem Menschen ab 80 Jahren zunächst an der Reihe. Dazu gehört anfangs nicht die August-Schärttner-Halle als eines von zwei Impfzentren des Main-Kinzig-Kreises. Vielmehr müssen Senioren ab 80 in Frankfurt die Festhalle ansteuern.
“Wir lassen unsere Bürger in dieser Altersgruppe nicht allein, wenn sie keine Transportmöglichkeit nach Frankfurt haben”, versichert Hanaus Oberbürgermeister Claus Kaminsky. Mit Blick auf den Impfstart am 19. Januar arbeiten verschiedene städtische Fachleute bereits an einem Konzept, um die Betroffenen zur Festhalle zu fahren und wieder nach Hause zu bringen.
Den Auftrag dazu erteilte Kaminsky in der Krisenstabsitzung vom Freitag, “um bis nächste Woche Lösungen bereitstellen zu können und nicht erst, wenn am 19. Januar die Impfungen beginnen”. Bereits jetzt erreichten die Stadt berechtigte Fragen aus der Bevölkerung, was den Start der regionalen Impfzentren angeht.
Diese Fragen betreffen auch Meldungen, Enkel sollten ihre Omas und Opas unterstützen. “Wem diese Verwandten nicht zur Verfügung stehen, dem greifen wir natürlich unter die Arme.” Wie stets gelte auch hier die Devise “Hanau steht zusammen”.
Kaminsky erwartet, dass das Land Hessen über das jetzige Wochenende “ein Stück weit Klarheit schafft und die Menschen ab 80 Jahren informiert”. Dazu gehörten auch Lösungen für nicht mobile Senioren, die beispielsweise zu Hause gepflegt werden und nicht ohne weiteres zum regionalen Impfzentrum in Frankfurt gelangen könnten.    
“Konkreteres geben wir in der nächsten Woche bekannt”, kündigt Kaminsky an. Auch eine Unterstützung bei der Anmeldung für die Impfungen der Menschen ab 80 gehöre dann zu den Hilfsangeboten. In einem persönlichen Brief an diesen Personenkreis in Hanau will der Oberbürgermeister näher erläutern, welche Hilfsangebote der Stadt bestehen.

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