Dienstag, 9. August 2022
's Blättsche Lokales Mit meinen Augen gesehen

Mit meinen Augen gesehen

Über "möchte-gern-mal-im-Fernsehen-sein"-Kandidaten und mehr

Geht’s euch auch so?

Man kann’s manchmal echt nicht mehr hören. Ewige Diskussionen und Talkshows rund um Corona. Als gäbe es keine anderen Themen mehr. Da sitzen “möchte-gern-mal-im-Fernsehen-sein”-Kandidaten (auch wenn sie selbst kein Buch geschrieben haben), nicht nur bei “Wer wird Millionär?”, sondern auch bei Anne Will, Maischberger, Lanz, wie sie alles heißen, und geben von sich, was alle interessieren soll. Und jetzt ergreift auch noch der Herr Bayern-Trainer höchstpersönlich das Wort, dem wohl die Autopanne nicht gut bekommen ist.

Diskussionen, ob der Lockdown wohl doch nicht bald beendet sein müsse, weshalb man ihn jetzt mal endlich abbrechen sollte.

Da “spielt” die Menschheit ein Jahrhundert-“Spiel”, knappe Führung kurz vor Schluss, nachdem zwischendurch Quertreter fast für einen Spielabbruch gesorgt hätten Und jetzt: Nach dem Unentschieden gehen “Gut-Menschen mit Masken” in der Verlängerung mit 2:1 in Führung, müssen noch die “vierte Halbzeit” überstehen, damit die Mutation nicht angreifen kann.

Der Weg ist bereitet, jede Stimme zählt. Doch wirre Phantasien werden kurz vor Schluss eingewechselt, tummeln sich da wieder zu den besten Sendezeiten und verbreiten Theorien, die zu Unsicherheit führen.

Mein Vorschlag: Die “möchte-gern-mal-im-Fernsehen-sein”-Kandidaten, dazu den einen oder anderen Moderator, und natürlich die kleine Minderheit der “Corona-Leugner”, die sich selbst noch nicht infiziert haben, einsetzen zum Dienst am Menschen, bestenfalls im Krankenhaus oder Altersheim, um Pflegekräfte zu entlasten. Alles mal live mitbekommen, bitte aber mit Mund-Nasen-Schutz.

Vielleicht verringert sich so die Zahl der Leugner noch etwas, auch in Kiedrich. Wen’s noch nicht getroffen hat, der kann ja weiter wirre Theorien streuen in gewissen sozialen Netzwerken oder bei “möchte-auch-mal-gern-in-einer-Zeitung-stehen”-Kandidaten.

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