Montag, 3. Oktober 2022
's Blättsche Lokales Auf dem Rhein festgefahren

Auf dem Rhein festgefahren

Ladung soll am Montag bei dem Havaristen "Erleichterung" bringen

Ungewöhnlicher “Reisestopp”: Ein Binnenschiff fuhr sich am Sonntag, 16. Mai, an einer bekannten “Flachwasserstelle” auf dem Rhein bei Oestrich-Winkel, in Höhe des Flusskilometers 518,600, fest.

Das 100 Meter lange Gütermotorschiff war mit Grundaushub beladen und befand sich in der Talfahrt auf der Reise vom Oberrhein zum Niederrhein. Die schifffahrtsüblichen eigenständigen Turnversuche führten nicht zum Freikommen des Schiffes.

Um weitere Gefahren für die vorbeifahrende Schifffahrt zu verhindern, wurde durch das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein, Außenbezirk Wiesbaden, ein Begegnungs- und Überholverbot an der Havariestelle angeordnet. Die Beamten der zuständigen Wasserschutzpolizeistation Rüdesheim nahmen die Ermittlungen zur Unfallursache vor Ort auf und führten Verkehrsmaßnahmen mit einem schweren Streifenboot bis zum Ausbringen eines Wahrschaufloßes (Lichtsignalstelle) durch.

Für Montag, 17. Mai, ist eine Leichterung der Ladung bei dem Havaristen geplant, damit durch das Freikommen des Schiffes die Fahrrinne für die Schifffahrt wieder frei passierbar ist.

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