Mittwoch, 28. September 2022
's Blättsche Lokales Schwerer Unfall in Großauheim

Schwerer Unfall in Großauheim

Eingeklemmter LKW-Fahrer musste befreit werden / 300.000 Euro Schaden

Etwa 40 Kräfte der Feuerwehren waren beim schweren Unfall an der Rodgaustraße in Großauheim im Einsatz. BU

Zu einem schweren Verkehrsunfall mit zwei LKW und einem PKW kam es am heutigen Montag gegen 9.30 Uhr an der Rodgaustraße in Großauheim. Das Regionalportal ‘s Blättsche informierte aktuell während des Unfalls. Durch die Wucht der Kollision wurde ein LKW-Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt. Wie Feuerwehr-Pressesprecher Markus Geißler berichtet, wurden der Rüstzug der Hanauer Berufsfeuerwehr, die Einsatzabteilungen Großauheim und Hanau-Mitte sowie umfangreiche Kräfte des Rettungsdienstes um 9.30 Uhr alarmiert.

Zahlreiche Rettungswagen waren ebenfalls im Einsatz wie ein angeforderter Rettungshubschrauber, der auf der Rodgaustraße landete. Bild: Feuerwehr

Der eingeklemmte LKW-Fahrer musste mit schweren Gerät aus seinem Fahrzeug befreit werden. Da es sich bei einem der LKW um einen Tanklaster, beladen mit Dieselkraftstoff handelte, wurde ein umfangreicher Brandschutz aufgebaut. Während der Rettungsmaßnahmen war die Rodgaustraße sowie die Auffahrt B43a in Fahrtrichtung Dieburg voll gesperrt.

Der Einsatz konnte gegen 11.30 Uhr beendet werden. Von Seiten der Feuerwehr Hanau waren etwa 40 Kräfte im Einsatz.

Update mit dem Polizeibericht zu dem Unfall:

Schwerer Unfall: Zwei Leichtverletzte und hoher Sachschaden: Bei einem Unfall zwischen zwei Sattelzügen und einem Auto auf der Rodgaustraße an der Anschlussstelle Hanau-Hafen sind am Montagmorgen zwei Personen leicht verletzt worden. Außerdem entstand mit schätzungsweise 300.000 Euro ein hoher Gesamtschaden, insbesondere an den beiden Sattelzugmaschinen. Gegen 9.30 Uhr befuhr ein 31-Jähriger aus Offenbach mit seinem MAN-Sattelzug die Rodgaustraße aus Richtung Hanau-Hafen kommend und wollte an der Einmündung auf die Bundesstraße 43a in Fahrtrichtung Dieburg auffahren.

Nach bisherigen Erkenntnissen übersah er beim Abbiegen nach links offenbar einen in entgegengesetzter Richtung fahrenden, vorfahrtsberechtigten Mercedes-Sattelzug mit Tankaufbau, der von einem 51 Jahre alten Mann aus Heusenstamm gesteuert wurde. Der Mercedes kollidierte dabei frontal mit der Beifahrerseite der MAN-Zugmaschine.

Ein 45-Jähriger, der zuvor an der besagten Anschlussstelle von der Bundesstraße abgefahren war und in dem Moment mit seiner Mercedes E-Klasse an der Einmündung zur Rodgaustraße wartete, versuchte noch auszuweichen, wurde jedoch an der Front getroffen.

Der Heusenstammer war zunächst in seinem Führerhaus eingeklemmt und musste durch die ebenfalls mit einem Großaufgebot vor Ort eingesetzte Feuerwehr mit schwerem Gerät befreit werden. Sowohl er, als auch die 52-jährige Beifahrerin in der E-Klasse wurden durch den Unfall leicht verletzt und mussten ins Krankenhaus. Nach ersten Schätzungen der Polizei entstand an den beiden Zugmaschinen wirtschaftlicher Totalschaden, jeweils etwa 150.000 Euro. Beide Fahrzeuge mussten abgeschleppt werden.

Die E-Klasse wurde mit etwa 2.000 Euro vergleichsweise leicht beschädigt. Die beiden Abfahrten wurden für die Dauer der Einsatzmaßnahmen gesperrt. Anfängliche Meldungen, dass bei dem mit Benzin beladenen Mercedes-Sattelzug das Gefahrgut aus dem Tankauflieger auslaufen könnte, bestätigten sich nicht. Benzin trat dort zu keinem Zeitpunkt aus. Allerdings tröpfelte aus einem Tank Dieselkraftstoff, der gebunden wurde.

Die Polizei in Großauheim bittet um Zeugenhinweise unter der Rufnummer 06181 – 9597-0.

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