Dienstag, 9. August 2022
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Hochwassserhilfe: Einsatzkräfte helfen im Raum Köln

Unterstützung aus dem Kreis in UNwetterschwerpunkten geht weiter

Einsatzkräfte aus dem Main-Kinzig-Kreis haben sich am heutigen Donnerstag auf den Weg in den Regierungsbezirk Köln gemacht, um in besonders von Unwetter und Hochwasser betroffenen Gebieten in Nordrhein-Westfalen persönlich sowie mit technischem Gerät und Fahrzeugen zu unterstützen.

Ein Löschzug des Katastrophenschutzes und Teileinheiten des ersten und zweiten Betreuungszuges des Main-Kinzig-Kreises sollen das Hochwasser bekämpfen und gleichzeitig bei der Versorgung der Bevölkerung helfen. Mit dabei sind die Kreisbrandmeister und unter anderem Einsatzkräfte und Fahrzeuge der Feuerwehren Erlensee, Freigericht und Wächtersbach, die DRK-Verbände Hanau und Gelnhausen-Schlüchtern sowie die Malteser aus Hasselroth.

Hochwasserhilfe aus dem Main-Kinzig-Kreis: Einsatzkräfte im Raum Köln im Einsatz. Bild: privat (MKK)

Seit der Nacht zu Donnerstag sind zudem erste Kräfte des Technischen Hilfswerks aus dem Main-Kinzig-Kreis helfend im Einsatz, unterstützt durch weitere Verbände, die im Laufe des Tages hinzukamen, darunter aus Bad Orb, Gelnhausen, Erlensee und Steinau. Sie wurden schwerpunktmäßig in betroffene Gebiete in Rheinland-Pfalz berufen.

Landrat Thorsten Stolz richtete über das Gefahrenabwehrzentrum seine Anerkennung und die besten Wünsche aus. „Wir stehen solidarisch an der Seite der Betroffenen und helfen nach Kräften. Und just diesen Kräften sind wir zu Dank verpflichtet, die am Donnerstag alles haben stehen und liegen lassen, um jetzt dort zu helfen, wo die Not groß ist“, sagte Stolz, auch im Namen der Ersten Kreisbeigeordneten Susanne Simmler und des Kreisbeigeordneten Winfried Ottmann. „Die Nachrichten aus den Einsatzgebieten machen auch uns im Main-Kinzig-Kreis betroffen. Es ist unfassbar, mit welcher Wucht die Naturgewalten ganze Wohnviertel verheert haben.“

Hochwasserhilfe aus dem Main-Kinzig-Kreis: Einsatzkräfte im Raum Köln im Einsatz. Bild: privat (MKK)

Der Einsatzbefehl des Landes Hessen, ein Voralarm, erreichte den Main-Kinzig-Kreis am Donnerstagvormittag. Die einberufenen Verbände haben danach den Einsatz vorbereitet und feinabgestimmt, unter der Leitung der Unteren Katastrophenschutzbehörde des Main-Kinzig-Kreises. Rund 60 Frauen und Männer haben sich dann um 15.30 Uhr zunächst an zentraler Stelle im Main-Kinzig-Kreis getroffen, um schließlich später am Nachmittag und mit offiziellem Marschbefehl gemeinsam mit Verbänden aus den Landkreisen Fulda, Offenbach und Groß-Gerau in den Regierungsbezirk Köln aufzubrechen.

Die genauen Einsatzorte wurden den Helferinnen und Helfern aus dem Main-Kinzig-Kreis bis zum Abend mitgeteilt. Schon kurz nach der Ankunft am Abend sollten die Verbände dann in die Einsätze vor Ort eingebunden werden.

Update vom 18. Juli:

Einsatz in Unwetterschwerpunkten geht weiter: Weiterhin sind Einsatzkräfte von Feuerwehren und Rettungsdienst in den Hochwasser-Regionen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz im Einsatz. Während einige Frauen und Männer des Technischen Hilfswerks sowie der am Donnerstag alarmierten Verbände übers Wochenende bereits wieder zurück in die Heimat durften, erhielten am Freitag Einsatzkräfte der hiesigen Wasserrettung (DLRG) und am Samstag Teile des Ersten Sanitätszugs des Kreises, bestehend aus Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), Deutschem Roten Kreuz (DRK) und Johanniter-Unfall-Hilfe, ihren Einsatzbefehl. Der Sanitätszug wurde dabei in den Landkreis Ahrweiler in Rheinland-Pfalz beordert.

Die Einsätze in den vergangenen Tagen erstreckten sich über mehrere Regionen. Schwerpunkte bildeten am Freitag Erftstadt (Rhein-Erft-Kreis) und am Samstag Stolberg (Städteregion Aachen) in Nordhein-Westfalen. Wann die Einsätze für alle hessischen Kräfte insgesamt beendet sind, ist noch offen.

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