Donnerstag, 18. August 2022
's Blättsche Lokales Hanau: Weihnachtsmarkt unter 3G-Bedingungen

Hanau: Weihnachtsmarkt unter 3G-Bedingungen

Strenge Einlasskontrollen sind geplant / Kein Weihnachtsbaum-Verkauf

“Der Hanauer Weihnachtsmarkt findet unter 3G-Bedingungen statt!”, diese frohe Botschaft überbrachte Oberbürgermeister Claus Kaminsky heute Morgen den Standbetreibern und Schaustellern bei einem Treffen im Rathaus.

“Nach der gestrigen Ministerpräsidentenkonferenz und dem anschließenden Statement des Hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier haben wir uns heute Morgen nochmals im Team – auch mit Vertretern von Ordnungsamt, Hygieneteam und Stadtmarketing eingehend beraten und haben beschlossen, den Weihnachtsmarkt nicht abzusagen!”, teilte der Oberbürgermeister den erleichterten Standbetreibern und Schaustellern mit. 

Es werde – wie angekündigt – einen Zaun rund um den Weihnachtsmarkt sowie strenge Einlasskontrollen durch Sicherheitspersonal geben, sagte Kaminsky. Des Weiteren herrsche Maskenpflicht in Gedrängesituationen. Der Markt ist vom 22. November bis 22. Dezember geplant.

“Hier appellieren wir an die Eigenverantwortung der Besucherinnen und Besucher, die Maske zu tragen, wenn sichere Abstände nicht mehr einzuhalten sind”, so der OB. Die gleichen Regeln würden auch für die Veranstaltungsserie Wintergold mit Künstlerweihnachtsmarkt im Fronhof gelten, teilte Kaminsky des Weiteren mit. “Für den Hanauer Wochenmarkt gelten diese Regeln nicht, weil es dort vorrangig um Grundversorgung mit Lebensmitteln geht”, erläuterte der OB.

Die maximale Besucherzahl für den Weihnachtsmarkt habe man auf 1.250 Personen festgelegt. “Das entspricht 2,5 Quadratmeter Verkehrsfläche je Besucherin oder Besucher – eine Zahl, die wir aber höchstens in absoluten Stoßzeiten erreichen werden”, erläuterte der OB.

In den wenigen geschlossenen Hüttenbereichen auf dem Gelände gelte selbstverständlich 2G. Der Nachweis ob geimpft oder genesen, müsse streng durch die jeweiligen Betreiber kontrolliert werden, sagte Kaminsky. “Aber natürlich kontrollieren wir auch städtischerseits regelmäßig!”
Vorgesehen sind drei kombinierte Ein-/ Ausgänge zum Weihnachtsmarkt an den Ecken Fahrstraße, Hammerstraße und Nürnberger Straße. Des Weiteren wird es zwei zusätzliche Ausgänge geben: einer im Durchgang zwischen Kiosk und Weinladen und ein weiterer an der Ecke Römerstraße bei der Tiefgarageneinfahrt.

Erst vor vier Wochen hatte der Magistrat grünes Licht für den Weihnachtsmarkt unter Corona-Bedingungen gegeben.

Durch eine Reduzierung der Hüttenzahl um zehn und den entfallenden Weihnachtsbaumverkauf konnten die Abstände spürbar vergrößert werden. “Der Weihnachtsmarkt wird anders sein als wir ihn bisher erlebt haben, aber wir unternehmen große Anstrengungen, damit die Menschen der Region die bevorstehende Adventszeit in der Innenstadt auch unter sicheren Corona-Bedingungen genießen können,” so der OB.

Hinter dem Entschluss für den Weihnachtsmarkt stehe eine schwierige Abwägung. “Aber basierend auf der Tatsache, dass es sich um eine Veranstaltung im Außenbereich handelt und wir sehr große Vorsichtsmaßnahmen treffen, haben wir uns entschlossen, den Menschen in der Region ein bisschen Weihnachtsfreude zu gönnen und des Weiteren den Schaustellern und Standbetreibern zu ermöglichen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen”, so Kaminsky.

Zudem sei der Weihnachtsmarkt auch ein wichtiger Frequenzbringer für den leidgeplagten Hanauer Einzelhandel.

Wie bereits berichtet, werden die Weihnachtsmärkte in Aschaffenburg, Steinheim und Seligenstadt wegen der pandemisch angespannten Lage ebenso ausfallen wie der Adventsmarkt in Klein-Auheim.

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