Montag, 25. September 2023
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Neues aus Obertshausen

Obertshausener Herz erstrahlt in neuem Glanz

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Aktuelle Polizei- und Feuerwehrmeldungen findet ihr regelmäßig in der Rubrik “Polizeimeldungen”.

>>> Veranstaltungen in Obertshausen:

AKTUELLE TERMINE IN OBERTSHAUSEN

22. bis 25. September, Obertshausener Kerb
3. Dezember, Das Vater unser-Konzert

Nach einer fachmännischen Reinigungsaktion erstrahlt das Obertshausener Herz in zentraler Lage in neuem Glanz. Das Kunstobjekt „Heart“ wurde 2003 in Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Offenbach und der Sparkasse Langen-Seligenstadt im Zuge von „Kunst vor Ort“ realisiert. Die Skulptur des Künstlers Hermann J. Kassel ist am Busbahnhof zu finden. Nach all den Jahren hat es nun eine Verjüngungskur bekommen. Bild: Christina Schäfer/Stadt Obertshausen

>> Straßensperrung im Teilbereich der Berliner Straße: Kerb mit Festumzug in Obertshausen.

Für die Obertshausener Kerb wird die Berliner Straße zwischen Haydnstraße und Franz-Liszt-Straße von Freitag, 22. September, 8 Uhr, bis Montag, 25. September, 10 Uhr, für den Verkehr voll gesperrt. Dafür werden im gesperrten Straßenabschnitt und auch im angrenzenden Bereich der Franz-Liszt-Straße Halteverbotsschilder aufgestellt.

Eine Umleitung ist ausgeschildert und führt über Franz-Liszt-Straße, Beethovenstraße und Bieberer Straße beziehungsweise über Haydnstraße, Beethovenstraße und Von-Stauffenberg-Straße. Autofahrer können bis zur Vollsperrung in die Berliner Straße einfahren – für Lkw ist dort die Durchfahrt verboten.

Ein Festzug anlässlich der Kerb ist am Samstag, 23. September, zwischen 14 und 15.30 Uhr unterwegs. Dieser beginnt an der Herz-Jesu-Kirche, führt entlang der Bahnhofstraße, Heusenstammer Straße, Beethovenstraße, Haydnstraße und Berliner Straße bis zur Kirche von St. Thomas-Morus. Während dieser Zeit kommt es kurzzeitig zu Verkehrsbehinderungen.

>> Hessische Landtagswahl am 8. Oktober: Stadt sucht Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für Einsatz.

Die Landtagswahl rückt näher und die Stadt Obertshausen sucht für Sonntag, 8. Oktober, noch Helfer, die den Wahlablauf mit ihrem Einsatz unterstützen. Insgesamt ist die Stadt Obertshausen auf die Mitarbeit und Unterstützung von etwa 180 ehrenamtliche Helfern angewiesen.

Obertshausen wird am Wahltag in elf Wahlbezirke und elf Briefwahlbezirke eingeteilt. Für jeden Wahlbezirk wird ein Wahlvorstand gebildet, der aus dem/der Wahlvorsteher/in, dem/der stellvertretenden Wahlvorsteher/in, dem/der Schriftführer/in, dem/der stellvertretenden Schriftführer/in und weiteren Beisitzer/innen besteht.

Zu den Aufgaben des Wahlvorstandes gehören beispielsweise die Ausgabe von Stimmzetteln, die Kontrolle des Wählerverzeichnisses und die Zählung der Stimmen nach Abschluss der Wahlhandlung um 18 Uhr.

Die ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer müssen als Voraussetzung für das Wahlehrenamt selbst wahlberechtigt sein und in Obertshausen wohnen.

Die Einsatzzeiten in den Wahllokalen sind von 7.30 bis 18 Uhr. Die Helfer werden für einen halben Tag Wahldienst eingeteilt, da sie in der Regel in zwei Schichten arbeiten. Um 18 Uhr trifft sich der gesamte Wahlvorstand zur Ermittlung der Wahlergebnisse. Die Wahlhelferinnen und Wahlhelfer der Briefwahllokale beginnen mit ihrer Tätigkeit um 16 Uhr.

Um die Tätigkeit im Wahlvorstand attraktiver zu machen, wurde auch das sogenannte Erfrischungsgeld erhöht, das zuvor 40 Euro betrug. Wahlhelfer bekommen nun für ihren Einsatz am Wahltag 50 Euro ausgezahlt.

„Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer sind unverzichtbar, um einen erfolgreichen Ablauf am Wahlsonntag zu gewährleisten“, erklärt Bürgermeister Manuel Friedrich und hofft gleichzeitig, dass sich noch einige Unterstützerinnen und Unterstützer für den Einsatz am 8. Oktober melden.

Interessenten melden sich bitte bei der Stadt Obertshausen per E-Mail unter: wahlen@obertshausen.de . Am 4. und 5. Oktober stehen dann noch Online-Schulungen für die ehrenamtlichen Wahlhelfer an.

>> Bis zum 16. Oktober für die Herbstferienspiele anmelden: Ferienspaß in der Sporthalle und im Holiday Park.

Nach den Sommerferien hat die städtische Kinder- und Jugendförderung (KiJu) die Anmeldung zu den Herbstferienspielen geöffnet. Noch bis Montag, 16. Oktober, nimmt das KiJu-Team Anmeldungen entgegen.

Die Ferienspiele im Herbst finden vom 23. bis zum 27. Oktober in und um die Sporthalle an der Badstraße statt. Kinder zwischen 8 und 13 Jahren (zweite bis siebte Klasse) können am täglichen Programm von 8.30 bis 15 Uhr teilnehmen. Nach einem gemeinsamen Frühstück starten verschiedene Spiel- oder Bastelangebote sowie kleinere Ausflüge in Obertshausen. Auch mittags essen die Kinder gemeinsam. Wasser steht den ganzen Tag zur Verfügung. Mitbringen sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Trinkflasche, Sportkleidung und Hallenschuhe.

Höhepunkte in diesem Jahr sind der Sporttag am Dienstag, 24. Oktober, mit vielen Workshops, Tanzkursen, Ballsportarten und einer riesigen Hüpfburg sowie der Ausflug in den Holiday-Park am Donnerstag, 26. Oktober. Abfahrt zum Holiday Park wird um 9 Uhr sein, die Jungen und Mädchen kommen gegen 18.30 Uhr zurück.

„Die komplette Woche im Ferienclub kostet 90 Euro – inklusive Frühstück, Mittagessen und allen Ausflugskosten. Für den Ausflug in den Holiday Park ist auch eine Tagesanmeldung möglich. Die Teilnahme kostet 60 Euro“, berichtet Fachdienstleiter Kai Hennig.

„Insgesamt verspricht das Programm wieder viel Ferienspaß und Bewegung für die Jungen und Mädchen und ist ein toller Ausgleich zur Schule“, betont Erster Stadtrat Michael Möser.

Das Anmeldeformular liegt in den Rathäusern aus oder steht auf der städtischen Internetseite www.obertshausen.de unter „Aktuelles“, „Kinder- und Jugendförderung“ zum Download bereit: (www.obertshausen.de/de/aktuelles-1/kinder-und-jugendfoerderung). Das ausgefüllte und unterschriebene Anmeldeformular muss bis Montag, 16. Oktober, an E-Mail: kiju@obertshausen.de gesendet werden. Alternativ kann es auch in den Briefkasten der Kinder- und Jugendförderung am Rathaus Obertshausen, Beethovenstraße 2, Seiteneingang gegenüber des Rewe Getränkemarkts, eingeworfen werden.

Bei Fragen ist das KiJu-Team per E-Mail (siehe oben) und auch unter Telefon: 06104 – 7035603, Telefon: 06104 – 7035604, Telefon: 06104 – 7035605 und Telefon: 06104 – 7035608 zu erreichen.

>> Neue Pfarrei Mühlheim-Obertshausen: Viele Treffen, Gespräche und Planungen haben mittlerweile schon stattgefunden. Die einen würden gerne am besten schon morgen starten, den anderen kann es gar nicht lange genug dauern.

So musste, wie bei vielen anderen Punkten, ein Kompromiss für das Unausweichliche gefunden werden. Darüber wurde von Vertretern und Vereinen der Gemeinden aus Mühlheim und Obertshausen abgestimmt und man einigte sich auf den 1. Januar 2026. Dieser Vorschlag wurde dann dem Bistum in Mainz mitgeteilt und man musste warten, ob der Vorschlag angenommen wird. Viele Gemeinden befinden sich derzeit im gleichen Prozess und so war lange nicht klar, ob der Termin realisierbar ist, oder noch weiter nach hinten geschoben werden müsste. Nun aber kam die Bestätigung aus Mainz und die Pfarreigründung findet am 1. Januar 2026 statt.

Die Klarheit des Termines sorgt nun dafür, dass viele organisatorische Schritte endlich begonnen werden können. Dafür gibt es einen klar strukturierten Plan und dieser kann nun “abgearbeitet” werden. Geleitet wird der Fusionsprozess vom Pfarrer für Hausen, Dietesheim und Lämmerspiel, Christoph Schneider, und von Koordinator Dirk Stoll, der zugleich Gemeindereferent in Dietesheim und Lämmerspiel ist. Beide betonen, dass ihnen das Leben der Gemeinden vor Ort wichtig sei, zugleich das Miteinander ihrer Schäfchen gestärkt werden soll, um für die künftige Entwicklung vorbereitet zu sein.

In sogenannten Projektgruppen beraten Gemeindemitglieder aus allen beteiligten Kirchorten ein Konzept für das neue Pfarreileben. Seien es Gottesdienstformen oder –zeiten, die Vorbereitungen auf Ehe, Erstkommunion oder Firmung und andere Formen christlichen Lebens, das Engagement im sozialen Bereich oder Verwaltungsaufgaben sowie die zukünftige Verwendung/Neustrukturierung der Kirchen, Gemeindezentren und Pfarrhäuser. All das kommt auf den Tisch und den Prüfstand, wird ausgehandelt und neue Wege werden ausprobiert. Gemeindereferent Dirk Stoll berichtet, dass die Projektgruppen bereits gut miteinander arbeiten. Er freut sich über Fragen und auf Anregungen, die außer ihm auch die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte entgegennehmen.

>>> Berichte aus Vereinen, Kirchen, Gruppen,…:

>> Sperrung von Spielbereich dauert länger: Arbeiten am Rutschenhügel im Beethovenpark.

Derzeit saniert das Team des Spielplatzmanagements im Fachdienst Landschaft und Spielraum den Rutschenhügel auf dem Kinderspielplatz im Beethovenpark. Aufgrund von Verzögerungen bei den Bauarbeiten durch die Fachfirmen muss die Sperrung bis voraussichtlich Freitag, 29. September, verlängert werden. Auch weiterhin ist der Spielbereich der „Armbanduhr und der Taschenrutsche“ komplett gesperrt.

Was wird gemacht? Aufgrund einer Vielzahl von Vandalismus-Schäden müssen Teile der Umzäunung geändert werden, zudem werden die Seitenflächen des Rutschenhügels mit vergossenem Fallschutz überzogen. Ebenso ist eine Neubefestigung der „Findlinge“, die der Hangabsicherung dienen, notwendig.

Eine Sanierung im laufenden Betrieb war nicht möglich. Erst wenn das sogenannte Fallschutzmaterial ausgehärtet ist, kann der Spielbereich wieder freigegeben werden.

>> Einhaltung der Friedhofsordnung auf allen städtischen Friedhöfen: Entfernung des Grabschmuckes bis 31. Oktober.

Gemäß der gültigen Friedhofsordnung der Stadt Obertshausen müssen Blumen, Kränze, Grabgebinde und ähnlicher Grabschmuck sowie Kerzen und Grablampen auf/an den Rasen-Urnenrasen- und Urnenbaumgrabstätten sowie vor den Urnenwänden beziehungsweise Stelen 14 Tage nach der jeweiligen Bestattung von den Nutzungsberechtigten entfernt werden.

Daher möchte die Stadt Obertshausen alle Nutzungsberechtigten an diese Vorgabe erinnern und bittet darum, den Grabschmuck bis Dienstag, 31. Oktober, in die dafür aufgestellten Behältnisse zu entsorgen. Geschieht dies nicht, so wird die Friedhofsverwaltung nach abgelaufener Frist den Grabschmuck ohne Ankündigung kostenpflichtig beseitigen.

Die Freundschaftsbank vor dem Rathaus Laakirchen lädt zum Austausch und Verweilen ein. Bild: privat

>> Bänke stehen für immerwährende Freundschaft: Anlässlich des 50-jährigen Verschwisterungsjubiläums mit der hessischen Stadt Obertshausen hat die Stadt Laakirchen ihrer Partnerstadt eine Freundschaftsbank als Geschenk überreicht.

Diese wurde im Zuge der Feierlichkeiten im Juni in Obertshausen eingeweiht.

Nun wurde das Pendant dazu vor dem Rathaus Laakirchen aufgestellt. Die von der Laakirchner Firma Connexurban GmbH hergestellten kreisförmigen Sitzgelegenheiten symbolisieren die immerwährende Freundschaft der beiden Städte, die wie ein Kreis keinen Anfang und kein Ende hat. „Die Bank wurde rund um die Linde vor dem Rathaus zentral platziert und soll die Bevölkerung zum Austausch und Verweilen einladen.

Das schattige Plätzchen bietet sich ebenso perfekt zum Lesen an“, so Bürgermeister Ing. Fritz Feichtinger. Die beiden Städte sind außerdem bestrebt den freundschaftlichen Kontakt wieder zu intensivieren, um das kulturelle Verständnis zu fördern, voneinander zu lernen und den europäischen Grundgedanken zu wahren.

>> Pflegemaßnahmen für Bäume in der Stadt: Notwendige Arbeiten in den Baumkronen.

Mit intensiven Pflegemaßnahmen für die Bäume im Stadtgebiet sind derzeit Fachleute beauftragt. Neben den regelmäßigen äußerlichen Sichtkontrollen durch die städtischen Mitarbeiter des Fachdienstes Landschaft und Spielraum, ist einmal im Jahr auch ein Sachverständigenbüro zur großen Kontrolle unterwegs. Dann kommen die etwa 3.800 Bäume im gesamten Stadtgebiet auf den Prüfstand. Kriterien sind dabei unter anderem die Standfestigkeit der Bäume sowie die Verkehrssicherungspflicht, der die Stadt nachkommen muss. Ein Gutachten listet dann Baum für Baum die Ergebnisse und auch die erforderlichen Pflegemaßnahmen auf.

Vor allem durch die veränderte Witterung und die starke Hitze der vergangenen Jahre hat der Obertshausener Baumbestand stark gelitten. So sind beispielsweise nun zahlreiche Pflegemaßnahmen der „Kronensicherung“ an den Bäumen notwendig. Dies dient der Sicherung der Baumkronen, aber auch von einzelnen Ästen. Ist der Baum nicht mehr durch Pflege zu retten beziehungsweise stellt eine Gefahr da, ist eine Fällung unumgänglich.

„Priorität hat es für uns, die Bäume, wann immer es möglich ist, zu erhalten. Doch manchmal kommen wir um eine Fällung nicht herum“, erklärt Erster Stadtrat Michael Möser. Äußerlich scheint mancher Baum noch gut in Form zu sein, doch der Gutachter blickt genauer hin und erstellt daraufhin den Maßnahmenkatalog für die Stadt Obertshausen. „Wir stehen dazu auch mit dem Fachdienst Umwelt der Unteren Naturschutzbehörde beim Kreis Offenbach im regen Austausch“, informiert Fachdienstleiterin Corinna Pestka.

>> Hütesfest in der Partnerstadt Meiningen: Nach drei Jahren Corona-Pause, konnten nun endlich die Meininger ihr traditionelles Hütesfest inklusive Umzug der Vereine ausrichten.

In Vertretung von Bürgermeister Manuel Friedrich nahm die ehrenamtliche Stadträtin Hildegard Knorr (Mitte) am diesjährigen Umzug in Meiningen teil. Bild: Stadt Obertshausen

Bürgermeister Fabian Giesder sandte seine Einladung zum traditionellen Hütesfest an Bürgermeister Manuel Friedrich. Da der Obertshausener Bürgermeister aus einem erfreulichen Ereignis seine Wahlheimat nicht verlassen konnte, nahm die ehrenamtliche Stadträtin Hildegard Knorr in Vertretung für Manuel Friedrich daran teil.

Das Hütesfest startete mit einem großen Umzug bestehend aus 42 Gruppen mit hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den am Straßenrand stehenden Zuschauerinnen und Zuschauern beste Unterhaltung boten.

Der erste Oldtimer führte den Zug an. Darin saßen Bürgermeister Fabian Giesder und Hütes Holle Isabell Wagner – im zweiten Oldtimer sitzend wurden Hildegard Knorr und Landrätin Peggy Greiser (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) von Frank Wöhner in einem Marmon 78 chauffiert.

Die Trachtengruppe aus Stepfershausen, die auch immer beim alljährlichen Europafest in Obertshausen auftritt, lief ebenfalls mit.

Am Marktplatz angekommen, wurden alle Wagen und Gruppen von Moderatorin Cornelia Schmädicke begrüßt und vorgestellt. Kleine Darbietungen der Gruppen überraschten das Publikum.

Der Höhepunkt des Festes war sicher der Umzug. Anschließend gab es überall die Leibspeise zu verköstigen: Thüringer Klöße, hier Hütes genannt. Warum?
Der Legende nach soll Frau Holle das Kloßrezept den Meiningern übergeben haben, mit den mahnenden Worten: „Hier hast du das Receptum – Hüt‘ es!“

„Man hatte das Gefühl, alle Menschen aus Meiningen und Umgebung, ob klein oder groß, waren auf den Beinen“, sagte Hildegard Knorr.

>> Zusätzliche Gewerbesteuer für Obertshausen: Aktuell drei Millionen Euro über Plan.

Diese Nachricht zum aktuellen Stand der Gewerbesteuern verkündet Bürgermeister und Kämmerer Manuel Friedrich gern: Die Gewerbesteuer für Obertshausen beträgt zum Stand 10. Juli 2023 17,4 Millionen Euro. Für das Haushaltsjahr 2023 wurde dort im Plan mit 14 Millionen Euro gerechnet. „Die Verbesserung resultiert unter anderem aus der Nachzahlung für 2022 von rund 3,7 Millionen Euro und der gleichzeitigen Erhöhung der Gewerbesteuervorauszahlungen eines Unternehmens sowie 2,2 Millionen Euro aus Nachzahlungen von Unternehmen aus den Jahren 2021 und 2022“, erklärt Bürgermeister Manuel Friedrich. Diese Entwicklungen ließen auf ein gutes Ergebnis für 2023 hoffen, seien aber dennoch mit Vorsicht zu genießen, da die Gewerbesteuer – besonders in diesen herausfordernden Zeiten für Unternehmen – ein volatiler Faktor ist.

Bürgermeister Manuel Friedrich (links) und Erster Stadtrat Michael Möser (rechts) nahmen an der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der beiden Stadtteilen Obertshausen und Hausen teil. Die Rathausspitze bedankte sich bei Manuel Roth (Zweiter von links), Isabelle Wenzel, Thomas Fornauf, Stephan Arndt, Thorsten Manus und Daniel Weber für ihre leitende Führungsarbeit im Ehrenamt. Bild: Stadt Obertshausen

>> Neue Feuerwehrleitung der Stadt Obertshausen im Dienst: Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Obertshausen kamen zahlreiche Mitglieder der beiden Wehren aus Obertshausen und Hausen. Eingeladen waren unter anderem auch Bürgermeister Manuel Friedrich sowie Erster Stadtrat Michael Möser.

Im Namen des Magistrats durfte Bürgermeister Manuel Friedrich bereits bei den jeweiligen Jahreshauptversammlungen die Kameradinnen und Kameraden den Dank und die Anerkennung der Stadt Obertshausen überbringen. „Danke an unsere Feuerwehren für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Sicherheit von uns allen. Auf ein solches Ehrenamt schaut man als Bürgermeister zu Recht mit großem Stolz“, sagt der Rathaus-Chef.

Erfreulich sei zudem, dass in den vergangenen Wochen und Monaten die Führungsteams in der Stadtbrandinspektion, den Wehrführungen in Hausen und Obertshausen, die Positionen in den Jugendfeuerwehren und in der Kinderfeuerwehr sowie den Feuerwehrausschüssen und Alters- und Ehrenabteilungen alle besetzt worden sind.

Neuer Stadtbrandinspektor ist Daniel Weber, Thorsten Manus ist Stellvertreter. Neue Wehrführerin in Obertshausen ist Isabelle Wenzel. Als Stellvertreter wurde Manuel Roth gewählt. Neuer Wehrführer in Hausen ist Thomas Fornauf, Stephan Arndt ist Stellvertreter.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass im Bedarfsfall schnell und kompetent geholfen, gelöscht und gerettet werden kann. Es ist es daher wichtig und richtig, dass wir weiterhin in eine angemessene und moderne Ausstattung unserer Feuerwehr investieren. Dies stellt die Grundlage für ein sicheres und effizientes Arbeiten dar“, betont Manuel Friedrich. Derzeit wird ein neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan erarbeitet, der die Stadt Obertshausen zusammen mit der Politik vor weiteren zukunftsweisenden Entscheidungen stellt. Zuletzt hatte die Stadtverordnetenversammlung den Weg frei gemacht für eine Feuerwehrentschädigungssatzung und diese einstimmig beschlossen.

>> Arbeiten für Anschluss der Schulen ans Glasfasernetz: Spülbohrungen entlang der Steinheimer Straße und Schwarzbachstraße.

Weitere Arbeiten des Kreises Offenbach für den Anschluss der Schulen an das Glasfasernetz finden auf dem Weg der verlängerten Steinheimer Straße und Schwarzbachstraße ab Montag, 10. Juli, statt. Die Arbeiten werden voraussichtlich am Montag, 31. Juli, beendet sein.

Insgesamt werden vier Gruben ausgehoben. Die Gruben sind jeweils ein Meter breit und drei Meter lang. Sie bleiben für den Zeitraum der Arbeiten geöffnet und sind ordnungsgemäß abgesichert.

>> Nachschub für Musikbegeisterte jeden Alters: Seit einigen Wochen kann die Musikschule Obertshausen auf zusätzliches Instrumentarium zurückgreifen: Der Verein zur Förderung von kultureller und musikalischer Aus- und Weiterbildung „MuBiKu“ Obertshausen hat der Musikschule für ihre Arbeit Congas, ein Keyboard-Set, Saxophone und zwei Bluetooth-Boxen zur Verfügung gestellt.

Die Musikschule konnte aufgrund großer Nachfrage eine „Trommelgruppe für Senioren“ installieren. Rhythmusbegeisterte, nicht nur im Seniorenalter, sondern auch jüngere Musikerinnen und Musiker treffen sich nun einmal wöchentlich im Familienzentrum. Die bei der Musikschule vorhandenen Congas waren für diese recht große Gruppe nicht ausreichend. Nun freut sich die Musikschule nicht nur über die neue, teilnehmerstarke Gruppe, sondern auch über vier neue Instrumente.

Sie machen sich gemeinsam für die Musikschule stark: (von links) Martin Stark und Natalja Maurer vom Verein zur Förderung von kultureller und musikalischer Aus- und Weiterbildung (MuBiKu) Obertshausen, Spender Thomas Göhler stellvertretend für Familie Gerhard Göhler, die Musikschul-Fachbereichsleiter Peter Krausch, Jürgen Weiss und Annette Dörr (stellvertretende pädagogische Leiterin), Bürgermeister Manuel Friedrich und Musikschul-Fachbereichsleiter Oguz Dogan. Bild: privat (Christina Schäfer/Stadt Obertshausen)

Auch die Nachfrage für das Saxophon ist mittlerweile gestiegen. Das zeigen Neuanmeldungen in allen Altersbereichen. Um den Anfängern einen „reibungslosen Einstand“ zu ermöglichen, bietet die Musikschule jetzt wieder Leihinstrumente an. Das beliebte Blasinstrument übt nach wie vor eine große Faszination aus und gerade in diesem Bereich gibt es vermehrt Anmeldungen von Erwachsenen, die sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen möchten.

Für das Fach Keyboard, ein Instrument, welches sich schon seit Langem großer Beliebtheit erfreut, verzeichnet die Musikschule schon seit einigen Jahren recht hohe Schülerzahlen. Eines der vorhandenen Instrumente ist nun „in die Jahre“ gekommen und nur noch bedingt einsetzbar. Dank des Fördervereins kann der Unterricht nun an einem neuen Instrumentenset erfolgen.

Die beiden „Boomboxen“, welche die Musikübertragung per Bluetooth von Notebook oder Smartphone ermöglicht, kommen in vielerlei Hinsicht zum Einsatz. Diese beiden Boxen finden im Unterricht der Fächer „Gesang“ sowie beim Instrumentalunterricht, insbesondere von Melodieinstrumenten, Verwendung.

Das Kollegium der Musikschule freut sich über eine neue Lehrkraft für das Fach E-Gitarre, welche seit Kurzem zum Team zählt. Für den Unterricht der neu angemeldeten E-Gitarren-Schülerinnen und E-Gitarren-Schüler stellt der Förderverein nun zwei E-Gitarren-Amps zur Verfügung.

„Es ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für uns als Förderverein, die musikalische Aus- und Weiterbildung in Obertshausen zu unterstützen. So stellen wir gern und regelmäßig Instrumente für den Unterricht an der Musikschule Obertshausen zur Verfügung“, erklärt MuBiKu-Vorstandsmitglied Natalja Maurer, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Martin Stark zum offiziellen Fototermin kam. Das neue Equipment ist bereits bei der Musikschule im Einsatz und erfreut Schülerinnen und Schüler jeden Alters.

Und MuBiKu ist vielfältig aktiv, um auch weiterhin die Musikschule Obertshausen unterstützen zu können. So beteiligt sich der Verein zum Beispiel an der Aktion „Lust auf Zukunft“ der dm-Drogerie, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. Die dm-Drogerie unterstützt 3.000 Zukunftsprojekte mit einer Spende. Vom 19. bis 31. Mai können Kundinnen und Kunden vor Ort im Markt oder auch online über die Verteilung der Summe entscheiden. Auch in Obertshausen im Markt stehen zwei Projekte von heimischen Vereinen zur Auswahl. Wer die meisten Stimmen erhält, bekommt 600 Euro Zuschuss, für den anderen gibt‘s 400 Euro.

Für den Förderverein „MuBiKu“ gibt es gleich mehrfach Grund zur Freude: Neben der Ruth- und Karl-Mayer-Stiftung, welche regelmäßig den Förderverein finanziell stark unterstützt, konnten Anfang dieses Jahres nun auch Sachspenden generiert werden. Von Familie Gerhard Göhler wurden dem Förderverein vier Kinder-Klarinetten, zwei Kinder-Posaunen und eine Posaune für Jugendliche überlassen, die den jüngsten Nachwuchs-Schülerinnen und -schülern der Musikschule Obertshausen zur Verfügung gestellt werden.

Die Instrumente aus Familienbesitz kommen jetzt neu zum Einsatz. Thomas Göhler, der in jungen Jahren im Karl-Mayer-Kinderorchester die Liebe zur Musik und zum Musizieren mit Trompete und Flügelhorn entdeckt hat, freut sich, dass die Familie Kinder auf ihrem musikalischen Weg unterstützen kann. Und so erinnert sich Thomas Göhler an all die schönen Stunden in den verschiedenen Orchestern, in denen er gespielt hat. „Es ist ein Ansporn, jungen Menschen das Musizieren zu ermöglichen“, sagt Thomas Göhler. „Wir hatten damals auch nicht viel Geld und es wurde mir dennoch ermöglicht. Auch mein Bruder und mein Cousin haben im Orchester gespielt. Jetzt können wir als Familie wieder etwas zurückgeben.“

So freuen sich zahlreiche Musikschülerinnen und Musikschüler verschiedenster Instrumentalbereiche über die Neuanschaffungen des Fördervereins „MuBiKu“. Bürgermeister Friedrich, Dezernent des Fachbereichs Sport, Kultur und Bildung und damit zuständig für die Musikschule Obertshausen, dankt dem Förderverein für die Instrumente und Geräte und insbesondere auch für die schon seit einigen Jahren währende hervorragende Zusammenarbeit. „Es ist ein Segen, wenn man solche Spender hat“, ergänzt die stellvertretende pädagogische Musikschulleiterin Annette Dörr.

Die Musikschule Obertshausen freut sich weiterhin über neue Schülerinnen und Schüler jeden Alters. Das Angebot umfasst Gruppen für Babys, Kleinkinder, wie auch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Senioren.

Das Team der Musikschule steht für Fragen unter Telefon: 06104 7034222 oder per E-Mail: musikschule@obertshausen.de gerne zur Verfügung. Nähere Einzelheiten zu den Unterrichts- und Kursangeboten finden Interessierte auch auf der Homepage der Musikschule: www.musikschule-obertshausen.de.

>> Vielfalt am Klavier: Klangfarben begeistern das Publikum:

Etwa 25 Schüler aus dem Fachbereich Klavier haben jüngst bei ihrem Auftritt im Großen Saal des Bürgerhauses Hausen ihr Publikum begeistert. Unter dem Motto „Klangfarben am Klavier“ gestalteten sie ein Programm mit Klavierstücken aus allen Epochen: vom Barock über die Klassik und Romantik bis hin zur klassischen Moderne und dem Jazz.

Für ein stimmungsvolles Klavierkonzert sorgen Schüler der Musikschule Obertshausen. Sie begeisterten unter dem Motto „Klangfarben am Klavier“. Bild: privat (Musikschule Obertshausen)

Dabei leiteten sie die Tonartenabfolge des „Quintenzirkels“. Denn: Jeder Komponist setze sein Werk, wie die Bereichsleiterin Annette Dörr in ihrer Moderation ausführte, bewusst in eine bestimmte Tonart, die dazu beiträgt, dem Stück die intendierte Klangfarbe zu verleihen.

Ruhig fließende Stücke wie Mussorgskis „Eine Träne“, vorgetragen von Xenia Kampitakis, wechselten sich mit bewegten, tänzerischen Stücken wie der „Rumba Cubana“, vierhändig gespielt von Irina Pavolotski und ihrer Schülerin Celina Schwarzkopf, ab. Neben klassischer Klavierliteratur wie Rachmaninows „Prelude in Gis-moll“ (Aaron Hattermann) oder der „Alla turca“ aus Mozarts Sonate A-Dur (Arman Hosseini) interpretierten Lillly Gross und Fiona Seyfritz (Klasse: Peter Krausch) den Popsong „Someone You Loved“ von Lewis Capaldi sowie Maria Clara und Nicoletti Sahd „My way“, ein durch Frank Sinatra weltberühmt gewordenes Chanson.

Das Programm schlug einen Bogen von kürzeren Stücken bis hin zu anspruchsvoller Konzertliteratur. Dabei begeisterten Lisa Kroh mit dem 1. Satz Presto aus der Sonate D-Dur von Ludwig van Beethoven und zum Abschluss des klangvollen Nachmittags Josefine Papenfuhs mit dem „Danza del gaucho matrero“ aus den Danza Argentinos von Alberto Ginastera – beide aus der Klasse von Verena Wilhelm.

Mit diesem hervorragend vorbereiteten und durchgeführten Konzert zeigte der mit über 100 Schülerinnen und Schülern größte Instrumentalbereich der Musikschule der Stadt Obertshausen seine niveauvolle Arbeit. Alle Akteure überzeugten mit ihrem technischen und musikalischen Können und begeisterten ihr Publikum, das zahlreich erschienen war.

Die Musikschule Obertshausen bietet allen an Instrumental- oder Vokalunterricht Interessierten jeden Alters qualifizierten Unterricht. Nähere Informationen gibt es unter: musikschule@obertshausen.de oder per Telefon: 06104 – 7034222.

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