Mittwoch, 6. Dezember 2023
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Neues aus Obertshausen

Martinsmarkt am 11. und 12. November

>> >> Dein Verein, Deine Gruppe will auch im Regionalportal ‘s Blättsche über eine Veranstaltung informieren und somit täglich mehr als 1.500 Leser erreichen? Ganz einfach eine E-Mail an redaktion@blaettsche.de am besten mit einem Plakat im jpg-Format als Anhang, schon gibt’s wieder mehr Besucher. Unser Motto lautet: Seid ihr hier im ‘s Blättsche drin, / kommen auch mehr Leute zu euch hin.

Aktuelle Polizei- und Feuerwehrmeldungen findet ihr regelmäßig in der Rubrik “Polizeimeldungen”.

>>> Veranstaltungen in Obertshausen:

AKTUELLE TERMINE IN OBERTSHAUSEN

3. Dezember, Das Vater unser-Konzert

>> Bis 20. November für Informationsstand bei Bürgerversammlung anmelden: Unternehmen der Wärmeversorgung gesucht.

Mit dem Thema „Wärmewende“ beschäftigt sich die diesjährige Bürgerversammlung der Stadt Obertshausen, zu der Stadtverordnetenvorsteher Anthony Giordano ins Bürgerhaus einlädt. Termin dafür ist Donnerstag, 14. Dezember, 19 Uhr.

Derzeit laufen die Vorbereitungen für die Veranstaltung. Im Rahmen der Bürgerversammlung können sich auch ortsansässige Unternehmen, die im Bereich der Wärmeversorgung tätig sind, wie Solarfirmen oder Energieberatungen kostenlos präsentieren. Fünf Unternehmen haben bereits ihre Teilnahme zugesagt, weitere Unternehmen sind willkommen. Die Anmeldefrist wurde verlängert: Bei Interesse ist eine Anmeldung noch bis Montag, 20. November, bei Obertshausens Klimaschutzmanager Jan-Georg Knappe unter Telefon 06104 7031122 oder per E-Mail: Jan-Georg.Knappe@obertshausen.de möglich.

Die Unternehmen haben dann die Möglichkeit, einen Stand zur Präsentation auf der kleinen Informationsmesse aufzubauen.

Nach einer fachmännischen Reinigungsaktion erstrahlt das Obertshausener Herz in zentraler Lage in neuem Glanz. Das Kunstobjekt „Heart“ wurde 2003 in Zusammenarbeit zwischen dem Kreis Offenbach und der Sparkasse Langen-Seligenstadt im Zuge von „Kunst vor Ort“ realisiert. Die Skulptur des Künstlers Hermann J. Kassel ist am Busbahnhof zu finden. Nach all den Jahren hat es nun eine Verjüngungskur bekommen. Bild: Christina Schäfer/Stadt Obertshausen

>>> Berichte aus Vereinen, Kirchen, Gruppen,…:

>> Vollsperrung: Die Herrnstraße in Höhe der Hausnummer 32 wird aufgrund eines Straßeneinbruchs ab Montag, 6. November, bis voraussichtlich Freitag, 10. November, voll gesperrt. Eine Umleitung ist ausgeschildert.

Im Kreuzungsbereich Karlstraße / Ecke Luisenstraße sowie Luisenstraße / Ecke Herderstraße werden zusätzliche Halteverbote eingerichtet.

Die Stadt Obertshausen bittet Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.

>> Unfallserie mit geklautem Smart: Mehrere Autobesitzer fanden am Samstagmorgen an der Straße “Im Hasenwinkel” ihre geparkten Fahrzeuge mit Beschädigungen vor. Offenbar in der Zeit von Mitternacht bis 8 Uhr verursachte ein bislang unbekannter Verkehrsteilnehmer dabei einen Schaden von rund 225.000 Euro an insgesamt sechs Autos.

Alle Fahrzeuge standen ordnungsgemäß geparkt am Fahrbahnrand (einstellige bis 30er-Hausnummern).

Im Zuge der ersten Ermittlungen konnte der augenscheinlich unfallverursachende Smart, mit Offenbacher Kennzeichen, in unmittelbarer Nähe zur Unfallörtlichkeit verlassen aufgefunden werden. Den weißen Zweisitzer hatten Unbekannte zuvor in der Zeit zwischen 19. Oktober, 13 Uhr, und 20. Oktober, 13.40 Uhr, an der Offenbacher Straße (Höhe der 10er- Hausnummern) in Obertshausen gestohlen.

Das Auto war aufgrund der zahlreichen Zusammenstöße nicht mehr fahrbereit und wurde von dem Fahrer offenbar zurückgelassen.

Die Kriminalpolizei Offenbach baut nun auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen des Diebstahls und/oder der Unfallflucht werden gebeten, sich unter der Rufnummer 06104 – 6908-0 bei der Polizeistation in Heusenstamm zu melden. (Stand: 23. Oktober, 12.50 Uhr)

>> 45-Jährige aus Obertshausen deutlich zu schnell unterwegs: Mit 56 Stundenkilometern zu schnell soll eine 45 Jahre alte VW-Fahrerin am Montagmittag auf der Bundesstraße 45 in Richtung Dieburg kurz vor der Autobahn 3 (Anschlussstelle Hanau) unterwegs gewesen sein, als eine Provida-Streife der Autobahnpolizei Langenselbold den mutmaßlichen Geschwindigkeitsverstoß mit der im Zivilwagen verbauten Messtechnik aufzeichnete. Bei der anschließenden Kontrolle wurde die VW-Fahrerin auf den registrierten Geschwindigkeitsverstoß hingewiesen; sie war mit 136 bei erlaubten 80 Stundenkilometern gemessen worden.

Die Frau aus Obertshausen hat nun mit einem Monat Fahrverbot, einem Punkt im Fahreignungsregister sowie einem Bußgeld in Höhe von 480 Euro zu rechnen. Zwischen 9 und 21 Uhr ahndeten die Beamten sechs Verstöße wegen Überschreitung der zulässigen Geschwindigkeit und zwei Verstöße wegen Unterschreitung des Sicherheitsabstandes zum Vorausfahrenden.

“Bei der Nutzung eines Mobiltelefons während der Fahrt, insbesondere bei hohen Geschwindigkeiten auf Bundesstraßen oder Autobahnen, ist man quasi wie im Blindflug unterwegs,” gab ein kontrollierender Polizeibeamter am Montag im Rahmen der Ahndung von insgesamt fünf Handyverstößen gegenüber den betreffenden Verkehrsteilnehmern zu verstehen.

Die Provida-Streife war unter anderem auf den Autobahnen 3, 66 sowie 661 und den Bundesstraßen 43a, 45 sowie 448 im Dienstgebiet des Polizeipräsidiums Südosthessen unterwegs.

>> Eine Seniorin aus Obertshausen wird Opfer eines Betrugs nach Schockanruf am Mittwochabend (11. Oktober): Mehr im Polizeibericht hier.

>> Wer sah die beiden Autoknacker? Einen geparkten Volkswagen Passat haben zwei Diebe am Sonntagabend (8. Oktober) an der Münchener Straße versucht zu öffnen. Der Eigentümer hatte die beiden Täter gegen 18.30 Uhr an seinem in Höhe der 10er-Haunummer abgestellten Fahrzeug bemerkt. Daraufhin liefen die beiden Unbekannten in Richtung Leipziger Straße davon. Einer war 1,90 Meter groß und schlank. Er trug eine dunkle Hose, eine blaue Jacke und eine weiße Basecap. Sein Komplize, der einen dunklen Bart hatte und mit einem Fahrrad unterwegs war, stand offenbar Schmiere. Er trug eine schwarze Hose sowie eine schwarze Jacke.

Weitere Hinweise nimmt die Kripo unter der Rufnummer 069 – 8098-1234 entgegen.

>> Obertshausener Wochenmarktplanung geht in die heiße Phase: Der Wunsch eines Wochenmarktes wird in Obertshausen immer wieder genannt. Im Zuge der Umsetzung des Landesförderprogramms „Zukunft Innenstadt“, in dem auch Obertshausen eine beachtliche Summe für nachhaltige Maßnahmen zur Belebung der Stadtzentren und Ortskerne erhalten hat, setzt die Stadt neu an diesem Projekt an.

Drei Partner, ein Ziel: Gemeinsam wollen die Stadt Obertshausen, die Deutsche Marktgilde und der Verein Stadtmarketing Obertshausen (SMV) das Projekt „Obertshausener Wochenmarkt“ neu angehen. Einen entsprechenden Vertrag haben Marktgilde und Stadt bereits unterschrieben. Auf dem Bild (von links): Andreas Fornauf (SMV), Peter Keil (Deutsche Marktgilde), Bürgermeister Manuel Friedrich, Miriam Wahl (beide Stadt Obertshausen), Martin Stark und Erich Deckenbach (beide SMV). Bild: privat (Christina Schäfer/Stadt Obertshausen)

In einer Umfrage zu Ideen für „Zukunft Innenstadt“, die die Wirtschaftsförderung im März 2022 gestartet hatte, wurde der Punkt Wochenmarkt mehrmals genannt. Nach weiteren Beteiligungen plant seit September 2022 eine Arbeitsgruppe den Aufbau eines Wochenmarktes in Obertshausen. So wurde Stück für Stück an der Realisierung gefeilt. Vertreter des Vereins Stadtmarketing Obertshausen haben im Vorfeld bereits zahlreiche Wochenmärkte im Kreis und der Region besucht, um Ideen rund um die Organisation und Durchführung für einen Wochenmarkt in Obertshausen zu sammeln.

Örtlichkeit und Partner sind mittlerweile gefunden: In Zusammenarbeit mit Peter Keil von der Deutschen Marktgilde eG soll es auf dem Meininger Platz den „Obertshausener Wochenmarkt“ mit verschiedenen Ständen geben. Geplant ist, ab 3. Mai 2024 dort freitags zwischen 14 und 18 Uhr den Wochenmarkt zu etablieren. Auf dem Meininger Platz können vier bis sechs Händlerinnen und Händler ihre Stände betreiben.

Die Deutsche Marktgilde ist seit 37 Jahren Expertin für die Organisation von Wochenmärkten. Nach eigenen Angaben betreibt die Marktgilde an 125 bundesweiten Standorten etwa 250 Märkte. „Auch Obertshausen soll eine Anlaufstelle für Wochenmarktliebhaber werden. Mit der Deutschen Marktgilde haben wir eine Partnerin an unserer Seite, die Kontakte zu zahlreichen Beschickern pflegt “, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich und blickt optimistisch in die Zukunft.

Damit geht’s nun in die nächste Organisationsphase: die Akquise. Marktbeschicker, die ihre Waren wie Obst und Gemüse oder Backwaren in Obertshausen anbieten wollen, können sich bei Peter Keil von der Deutschen Marktgilde um einen Standplatz bewerben.

Auch Einzelhändlerinnen und Einzelhändler aus Obertshausen oder der Region sind eingeladen, sich an dem Markt zu beteiligen. So hat das Obertshausener Arbeitsgremium auch die Idee erarbeitet, für Vereine eine Möglichkeit zu bieten, sich auf dem Markt zu präsentieren und über die Vereinsarbeit zu informieren.

Zusätzlich ist es der Wunsch, am ersten Freitag im Monat eine Art After-Work-Community zu etablieren. Dort können Besucherinnen und Besucher in gemütlicher Runde verweilen. Dies hat sich der Verein Stadtmarketing Obertshausen zu seinem Ziel gemacht.

In den nächsten Monaten geht es an die Detailplanung und Platzvergabe für den „Obertshausener Wochenmarkt“. Anliegende Bewohnerinnen und Bewohner und Interessierte lädt Bürgermeister Manuel Friedrich zu einem späteren Zeitpunkt ein, um über das Vorhaben zu informieren und eventuelle Bedenken beseitigen zu können. „Der Obertshausener Wochenmarkt soll eine Bereicherung für alle Bürgerinnen und Bürger sein“, betont der Rathaus-Chef.

Interessierte Händlerinnen und Händler können sich direkt an Peter Keil unter folgender Adresse wenden: Deutsche Marktgilde eG, Frankfurter Straße 2, 63619 Bad Orb. Peter Keil ist bei weiteren Fragen auch unter Telefon: 02774 9143401 oder per E-Mail: badorb@marktgilde.de zu erreichen.

>> Ausbau für neue E-Ladestationen geht voran: Mit der Installation von drei neuen E-Ladesäulen im Stadtgebiet wird die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausgebaut.

Derzeit befindet sich eine der E-Ladestation an der Karl-Mayer-Straße im Bau. Für die Arbeiten wurden temporäre Haltverbote eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten werden Markierungsarbeiten durchgeführt, um den Standort der Ladesäulen deutlich zu kennzeichnen.

In der Kalenderwoche 41 ist die Installation der zweiten Ladestation an der Bieberer Straße geplant. Hierfür werden ähnliche Maßnahmen ergriffen.

Der dritte Standort für eine E-Ladesäule ist für das erste Quartal 2024 vorgesehen. Diese wird an der Mühlstraße errichtet.

Die Freundschaftsbank vor dem Rathaus Laakirchen lädt zum Austausch und Verweilen ein. Bild: privat

>> Bänke stehen für immerwährende Freundschaft: Anlässlich des 50-jährigen Verschwisterungsjubiläums mit der hessischen Stadt Obertshausen hat die Stadt Laakirchen ihrer Partnerstadt eine Freundschaftsbank als Geschenk überreicht.

Diese wurde im Zuge der Feierlichkeiten im Juni in Obertshausen eingeweiht.

Nun wurde das Pendant dazu vor dem Rathaus Laakirchen aufgestellt. Die von der Laakirchner Firma Connexurban GmbH hergestellten kreisförmigen Sitzgelegenheiten symbolisieren die immerwährende Freundschaft der beiden Städte, die wie ein Kreis keinen Anfang und kein Ende hat. „Die Bank wurde rund um die Linde vor dem Rathaus zentral platziert und soll die Bevölkerung zum Austausch und Verweilen einladen.

Das schattige Plätzchen bietet sich ebenso perfekt zum Lesen an“, so Bürgermeister Ing. Fritz Feichtinger. Die beiden Städte sind außerdem bestrebt den freundschaftlichen Kontakt wieder zu intensivieren, um das kulturelle Verständnis zu fördern, voneinander zu lernen und den europäischen Grundgedanken zu wahren.

>> Neue Pfarrei Mühlheim-Obertshausen: Viele Treffen, Gespräche und Planungen haben mittlerweile schon stattgefunden. Die einen würden gerne am besten schon morgen starten, den anderen kann es gar nicht lange genug dauern.

So musste, wie bei vielen anderen Punkten, ein Kompromiss für das Unausweichliche gefunden werden. Darüber wurde von Vertretern und Vereinen der Gemeinden aus Mühlheim und Obertshausen abgestimmt und man einigte sich auf den 1. Januar 2026. Dieser Vorschlag wurde dann dem Bistum in Mainz mitgeteilt und man musste warten, ob der Vorschlag angenommen wird. Viele Gemeinden befinden sich derzeit im gleichen Prozess und so war lange nicht klar, ob der Termin realisierbar ist, oder noch weiter nach hinten geschoben werden müsste. Nun aber kam die Bestätigung aus Mainz und die Pfarreigründung findet am 1. Januar 2026 statt.

Die Klarheit des Termines sorgt nun dafür, dass viele organisatorische Schritte endlich begonnen werden können. Dafür gibt es einen klar strukturierten Plan und dieser kann nun “abgearbeitet” werden. Geleitet wird der Fusionsprozess vom Pfarrer für Hausen, Dietesheim und Lämmerspiel, Christoph Schneider, und von Koordinator Dirk Stoll, der zugleich Gemeindereferent in Dietesheim und Lämmerspiel ist. Beide betonen, dass ihnen das Leben der Gemeinden vor Ort wichtig sei, zugleich das Miteinander ihrer Schäfchen gestärkt werden soll, um für die künftige Entwicklung vorbereitet zu sein.

In sogenannten Projektgruppen beraten Gemeindemitglieder aus allen beteiligten Kirchorten ein Konzept für das neue Pfarreileben. Seien es Gottesdienstformen oder –zeiten, die Vorbereitungen auf Ehe, Erstkommunion oder Firmung und andere Formen christlichen Lebens, das Engagement im sozialen Bereich oder Verwaltungsaufgaben sowie die zukünftige Verwendung/Neustrukturierung der Kirchen, Gemeindezentren und Pfarrhäuser. All das kommt auf den Tisch und den Prüfstand, wird ausgehandelt und neue Wege werden ausprobiert. Gemeindereferent Dirk Stoll berichtet, dass die Projektgruppen bereits gut miteinander arbeiten. Er freut sich über Fragen und auf Anregungen, die außer ihm auch die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte entgegennehmen.

>> Hütesfest in der Partnerstadt Meiningen: Nach drei Jahren Corona-Pause, konnten nun endlich die Meininger ihr traditionelles Hütesfest inklusive Umzug der Vereine ausrichten.

In Vertretung von Bürgermeister Manuel Friedrich nahm die ehrenamtliche Stadträtin Hildegard Knorr (Mitte) am diesjährigen Umzug in Meiningen teil. Bild: Stadt Obertshausen

Bürgermeister Fabian Giesder sandte seine Einladung zum traditionellen Hütesfest an Bürgermeister Manuel Friedrich. Da der Obertshausener Bürgermeister aus einem erfreulichen Ereignis seine Wahlheimat nicht verlassen konnte, nahm die ehrenamtliche Stadträtin Hildegard Knorr in Vertretung für Manuel Friedrich daran teil.

Das Hütesfest startete mit einem großen Umzug bestehend aus 42 Gruppen mit hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den am Straßenrand stehenden Zuschauerinnen und Zuschauern beste Unterhaltung boten.

Der erste Oldtimer führte den Zug an. Darin saßen Bürgermeister Fabian Giesder und Hütes Holle Isabell Wagner – im zweiten Oldtimer sitzend wurden Hildegard Knorr und Landrätin Peggy Greiser (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) von Frank Wöhner in einem Marmon 78 chauffiert.

Die Trachtengruppe aus Stepfershausen, die auch immer beim alljährlichen Europafest in Obertshausen auftritt, lief ebenfalls mit.

Am Marktplatz angekommen, wurden alle Wagen und Gruppen von Moderatorin Cornelia Schmädicke begrüßt und vorgestellt. Kleine Darbietungen der Gruppen überraschten das Publikum.

Der Höhepunkt des Festes war sicher der Umzug. Anschließend gab es überall die Leibspeise zu verköstigen: Thüringer Klöße, hier Hütes genannt. Warum?
Der Legende nach soll Frau Holle das Kloßrezept den Meiningern übergeben haben, mit den mahnenden Worten: „Hier hast du das Receptum – Hüt‘ es!“

„Man hatte das Gefühl, alle Menschen aus Meiningen und Umgebung, ob klein oder groß, waren auf den Beinen“, sagte Hildegard Knorr.

Bürgermeister Manuel Friedrich (links) und Erster Stadtrat Michael Möser (rechts) nahmen an der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der beiden Stadtteilen Obertshausen und Hausen teil. Die Rathausspitze bedankte sich bei Manuel Roth (Zweiter von links), Isabelle Wenzel, Thomas Fornauf, Stephan Arndt, Thorsten Manus und Daniel Weber für ihre leitende Führungsarbeit im Ehrenamt. Bild: Stadt Obertshausen

>> Neue Feuerwehrleitung der Stadt Obertshausen im Dienst: Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Obertshausen kamen zahlreiche Mitglieder der beiden Wehren aus Obertshausen und Hausen. Eingeladen waren unter anderem auch Bürgermeister Manuel Friedrich sowie Erster Stadtrat Michael Möser.

Im Namen des Magistrats durfte Bürgermeister Manuel Friedrich bereits bei den jeweiligen Jahreshauptversammlungen die Kameradinnen und Kameraden den Dank und die Anerkennung der Stadt Obertshausen überbringen. „Danke an unsere Feuerwehren für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Sicherheit von uns allen. Auf ein solches Ehrenamt schaut man als Bürgermeister zu Recht mit großem Stolz“, sagt der Rathaus-Chef.

Erfreulich sei zudem, dass in den vergangenen Wochen und Monaten die Führungsteams in der Stadtbrandinspektion, den Wehrführungen in Hausen und Obertshausen, die Positionen in den Jugendfeuerwehren und in der Kinderfeuerwehr sowie den Feuerwehrausschüssen und Alters- und Ehrenabteilungen alle besetzt worden sind.

Neuer Stadtbrandinspektor ist Daniel Weber, Thorsten Manus ist Stellvertreter. Neue Wehrführerin in Obertshausen ist Isabelle Wenzel. Als Stellvertreter wurde Manuel Roth gewählt. Neuer Wehrführer in Hausen ist Thomas Fornauf, Stephan Arndt ist Stellvertreter.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass im Bedarfsfall schnell und kompetent geholfen, gelöscht und gerettet werden kann. Es ist es daher wichtig und richtig, dass wir weiterhin in eine angemessene und moderne Ausstattung unserer Feuerwehr investieren. Dies stellt die Grundlage für ein sicheres und effizientes Arbeiten dar“, betont Manuel Friedrich. Derzeit wird ein neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan erarbeitet, der die Stadt Obertshausen zusammen mit der Politik vor weiteren zukunftsweisenden Entscheidungen stellt. Zuletzt hatte die Stadtverordnetenversammlung den Weg frei gemacht für eine Feuerwehrentschädigungssatzung und diese einstimmig beschlossen.

>> Nachschub für Musikbegeisterte jeden Alters: Seit einigen Wochen kann die Musikschule Obertshausen auf zusätzliches Instrumentarium zurückgreifen: Der Verein zur Förderung von kultureller und musikalischer Aus- und Weiterbildung „MuBiKu“ Obertshausen hat der Musikschule für ihre Arbeit Congas, ein Keyboard-Set, Saxophone und zwei Bluetooth-Boxen zur Verfügung gestellt.

Die Musikschule konnte aufgrund großer Nachfrage eine „Trommelgruppe für Senioren“ installieren. Rhythmusbegeisterte, nicht nur im Seniorenalter, sondern auch jüngere Musikerinnen und Musiker treffen sich nun einmal wöchentlich im Familienzentrum. Die bei der Musikschule vorhandenen Congas waren für diese recht große Gruppe nicht ausreichend. Nun freut sich die Musikschule nicht nur über die neue, teilnehmerstarke Gruppe, sondern auch über vier neue Instrumente.

Sie machen sich gemeinsam für die Musikschule stark: (von links) Martin Stark und Natalja Maurer vom Verein zur Förderung von kultureller und musikalischer Aus- und Weiterbildung (MuBiKu) Obertshausen, Spender Thomas Göhler stellvertretend für Familie Gerhard Göhler, die Musikschul-Fachbereichsleiter Peter Krausch, Jürgen Weiss und Annette Dörr (stellvertretende pädagogische Leiterin), Bürgermeister Manuel Friedrich und Musikschul-Fachbereichsleiter Oguz Dogan. Bild: privat (Christina Schäfer/Stadt Obertshausen)

Auch die Nachfrage für das Saxophon ist mittlerweile gestiegen. Das zeigen Neuanmeldungen in allen Altersbereichen. Um den Anfängern einen „reibungslosen Einstand“ zu ermöglichen, bietet die Musikschule jetzt wieder Leihinstrumente an. Das beliebte Blasinstrument übt nach wie vor eine große Faszination aus und gerade in diesem Bereich gibt es vermehrt Anmeldungen von Erwachsenen, die sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen möchten.

Für das Fach Keyboard, ein Instrument, welches sich schon seit Langem großer Beliebtheit erfreut, verzeichnet die Musikschule schon seit einigen Jahren recht hohe Schülerzahlen. Eines der vorhandenen Instrumente ist nun „in die Jahre“ gekommen und nur noch bedingt einsetzbar. Dank des Fördervereins kann der Unterricht nun an einem neuen Instrumentenset erfolgen.

Die beiden „Boomboxen“, welche die Musikübertragung per Bluetooth von Notebook oder Smartphone ermöglicht, kommen in vielerlei Hinsicht zum Einsatz. Diese beiden Boxen finden im Unterricht der Fächer „Gesang“ sowie beim Instrumentalunterricht, insbesondere von Melodieinstrumenten, Verwendung.

Das Kollegium der Musikschule freut sich über eine neue Lehrkraft für das Fach E-Gitarre, welche seit Kurzem zum Team zählt. Für den Unterricht der neu angemeldeten E-Gitarren-Schülerinnen und E-Gitarren-Schüler stellt der Förderverein nun zwei E-Gitarren-Amps zur Verfügung.

„Es ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für uns als Förderverein, die musikalische Aus- und Weiterbildung in Obertshausen zu unterstützen. So stellen wir gern und regelmäßig Instrumente für den Unterricht an der Musikschule Obertshausen zur Verfügung“, erklärt MuBiKu-Vorstandsmitglied Natalja Maurer, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Martin Stark zum offiziellen Fototermin kam. Das neue Equipment ist bereits bei der Musikschule im Einsatz und erfreut Schülerinnen und Schüler jeden Alters.

Und MuBiKu ist vielfältig aktiv, um auch weiterhin die Musikschule Obertshausen unterstützen zu können. So beteiligt sich der Verein zum Beispiel an der Aktion „Lust auf Zukunft“ der dm-Drogerie, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. Die dm-Drogerie unterstützt 3.000 Zukunftsprojekte mit einer Spende. Vom 19. bis 31. Mai können Kundinnen und Kunden vor Ort im Markt oder auch online über die Verteilung der Summe entscheiden. Auch in Obertshausen im Markt stehen zwei Projekte von heimischen Vereinen zur Auswahl. Wer die meisten Stimmen erhält, bekommt 600 Euro Zuschuss, für den anderen gibt‘s 400 Euro.

Für den Förderverein „MuBiKu“ gibt es gleich mehrfach Grund zur Freude: Neben der Ruth- und Karl-Mayer-Stiftung, welche regelmäßig den Förderverein finanziell stark unterstützt, konnten Anfang dieses Jahres nun auch Sachspenden generiert werden. Von Familie Gerhard Göhler wurden dem Förderverein vier Kinder-Klarinetten, zwei Kinder-Posaunen und eine Posaune für Jugendliche überlassen, die den jüngsten Nachwuchs-Schülerinnen und -schülern der Musikschule Obertshausen zur Verfügung gestellt werden.

Die Instrumente aus Familienbesitz kommen jetzt neu zum Einsatz. Thomas Göhler, der in jungen Jahren im Karl-Mayer-Kinderorchester die Liebe zur Musik und zum Musizieren mit Trompete und Flügelhorn entdeckt hat, freut sich, dass die Familie Kinder auf ihrem musikalischen Weg unterstützen kann. Und so erinnert sich Thomas Göhler an all die schönen Stunden in den verschiedenen Orchestern, in denen er gespielt hat. „Es ist ein Ansporn, jungen Menschen das Musizieren zu ermöglichen“, sagt Thomas Göhler. „Wir hatten damals auch nicht viel Geld und es wurde mir dennoch ermöglicht. Auch mein Bruder und mein Cousin haben im Orchester gespielt. Jetzt können wir als Familie wieder etwas zurückgeben.“

So freuen sich zahlreiche Musikschülerinnen und Musikschüler verschiedenster Instrumentalbereiche über die Neuanschaffungen des Fördervereins „MuBiKu“. Bürgermeister Friedrich, Dezernent des Fachbereichs Sport, Kultur und Bildung und damit zuständig für die Musikschule Obertshausen, dankt dem Förderverein für die Instrumente und Geräte und insbesondere auch für die schon seit einigen Jahren währende hervorragende Zusammenarbeit. „Es ist ein Segen, wenn man solche Spender hat“, ergänzt die stellvertretende pädagogische Musikschulleiterin Annette Dörr.

Die Musikschule Obertshausen freut sich weiterhin über neue Schülerinnen und Schüler jeden Alters. Das Angebot umfasst Gruppen für Babys, Kleinkinder, wie auch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Senioren.

Das Team der Musikschule steht für Fragen unter Telefon: 06104 7034222 oder per E-Mail: musikschule@obertshausen.de gerne zur Verfügung. Nähere Einzelheiten zu den Unterrichts- und Kursangeboten finden Interessierte auch auf der Homepage der Musikschule: www.musikschule-obertshausen.de.

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