Sonntag, 7. Dezember 2025
's BlättscheLokalesPolizeimeldungen vom 4. August

Polizeimeldungen vom 4. August

Neuzugänge bei der Polizei / Kontrollwoche bis 10. August

Hanau – Radfahrerin bei Zusammenstoß mit Auto verletzt:

Weil ein Autofahrer den Vorrang einer Radfahrerin missachtet haben soll, ist eine 82-jährige Frau am Samstagmittag verletzt worden. Die Seniorin war gegen 12 Uhr mit ihrem Rad an der Luise-Kiesselbach-Straße unterwegs und wollte über die Fußgängerampel nach links in die Moselstraße weiterfahren. Von dort kam ein 80-jähriger Mercedes-Fahrer, der nach rechts in die Luise-Kiesselbach-Straße einbiegen wollte. Offenbar übersah er die Radlerin, die infolge der Kollision zu Fall kam und sich eine Kopfplatzwunde zuzog. Sie kam anschließend in ein Krankenhaus.

Unfallzeugen melden sich bitte beim Polizeirevier Hanau (06181 – 100-120).

Region – 74 Neuzugängen im Polizeipräsidium Südosthessen:  Im Polizeipräsidium Südosthessen gab es heute allen Grund zur Freude. Polizeipräsident Daniel Muth begrüßte am Vormittag 63 neue Polizeibeamtinnen und -beamten sowie 11 Tarifbeschäftigte im Präsidium am Spessartring.

„In einer Zeit voller Herausforderungen braucht unsere Gesellschaft Menschen wie Sie – mit Haltung, Verantwortungsbewusstsein und Engagement. Danke, dass Sie sich dieser Aufgabe stellen. Ich bin überzeugt davon, dass Sie eine echte Bereicherung für Ihre neuen Dienststellen sind und wünsche ihnen einen guten Start“, so der Polizeipräsident, der dabei auch die Vielfältigkeit des Präsidiumsbereichs von Egelsbach bis nach Sinntal sowie die Aufgaben und Herausforderungen der polizeilichen Arbeit darstellte.

Dabei ging der Polizeipräsident auch auf aktuelle Entwicklungen ein: „Wir investieren weiter konsequent in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger – mit mehr Personal, mehr Präsenz und besserer Ansprechbarkeit.“ Denn seit heute sind, durch gezielte Anpassungen und zusätzliches Personal durch Stellen aus dem Sicherheitspaket der Landesregierung, bei den Polizeistationen Seligenstadt, Gelnhausen und Schlüchtern jeweils ein zusätzlicher Funkstreifenwagen rund um die Uhr im Einsatz. Damit wird die polizeiliche Präsenz vor Ort sichtbar gestärkt und die Reaktionsfähigkeit weiter erhöht. Parallel dazu wurden bei den Polizeistationen Bad Orb und Schlüchtern feste Ansprechpersonen als „Schutzleute vor Ort“ etabliert. Zur offiziellen Begrüßung im Präsidiumsgebäude am Offenbacher Spessartring kamen neben zahlreichen Führungskräften auch Vertreterinnen und Vertreter der behördlichen Gremien.

Die Neuzugänge werden künftig auf den verschiedenen Dienststellen im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Südosthessen eingesetzt. Viele von ihnen haben gerade erst vor Kurzem ihr Bachelorstudium abgeschlossen und starten nun mit frischem Wind ihre Karriere als Kommissare. Hinzu kommen Kollegen, die aus anderen Präsidien oder drei von ihnen sogar aus anderen Bundesländern – sogenannte „Länderwechsler“ – in das Polizeipräsidium Südosthessen gewechselt sind. Neben den Polizeidirektionen Offenbach und Main-Kinzig, können sich auch die Kriminaldirektion sowie die Direktion Verkehrssicherheit / Sonderdienste auf die Unterstützung von neuen Beamten freuen.

Ebenso begrüßte Polizeipräsident Muth die fast ein Dutzend neuen Tarifbeschäftigten, darunter vier neue Wachpolizisten, die bereits in den vergangenen Monaten im Polizeipräsidium Südosthessen eingestellt wurden. Im Anschluss an die offizielle Begrüßung wurden die Neuzugänge durch die Verantwortlichen ihrer neuen Dienststelle in Empfang genommen. Einige der neuen Polizeikräfte haben nun ihren Dienst bereits aufgenommen und sorgen hochmotiviert für die Sicherheit der Menschen in der Region. Das Polizeipräsidium Südosthessen wünscht allen Neuzugängen viel Erfolg für ihren Start in den jeweiligen Aufgabenbereichen.

Region – ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“: Polizei kontrolliert in dieser Woche verstärkt Geschwindigkeit im gesamten Präsidiumsbereich.

„Runter vom Gas – für mehr Sicherheit auf unseren Straßen!“ Unter diesem Motto beteiligt sich das Polizeipräsidium Südosthessen vom 4. bis 10. August an der europaweiten ROADPOL-Kontrollwoche „Speed“. In diesem Zeitraum führen Polizeikräfte in der gesamten Region verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durch, um gegen überhöhte oder nicht angepasste Geschwindigkeit vorzugehen.

Ziel der Aktion ist es, das Bewusstsein für die Gefahren durch zu schnelles Fahren zu schärfen und die Zahl schwerer Verkehrsunfälle nachhaltig zu reduzieren. Denn überhöhte Geschwindigkeit zählt auch im Bereich Südosthessen nach wie vor zu den Hauptunfallursachen.

Verkehrskontrollen sind das ganze Jahr über ein wesentlicher Bestandteil der Verkehrsüberwachung. Die aktuelle Verkehrsunfallstatistik unterstreicht die Notwendigkeit konsequenter Maßnahmen zur Steigerung der Verkehrssicherheit.

Die Polizei appelliert daher nochmals an alle Verkehrsteilnehmenden: Fahren Sie vorausschauend, halten Sie sich an Tempolimits – und helfen Sie mit, unsere Straßen sicherer zu machen.

Hintergrundinformation:

ROADPOL ist ein europaweites Polizeinetzwerk, das die Zahl der Verkehrsunfallopfer senken will. ROADPOL steht für „European Roads Policing Network“. Hervorgegangen aus einem Zusammenschluss von europäischen Verkehrspolizeien handelt es sich um eine Nicht-Regierungsorganisation mit Hauptsitz in Münster. Dieses Polizei-Netzwerk hat die Aufgabe, europaweite Aktionen zur Durchsetzung der Vorschriften im Verkehrssektor zu koordinieren. Hauptziel ist die Reduzierung der auf Europas Straßen Getöteten und Schwerverletzten.

Die Zuhörer während der Informationsveranstaltung der Polizei in Hanau. Bild: Polizei

Hanau – Beratungsveranstaltung für Senioren stößt auf positive Resonanz: Zum wiederholten Male fand am vergangenen Freitagnachmittag von 15 Uhr bis 17.30 Uhr eine Beratungsveranstaltung für Senioren statt. Während der Veranstaltung, die an dem Tag an der Martin-Luther-Anlage stattfand, informierten der Schutzmann vor Ort, Polizeihauptkommissar Kai Strauß, gemeinsam mit einem Sicherheitsberater für Senioren, Dieter Loges, unter anderem über mögliche Gefahren am Telefon und an der Haustür. Aber auch das Aufzeigen der möglichen Gefahren beim Umgang mit Bezahlkarten sowie die möglichen Tatabläufe bei Trick- und Taschendiebstählen waren Teil der Beratung. Die beiden Experten gaben wichtige Verhaltenshinweise zu den besprochenen Themenbereichen und händigten den 39 interessierten Teilnehmern abschließend entsprechendes Informationsmaterial aus. Die über zweistündige Veranstaltung stieß bei den Zuhörern auf positive Resonanz.

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