Freitag, 23. April 2021
's Blättsche Lokales Porträts Von der Oma 1955 auf die Welt geholt

Von der Oma 1955 auf die Welt geholt

Heute im Porträt beim Regionalportal 's Blättsche: Steinheims "Mainz 05-Fan" Thomas Franz

„Es ist doch schon toll, dass man durch die Welt des Internets mit der Heimat so einfach verbunden bleiben kann.“
Das ist es, was wir in der Rubrik „Porträts“ in Interview-Form aufleben lassen wollen. Ehemalige Klein-Auheimer und Steinheimer, aber auch Menschen aus Hainburg, Seligenstadt oder Mainhausen sollen hier ihre Erinnerungen ebenso mitteilen können wie  auch unsere Leser, die hier wohnen, bekannte und weniger bekannte.
Wer hat noch Vorschläge? Wer sollte in dieser Rubrik noch zu Wort kommen?
Info an redaktion@blaettsche.de

Als Protokoller mit Weihnachtsmann-Mütze: Thomas Franz. Bild: beko

Zur Person:

Thomas Franz, (geboren 1955) lebt seit 65 Jahren in Staanem und ist hier vor allem aktiv als Immobilienmakler aus Leidenschaft. Nicht nur den Steinheimern auch bekannt als Protokoller beim Carneval Club Schwarz Weiß (CCSW).

Thomas, Du lebst in Staanem. Weshalb ausgerechnet dort? Weil mich meine Oma, die „Amm“, vor 65 Jahren an der Pfaffenbrunnenstraße zur Welt gebracht hat. Warum meine 1901 geborene Oma? Weil sie damals Hebamme im Hanauer St. Vinzenz-Krankenhaus war und ihrer Tochter, also meiner Mutter, zumindest dabei geholfen hat. In Staanem fühle ich mich sehr wohl und zuhause.

Immer wieder tauchen Namen von Weggefährten auf. Besonders gerne erinnere ich mich an die Weggefährten aus meiner Zeit als Messdiener, in der Katholischen Jugend, beim Zeltlager St. Nikolaus, als Keyboarder bei Soundtrack und als Mitglied der CCSW-Theatergruppe.

Wenn ich an meine Heimat denke, dann fallen mir folgende drei Dinge ein: Unsere Staanemer Fassenacht, unser Vereinsleben und unsere Geselligkeit.

Mein Lieblingsplatz in meiner Heimatgemeinde ist auf der Bühne der Kulturhalle zu stehen.

Einkaufen gehe ich am liebsten in den Staanemer Geschäften, weil ich mich dort wohl fühle und deren Service schätze.

Als Geheimtipp empfehle ich Auswärtigen: Die Gaststätte „Zum Deutschen Michel“ (Tremml).

Gesellschaftliche Aktionen gibt es zumeist in den Vereinen. Welche begeistern Dich immer wieder? Der CCSW und die HSG.

Ich treffe zufällig den Oberbürgermeister und mir fällt spontan ein, was ich ihm schon immer sagen wollte: „Warum leisten Sie sich als Oberbürgermeister auf Kosten der Steuerzahler externe PR-Agenturen?“

Dieses Buch empfehle ich allen Blättsche-Nutzern: Das große Heinz-Erhardt Buch, weil mich Heinz Erhardts Sprachakrobatik immer wieder begeistert.

In bekannten Fernsehsendungen werden Menschen vorgestellt, weil sie ein Buch geschrieben haben. Mein Buch, wenn ich denn eines schreibe, trägt den Titel „Das Leben ist schön“

Meine meistbesuchte Seite im Internet: FAZ online

Mein Lieblingswitz: Den behält ein Fastnachter bis zur nächsten Kampagne immer für sich.

Beende bitte folgende Sätze:
Meine Lieblingsspeise ist
Hackbraten mit Bratkartoffeln im Tremmel oder die Pizza der Turnerschaft-Gaststätte bei Anita und Romano.

Wenn ich wütend bin, muss zuvor schon allerhand geschehen sein.

Mich regen auf: Impfgegner, Covidioten, Leerdenker, Verschwörungstheoretiker, Reichsbürger und die gesamte AfD.

Im „Blättsche“ (www.blaettsche.de) interessiert mich vor allem Neues aus Staanem.

Ich kann nicht leben ohne unsere Zwillinge.

Es gefällt mir nicht, dass die Fassenacht – wenn auch zurecht – ausfallen musste. Die vergangene Kampagne wäre ein Königreich für den Protokoller des CCSW gewesen.

Absolut positiv finde ich, dass es dank Biontech und Curevac in Deutschland gleich zweimal gelang, einen wirksamen Impfschutz gegen Corona zu entwickeln.

Ich glaube, kaum einer weiß von mir, dass ich Mitglied beim 1. FSV Mainz 05 bin.

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1 Kommentar

  1. Ich finde die Darstellung gut gelungen und zeigt sehr deutlich die Verwurzelung in Steinheim und den erwähnten Vereinen. Besonders gut finde ich die klare Kante bezüglich der Aufregung. Mir geht es da genauso. Ich glaube auch, dass ich die Bücher von Heinz Erhardt vollständig in meinem Regal habe. Die erwähnte Wort- und Gedankenakrobatik war genial wie z.B. auch der Satz: “Ach, was bin doch für ein Dummchen!”.

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