Samstag, 4. Dezember 2021
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Sein Geheimtipp: Das RadWerk

Heute im 's Blättsche-Interview: Der Stein-Auheimer Detlef Hellmann

Durch die Welt des Internets mit der Heimat in Verbindung sein oder auch verbunden bleiben. Das ist es, was wir in der Rubrik „Porträts“ in Interview-Form aufleben lassen. Klein-Auheimer und Steinheimer, aber auch Menschen aus Hainburg, Seligenstadt oder Mainhausen sollen hier ihre Erinnerungen und aktuellen Eindrücke ebenso mitteilen können wie auch Ehemalige, die hier gewohnt haben, bekannte und (vielleicht noch) weniger bekannte. Die Redaktion freut sich über die hohe Akzeptanz dieser Rubrik und sagt Danke. Wöchentlich seit November 2020 ein neues Gesicht und Woche für Woche nahezu 500 Klicks aufs Porträt.
Wer hat noch Vorschläge? Wer sollte in dieser Rubrik noch zu Wort kommen?
Info an redaktion@blaettsche.de

Detlef Hellmann war 30 Jahre lang evangelischer Pfarrer in Klein-Auheim. Bild: privat

Zur Person: Detlef Hellmann (geboren 1955 in Lüdenscheid) lebt seit fast 33 Jahren in Stein-Auheim und war in Klein-Auheim 30 Jahre lang evangelischer Pfarrer.  Seit über 20 Jahren ist er im Vorstand des Vereinsrings und zuständig für die Organisation des Adventsmarktes. Seit Dezember 2019 ist er als Projektleiter für die Einrichtung und nach der Eröffnung für den Betrieb des Museums im RadWerk vom Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim beauftragt.

Detlef Hellmann, Sie leben in Stein-Auheim. Weshalb ausgerechnet dort? Weil ich im Dezember 1987 zusammen mit meiner Frau Sylvia die Pfarrstelle in Klein-Auheim übernommen habe.

Immer wieder tauchen Namen von Weggefährten auf. Besonders gerne erinnere ich mich an den leider schon verstorbenen Hans Richter, mit dem ich so manche handwerkliche und geistige Baustelle in der Gemeinde bearbeitet habe.

Wenn ich an meine Heimat denke, dann fallen mir folgende drei Dinge ein: In meiner westfälischen Heimat ist es in der Regel vier Grad kälter. In der „neuen“ Heimat Klein-Auheim fühlt es sich dann wärmer an. Und drittens ist es für den Sauerländer immer noch schwierig, dass es da einen Fluss gibt, den man nicht überall überqueren kann.

Mein Lieblingsplatz in meiner Heimatgemeinde ist die Erlöserkirche, das RadWerk und unser Garten am Haus.

Einkaufen gehe ich am liebsten in Klein-Auheim, weil ich dann nicht den Main überqueren muss.

Als Geheimtipp empfehle ich Auswärtigen natürlich das RadWerk mit seiner sehr schönen Ausstellung „Menschen, Räder, Erinnerungen“.

Gesellschaftliche Aktionen gibt es zumeist in den Vereinen. Welche begeistern Dich immer wieder? Das Stadtteilfest und die Matinee im Rosengarten.

Ich treffe zufällig den Oberbürgermeister und mir fällt spontan ein, was ich ihm schon immer sagen wollte: In den vielen Jahren meiner beruflichen und ehrenamtlichen Begegnungen mit dem OB ist viel mehr gut als schlecht gewesen und das finde ich sehr schön.

Dieses Buch empfehle ich allen Blättsche-Nutzern: Ich lese viel gut recherchierte historische Romane. Da kann man sich vorstellen, wie es früher war und dankbar werden für das, was wir heute vor allem an Freiheit haben!

In bekannten Fernsehsendungen werden Menschen vorgestellt, weil sie ein Buch geschrieben haben. Mein Buch, wenn ich denn eines schreibe, trägt den Titel: „Ökumene – was denn sonst!?“

Meine meistbesuchte Seite im Internet: HGV-Klein-Auheim.de

Mein Lieblingswitz: Witze kenne ich kaum, ich liebe den situativen Humor.

Schon in frühen Jahren offenbar der Wunsch, ein emissionsfreies Auto zu fahren. Klar, mit LÜD-Autokennzeichen. Bild: privat

Beende bitte folgende Sätze:

Meine Lieblingsspeise ist alles, was ich selbst gekocht habe.

Wenn ich wütend bin, dann belastet es mich sehr.

Mich regt auf, wenn Menschen wegen ihres schlechten Selbstwertgefühls meinen, dass sie immer Recht haben.

Im „Blättsche“ (www.blaettsche.de) interessiert mich vor allem Lokales und Geschichte.

Ich kann nicht leben ohne Familie.

Es gefällt mir nicht, dass sich Hass und Hetze ungebremst ausbreiten.

Absolut positiv finde ich ehrenamtliches Engagement.

Ich glaube, keiner weiß von mir, dass ich mal eine zweistündige Radiosendung über Gentechnik gemacht habe.

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