Freitag, 20. Mai 2022
's Blättsche Lokales Vereine Aus dem Vereinsleben

Aus dem Vereinsleben

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Gemeinsame Müllsammelaktion der SPD Klein-Auheim und Steinheim. Bericht unter “Steinheimer Vereinsleben” auf dieser Seite.

> Schlepperfreunde: Nach vier Jahren als Vorsitzender stand Niklas Porth bei den Schlepperfreunden nicht mehr für dieses Amt zur Verfügung. Den Vorsitz des Vereins übernimmt André Welsch, im Amt bestätigt wurden Jürgen Graßhoff als zweiter Vorsitzender, Michael Haas als Kassierer und Alexandra Horchler als Schriftführerin. Für das kommende Jahr ist am ersten Maiwochenende vom 6. bis 8. Mai wieder das Frühlingsfest auf dem Vereinsgelände geplant.

In der Rathausstraße 16 in Klein-Auheim hat die Nachbarschaftsinitiative ihr Domizil. Bild: beko

>> Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative: Bedingt durch die aktuelle Corona-Krise und um seiner Fürsorgepflicht gegenüber den Mitgliedern nachzukommen, hat der Vorstand der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative beschlossen, alle geplanten Veranstaltungen bis auf weiteres abzusagen. Betroffen sind die Veranstaltungen: Jahreshauptversammlung, Weihnachtsfeier, Ehrung der Gründungsmitglieder, gemeinsames Frühstück, Spieletreff, Mal- und Handarbeitsstunde, Erzählcafe, Chorprobe der „NIKA-Lerchen”.

Der neue CDU-Vorstand in Klein-Auheim: (von links) Gerald Hetzel, Christoph Hieb, Florian Hildebrandt, Diego Stancato, Dr. Daniel Komo, Jan Bisceglia und Jürgen Eckrich. Bild: privat (CDU)

Der Bürodienst bleibt weiterhin erreichbar: dienstags, mittwochs und donnerstags von 10 bis 12 Uhr, ebenso laufen die Hilfeleistungen des Vereins weiter. Bei Änderung der Sachlage folgen entsprechende Informationen. Das teilt der Vereinsring im aktuellen Newsletter mit.

> Neuer Vorstand bei der CDU Klein-Auheim: Die CDU Klein-Auheim hat in seiner Jahresversammlung in der Gaststätte der Willi-Rehbein-Halle einen neuen Vorstand gewählt, das teilt Jan Bisceglia brandaktuell der ‘s Blättsche-Redaktion mit. Mit dabei sind: Vorsitzender Diego Stancato, zweiter Vorsitzender Christoph Hieb, Schriftführer Jan Bisceglia, zweiter Schriftführer Gerald Hetzel sowie als Beisitzer Dr. Daniel Komo, Florian Hildebrandt und Jürgen Eckrich.

>> SPD Steinheim und Klein-Auheim veranstalteten traditionelles Grüne-Soße-Essen: Am Gründonnerstag luden die Steinheimer und Klein-Auheimer Sozialdemokraten in den Marstall in der Steinheimer Altstadt zum traditionellen Grüne-Soße-Essen ein.

Als Gastredner konnte hierfür der direkt gewählte Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis 180 (Hanau), Lennard Oehl gewonnen werden. Dieser berichtete unter anderem von den ersten 100 Tagen der neuen Bundesregierung, dem Krieg gegen die Ukraine, sowie seinen Eindrücken als neu gewählter Abgeordneter.

Verdiente Mitglieder ehrten die SPD-Ortsvereine Klein-Auheim und Steinheim am Gründonnerstag. Bild: privat (SPD)

Der Abend war eine der ersten größeren Veranstaltungen, welche die SPD Steinheim und Klein-Auheim seit längerem in Präsenz durchführen konnten. Das Zusammensein wurde, ganz getreu der Freude über das lang ersehnte Wiedersehen, unter das Motto der Kommunikation gestellt. Somit gab es regen Austausch unter den Anwesenden beim gemeinsamen Essen der grünen Soße.

Im weiteren Verlauf des Abends wurden noch sechs Mitglieder der beiden Ortsvereine für 40 bzw. 50 Jahre Mitgliedschaft in der SPD geehrt.

Aus Klein-Auheim waren es Rolf Bauer (40 Jahre) und Hans-Egon Heinz (50 Jahre).

Die Steinheimer Sozialdemokraten ehrten Hans Katzer für 40 Jahre, sowie Hermann Lenz, Hilde Jochem und Waldtraud Hoppe für jeweils 50 Jahre Mitgliedschaft.

Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Vorsitzenden Maximilian Bieri aus Steinheim und Niklas Bauer aus Klein-Auheim sehr zufrieden über das große Interesse und freuen sich bereits jetzt auf das nächste Jahr.

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

>> Klausurtagung der SPD Steinheim: Am Muttertag trafen sich die Steinheimer Sozialdemokraten zu Ihrer Klausurtagung, um 10:00 Uhr begann die Veranstaltung. Als erstes stand eine ausführliche Analyse der letztjährigen Kommunalwahl auf der Tagesordnung. Trotz des insgesamt guten Ergebnisses der SPD Steinheim zeigte sich, dass es Gebiete gibt, in denen sich die Sozialdemokraten noch verbessern können. „Eine solch ausführliche Analyse kann bei der Planung von Aktionen sehr hilfreich sein und Aufschluss darüber geben, wo wir zukünftig intensiver mit unserer guten politischen Arbeit werben müssen“, so Maximilian Bieri, Vorstandvorsitzender der Steinheimer Sozialdemokraten.

Im weiteren Verlauf wurde die Stadtteilentwicklung in den Fokus gerückt. Neben den Punkten, Mainufergestaltung und Verkehrsentwicklung blickten die Teilnehmerinnen der Klausur auf den Einzelhandel und dessen Entwicklung. Konkrete Vorschläge und Ideen entwickelten sich aus den Diskussionen, die in den kommenden Wochen an die entsprechenden Stellen weitergeleitet werden. „Es gibt in Hanau, speziell in der Innenstadt, Beispiele, die zeigen, was den Inhabern der Geschäfte in Steinheim an Unterstützungsmöglichkeiten vermittelt werden können.

Hier wollen wir unsere Kontakte und Ressourcen nutzen, um so das Optimum für Steinheim zu erreichen“, bilanziert Lothar Hain, Vorstandsmitglied der Steinheimer SPD. Nach einer kleinen Stärkung folgte der letzte Punkt des Tages. Die durch Thomas Stassig, Kassierer, und Marius Kümmel, stellvertretender Vorsitzender, moderierte Einheit drehte sich um die Bereiche Kommunikation und Veranstaltungen.

„Es ist wichtig, dass wir unsere Ideen und Vorstellungen in die Bürgerschaft tragen und das geht auf ganz unterschiedlicher Art und Weise. Dabei wird auch die Zusammenarbeit mit anderen Ortsvereinen aus Hanau eine Rolle spielen“, deuten die beiden Vorstandsmitglieder an. Zeitnah starten soll auch die Steinheimer „AnsprechBar“ am Wiegehäuschen. Im Rahmen dieser Aktion soll ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Steinheimer Bürgerinnen und den Sozialdemokraten entstehen.

>> Die Grünen Steinheim begrüßen die Entscheidung des Magistrats der Stadt Hanau, dem Antrag der Grünen Steinheim vom 8. Juli 2021 zu folgen und den Main-Radweg D5 (Mainz-Kastel bis Mainflingen) von der Stadtgrenze Mühlheim über Steinheim und Klein-Auheim bis nach Hainburg in 2022/2023 grundlegend zu sanieren und zu verbreitern.

Insbesondere soll endlich die Wegstrecke am Campingplatz befestigt werden. Der Radweg D5 ist einer der am stärksten frequentierten Radrouten und zählt zu den drei beliebtesten Flussradwegen in Deutschland.

Damit lösen die Grünen Steinheim eines ihrer zentralen Wahlversprechen aus der Kommunalwahl 2021 ein.

„Wir Grünen Steinheim freuen uns, dass der Magistrat aus den Förderinstrumenten von Bund und Land Gebrauch gemacht hat, auf die in unserem Antrag explizit hingewiesen wurde. Wir werden weiterhin fordern, dass erhebliche Investitionen in die Geh- und Radwege erfolgen; wir zeigen aber auch auf, wo Fördergelder zur Verfügung stehen. Wir bedauern, dass der Abschnitt um die enorm gefährliche Engstelle Rote Mauer noch nicht Teil der Verbreiterung sein wird. Ebenso vermissen wir die bereits mit dem Antrag geforderte bewegungsgesteuerte Beleuchtung“, so Wilhelm Guth, Ortsbeiratsmitglied für die Grünen in Steinheim.

„Gleichwohl sind wir Grünen Steinheim davon überzeugt, dass ein attraktiver Ausbau der Engstelle an der Roten Mauer – wie etwa mit einem Balkon über den Main – die Verweilqualität am Wasser und die Sicherheit weiter erhöht, sowie Konflikte im Begegnungsverkehr zwischen Fußgängern und Radfahrern entschärfen würde, auch wenn im Übrigen die Leinenpflicht für Hunde mehr eingehalten würde“, ergänzt Grüne-Ortsbeiratskollegin Ursula Wachter-Bieri.

>> Gemeinsame Müllsammelaktion: Am vergangenen Samstag trafen sich die Sozialdemokraten aus Klein-Auheim und Steinheim an der Skateranlage, um zusammen das Gelände von Müll zu befreien.

Nachdem die Greifer, Zangen und Handschuhe verteilt waren, gingen die Teilnehmer in Kleingruppen los und bereits nach kurzer Zeit war der erste Sack gefüllt. „Es ist einfach unglaublich, wieviel Müll auf den Grünflächen und an den Wegrändern liegt“, so Thomas Stassig für die Steinheimer Sozialdemokraten. Neben zahlreichem Verpackungs- und Maskenmüll fanden die SPD-Mitglieder auch Sperrmüll und unzählige Zigarettenstummel.

„Der Weg am Mainufer, die Skateranlage und der Parkplatz sind oft- und vielgenutzte Strecken und Plätze für Menschen beider Stadtteile. Es wäre schön, wenn es dort sauber wäre und so Menschen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind, das schöne Mainufer beider Stadtteile auch genießen könnten,“ so Niklas Bauer, Vorstandsvorsitzender der Klein-Auheimer Sozialdemokraten.

Um die dortige Sauberkeit kümmerten sich an diesem Samstag nicht nur die Sozialdemokraten. Anwohner der nahegelegenen Wohnungen in Steinheim gehen schon seit einem längeren Zeitraum in diesem Bereich auf Müllsammeltour.

Die Mitglieder beider Ortsvereine bedankten sich für das Engagement der Bürger. „Toll, dass Menschen so Ihren Anteil am gesellschaftlichen Zusammenleben im Ort leisten“, äußert sich Marius Kümmel, Vorstandsmitglied der SPD in Steinheim.

Nach gut einer Stunde waren mehrere Säcke bis zum Rand gefüllt und die Teilnehmer sichtlich zufrieden mit dem Ergebnis. Neben dem Gefühl, etwas Tolles geleistet zu haben, nehmen beide Ortsvereine noch Anregungen für die weitere Arbeit in den Ortsbeiräten mit nach Hause. Um zukünftig Müllansammlungen zu minimieren, soll gemeinsam mit HIS die Möglichkeit weiterer Mülleimer besprochen werden. Auch sollte das Hanauer Projekt der Sauberkeitspaten mehr öffentliche Präsenz und Werbung erfahren, wie beide Ortsvereine abschließend erklärten.

>> Vorbereitungen für das “Grüne-Soße-Essen” waren jetzt angesagt bei der SPD Steinheim, auch die Genossen aus Klein-Auheim kamen dazu in die Räumlichkeiten der Steinheimer Nachbarschaftshilfe. Nachfolgend der Bericht:

Grafik: privat (SPD)

Grund für diese Zusammenkunft ist das traditionelle „Grüne-Soße-Essen“. Während der Sitzung wurden fleißig Ideen gesammelt, Dienste und Aufgaben verteilt und diverse Fahrten und Erledigungen geplant. Beide Ortsvereine sind bereits jetzt voller Vorfreude auf den Termin, wohl auch in dem Wissen, dass das „Grüne-Soße-Essen“ auch in den Kreisen der Hanauer SPD einer der ersten Veranstaltungen ist, welches in Präsenz stattfindet.

Die beiden Vorstandsvorsitzenden Max Bieri (Steinheim) und Niklas Bauer (Klein-Auheim) werden schon bald die Einladungen verschicken und freuen sich gemeinsam mit ihren Teams auf die Veranstaltung. Als Redner wird der Bundestagsabgeordnete des Wahlkreises, Lennard Oehl, zu Gast sein.

Im weiteren Verlauf stand die Sitzung ganz im Zeichen von Gesprächen über den Krieg in der Ukraine. Die Mitglieder beider Ortsvereine verurteilen Wladimir Putin und dessen kriegerisches Bestreben aufs Schärfste. Die volle Solidarität beider Ortsvereine gilt den Bürgern sowie der demokratischen Regierung der Ukraine. Alle Anwesenden waren sich einig, dass ein baldiges Ende des Krieges zum Wohle aller ist und die diplomatischen Kanäle weiterhin offenbleiben und entsprechend genutzt werden sollen.

Am Ende gingen die Mitglieder beider Ortsvereine mit gemischten Gefühlen nach Hause. Einerseits überwiegt die Freude der gemeinsamen Veranstaltung während viele Unsicherheiten und Ängste den Weg nach Hause prägten. Die Gedanken sind bei den Menschen in der Ukraine, die ihre Freiheit verteidigen und für ihre demokratischen Werte einstehen.

>> Von der Steinheimer Karnevalgesellschaft (SKG) erhielt unsere Redaktion folgende “Stellungnahme”, die offenbar auf eine Veröffentlichung einer Tageszeitung zurückzuführen ist. Zur Information, auch wegen der Spende, drucken wir den Text hier im Wortlaut ab.

“Liebe Freunde, Mitglieder, Gönner und Kritiker.

In den letzten Tagen haben uns viele auf die Ausfahrt des Elferratswagens angesprochen. Es folgten überwiegend Befürwortungen und einige wenige kritische Anmerkungen. Es sei allen an dieser Stelle gesagt, dass die Ausfahrt zum einen genehmigt und keine willkürliche Aktion war. Wir sind uns bewusst, dass wir eine Verantwortung haben und die Ausfahrt sollte weder respektlos noch rücksichtslos gegenüber dem Leid, dass gerade vielen tausend Menschen zu Teil wird, erscheinen.

Es war unser Ziel, gerade nach zwei unendlich erscheinenden Pandemiejahren, allen ein paar Stunden des Frohsinns und der Leichtigkeit zurückzugeben, die in dieser Zeit nicht aufkommen konnte.

Wir als Verein und Vorstand sind nicht Kritikresistent, sondern können damit umgehen. In diesem Fall jedoch, stehe ich als Vorsitzender absolut hinter dieser Aktion und verteidige Sie damit, dass uns jedes einzelne und unbeschwerte Lachen unserer Kinder und allen Menschen an den Straßenrändern über jegliche Kritik zu dieser Aktion erhaben macht.

Wir vergessen in keiner Sekunde welch unsagbares Leid vielen Menschen durch Krieg in diesen Stunden angetan wird. Kriege über die nicht berichtet werden und an die niemand in seiner Kritik aufmerksam macht. Und bevor weiterhin einzelne Kritik an unserer Aktion üben, sollte man sich über sein eigenes Verhalten Gedanken machen, ob dies immer und zu jederzeit korrekt war.

Nicht jede Aktion in unsere Gesellschaft benötigt eine Gegenreaktion. Nicht jedes Wort benötigt ein Gegenwort. Lasst uns lieber freuen darüber das Menschen trotz der schweren Zeit lachen können.

Wir für uns wollen Worten auch Taten folgen lassen und so haben wir entscheiden das wir den Menschen in der Ukraine helfen wollen. Dies sollte heute im Rahmen einer Übergabe eines Schecks in Höhe von 1000€ an den OB Herrn Claus Kaminsky erfolgen. Im Rahmen „Hanau engagiert“ und dem Vermerk „Hanau hilft der Ukraine“ wurde dieser Termin leider kurzfristig durch eine Verhinderung des OB abgesagt, jedoch nicht aufgehoben. Der Betrag ist überwiesen um den Menschen deren Leid unerträglich ist, ein wenig Hoffnung zu geben.

Wir möchten mit dieser Spende Menschen in Not helfen und hoffen das sich viele Vereine, Mitglieder, Freunde, Gönner und Kritiker diesem Beispiel anschließen.

„Allen Wohl und niemand weh“

Heiko Lipke 1. Vorsitzender 1.SKG 1950

Online-Sitzung bei der SPD Steinheim: (von links) Thomas Stassig, Karl-Heinz Leister, Hans Sturm, Hans Katzer, Marius Kümmel, Max Bieri, Maximilian Kummer, Reiner Bohländer, Sophie Hain und Ute Schwarzenberger. Bild: privat (SPD)

>> SPD mit aktuellen Berichten und Neuigkeiten: In der vergangenen Woche traf sich der Vorstand der Steinheimer SPD zu seiner monatlichen Sitzung. Aufgrund der aktuellen Corona-Lage fand die Veranstaltung online statt.

Maximilian Bieri eröffnete in seiner Funktion als Vorstandsvorsitzender und fragte nach aktuellen Berichten und Neuigkeiten. Den Anfang machten die Fraktionsmitglieder. Für die kommende Sitzung des Ortsbeirates wurden vier Anträge vorbereitet und auch die Anregungen der weiteren demokratischen Parteien waren Teil der Diskussion.

Der im letzten Jahr neu gewählte Kassierer, Thomas Stassig, informierte die Anwesenden über den Stand der Kasse. Es folgte die Vorstellung verschiedener Aktionen der Jusos, vorgetragen von der stellvertretenden Vorsitzenden Sophie Hain. Ein Kurzbericht über anstehende Termine des bundesweiten Zusammenschlusses „WirsindvieleOrtsvereine“ stellte Marius Kümmel vor, ebenfalls neu gewählter stellvertretender Vorsitzender.
Trotz der aktuellen Corona-Lage sind die Steinheimer Sozialdemokraten zuversichtlich, dass ihr traditionelles „Grüne-Soße-Essen“ dieses Jahr stattfinden kann. Die Aktion soll gemeinsam mit den Mitgliedern der SPD Klein-Auheim erfolgen, die gemeinsamen Planungen wurden bereits für März terminiert.

Zum Ende diskutierten die zugeschalteten Mitglieder noch über die aktuelle Bundespolitik und zeigten sich dabei durchaus zufrieden. Vor allem den Zusammenhalt innerhalb der SPD sehen die Steinheimer Sozialdemokraten als eine durchaus positive Entwicklung.

>> Der Geschichtsverein Steinheim sagt vorsorglich alle seine Veranstaltungen bis März ab. Der für Montag, 24. Januar, vorgesehene Vortrag über die Hexenverfolgung, wird auf den 5. April verlegt.

Der Lichtbildvortrag für Steinheimer Neubürger am 19. Februar entfällt ganz, da der Verein in diesem Jahr noch zwei Stadtführungen im freien anbietet.

Auf die Veranstaltungen wird jeweils gesondert hingewiesen oder kann immer aktuell auf der Homepage des Vereins eingesehen werden.
www.geschichtsverein-steinheim.de

>> SPD Steinheim begrüßt Förderbescheid für Mainradausbau: Mit Dank nehmen die Steinheimer Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass die Herrichtung des Mainradweges im Bereich Steinheimer Nizza eine Landesförderung erfährt, wie die SPD in Erfahrung bringen konnte.

Der entsprechende Bescheid wurde der Stadt Hanau Ende 2021 zugesandt, so dass die Planungen seitens der Verantwortlichen nun beginnen können. Anschließend folgen dann die Ausschreibung und schlussendlich die Umsetzung.

Die SPD Steinheim bedankt sich in diesem Zusammenhang bei den Verantwortlichen der Stadt Hanau. Die Sozialdemokraten hatten sich in den vergangenen Jahren wiederholt mit diesem Teilstück auseinandergesetzt, in der Ortsbeiratsfraktion beraten, im Ortsbeirat Steinheim Anträge gestellt, Ortstermine durchgeführt und sich über die etwas schwierigen Grundstückseigentumsverhältnisse informiert.

Das nicht ausgebaute Teiluferstück des Mainradweges verwandelt sich regelmäßig bei Regen zu einem matschigen und nur schwer befahrbaren und begehbaren Hindernis. Ein unwürdiger Zustand für einen Teil, der offiziell als hessischer Fernradweg ausgeschrieben ist. Bedauerlicherweise ist hier über viele Jahre seitens der hessischen Landesregierung nichts geschehen, der Radweg könnte schon längst ausgebaut sein. Umso mehr freut sich die Steinheimer SPD über die jetzige Förderung.

>> Kleingärtnerverein Steinheim: Der Kleingärtnerverein Steinheim, so berichtet Schriftführerin Waltraud Zirnite, versucht in diesem Jahr das 100-jährige Vereinsjubiläum (wäre 2020 gewesen), im August nachzuholen. Außerdem planen die Verantwortlichen des Vereins unter Mithilfe des NABU für Mai einen Workshop für Kinder der Vereinsmitglieder unter dem Motto “Wir basteln ein Insektenhotel”. Informationen folgen zu gegebener Zeit.

Der aktuelle Vorstand bei der SPD in Steinheim (von links) Hans Katzer, Lothar Hain, Hans Sturm, Ute Schwarzenberger, Max Bieri, Sophie Hain, Marius Kümmel , Thomas Stassig, Gabi Ewald, Waltraut Hoppe und Max Kümmel. Fünfter von links ist der Stadtverbandsvorsitzende der Hanauer SPD, Thomas Straub. Bild: privat

> Maximilian Bieri als SPD-Vorsitzender in Steinheim wiedergewählt: Zur Wahl eines neuen Vorstandes trafen sich die Steinheimer Sozialdemokraten im Zuge ihrer Jahreshauptversammlung.

Zunächst stand der Bericht des Vorstandes über die letzten zwei Jahre auf der Tagesordnung. Viele Veranstaltungen und Besuche wurden durchgeführt und es konnten neue Mitglieder für die Partei- und Vorstandsarbeit gewonnen werden.

Anschließend eröffnete der Sitzungsleiter, SPD Hanau-Chef Thomas Straub, den Wahlgang zum Vorstand. Einstimmig wiedergewählt zum Vorsitzenden wurde Maximilian Bieri, ihm als Stellvertreter stehen zukünftig Gabi Ewald, Sophie Hain und Marius Kümmel zur Seite. In das Amt des Kassierers wurde Thomas Stassig gewählt.

Vervollständigt wurde der Vorstand durch die Beisitzer Lothar Hain, Waltraut Hoppe, Ute Schwarzenberger, Reiner Bohländer, Dr. Hans Katzer, Hans Sturm und Maximilian Kummer. Ebenso wählten die Anwesenden die Delegierten für die Stadtverbandsversammlung.

Der Fraktionsvorsitzende Hans Katzer brachte drei Anträge in der JHV ein, die von der Mitgliedschaft einstimmig angenommen wurden. So wurde unter anderem beantragt, in der Hessischen Verfassung und im Grundgesetz jeweils das Wort „Rasse“ zu streichen und durch das Wort „ethnische Herkunft“ zu ersetzen.

Der alte und neue Vorsitzender Maximilian Bieri zeigte sich über den Verlauf der Sitzung sehr zufrieden. „Wir waren und sind motiviert, gemeinsam in und für Steinheim aktiv zu sein. Ärmel hochkrempeln und weitermachen ist angesagt.“, so die Presserklärung abschließend.

HANAU-Kesselstadt

„Grillen, chillen, Job!“ – Jugend stärken im Quartier

Handwerk zum Mitmachen: Das war das Motto in der Hanauer Weststadt. “Jugend stärken im Quartier” heißt das Programm des Europäischen Sozialfonds (ESF), das bereits seit September 2015 erfolgreich in Hanau umgesetzt wird. Jugendliche und junge Menschen im Alter von 12 bis 26 Jahren werden hier unter anderem bei Berufsfindung, Ausbildungssuche und berufsbildenden Maßnahmen professionell und pädagogisch unterstützt.

Die Aktion „Grillen, chillen, Job!“ ist das erste gemeinsame Kooperationsprojekt von Kreishandwerkerschaft Hanau, der evangelischen Fachstelle Jugendberufshilfe Pilot und des Jugendzentrums k-town in Kesselstadt. Ziel der Veranstaltung: In lockerer Atmosphäre unterschiedliche Berufe kennenlernen, sich aus erster Hand über die verschiedensten Gewerke informieren können und Kontakte herstellen zu potenziellen Praktikums- und Ausbildungsbetrieben. Betreut von den Ansprechpartnern der Innungen, der Jugendberufshilfe und den k-town Sozialarbeitern konnten auf dem Hof des evangelischen Jugendzentrums in der Weststadt berufsspezifische Tätigkeiten direkt – ganz praktisch, spielerisch und kreativ – ausprobiert werden.

Die Innungen hatten Mitmachstationen der einzelnen Gewerke vorbereitet. Die Ansprechpartner standen für alle Fragen rund um die verschiedenen Ausbildungsberufe zur Verfügung und die Jugendliche waren voller Begeisterung und Kreativität dabei. Berufschullehrer, Meister und Azubis vermittelten praktische Einblicke aus dem Arbeitsalltag, beantworteten Fragen zu Ausbildungsablauf und -gehalt, erste Kontakte zwischen zukünftigen Auszubildenden und Betrieben, quer durch die verschiedensten Bereiche, wurden geknüpft,

Langweilig wurde es dabei niemanden: Am Stand der Friseurinnung beispielsweise wurde eifrig die ein oder andere Frisur ausprobiert und unter Anleitung Haare geschnitten. Im Tischler- und Metallbereich wurde gesägt, gebohrt, Schweißdrähte kunstvoll gebogen und gelötet. Auch der Elektrobereich war vertreten und stark frequentiert, ebenso die kreative Maler-Station.

Das Serviceunternehmen Herbert Kämmerer & Söhne GmbH aus Hanau sorgte nicht nur für Kaffee und Espresso, sondern beantwortete auch Fragen rund um die Ausbildungen zum Automatenkaufmann/-frau und Kaufmann/-frau für Büromanagement. Der gelungene Programm-Mix des Events machte es sowohl den Jugendlichen als auch den Vertretern der Kreishandwerkerschaft leicht miteinander ins Gespräch zu kommen. Das JUZ- kTown hatte zusätzlich ein gemeinsames Grillen vorbereitet, die Fleischerinnung spendierte das komplette Grillgut, und auch das Wetter meinte es gut und spielte mit.

„Der Nachmittag hat mir gezeigt, wie viele verschiedene Berufe es im Handwerk gibt. Ich kann es mir echt gut vorstellen einen handwerklichen Beruf zu lernen, ich fand das schon länger richtig interessant“, so das Statement eines 17-jährigen auf die „Grillen, chillen, Job!“-Aktion. Eine 14jährige Schülerin der Otto-Hahn-Schule hat hingegen für ihre berufliche Zukunft eine komplett neue Berufsidee für sich entdeckt: „Also ich fand das Schreinern richtig schön, das Sägen hat mir Spaß gemacht. Ich mag Dinge aus Holz sehr gerne, hab‘ heute aber das erste Mal selbst damit gearbeitet. Ich bin gerne kreativ, bisher habe ich eher gemalt oder gebastelt. Wenn ich eine Schreinerlehre machen würde, wäre ich die erste Frau aus meiner Familie, die einen Handwerksberuf erlernt, das fände ich schon sehr cool“.

Pandemiebedingt konnten in den vergangenen zwei Jahren kaum Aktionen zur Berufsorientierung stattfinden. Der Nachmittag war daher ein wichtiger Baustein, um Jugendliche wieder auf das breite Spektrum handwerklicher Berufe aufmerksam zu machen, sie zu inspirieren und ihnen ganz konkrete Ideen für Praktikum oder Ausbildung mit auf den Weg zu geben. Es konnten bisher ungeahnte Talente für ein bestimmtes Gewerk entdeckt, das Wissen über handwerkliche Berufe erweitert und sich miteinander ausgetauscht werden. Schöne Dinge aus Holz, Metall und Bilder wurden selbsthergestellt und darüber hinaus, als Erinnerung oder kleine Geschenke, mit nach Hause genommen.

Text und Fotos: Pilot/JUZ k-Town

>> Lebenswerte Städte: Der Seniorenbeirat Hanau informiert sich.

Am 9. Mai traf der Seniorenbeirat zu seiner 6. ordentlichen Sitzung. Sich regelmäßig mit aktuellen Themen auseinanderzusetzen gehört schwerpunktmäßig zur Arbeit des Seniorenbeirats.
Herr Wünschmann vom Ordnungsamt der Stadt Hanau informierte das Gremium über das Mobilitätsleitbild der Stadt Hanau, das man auch auf der städtischen Internet-Seite nachlesen kann. Die Stadt hat sich der bundesweiten Aktion „Lebenswerte Städte“ angeschlossen. Tempolimit, Lärmreduktion, Verkehrssicherheit, CO2 Belastung verringern, weniger Staus, Unfallvermeidung und mehr Sicherheit für schwächere Bürgerinnen sind einige wesentliche Schwerpunkte dieses bundesweiten Projekts. Das große übergeordnete Ziel ist es unsere Städte lebenswerter zu machen, d.h. Autos aus dem Stadtbild verdrängen, Ausbau von Radwegen und alternative Mobilitätskonzepte im Nahverkehr entwickeln Der Seniorenbeirat hörte einen detailreichen Vortrag über die Schwierigkeiten, die sich bei der Umsetzung stellen und die eine großangelegte Aufgabe ist. Allein ein Tempolimit von 30 km/h durchzusetzen ist eine riesige Aufgabe. „In den Wohnquartieren ist das in Hanau schon zu fast 90 % gelungen“, erläutert Herr Wünschmann. In Hanau gibt es mehrere relevante Straßen, die für Pendler äußerst wichtig sind. Das Regeltempolimit von 50 km/h wird in diesen Straßen beibehalten, um den Verkehrsfluss nicht auszubremsen. Bei der Umsetzung von Tempolimits entstehen zwischen Anwohnern und den Vertretern von schützenwerten Einrichtungen wie Kitas, Krankenhäuser, Schulen usw. ganz unterschiedliche Wünsche und Erwartungen, die sich nicht immer gleich lösen lassen. Da gibt es Vorschriften der Straßenverkehrsordnung, die verkehrsrechtlichen Anordnungen und die Zuständigkeitsprobleme zwischen dem Ordnungsamt, dem Regierungspräsidium, den Parteien und anderen. Austausch und Absprachen sind das Alltagsgeschäft und wie Herr Wünschmann betonte eine ständige Herausforderung. Er forderte dazu auf: „Rufen Sie uns an, wenn ihnen etwas auffällt. Wir bemühen uns Lösungen zu finden.“ Überhaupt ist der direkte Draht zu Herrn Wünschmann und seinen Mitarbeiterinnen das bevorzugte Kommunikationsmodell. „Wir können nur in den Bereichen tätig werden, von denen wir Kenntnis haben. Wir können nicht überall sein.“
In der anschließenden Diskussion wurden die an vielen Stellen zugeparkten Radwege angesprochen, das Radfahren auf Bürgersteigen, die Verdrängung der Autos aus der Innenstadt mit der Folge, dass in den Vorstädten zunehmend Parkprobleme entstehen. Es wurde nach den Kriterien der Blitzeraufstellung gefragt und angemerkt, dass es da besonders vor beschützenswerten Einrichtungen Mängel gäbe. „Ein Messpunkt um Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen bedarf der Genehmigung, und es muss eine Erfassungsmessung von 70 m möglich sein“, erklärte Herr Wünschmann dazu.
Im Anschluss berichtete Herr Siebenhüner vom Ordnungsamt über das Projekt „Gewalt- Sehen-Helfen“, das 1997 in Frankfurt in Zusammenarbeit mit der Polizei entwickelt wurde und dem sich 2005 die Stadt Hanau angeschlossen hat. Es werden samstags regelmäßig kostenlose Workshops durchgeführt, die vor allem der Förderung der Zivilcourage dienen. Die Teilnehmerinnen sollen in Rollenspielen lernen Gefahrensituationen einzuschätzen und adäquate Handlungsalternativen zu entwickeln, um der Kultur des Wegschauens entgegenzuarbeiten. Im Mittelpunkt der Seminare steht die Opferseite, die gestärkt werden soll. Herr Siebenhüner berichtet „Die Teilnehmerinnen sind meist überrascht über die neuen Handlungsmöglichkeiten, die sie kennenlernen. Darauf wären die meisten nie gekommen. Manchmal sind es ganz einfache Handlungen, die den Angreifer aushebeln.“
Die Seniorenbeiratsmitglieder bleiben an diesen wichtigen Themen dran und werden nach Bedarf erneut das Gespräch mit den Vertretern des Ordnungsamtes suchen. Es war für alle eine sehr informative Sitzung. Die neu gewonnenen Kenntnisse können jetzt in die Stadtteile weitergetragen werden.

HAINBURG

Der Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (von links) Jörg Nachtigall, Ludwig Nutt, Bürgermeister Alexander Böhn , Klaus Burow, Peter Fischer, Fritz Haas und Erster Beigeordneter Christian Spahn. Bild: privat (Gemeinde Hainburg)

>> Neuwahlen bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Ortsverband Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen am 21. April: Mit dem Abklingen der Coronapandemie fanden die dadurch zeitlich verschobenen Neuwahlen beim Ortsverband Schutzverband Deutscher Wald in Hainburg statt. Nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden Peter Murmann im Jahr 2020 war die Position des Vorsitzenden vakant.

Einstimmig wurde Bürgermeister Alexander Böhm neu in dieses Amt gewählt. Zweiter Vorsitzender bleibt Klaus Burow, der dieser Gemeinschaft nunmehr 50 Jahre angehört. Schatzmeister Ludwig Nutt gab nach über 40 Jahren Tätigkeit die Arbeit an Michael-Henry Böhn weiter. Als Beisitzer fungieren Fritz Haas, Ludwig Nutt, Jörg Nachtigall und Peter Fischer. Rechnungsprüfer sind Joachim Bergmann und Michael Schild.

Gegründet wurde der Verband vor 75 Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Die Alliierten forderten als Reparationsleistung von Deutschland Holz. Vermehrt erfolgten Baumfällungen. Dagegen, kämpfte der Verein erfolgreich. Jetzt sind neue Herausforderungen durch den Klimawandel nicht weniger problematisch, um den Wald zu erhalten.

Mit dem Motto des Verbandes „Ohne Wald keine starken Kinder“ soll auch die Bedeutung unseres Waldes für die Gesellschaft und die jungen Menschen aufgezeigt werden. Dies geschieht vor Ort unter anderem durch Waldjugendspiele mit Schulen seit über 40 Jahren sowie an Naturerlebnistagen. Verbandsmitglieder arbeiten lokal für den Krötenschutz und die Pflege der Naturschutzgebiete mit dem Regierungspräsidium und dem Forstamt zusammen. Ein verbandseigenes Grundstück in einem örtlichen Naturschutzgebiet wird unterhalten und ergänzt die städtischen Waldflächen, die für Frischluft sorgen.
Der neue Vorsitzende Bürgermeister Alexander Böhn will diese Aufgaben intensivieren und den Verband zukunftssicher aufstellen. „Ziel ist es die Existenz unserer lokalen Wälder auch in Zukunft zu schützen und zu verbessern und deren Bedeutung für das Wohl und die Gesundheit der hier lebenden Menschen allen näher zu bringen“, so Alexander Böhn zum Abschluss.

SELIGENSTADT

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen bitte an redaktion@blaettsche.de

MAINHAUSEN

>> SPD-Mainhausen beim Eigenbetrieb Campingplatz und Badeseen: „Mainhausen im Dialog“ zu Modernisierungs- und Innovationsprojekten.

Die erste Veranstaltung der Reihe „Mainhausen im Dialog“ seit Beginn der Corona-Pandemie führte die SPD-Parlamentarier und Vorstandsmitglieder zum Eigenbetrieb Campingplatz und Badeseen der Gemeinde.

Die erste Veranstaltung der Reihe „Mainhausen im Dialog“ seit Beginn der Corona-Pandemie führte die SPD-Parlamentarier und Vorstandsmitglieder zum Eigenbetrieb Campingplatz und Badeseen der Gemeinde. Bild: privat (SPD)

Begonnen wurde am Badesee Zellhausen. Dort begrüßten der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kai Gerfelder und der Vorsitzende der Betriebskommission, Erster Beigeordneter Frank Kollmus, die Teilnehmenden.

„In Zellhausen befinden sich die Renovierungsmaßnahmen im Umkleide- und Sanitärbereich des Funktionsgebäudes kurz vor dem Abschluss, so dass die Saison planmäßig Mitte Mai starten kann. Der Bereich wurde komplett neu gefliest, die Umkleidekabinen und Toiletten erneuert und eine neue Holzdecke eingezogen. Für die Badeaufsicht wird der Wachposten gerade erneuert und ein neues Boot angeschafft. Außerdem gibt es eine neue Zugangstreppe zum See“, führte Frank Kollmus im Rahmen der Begehung aus.

Betriebsleiter Jens Kretzschmar erläuterte die Baumaßnahmen und stand mit seinem Mitarbeiter Danny Neumann für Fragen zur Verfügung. Insgesamt investiert der Eigenbetrieb in Zellhausen rund 100.000 Euro. Das Land Hessen bezuschusst die Modernisierungsarbeiten im Rahmen des SWIM-Programms mit 51.000 Euro.

Weiter ging es zum Campingplatz und Badesee Mainflingen. Dort besichtigten die Teilnehmenden den Rohbau des Eingangsgebäudes. Die Aufstockung in Holzständerbauweise ist erfolgt und es wurde mit dem Innenausbau begonnen. Nach Fertigstellung werden sich dort der Umkleide- und Sanitärbereich für den Badesee befinden, die Rezeption des Campingplatzes sowie Büro- und Sozialräume für die Mitarbeitenden. Hinzu kommt noch eine Garage für die Einsatzfahrzeuge der DLRG Mainflingen. Insgesamt werden hier nach geplanter Kostenschätzung 440.000 Euro in die Zukunft des Badesees und Campingplatzes investiert, wovon das Land Hessen im Rahmen des SWIM-Programms 110.000 Euro übernimmt. Die Bauarbeiten werden sich über den Sommer ziehen. Der Badebetrieb soll davon aber weitestgehend nicht beeinträchtigt sein.

„Wir sehen uns immer wieder in unserer Entscheidung bestätigt, die Verwaltung und Bewirtschaftung der beiden Seen auszugliedern und betriebswirtschaftlich zu führen. Die sukzessive Modernisierung der Anlagen und die Umsetzung innovativer Projekte in den vergangenen 15 Jahren hat sicher mit dieser Entscheidung zu tun. Dazu gehört auch das weitsichtige Einwerben von Fördermitteln durch unser engagiertes Personal. Dies versetzt uns nun erneut in die Lage, die beiden Einrichtungen zukunftsfest zu machen. Jedem Mainhäuser muss klar sein: Die Bereitstellung von zwei Badeseen in einer Kommune mit knapp 10.000 Einwohnern ist keine Selbstverständlichkeit“, ergänzt Kai Gerfelder, der schon bei Gründung des Eigenbetriebes der Betriebskommission angehörte.

>> Gespräch mit den Landwirten der Ostkreis-Kommunen: Die grüne Fraktionssprecherin aus Mainhausen, Gabi Hug, nahm einen offenen Brief der Landwirte im Ostkreis Offenbach an alle Mandatsträger der Ostkreis-Kommunen zum Anlass, zu einem Austausch über Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlich genutzte Flächen – sogenannten „Agri-PV“ – einzuladen.

Der Einladung folgten die Landwirte Zöller, Deller und Kirchner sowie grüne Gemeindevertreterinnen aus Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg. Zöller berichtete zunächst kritisch über einen Vortrag des Technologie- und Förderzentrums zur Ökomodell-Region Rhein-Main, der u.a. eine künftige EEG- Förderung von Ackerflächen mit hochgeständerten und bodennahen PV-Systemen zum Inhalt hatte. Schnell waren sich die Gesprächsteilnehmerinnen einig, dass Agri-PV-Anlagen in der kleinteiligen Rhein-Main-Region auf hochwertigen Böden gegen den Widerstand der Landwirte wenig sinnvoll erscheinen.

Ebenso bestand Konsens, dass für den erforderlichen kurzfristigen Ausbau der Erneuerbaren Energien bei aktuell in Planung befindlichen Bebauungsplänen verbindliche kommunale Regelungen zur Nutzung des privaten und gewerblichen Dachpotentials nötig und dringend erforderlich sind.

Freiflächenanlagen auf minderwertigen Böden – z.B. Deponien – wären eine denkbare Alternative. Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen muss umgehend forciert werden, Agri-PV-Anlagen können dabei eine zielführende Option sein, jedoch nur dann, wenn alle anderen Potenziale ausgeschöpft sind. Biodiversität und Landschaftsschutz sollten bei den überwiegend wertvollen Böden unserer Region im Vordergrund stehen.

>> „Autarke klimaneutrale Energieversorgung für neues Rathaus“: SPD-Fraktion beantragt energetisches Konzept / Nutzung von Förderprogrammen.

Nachdem die Entscheidung für den Neubau des Mainhäuser Rathauses am Standort in der Zellhäuser Rheinstraße gefallen ist, nimmt die SPD-Fraktion die kommenden Planungsschritte zum Anlass, die Energieversorgung zu thematisieren. So beantragen die Sozialdemokraten die Erstellung eines energetischen Konzeptes, das laut umweltpolitischem Sprecher Andreas Horn eine „weitgehend autarke und klimaneutrale Energieversorgung“ des neuen Verwaltungsgebäudes vorsieht.

„Wir möchten den Gemeindevorstand beauftragen, ein energetisches Konzept zu erstellen, das die Komponenten Photovoltaik, Speicher und Ladetechnik umfasst. Das Konzept soll die Energieversorgung für die Gebäudetechnik und Mitarbeiterbüros sowie die maximal mögliche Versorgung der Ladeinfrastruktur des künftig elektrischen Fuhrparkes umfassen.“, erläutert Andreas Horn. „Ziel ist es möglichst viel Energie vor Ort zur Eigenversorgung zu gewinnen. Kombiniert mit dem Bezug von erneuerbarer Energie etwa aus Ökostrom zur Deckung einer möglichen Versorgungslücke in der Heizperiode soll nach unserem Willen zu einer klimaneutralen und wirtschaftlichen Versorgung des Gebäudes führen. Damit halten wir unsere Line aufrecht, dass Klimaschutz weiter als Querschnittsaufgabe wahrgenommen wird und ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte in Einklang bringen muss.“

Gleichzeitig bitten die Sozialdemokraten Verwaltung und Architekten darum, die Akquise entsprechender Fördermöglichkeiten etwa über die KfW oder Landesförderprogramme zu überprüfen.

Die Diskussion um eine zentrale Versorgungseinheit für die öffentlichen Gebäude rund um das neue Rathaus wollen die Vertreter der SPD nicht weiterverfolgen. „Auf Grund der höchst verschiedenen Energiestandards von Bürgerhaus, Sporthalle und Vereinsheim ‚An der Wiese‘ macht es keinen Sinn, die zentrale Energieversorgung etwa durch ein Blockheizkraftwerk weiter zu thematisieren. Letzteres setzt erneut außerdem erneut auf den Verbrauch fossiler Energieträger. Der energieeffiziente und sinnvolle Einsatz einer Wärmepumpe hingegen, kann bei der genannten vorhandenen, höchst diversen Gebäudestruktur nicht wirtschaftlich betrieben werden“, erklärt Amir Shaikh Mitglied im Bau- und Umweltausschuss und Architekt.

„Zudem sind in den vergangenen Jahren bereits größere Investitionen in die Modernisierung der Heiztechnik der Bestandsgebäude erfolgt und es ist unklar – Stichwort Bürgerhaus – wie lange die einzelnen Liegenschaften überhaupt weiter genutzt werden. Schließlich handelt es sich um den Einsatz von Finanzmitteln, der über mehrere Jahrzehnte abgeschrieben wird.“

>> Zellhausen-Süd: Diskussionen um Bebauungsplan noch nicht geführt: Verkehrsgutachter für Flächenerweiterung. Zahl an Wohnungen und Neubürgern noch offen.

„Kaum Neues und wenig Substanzielles“ entnehmen die Mainhäuser Sozialdemokraten nach Aussagen des Sprechers ihres Arbeitskreises „Bauen und Umwelt“, Andreas Horn, den jüngsten Pressemitteilungen von Grünen und BUND zum geplanten Neubaugebiet Zellhausen-Süd. Dort wurde erneut die Größe des Neubaugebietes kritisiert und Entwurfsplanungen aus der so genannten „frühzeitigen Beteiligung“ zum Bebauungsplan beanstandet.

Tatsächlich stehe die Gemeinde immer noch am Beginn des Bebauungsplanverfahrens. Weder Art, Größe und Dichte der Bebauung noch die genaue Anzahl der entstehenden Wohnungen sei bisher in einen diskussionsreifen Bebauungsplanentwurf gegossen, geschweige denn endgültig festgelegt. „Es wirkt schon befremdlich, wenn zum jetzigen Stadium schon zu erwartende Einwohnerzahlen und Art und Größe der Bebauung kolportiert werden, die noch überhaupt nicht diskutiert worden sind. Umso befremdlicher auch dadurch, dass im Sinne unseres beabsichtigten kooperativen Politikstils auf SPD-Initiative hin alle Fraktionen im vergangenen November in einen einheitlichen Informationsstand gebracht wurden. Ein eigens organisierter Workshop hat deutlich aufgezeigt, wie die kommenden Schritte verlaufen“, erläutert Andreas Horn.

So arbeite das Planungsbüro derzeit auf Grundlage des Bürgerworkshops und der Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung an einem Bebauungsplanentwurf, der nach Fertigstellung in die politischen Gremien zur Beratung gegeben werden. Das SPD-Fraktionsmitglied Benjamin Schlett-Salchow ergänzt: „Dort werden dann Grundstückszuschnitte, Dichtevorgaben und Art und Umfang der Bebauung und die Integration der zahlreichen erhaltenswerten Grünflächen und Streuobstwiesen diskutiert. Anschließend werden die Bürger nochmal beteiligt und befragt. Erst danach folgt der Satzungsbeschluss. Wir laden die Fraktion der Grünen gerne dazu ein, weiter gemeinsam an einer ökologisch-sozialen Ausgestaltung des Neubaugebietes mitzuarbeiten.“

Sehr eindeutig und klar sei die Notwendigkeit der verkehrlichen Erschließung durch eine Achse südlich der Friedenstraße: „Die Verkehrsgutachter sehen eindeutig den Bedarf einer zusätzlichen Straße, die den Verkehr abführt. Deshalb haben sich auch SPD, FDP und mit einer Ausnahme die Vertreter der CDU in der Gemeindevertretung für eine Inanspruchnahme der Fläche ausgesprochen. Der Argumentation der Verkehrsplaner ist bisher auch der Regionalverband FrankfurtRheinMain, bei dem die Entscheidung letztlich angesiedelt ist, mit breiter Mehrheit gefolgt.“

Ohne neue Trasse müsste der zukünftige Verkehr über die vorhandenen und dafür nicht ausgelegten Straßen wie die Wald-, Ring-, Bahnhofstraße und den Mainring sowie die Friedensstraße selbst erfolgen. Tangiert würden dann zudem die beiden Kindergärten. Zudem werde langfristig im Sinne der Förderung des Nahverkehrs auch eine vernünftige Anbindung des Bahnhofes vorbereitet. „Ohne diese zukunftsweisende Option wäre Zellhausen-Süd von Beginn an eine Fehlplanung“, so Schlett-Salchow abschließend.

>> Schulsozialarbeit bald auch an Mainhausens Grundschulen: Kreistag stellt Mittel bereit. Je eine halbe Stelle für Käthe-Paulus- und Anna-Freud-Schule.

Kreistagsabgeordneter Kai Gerfelder (SPD) aus Mainhausen. Bild: privat

Mit Beginn des Schuljahres 2022/23 soll es auch an Mainhausens Grundschulen Schulsozialarbeit geben können. Wie der Mainhäuser Kreistagsabgeordnete Kai Gerfelder (SPD) berichtet, hat die Koalition von CDU und SPD im Kreis Offenbach am 9. Februar mit dem Beschluss zum Haushaltsplan 2022 den finanziellen Grundstock für eine flächendeckende Ausweitung der Schulsozialarbeit an allen Grundschulen des Kreises gesorgt. Das inhaltliche Konzept wird nun in der nächsten Sitzungsrunde des Kreistages beraten.

„In den vergangenen Jahren sind Bedarf und Bedeutung von multiprofessioneller Arbeit auch an Grundschulen immer weiter in den Fokus gerückt. Mit der Corona-Pandemie ist diese Situation noch zusätzlich verstärkt worden. Unstete Betreuungssituation, Schul- und KiTa-Schließungen und Einschränkungen der Vereinsarbeit haben Spuren hinterlassen. Hinzu kommen Existenz- und Zukunftsängste und innerfamiliäre Konflikte“, so Kai Gerfelder. „Gerade im Bereich der Schulsozialarbeit sehen wir deshalb eine Möglichkeit, Familien weiter zu entlasten und auch die Arbeitsbelastung aller an Schule angesiedelten Professionen zu verringern.“

Ab dem Schuljahr 2022/23 soll – Stand heute – je eine halbe Stelle für Schulsozialarbeit an der Anna-Freud-Schule und an der Käthe-Paulus-Schule zur Verfügung stehen. „Die organisatorischen Fragen werden in den kommenden Wochen mit den Kommunen noch genauer erörtert. Zu klären ist unter anderem die Trägerschaft der tarifgebundenen Anstellungsverhältnisse. Eine weitere spannende Aufgabe wird im Anschluss die Personalgewinnung im ohnehin angespannten Arbeitsmarkt sein“, so Gerfelder, der auch der Mainhäuser Gemeindevertretung angehört.

>> SPD: UWG-Kritik zu Betonwerk „populistischer Nonsens“: Baurecht gewährt Vertrauensschutz / Keine B-Planänderung zum Nachteil der Eigentümer.

Die Mainhäuser SPD-Fraktion zeigt sich erstaunt und verärgert angesichts des UWG-Vorwurfs „jahrzehntelanger Untätigkeit“ (Offenbach Post, 26. Januar) in Sachen Betonmischwerk am Westufer des Königsees. Insbesondere die Vorhaltung man habe versäumt, den seit den 60er Jahren geltenden Bebauungsplan zu ändern und damit den Bau der Anlage wissentlich in Kauf genommen, stößt bei den Sozialdemokraten auf Unverständnis. Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kai Gerfelder bewertet die These als „populistischen Nonsens in gewohnter UWG-Manier“.

Nach Angaben Gerfelders genießen Grundstückseigentümer gemäß Baugesetzbuch einen Vertrauensschutz in die von rechtskräftigen Bebauungsplänen vorgegeben Festsetzungen. Eine Bebauungsplan-Änderung zum Nachteil der Eigentümer sei damit nicht möglich. Das gelte sowohl für Gewerbeflächen als auch private Baugrundstücke. „Diese Verlässlichkeit auf Eigentümerrechte ist elementarer Bestandteil der Rechtsstaatlichkeit. Sowas gehört zum Basiswissen eines Gemeindevertreters und sollte nach 16 Jahren Zugehörigkeit der Gemeindevertretung auch den Mitgliedern der UWG, allen voran Fraktionschef Gerald Wissler, geläufig sein. Offensichtlich geht es den Unabhängigen aber mehr um kurzfristige Effekthascherei als um den eigentlichen Sachverhalt.“, so Kai Gerfelder.

Diese Sicht bestätige sich auch durch die von Wissler gewählte Herangehensweise, eine Anfrage an den Gemeindevorstand zu stellen und gleichzeitig öffentlich mit Schuldzuweisungen zu agieren, ohne deren Beantwortung abzuwarten: „Seriöse politische Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass man sich zunächst offene Fragen erläutern lässt und anschließend Rückschlüsse zieht. Gerald Wissler hat dieses Verfahren mal wieder umgekehrt. Das hilft uns in der Sache und in der Aufklärung der zahlreichen Fragen rund um den Betrieb des mobilen Betonmischwerks am Westufer des Königsees aber nicht weiter.“

Letztlich erschwerend komme hinzu, dass die Rechtslage am Westufer bereits im Jahr 2016 im Zuge der damals diskutierten Wohnbebauung in der Gemeindevertretung behandelt und ausführlich erörtert wurde. „Die SPD-Fraktion hatte in der September-Sitzung 2016 sogar einen Antrag zu den baurechtlichen Voraussetzungen eingebracht. An den damaligen Diskussionen und Erörterungen war Gerald Wissler – der uns heute Untätigkeit vorwirft – schon in der Funktion als UWG-Fraktionsvorsitzender beteiligt. Aktivität der UWG zu diesem und jeglichem anderen Zeitpunkt: Fehlanzeige!“

Die Sanierungsarbeiten am Betriebsgebäude des Badesees in Zellhausen sind im Gange. Inzwischen sind die Umkleide- und Toilettenkabinen entfernt und eine Holzdecke eingezogen. Bild: privat (SPD)

>> Sanierungsarbeiten am Badesee Zellhausen bereits in vollem Gang. Neue Inneneinrichtung für Funktionsgebäude / Gerfelder: „Vorrausschauende Planung“: Im Rahmen des SWIM-Projektes erhält das Funktionsgebäude am Mainhäuser Badesee eine neue Inneneinrichtung. Wie der Leiter der Betriebskommission Frank Kollmus (SPD) mitteilt, sind die Arbeiten bereits in vollem Gange. So werden die Umkleideräume und die Toiletten mit einer Holzdecke versehen ein Bodenbelag eingezogen und die Kabinen grundlegend erneuert.

Danach erfolgt der Einbau neuer Toiletten und Waschbecken. Auch die Innenräume der Badeaufsicht sind inzwischen vollkommen leergeräumt und werden entsprechend mit neuem Mobiliar ausgestattet. Zugleich finden Arbeiten am Zugang zur Bootsanlegestelle und der Plattform der Badeaufsicht statt. Bereits jetzt erkennbar ist die freundliche Gestaltung des Eingangsbereiches durch einen Mitarbeiter des Eigenbetriebes.

„Wir freuen uns, dass der von uns forcierte und bereits vor drei Jahren gestellte Antrag auf Aufnahme in das Landesförderprogramm SWIM Erfolg hatte und die Arbeiten nun beginnen konnten“, kommentiert der Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Kai Gerfelder die Aufnahme der Modernisierungsarbeiten. „Bereits vor zwei Jahren haben wir vorausschauend Gelder in Höhe von 110.000 Euro für die Sanierung des Betriebsgebäudes in Mainflingen eingeworben.

Nun stehen erneut zusätzliche 51.000 Euro Fremdmittel für die Unterhaltung der baulichen Anlagen in Zellhausen zur Verfügung. Nach den ersten kleineren Arbeiten wie Aufstellung von neuen Spielgeräten, Installation von Duschkabinen, Bereitstellung von Sitzmöglichkeiten und zahlreihen Schönheitsreparaturen am Königsee in den vergangenen Jahren, ist auch hier nun auch eine größere Maßnahme in der Umsetzung. Der sprichwörtlich ‚warme Regen‘ tut dabei sichr gut”.

Die SPD-Fraktion Mainhausen hat mit großer Sorge die Ansiedlung eines Betonmischwerks am Zellhäuser Königsee zu Kenntnis genommen. Wie SPD-Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner mitteilt, habe die Errichtung der Anlage der Firma Sehring eine Reihe von Fragen aufgeworfen. „Die plötzliche Errichtung des mobilen Betonwerks am Westufer hat in der Bevölkerung große Unruhe hervorgerufen. Zahlreiche Anfragen sind inzwischen an uns herangetragen worden. Da die Genehmigung von Seiten der Bauaufsicht beim Kreis erfolgt ist und die politischen Gremien der Gemeinde nicht am Verfahren beteiligt waren, können wir diese im Detail kaum beantworten. Im Gegenteil: auch wir sind äußerst beunruhigt und auch bei uns besteht noch Klärungsbedarf!“

So befürchte man in Reihen der SPD-Fraktion vor allem eine zunehmende Verkehrsbelastung auf der L 3065 Richtung Babenhausen. „Der Betrieb vor Ort und die Verschandelung der Landschaft sind das eine, der rollende Verkehr nach Aufnahme des Auslieferbetriebs das andere. Selbst wenn alle Immissionsschutzbestimmungen – auch im Hinblick auf die Käthe-Paulus-Schule – eingehalten werden, kann die ohnehin hoch belastete Babenhäuser Straße eigentlich keinen zusätzlichen Verkehr verkraften. Es gilt daher dringend zu erläutern, welche Fahrtrouten von der Firma Sehring beabsichtigt werden.“, mahnt Torsten Reuter, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Da es sich bei der errichteten Anlage um einen mobilen Aufbau handele, sei auch zu klären, wie lange der Betrieb beabsichtigt sei: „Es stellt sich die Frage, ob Sehring eine dauerhafte Nutzung beabsichtigt oder ob die Produktion nur für einen vorübergehenden Zeitraum – etwa zu Bedienung von bestimmten Baustellentätigkeiten vorgesehen ist. Damit verbunden ist auch die Frage, wie lange der Grundstückseigentümer – bekanntlich ein lokal verwurzelter Bauträger – das Grundstück an die Firma Sehring vermietet oder verpachtet hat.”

Unmittelbar nach Errichtung der Anlage hat die Fraktion Kontakt zu Bürgermeister Frank Simon aufgenommen und die Situation diskutiert. „Wir werden uns in den kommenden Wochen nochmals intensiv mit der Thematik befassen müssen. Die gemeindlichen Gremien haben fraktionsübergreifend sicher ein Interesse daran mehr zu erfahren. Wir gehen auch davon aus, dass die Firma Sehring sich den Fragen stellt. Wobei wir erwartet hätten, dass bereits vor Aufbau der Anlage eine Kontaktaufnahme hätte erfolgen müssen, anstatt uns zu Weihnachten mit vollendeten Tatsachen zu konfrontieren“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor.

Infobox
Eine neue Rubrik finden die Leser des Regionalportals ‘s Blättsche ab sofort unter dem Titel “Aus dem Vereinsleben”. Hier finden künftig alle Berichte aus den Vereinen, Kirchen und politischen Parteien Platz, die wir als Angebot für die Vereine der Region nahezu unredigiert veröffentlichen. Die Verantwortung für den Inhalt der Texte sowie die Fotos liegt bei den jeweiligen Vereinen. Alsdann, Vereinsmenschen, schickt uns Eure Berichte an redaktion@blaettsche.de mit dem Betreff “Aus dem Vereinsleben”. Ihr findet Euren Bericht und vielleicht auch jeweils Fotos dazu hier auf dieser Seite.

- Werbung -
Habt Ihr Themen für die ihr euch einsetzen wollt oder „Aufreger“ die euch auf den Nägeln brennen? Dann schreibt uns eine Mail an redaktion@blaettsche.de. – Bock dabei zu sein? Infos zu Onlinewerbung unter marketing@blaettsche.de

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein