Mittwoch, 6. Juli 2022
's Blättsche Lokales Vereine Aus dem Vereinsleben in der Region

Aus dem Vereinsleben in der Region

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> FC Alemannia Klein-Auheim: Timo Röder ist neuer zweiter Vorsitzender des FC Alemannia Klein-Auheim.

Der FC Alemannia Klein-Auheim hat am 25. Juni satzungsgemäß seinen Vorstand neu gewählt. In der Jahreshauptversammlung der Alemannia wurde Diego Stancato einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Auf der Position des zweiten Vorsitzenden gab es einen Wechsel. Timo Röder wurde einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Er löst damit Martin Liebisch ab, der über 30 Jahre verschiedene Positionen im Vorstand innehatte.
Bei den weiteren Positionen des geschäftsführenden Vorstandes gab es keine Veränderungen, Kassierer ist weiterhin Helmut Schanz.

Im erweiterten Vorstand wurde Karl Schneider als Schriftführer und IT-Verantwortlicher, sowie Andreas Ohnstedt als IT-Verantwortlicher gewählt.
Dem Spielausschuss gehören Karl Schneider und Markus Heimann an. Dem Vergnügungsausschuss führen Timo Röder und Matthias Reimer, der auch die AH-Abteilung vertritt.

Durch die Mitgliederversammlung wurde Peter Bindemann als Jugendleiter bestätigt.

Als Beisitzer werden Sebastian Horch, Alexander Stürmer, Holger Preiß, Erwin Winter und Martin Liebisch dem Vorstand zur Seite stehen.

Neben den Vorstandswahlen stand die Genehmigung der neuen Vereinsatzung auf dem Programm. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, dass die neue, überarbeitete Vereinssatzung angenommen wird.

>> Die CDU Klein-Auheim nahm am Sonntag, 26. Juni, an der Benefizveranstaltung „Vielfalt gewinnt – Spielend Gutes tun dabei“ teil, die den 24h-Lauf ersetzte. Die Veranstaltung wurde von der Lebenshilfe Hanau organisiert, mit dem Ziel Spenden zu generieren.

Aus Klein-Auheim nahmen vier Personen teil, allerdings in zwei verschiedenen Teams. Der stellvertretende Vorsitzende Christoph Hieb spielte mit seiner Tochter im Team CDU Hanau, während Fynn Hieb (stellvertretender Vorsitzender der JU Hanau) und Jan Bisceglia (Schriftführer CDU Klein-Auheim und Mitglied in der JU) für das Team Junge Union Hanau/Maintal antraten.

Bei bestem Wetter startet die Veranstaltung um 11 Uhr mit einem Warm-Up mit zwei Trainern vom Westpark. Danach ging es auch schon gleich mit Fußball-Dart los. Es folgten zweimal Wikingerschach, zweimal Menschenkicker, sowie Parcours mit dem Fahrrad.

Am Ende der Benefizveranstaltung stand der Sieger fest. Die Junge Union landete auf Platz 1 und erhielt ein Wikingerschach mit einem Goldenen König. „Viel wichtiger als der Sieg war jedoch, dass so viele Spenden für den guten Zweck gesammelt werden konnten“, sagte der Vorsitzende der JU Hanau/Maintal, Sören Winter.

Die CDU Hanau und die Junge Union hatten sehr viel Freude bei dem großartigen Event mitmachen zu dürfen und freuen sich auf das nächste Jahr.

Vielen lieben Dank an dieser Stelle bei der Lebenshilfe Hanau für eine tolle Organisation der Benefizveranstaltung und an das Behinderten-Werk Main-Kinzig, dass dieses Event auf dem Gelände der Otto-Hahn-Straße und der SVG Steinheim stattfinden durfte.

>> Klein-Auheimer bei der CDU geehrt: Die CDU-Hanau veranstaltete im Brockenhaus in Hanau-Lamboy, einen Ehrungstag für seine Mitglieder.

Ehrungstag bei der CDU: (hintere Reihe von links) Jens Böhringer, Jan Leon Bisceglia, Dr. Peter Schäfer, Joachim Stamm und Isabelle Hemsley. (vorne von links) Robert Blumöhr, Ingrid Ehmes, Gerold Ehmes, Maria Hanke und Hans F. Schwab. Bild: privat (CDU)

Viele Parteimitglieder wurden für ihre Mitgliedschaft über 25 Jahre bis hin zu 60 Jahren geehrt. Parteivorsitzender Joachim Stamm ehrte die Jubilare zusammen mit Staatsministerin Lucia Puttrich, Fraktionsvorsitzender Isabelle Hemsley und Jens Böhringer.

Zu den Jubilaren zählten auch vier bekannte Klein-Auheimer. Gerold Ehmes wurde für 30 Jahre und Ingrid Ehmes (Ortsvorsteherin a.D.), Hans F. Schwab (langjähriger Stadtverordneter a.D.), sowie Robert Blumöhr (langjähriges Vorstandsmitglied der CDU-Klein-Auheim) für 50 Jahre Parteimitgliedschaft geehrt.

„Wir sind als Klein-Auheimer Ortsverband sehr stolz auf unsere Jubilare, die viele Jahre in ihren Ämtern Klein-Auheim sehr stark nach außen in der Stadt Hanau vertreten haben“, sagte der Vorsitzende der Klein-Auheimer CDU, Diego Stancato.

Eine besondere Ehrung wurde Margret Härtel (Oberbürgermeisterin a.D.) zuteil, denn sie wurde für ihr jahrzehntelanges politisches Engagement mit der Alfred-Dregger Medaille in Silber geehrt.

Der neue Vorstand der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative. Bild: privat

>> Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative: Die Jahreshauptversammlung der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative fand am Samstag, 28. Mai, in der Willi-Rehbein-Halle, statt. Da aufgrund der Pandemie leider zwei Jahreshauptversammlungen abgesagt werden mussten, erfolgte der Bericht der ersten Vorsitzenden Monika Plotzitzka zur Arbeit der Initiative für die Jahre 2020 und 2021.

Leider konnten in diesem Zeitraum Hilfen auch nur bedingt angeboten werden, da die aktiven Mitglieder größtenteils zum Kreis der Risikopersonen gehören. Die Vorsitzende berichtete, dass die Mitgliederzahl von 605 Mitgliedern in den letzten zwei Jahren auf 575 Personen zurückging, da 30 Mitglieder verstarben.

Im Jahr 2021 wurden in der Zeit von Juli bis Ende November wieder Dienste und Veranstaltungen angeboten, leider musste die Initiative aber Anfang Dezember bis April 2022 erneut geschlossen werden. Seit Mai 2022 finden die regelmäßigen Veranstaltungen wie beispielsweise das gemeinsame Frühstück, Handarbeiten, der Malkurs oder auch die Singstunde wieder regelmäßig statt.

Auf der Tagesordnung stand außerdem auch die Neuwahl des Vorstandes. Monika Plotzitzka wurde als erste Vorsitzende bestätigt. Zweite Vorsitzende ist Rosi Bauer, Schriftführerin Angelika Berninger und Kassiererin Hannelore Bopp. Als BeisitzerInnen wurden Alexandra Horchler, Klaus Bopp, Andrea Plotzitzka-Geiger und Christian See gewählt.

Informationen zur Arbeit der Nachbarschaftsinitiative sowie zu den Veranstaltungen gibt es auf der Homepage des Vereins www.ni.klanaam.de

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

>> Unbekannter reinigte Schaukasten / Aktuelles aus der Vorstandssitzung der SPD Steinheim: Am 20. Juni kamen der Vorstand und Teile der Fraktion zur monatlichen Sitzung zusammen. Nach langer Zeit konnten sich die Steinheimer Sozialdemokraten in den Räumlichkeiten der ehemaligen Sauna treffen.

Als erstes wurde das zurückliegende Wochenende und die damit verbundenen Veranstaltungen in Steinheim thematisiert. Der Mittelaltermarkt im Schlosshof sowie das Lager am Mainufer zählten zu den Höhepunkten und waren in den Augen der SPD Steinheim gelungene Aktionen. Der Festumzug anlässlich der 700 Jahre Stadtrechte in Steinheim war mit seiner Vielzahl an Teilnehmer ein Beispiel dafür, was engagierte Menschen vor Ort auf die Beine stellen können. Der Vorstand sowie die Fraktion der Sozialdemokraten möchten sich bei allen Aktiven bedanken und vor allem bei all jenen, die seit Jahren an der Planung und der Organisation des Jubiläums und den damit verbundenen Veranstaltungen beteiligt sind.

Gespräche in der Vorstandssitzung mit (von links) Waltraud Hoppe, Dr. Hans Katzer, Reiner Bohländer, Marius Kümmel, Dr. Maximilian Bieri, Gabriele Ewald und Dr. Karl-Heinz Leister. Bild: privat (SPD)

Im weiteren Verlauf der Sitzung wurden die anstehenden Anträge für die kommende Sitzung des Ortsbeirates besprochen und diskutiert. Nach der von der SPD Steinheim geforderten Konzeption für den Einzelhandel und die Verbesserung der Aufenthaltsqualität um und auf der Ludwigstraße steht nun die Nutzung des ehemaligen Rathauses im Fokus der Sozialdemokraten. Ein weiterer Antrag beschäftigt sich mit der Verkehrssicherheit im Bereich der Steinheimer Vorstadt.

Für alle die, die sich und Ihre Anliegen in die Ortspolitik miteinbringen wollen, ist der 29. Juli ein Pflichttermin. Am Wiegehäuschen startet dann die „AnsprechBar“ der SPD Steinheim. Ein Konzept, dass zukünftig monatlich stattfinden und den Austausch zwischen den Bürgerinnen und Bürger und den Mitgliedern der SPD in Steinheim fördern soll.

Ausführlichere Informationen folgen in den kommenden Wochen, doch schon jetzt freuen sich die Steinheimer Sozialdemokraten auf dieses tolle Format. Ebenso freut sich der Vorstand und die Fraktion auf die Teilnahme des SPD-Ortsvereins Steinheim an dem Projekt der „Sauberkeitspaten“. Nähere Informationen folgen dazu auch in Kürze.

Nach der Sitzung gab es für Teile des Vorstandes noch eine Überraschung. Einer der beiden Schaukästen der SPD Steinheim war zuletzt mit Farbe beschmiert worden. Mit Putzmittel und Lappen im Gepäck sollte der Schaukasten gereinigt werden, jedoch war die geplante Putzaktion nicht mehr nötig. Mit großer Überraschung stellten die Sozialdemokraten fest, dass die Scheiben im hellen Glanz erstrahlten und der gesamte Schaukasten wie neu aussah.

Zahlreiche Kurznachrichten und diverse Telefonate konnten denjenigen, der für das tolle Ergebnis verantwortlich war, nicht ermitteln. Daher möchten sich die Steinheimer Sozialdemokraten bei der unbekannten Person bedanken.

>> Aus der Chronik des Kleingartenbauvereins (KGV) Steinheim-Süd:

Die Gründung des Kleingartenbauvereins Steinheim Süd fand im November 1920 statt. Der erste Pachtvertrag für den Kleingartenbauverein Steinheim-Süd mit der Gemeinde Groß-Steinheim wurde ab 1.11.1922 abgeschlossen und galt bis 1.11.1934.
Durch einen Erlass der Siegermächte nach Ende des 2.Weltkrieges musste der Verein neu ins Leben gerufen werden.
Am 19.02.1947 wurde ein Antrag auf Versammlungsrecht und Wiedergründung gestellt, der von der Militärregierung am 24.06.1947 genehmigt wurde.
Erster Vorsitzender war ab Neugründung Herr Karl Abt.
Der Kleingartenbauverein wurde durch eine Satzungsänderung in „Kleingärtnerverein Steinheim Süd“ umbenannt.
In Steinheim Nord wurde der „ Gartenbauverein Klein Steinheim „ am 20.10.2020 durch 40 Interessenten neugegründet. Die Satzung wurde am 23.02.1921 ins Vereinsregister eingetragen.
Erster Vorsitzender war Mitbegründer Wilhelm Baldauf, danach übernahm Adam Schmitt den Vorsitz und gab diesen 1933 an Valentin Kirschke ab.
Bis Ausbruch des Zweiten Weltkrieges zählte der Verein 165 Mitglieder. Auch dieser Verein musste 1945 neugegründet werden und wuchs im Laufe der Zeit auf 510 Mitglieder an.
Herr Albert Peter war ab 1945 bis 1981 durchgehend erster Vorsitzender des Vereins ( längste Amtszeit in der Geschichte des Vereines bis heute ). In dieser Zeit hatte der Verein sieben nicht eingezäunte Vereinsanlagen.

Verschmelzung der beiden Kleingartenvereine Nord und Süd
Am 24.01.2001 wurde der Verschmelzungsvertrag beider Vereine unterschrieben. Der Vereinsname lautet nun „Kleingärtnerverein Steinheim am Main“
Die Verschmelzung wurde vorbereitet durch die amtierenden Vorsitzenden Gerhard Elsesser vom Verein Süd und dem Vorsitzenden Paul Biefel vom Verein Nord.

Zum Vorsitzenden des neuen Vereines wurde Paul Biefel gewählt, als stellvertretender Vorsitzender Gerhard Elsesser.

Der aktuelle Vorstand setzt sich wie folgt zusammen:
Vorsitzender: Andreas Lang,
Stellvertr. Vorsitzender: Walter Friese,
Kassiererin: Grazyna Mlinski,
Schriftführerin: Waltraud Zirnite,
Beisitzer: Hans Brüsewitz, Pedro Borgas Garcia und Mehmet Özyurt.

>> Es ist uns eine Ehre! E(h)röffnungsabend beim CCSW: An Fastnacht 2021 und Fastnacht 2022 musste der traditionelle E(h)röffnungsabend des Carneval-Club Schwarz-Weiß (CCSW) ausfallen, deshalb wurden am vergangenen Samstag, 4. Juni, im Rahmen eines besonderen Ehrungsabends die Jubilare der Jahre 2021 und 2022 für ihre langjährige Mitgliedschaften geehrt.

Nach der Begrüßung der Gäste philosophierte die CCSW-Vorsitzende Birgitta Degoutrie darüber, wie Mann oder Frau überhaupt beim CCSW gelandet ist: Über den Freundeskreis? Über die Lust am Tanzen, Singen oder Theaterspielen? Über den Spaß an Technik, Schminken, Verkleiden oder Bauen? Über die Gnade der Geburt in eine Fassenachtsfamilie? Oder auf der Suche nach einer Gemeinschaft mit netten Menschen und neuen Freunden? Egal wie, an einem Ehrungsabend wie diesem kommen bei einem Rückblick hoffentlich viele bunte Erinnerungen an schöne Erlebnisse mit den Schwarz-Weißen und der „Fassenacht mit Herz“ zusammen.

Nach Einzug des Komitees und einer Schunkelrunde mit musikalischer Begleitung von Wolfgang Zoppo Müller, folgten die Ehrungen für 25, 50 und 60 Jahre Vereinszugehörigkeit aus den Jahren 2021 und 2022. Als Dank und Anerkennung für die treue Verbundenheit und für alles, was sie zum Vereinsleben beigetragen haben, sei es aktiv, passiv oder fördernd, erhielten die anwesenden Jubilare eine CCSW-Ehrennadel und eine Urkunde.
Insgesamt 21 Mitglieder, 6 aus 2021 und 15 aus 2022, blicken auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurück und freuten sich über die Silberne CCSW-Ehrennadel und eine Urkunde.

Danach überreichte die Vereinsvorsitzende Birgitta Degoutrie unter großem Applaus und stehenden Ovationen die Auszeichnungen für 50 und 60 Jahre CCSW-Mitgliedschaft.

Für großartige 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft bedankte sich die Vorsitzende bei den zu Ehrenden mit der Goldenen Ehrennadel des CCSW und einer Urkunde (2021: 9x / 2022: 2x). Für stolze 60 Jahre Mitgliedschaft wurden die Jubilare mit einer besonderen CCSW-Ehrennadel mit Kranz und einer Urkunde geehrt (2021: 6x / 2022: 4x).

Leider war es nicht allen 42 Jubilaren aus den Jahren 2021 und 2022 möglich, am Ehrungsabend teilzunehmen, diese Auszeichnungen werden natürlich nachgereicht.

Nach den Ehrungen folgte die Verleihung der 32. schwarz-weißen Jahreskappe des CCSW.
Joachim Schmitt berichtete in seiner Laudatio über die karnevalistische Laufbahn der zu Ehrenden. Ihre aktive Bühnenlaufbahn begann bereits im Jahr 2003. Seither sind sie mit viel Engagement, Freude und Spaß dabei, um immer mit neuen kreativen Ideen das Publikum bestens zu unterhalten. Gemäß ihrem Motto „Konfetti im Herzen, Glitzer im Kopf“ zeichnet diese Gruppe besonders die Liebe zum Tanzen, die Freude am Freude schenken, die farbenfrohen und originellen Kostüme und die ausgefallenen Choreographien aus, zuletzt als „Äbbelscher un Bembelscher“ im Jahr 2020. Unter großem Applaus überreichte die Vereinsvorsitzende Birgitta Degoutrie die schwarz-weiße Jahreskappe 2022 an die Tanzgruppe „Las Estrellas“, vertreten durch Melissa Schmitt und Franziska Fabian.

Nach dem formellen Teil des Ehrungsabends verbreitete das Korz-Lang-Fett-Quartett XXL mit Gottfried Frickel (GEOFF) beste Stimmung mit Liedern in hessischer Mundart.

Ein herzliches Dankeschön geht an alle Mitwirkenden und Helfer, das Bewirtungsteam, die Häppchen-Schmierer, den Fotografen, den Jahreskappen-Laudator, die Musiker und das Technik-Team. Ein rundum gelungener Abend der großen CCSW-Familie.

Marion Kimmel, Pressesprecherin

HANAU

>> Die Themen der Welt direkt vor der Haustür: Die Hanauer Mittelstandsvereinigung besucht den Hanauer Hafen.

Wer wissen will, welche Themen die Welt im Allgemeinen und den Mittelstand im Besonderen bewegen, der möge den Blick in den Süden Hanaus richten. Kaum eine andere Institution spiegelt die aktuellen Entwicklungen so wider wie der Hanauer Hafen, zum Beispiel Klima und Ukraine-Krieg.

Besuch der CDU Mittelstandsvereinigung im Hanauer Hafen. Bild: privat

Während die Politik nach der Verlagerung des Güterverkehrs auf Schiene und Wasserwege ruft, sinken zeitweise die Pegelstände der Flüsse, auch des Mains, so sehr, dass die Schifffahrt behindert wird. Gleichzeitig verändert die Kriegssituation in Osteuropa zum Teil die Zusammensetzung der auf dem Wasser transportierten Güter.

Das wiederum beeinflusst die Produktions- und Transportprozesse vieler mittelständischer Unternehmen – zu denen im Übrigen ja auch die Hanau Hafen GmbH gehört, wenngleich als eigenständige Gesellschaft der städtischen Beteiligung Holding GmbH.

Bei all diesen Zusammenhängen muss es nicht wundern, wenn auch die Mittelstandsvereinigung (MIT) Hanau vorbeischaut und sich darüber informieren lässt, was an einem der größten Binnenhäfen Deutschlands Sache ist. Srita Heide, Vorsitzende der MIT Hanau, betonte: „Der Hafen gehört zu den wichtigsten Leistungsträgern unserer Stadt und ist damit eine bedeutende Wirtschaftsinstitution in Hanau als dynamisch wachsendem Oberzentrum. Das verdient die volle Aufmerksamkeit von Politik und Wirtschaft. Und auch die Bürgerinnen und Bürger sollten ein Auge darauf haben – nicht zuletzt kann man hier auch höchst interessante Führungen buchen.“

Geschäftsführer Ewald Desch ließ es sich nicht nehmen, die MIT-Mitglieder persönlich zu begrüßen und schon einen Blick in die Zukunft zu werfen: 2024 wird der Hafen nämlich seinen 100. Geburtstag gebührend feiern, die Vorbereitungen laufen schon. Die Führung der MIT-Mitglieder übernahm dann Betriebsleiter Gerhard Einhoff. Er informierte nicht nur in beeindruckenden Zahlen, sondern auch ganz praktisch bei einem Spaziergang am Hafenbecken entlang. „Um die wachsenden Ansprüche des zunehmend technologisierten Wassertransports mit modernen Frachtern zu erfüllen, wurden in den vergangenen Jahren erheblich in den Ausbau und die Modernisierung des Hafens und seiner Anlagen investiert“, so Einhoff. „Heute können im Hafenbecken Schiffe bis zu 4.000 Tonnen einlaufen und Flüssigstoffe, Schüttgüter sowie Schwerlasten per Autokran verladen werden.“ Der jährliche Umschlag zählt rund drei Millionen Tonnen, davon große Mengen an Erdöl- und Mineralölerzeugnisse sowieKali-Düngemittel.

„Wer Hanau prosperieren sehen will, der kommt am Hafen nicht vorbei“, so Srita Heide. Die Themen der Welt und des Mittelstands – direkt vor der Haustür.

HAINBURG

Der Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (von links) Jörg Nachtigall, Ludwig Nutt, Bürgermeister Alexander Böhn , Klaus Burow, Peter Fischer, Fritz Haas und Erster Beigeordneter Christian Spahn. Bild: privat (Gemeinde Hainburg)

>> Neuwahlen bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Ortsverband Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen am 21. April: Mit dem Abklingen der Coronapandemie fanden die dadurch zeitlich verschobenen Neuwahlen beim Ortsverband Schutzverband Deutscher Wald in Hainburg statt. Nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden Peter Murmann im Jahr 2020 war die Position des Vorsitzenden vakant.

Einstimmig wurde Bürgermeister Alexander Böhm neu in dieses Amt gewählt. Zweiter Vorsitzender bleibt Klaus Burow, der dieser Gemeinschaft nunmehr 50 Jahre angehört. Schatzmeister Ludwig Nutt gab nach über 40 Jahren Tätigkeit die Arbeit an Michael-Henry Böhn weiter. Als Beisitzer fungieren Fritz Haas, Ludwig Nutt, Jörg Nachtigall und Peter Fischer. Rechnungsprüfer sind Joachim Bergmann und Michael Schild.

Gegründet wurde der Verband vor 75 Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Die Alliierten forderten als Reparationsleistung von Deutschland Holz. Vermehrt erfolgten Baumfällungen. Dagegen, kämpfte der Verein erfolgreich. Jetzt sind neue Herausforderungen durch den Klimawandel nicht weniger problematisch, um den Wald zu erhalten.

Mit dem Motto des Verbandes „Ohne Wald keine starken Kinder“ soll auch die Bedeutung unseres Waldes für die Gesellschaft und die jungen Menschen aufgezeigt werden. Dies geschieht vor Ort unter anderem durch Waldjugendspiele mit Schulen seit über 40 Jahren sowie an Naturerlebnistagen. Verbandsmitglieder arbeiten lokal für den Krötenschutz und die Pflege der Naturschutzgebiete mit dem Regierungspräsidium und dem Forstamt zusammen. Ein verbandseigenes Grundstück in einem örtlichen Naturschutzgebiet wird unterhalten und ergänzt die städtischen Waldflächen, die für Frischluft sorgen.
Der neue Vorsitzende Bürgermeister Alexander Böhn will diese Aufgaben intensivieren und den Verband zukunftssicher aufstellen. „Ziel ist es die Existenz unserer lokalen Wälder auch in Zukunft zu schützen und zu verbessern und deren Bedeutung für das Wohl und die Gesundheit der hier lebenden Menschen allen näher zu bringen“, so Alexander Böhn zum Abschluss.

SELIGENSTADT

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen bitte an redaktion@blaettsche.de

MAINHAUSEN

>> SPD und FDP unterstützen Sammelantrag für Fahrradabstellanlagen: Die Fraktionen von SPD und FDP in der Gemeindevertretung der Gemeinde Mainhausen unterstützen die Bemühungen von Bürgermeister Frank Simon (SPD), im Rahmen des „Bike and Ride“-Programmes des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain Fördermittel zu akquirieren, um neue Radabstellanlagen zu errichten.

Die Gemeindevertretung hatte mit Beschluss zum Haushalt 2021 Mittel für die Schaffung von Fahrradabstellanlagen zur Verfügung gestellt. Inzwischen hat der Gemeindevorstand entsprechende Kontakte zum Regionalverband aufgenommen, um die vorhandenen finanziellen Kapazitäten zu erhöhen.

„Erfahrungen aus anderen Städten und Gemeinden zeigen, dass im Zuge des Sammelantragsverfahrens eine deutliche Steigerung von mehr als 60 Prozent der kommunalen Mittel durch Förderprogramme erreicht werden kann“, so SPD-Fraktionschef Kai Gerfelder, selbst auch Abgeordneter beim Regionalverband. „Hauptansprechpartner ist in diesem Zusammenhang HessenMobil. Es gibt aber auch andere zuständige Stellen. Eine Antragstellung ist aber nur möglich, wenn die Bagatellgrenze zur Beteiligung an den einschlägigen Förderprogrammen in Höhe von inzwischen 50.000 Euro überschritten wird. Koordiniert durch den Regionalverband tun sich deshalb über ,Bike & Ride‘ mehrere kleine Kommunen zusammen und stellen gemeinsam einen Förderantrag.“

„Der Trend zum Fahrrad ist seit Jahren ungebrochen und aus ökologischer Sicht ebenso sinnvoll wie wünschenswert. Der Ausbau der Fahrradinfrastruktur ist deshalb ein wichtiger und konkreter Beitrag zum Klimaschutz. Mit unserer ursprünglichen Initiative zum Haushalt 2021 zur Schaffung von sicheren Abstellplätzen wollten wir die Situation aller Radfahrer verbessern und dem Sicherheitsbedürfnis unserer Bürger Rechnung tragen“, ergänzt FDP-Fraktionsvorsitzender Felix Walter. „Wenn wir durch den Antrag die Mittel vermehren können, ist das natürlich ganz in unserem Sinne.“

>> SPD-Fraktion in Mainhausen mit Doppelspitze: Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder übernehmen gemeinsam Fraktionsvorsitz.

Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung Mainhausen hat organisatorisches Neuland betreten: seit April teilen sich Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder den Fraktionsvorsitz. Beide wurden einstimmig von Ihrer Fraktion gewählt. Der bisherige Vorsitzende Torsten Reuter musste die Position zum Bedauern der Fraktion und des Ortsvereinsvorstandes im Zuge beruflicher Mehrbelastungen vorzeitig abgeben.

Mit Felicitas Mohler-Kaczor bekleidet nun erstmals eine Frau das Amt der Fraktionsvorsitzenden der SPD. Die 38jährige Rechtsanwältin und Mutter dreier Kinder im Grund- und Vorschulalter gehört seit der letzten Kommunalwahl der Gemeindevertretung an und fungiert als Vorsitzende des Sozialausschusses. Sowohl durch ihre familiäre Situation als auch durch die Tätigkeit als Elternbeirätin in der KiTa-Klecksehaus gilt sie als Expertin im Bereich der Kinderbetreuung. Soziales Engagement bringt Mohler-Kaczor zudem beim Verein Pro Interplast Seligenstadt ein.

Mit Kai Gerfelder (45) kehrt zudem ein „erfahrener Hase“ an die Spitze der Fraktion zurück. Mit seinen 25 Jahren Zugehörigkeit zur Gemeindevertretung und 19 Jahren Tätigkeit als Fraktionschef ist der Politikwissenschaftler und Vater zweier Kleinkinder ein prägendes Gesicht der Mainhäuser Politik in den 2000er Jahren. Gerfelder gehört außerdem dem Kreistag an und ist Abgeordneter der Regionalversammlung Südhessen und des Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.

„Wir bedauern den Schritt von Torsten Reuter den Fraktionsvorsitz abzugeben, haben aber Verständnis für die Umstände. Wir bedanken uns für seine Arbeit und freuen uns, dass er der Fraktion erhalten bleibt. Ich persönlich freue mich auf die neue Aufgabe und die Arbeit an der Spitze der Fraktion“, so Felicitas Mohler-Kaczor.

Verbunden mit ihrer familiären Situation sei das neue Modell einer Doppelspitze schnell favorisiert worden, ergänzt Kai Gerfelder die Ausführungen seiner Kollegin. „Wir werden uns die zahlreichen Termine – viele davon abends – teilen. Felicitas und ich ergänzen uns gut. Eine neue und weibliche Perspektive auf die Kommunalpolitik kombiniert mit einem gewissen Erfahrungsschatz wird der Fraktionsarbeit sicher nicht schaden.“

>> 25 Jahre Gude Sache und endlich wieder “Wein am Main”: Nach zweijähriger Pause war es, rechtzeitig zum 25-jährigen Jubiläum des Vereins Gude Sache, wieder soweit: An Pfingsten wurde auf der idyllischen Festwiese in Mainflingen das Weinfest “Wein am Main” gefeiert.

Die Gäste kamen in Strömen und ließen das Fest zu einem echten Highlight werden. 

Mit feinen Weinen, leckeren Speisen und bei allerbester Stimmung wurde bis spät in die Nacht gefeiert. Die Veranstalter bedanken sich ganz herzlich bei allen Gästen, Unterstützern und den unermüdlichen Helfern, die die Arbeit des gemeinnützigen Vereins erst möglich machen.

Der Erlös wird wie immer für wohltätige Zwecke gespendet.

>> Demonstration gegen Ukraine-Krieg als Höhepunkt: Jahreshauptversammlung der SPD Mainhausen. Live-Chats als neues Format.

Auf ein ereignisreiches Jahr – trotz aller Corona-Beschränkungen – hat die SPD in Mainhausen bei ihrer Jahreshauptversammlung zurückgeblickt. Die beiden Vorsitzenden Katja Jochum und Harald Hofmann berichteten vor den Mitgliedern vor allem über die Neuigkeiten in der Vorstandsarbeit: Unter anderem haben sie mit sogenannten Live-Chats ein neues Internet-Format eingeführt, das der unkomplizierten Information der Mitglieder dienen soll. Künftig sollten die Live-Chats mit Interviews etwa des Bürgermeisters oder der Fraktionsvorsitzenden allen Bürgern zugänglich sein.

Vorstand der SPD Mainhausen mit den beiden Neumitgliedern: (von links) Michael Jochum, Frank Kollmus, Dieter Jahn, Alexandra Kollmus, Marco Schreiner, Katja Jochum, Harald Hofmann, Reinhard Kasbohm, David Uhly, Peter Triefenbach und Michael W. Buhr. Bild: privat (SPD)

Auf dem Programm standen zudem zwei Radtouren mit Besichtigungen und die Ehrungen für langjährige Parteimitglieder, die erstmals in einer gesonderten Veranstaltung am Vereinsheim am Main gefeiert wurden. „Eine besondere Überraschung ist uns an diesem Abend mit der Ernennung unserer Vorgängerin Gisela Schobbe zur Ehrenvorsitzenden gelungen“, berichtet Harald Hofmann. „Wir sind auch stolz darauf, dass es uns wieder gelungen ist, im Dezember rund 500 Nikolaustütchen für Mainhäuser Kinder zu packen und vor die Haustür zu stellen. Das ist kleiner Kraftakt, aber eine große Freude“, sagt Hofmann weiter.
Das Highlight der politischen Arbeit war jedoch die Demonstration gegen den Ukraine-Krieg am Aschermittwoch gemeinsam mit den SPD Ortsvereinen Hainburg und Seligenstadt auf dem Seligenstädter Marktplatz gewesen. Nach Angaben der Polizei waren damals zwischen 800 und 1.000 Menschen zum Marktplatz gekommen.

Einen ganz besonderen und wahrscheinlich einmaligen Bericht durften die anwesenden Mitglieder mit dem 50. Kassenbericht von Dieter Jahn verfolgen. Zu diesem besonderen Jubiläum fand im März im corona-bedingt kleinen Kreis bereits eine Ehrungsfeier mit dem Vorsitzenden des SPD Bezirkes Hessen-Süd Kaweh Mansoori und dem Unterbezirksvorsitzenden der SPD im Kreis Offenbach Halil Öztas statt. „Gemeinsam mit Dieter Jahn und seinen politischen Wegbegleiterinnen und Wegbegleitern werden wir dieses Ereignis im Sommer gebührend feiern“, kündigt die Co-Vorsitzenden Katja Jochum an.
In den weiteren Berichten informierten zunächst Bürgermeister Frank Simon und anschließend der Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner über den Stand der politischen Arbeit.

Auf Antrag der Revisoren erfolgte die einstimmige Entlastung des Vorstandes und mit Reinhard Kasbohm wurde ein neues Mitglied zum neunen Revisor gewählt. Zum Abschuss der Sitzung blieb Zeit für eine ausführliche Diskussion zu politischen Themen von der Frage „Wo steht die SPD im Ukraine Krieg?“ bis zum Austausch über die Arbeit in der Bundesregierung. „Uns ist es wichtig in jeder Sitzung Raum für die politische Diskussion zu bieten. Denn das macht in unseren Augen die Parteiarbeit an der Basis im Ortsverein aus“, so die beiden Vorsitzenden in ihrem Resümee.

>> SPD-Mainhausen beim Eigenbetrieb Campingplatz und Badeseen: „Mainhausen im Dialog“ zu Modernisierungs- und Innovationsprojekten.

Die erste Veranstaltung der Reihe „Mainhausen im Dialog“ seit Beginn der Corona-Pandemie führte die SPD-Parlamentarier und Vorstandsmitglieder zum Eigenbetrieb Campingplatz und Badeseen der Gemeinde.

Die erste Veranstaltung der Reihe „Mainhausen im Dialog“ seit Beginn der Corona-Pandemie führte die SPD-Parlamentarier und Vorstandsmitglieder zum Eigenbetrieb Campingplatz und Badeseen der Gemeinde. Bild: privat (SPD)

Begonnen wurde am Badesee Zellhausen. Dort begrüßten der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kai Gerfelder und der Vorsitzende der Betriebskommission, Erster Beigeordneter Frank Kollmus, die Teilnehmenden.

„In Zellhausen befinden sich die Renovierungsmaßnahmen im Umkleide- und Sanitärbereich des Funktionsgebäudes kurz vor dem Abschluss, so dass die Saison planmäßig Mitte Mai starten kann. Der Bereich wurde komplett neu gefliest, die Umkleidekabinen und Toiletten erneuert und eine neue Holzdecke eingezogen. Für die Badeaufsicht wird der Wachposten gerade erneuert und ein neues Boot angeschafft. Außerdem gibt es eine neue Zugangstreppe zum See“, führte Frank Kollmus im Rahmen der Begehung aus.

Betriebsleiter Jens Kretzschmar erläuterte die Baumaßnahmen und stand mit seinem Mitarbeiter Danny Neumann für Fragen zur Verfügung. Insgesamt investiert der Eigenbetrieb in Zellhausen rund 100.000 Euro. Das Land Hessen bezuschusst die Modernisierungsarbeiten im Rahmen des SWIM-Programms mit 51.000 Euro.

Weiter ging es zum Campingplatz und Badesee Mainflingen. Dort besichtigten die Teilnehmenden den Rohbau des Eingangsgebäudes. Die Aufstockung in Holzständerbauweise ist erfolgt und es wurde mit dem Innenausbau begonnen. Nach Fertigstellung werden sich dort der Umkleide- und Sanitärbereich für den Badesee befinden, die Rezeption des Campingplatzes sowie Büro- und Sozialräume für die Mitarbeitenden. Hinzu kommt noch eine Garage für die Einsatzfahrzeuge der DLRG Mainflingen. Insgesamt werden hier nach geplanter Kostenschätzung 440.000 Euro in die Zukunft des Badesees und Campingplatzes investiert, wovon das Land Hessen im Rahmen des SWIM-Programms 110.000 Euro übernimmt. Die Bauarbeiten werden sich über den Sommer ziehen. Der Badebetrieb soll davon aber weitestgehend nicht beeinträchtigt sein.

„Wir sehen uns immer wieder in unserer Entscheidung bestätigt, die Verwaltung und Bewirtschaftung der beiden Seen auszugliedern und betriebswirtschaftlich zu führen. Die sukzessive Modernisierung der Anlagen und die Umsetzung innovativer Projekte in den vergangenen 15 Jahren hat sicher mit dieser Entscheidung zu tun. Dazu gehört auch das weitsichtige Einwerben von Fördermitteln durch unser engagiertes Personal. Dies versetzt uns nun erneut in die Lage, die beiden Einrichtungen zukunftsfest zu machen. Jedem Mainhäuser muss klar sein: Die Bereitstellung von zwei Badeseen in einer Kommune mit knapp 10.000 Einwohnern ist keine Selbstverständlichkeit“, ergänzt Kai Gerfelder, der schon bei Gründung des Eigenbetriebes der Betriebskommission angehörte.

>> Gespräch mit den Landwirten der Ostkreis-Kommunen: Die grüne Fraktionssprecherin aus Mainhausen, Gabi Hug, nahm einen offenen Brief der Landwirte im Ostkreis Offenbach an alle Mandatsträger der Ostkreis-Kommunen zum Anlass, zu einem Austausch über Photovoltaik-Anlagen auf landwirtschaftlich genutzte Flächen – sogenannten „Agri-PV“ – einzuladen.

Der Einladung folgten die Landwirte Zöller, Deller und Kirchner sowie grüne Gemeindevertreterinnen aus Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg. Zöller berichtete zunächst kritisch über einen Vortrag des Technologie- und Förderzentrums zur Ökomodell-Region Rhein-Main, der u.a. eine künftige EEG- Förderung von Ackerflächen mit hochgeständerten und bodennahen PV-Systemen zum Inhalt hatte. Schnell waren sich die Gesprächsteilnehmerinnen einig, dass Agri-PV-Anlagen in der kleinteiligen Rhein-Main-Region auf hochwertigen Böden gegen den Widerstand der Landwirte wenig sinnvoll erscheinen.

Ebenso bestand Konsens, dass für den erforderlichen kurzfristigen Ausbau der Erneuerbaren Energien bei aktuell in Planung befindlichen Bebauungsplänen verbindliche kommunale Regelungen zur Nutzung des privaten und gewerblichen Dachpotentials nötig und dringend erforderlich sind.

Freiflächenanlagen auf minderwertigen Böden – z.B. Deponien – wären eine denkbare Alternative. Der Ausbau von Photovoltaik-Anlagen muss umgehend forciert werden, Agri-PV-Anlagen können dabei eine zielführende Option sein, jedoch nur dann, wenn alle anderen Potenziale ausgeschöpft sind. Biodiversität und Landschaftsschutz sollten bei den überwiegend wertvollen Böden unserer Region im Vordergrund stehen.

>> „Autarke klimaneutrale Energieversorgung für neues Rathaus“: SPD-Fraktion beantragt energetisches Konzept / Nutzung von Förderprogrammen.

Nachdem die Entscheidung für den Neubau des Mainhäuser Rathauses am Standort in der Zellhäuser Rheinstraße gefallen ist, nimmt die SPD-Fraktion die kommenden Planungsschritte zum Anlass, die Energieversorgung zu thematisieren. So beantragen die Sozialdemokraten die Erstellung eines energetischen Konzeptes, das laut umweltpolitischem Sprecher Andreas Horn eine „weitgehend autarke und klimaneutrale Energieversorgung“ des neuen Verwaltungsgebäudes vorsieht.

„Wir möchten den Gemeindevorstand beauftragen, ein energetisches Konzept zu erstellen, das die Komponenten Photovoltaik, Speicher und Ladetechnik umfasst. Das Konzept soll die Energieversorgung für die Gebäudetechnik und Mitarbeiterbüros sowie die maximal mögliche Versorgung der Ladeinfrastruktur des künftig elektrischen Fuhrparkes umfassen.“, erläutert Andreas Horn. „Ziel ist es möglichst viel Energie vor Ort zur Eigenversorgung zu gewinnen. Kombiniert mit dem Bezug von erneuerbarer Energie etwa aus Ökostrom zur Deckung einer möglichen Versorgungslücke in der Heizperiode soll nach unserem Willen zu einer klimaneutralen und wirtschaftlichen Versorgung des Gebäudes führen. Damit halten wir unsere Line aufrecht, dass Klimaschutz weiter als Querschnittsaufgabe wahrgenommen wird und ökologische, wirtschaftliche und soziale Aspekte in Einklang bringen muss.“

Gleichzeitig bitten die Sozialdemokraten Verwaltung und Architekten darum, die Akquise entsprechender Fördermöglichkeiten etwa über die KfW oder Landesförderprogramme zu überprüfen.

Die Diskussion um eine zentrale Versorgungseinheit für die öffentlichen Gebäude rund um das neue Rathaus wollen die Vertreter der SPD nicht weiterverfolgen. „Auf Grund der höchst verschiedenen Energiestandards von Bürgerhaus, Sporthalle und Vereinsheim ‚An der Wiese‘ macht es keinen Sinn, die zentrale Energieversorgung etwa durch ein Blockheizkraftwerk weiter zu thematisieren. Letzteres setzt erneut außerdem erneut auf den Verbrauch fossiler Energieträger. Der energieeffiziente und sinnvolle Einsatz einer Wärmepumpe hingegen, kann bei der genannten vorhandenen, höchst diversen Gebäudestruktur nicht wirtschaftlich betrieben werden“, erklärt Amir Shaikh Mitglied im Bau- und Umweltausschuss und Architekt.

„Zudem sind in den vergangenen Jahren bereits größere Investitionen in die Modernisierung der Heiztechnik der Bestandsgebäude erfolgt und es ist unklar – Stichwort Bürgerhaus – wie lange die einzelnen Liegenschaften überhaupt weiter genutzt werden. Schließlich handelt es sich um den Einsatz von Finanzmitteln, der über mehrere Jahrzehnte abgeschrieben wird.“

>> Zellhausen-Süd: Diskussionen um Bebauungsplan noch nicht geführt: Verkehrsgutachter für Flächenerweiterung. Zahl an Wohnungen und Neubürgern noch offen.

„Kaum Neues und wenig Substanzielles“ entnehmen die Mainhäuser Sozialdemokraten nach Aussagen des Sprechers ihres Arbeitskreises „Bauen und Umwelt“, Andreas Horn, den jüngsten Pressemitteilungen von Grünen und BUND zum geplanten Neubaugebiet Zellhausen-Süd. Dort wurde erneut die Größe des Neubaugebietes kritisiert und Entwurfsplanungen aus der so genannten „frühzeitigen Beteiligung“ zum Bebauungsplan beanstandet.

Tatsächlich stehe die Gemeinde immer noch am Beginn des Bebauungsplanverfahrens. Weder Art, Größe und Dichte der Bebauung noch die genaue Anzahl der entstehenden Wohnungen sei bisher in einen diskussionsreifen Bebauungsplanentwurf gegossen, geschweige denn endgültig festgelegt. „Es wirkt schon befremdlich, wenn zum jetzigen Stadium schon zu erwartende Einwohnerzahlen und Art und Größe der Bebauung kolportiert werden, die noch überhaupt nicht diskutiert worden sind. Umso befremdlicher auch dadurch, dass im Sinne unseres beabsichtigten kooperativen Politikstils auf SPD-Initiative hin alle Fraktionen im vergangenen November in einen einheitlichen Informationsstand gebracht wurden. Ein eigens organisierter Workshop hat deutlich aufgezeigt, wie die kommenden Schritte verlaufen“, erläutert Andreas Horn.

So arbeite das Planungsbüro derzeit auf Grundlage des Bürgerworkshops und der Ergebnisse der frühzeitigen Beteiligung an einem Bebauungsplanentwurf, der nach Fertigstellung in die politischen Gremien zur Beratung gegeben werden. Das SPD-Fraktionsmitglied Benjamin Schlett-Salchow ergänzt: „Dort werden dann Grundstückszuschnitte, Dichtevorgaben und Art und Umfang der Bebauung und die Integration der zahlreichen erhaltenswerten Grünflächen und Streuobstwiesen diskutiert. Anschließend werden die Bürger nochmal beteiligt und befragt. Erst danach folgt der Satzungsbeschluss. Wir laden die Fraktion der Grünen gerne dazu ein, weiter gemeinsam an einer ökologisch-sozialen Ausgestaltung des Neubaugebietes mitzuarbeiten.“

Sehr eindeutig und klar sei die Notwendigkeit der verkehrlichen Erschließung durch eine Achse südlich der Friedenstraße: „Die Verkehrsgutachter sehen eindeutig den Bedarf einer zusätzlichen Straße, die den Verkehr abführt. Deshalb haben sich auch SPD, FDP und mit einer Ausnahme die Vertreter der CDU in der Gemeindevertretung für eine Inanspruchnahme der Fläche ausgesprochen. Der Argumentation der Verkehrsplaner ist bisher auch der Regionalverband FrankfurtRheinMain, bei dem die Entscheidung letztlich angesiedelt ist, mit breiter Mehrheit gefolgt.“

Ohne neue Trasse müsste der zukünftige Verkehr über die vorhandenen und dafür nicht ausgelegten Straßen wie die Wald-, Ring-, Bahnhofstraße und den Mainring sowie die Friedensstraße selbst erfolgen. Tangiert würden dann zudem die beiden Kindergärten. Zudem werde langfristig im Sinne der Förderung des Nahverkehrs auch eine vernünftige Anbindung des Bahnhofes vorbereitet. „Ohne diese zukunftsweisende Option wäre Zellhausen-Süd von Beginn an eine Fehlplanung“, so Schlett-Salchow abschließend.

>> Schulsozialarbeit bald auch an Mainhausens Grundschulen: Kreistag stellt Mittel bereit. Je eine halbe Stelle für Käthe-Paulus- und Anna-Freud-Schule.

Kreistagsabgeordneter Kai Gerfelder (SPD) aus Mainhausen. Bild: privat

Mit Beginn des Schuljahres 2022/23 soll es auch an Mainhausens Grundschulen Schulsozialarbeit geben können. Wie der Mainhäuser Kreistagsabgeordnete Kai Gerfelder (SPD) berichtet, hat die Koalition von CDU und SPD im Kreis Offenbach am 9. Februar mit dem Beschluss zum Haushaltsplan 2022 den finanziellen Grundstock für eine flächendeckende Ausweitung der Schulsozialarbeit an allen Grundschulen des Kreises gesorgt. Das inhaltliche Konzept wird nun in der nächsten Sitzungsrunde des Kreistages beraten.

„In den vergangenen Jahren sind Bedarf und Bedeutung von multiprofessioneller Arbeit auch an Grundschulen immer weiter in den Fokus gerückt. Mit der Corona-Pandemie ist diese Situation noch zusätzlich verstärkt worden. Unstete Betreuungssituation, Schul- und KiTa-Schließungen und Einschränkungen der Vereinsarbeit haben Spuren hinterlassen. Hinzu kommen Existenz- und Zukunftsängste und innerfamiliäre Konflikte“, so Kai Gerfelder. „Gerade im Bereich der Schulsozialarbeit sehen wir deshalb eine Möglichkeit, Familien weiter zu entlasten und auch die Arbeitsbelastung aller an Schule angesiedelten Professionen zu verringern.“

Ab dem Schuljahr 2022/23 soll – Stand heute – je eine halbe Stelle für Schulsozialarbeit an der Anna-Freud-Schule und an der Käthe-Paulus-Schule zur Verfügung stehen. „Die organisatorischen Fragen werden in den kommenden Wochen mit den Kommunen noch genauer erörtert. Zu klären ist unter anderem die Trägerschaft der tarifgebundenen Anstellungsverhältnisse. Eine weitere spannende Aufgabe wird im Anschluss die Personalgewinnung im ohnehin angespannten Arbeitsmarkt sein“, so Gerfelder, der auch der Mainhäuser Gemeindevertretung angehört.

>> SPD: UWG-Kritik zu Betonwerk „populistischer Nonsens“: Baurecht gewährt Vertrauensschutz / Keine B-Planänderung zum Nachteil der Eigentümer.

Die Mainhäuser SPD-Fraktion zeigt sich erstaunt und verärgert angesichts des UWG-Vorwurfs „jahrzehntelanger Untätigkeit“ (Offenbach Post, 26. Januar) in Sachen Betonmischwerk am Westufer des Königsees. Insbesondere die Vorhaltung man habe versäumt, den seit den 60er Jahren geltenden Bebauungsplan zu ändern und damit den Bau der Anlage wissentlich in Kauf genommen, stößt bei den Sozialdemokraten auf Unverständnis. Der Stellvertretende Fraktionsvorsitzende Kai Gerfelder bewertet die These als „populistischen Nonsens in gewohnter UWG-Manier“.

Nach Angaben Gerfelders genießen Grundstückseigentümer gemäß Baugesetzbuch einen Vertrauensschutz in die von rechtskräftigen Bebauungsplänen vorgegeben Festsetzungen. Eine Bebauungsplan-Änderung zum Nachteil der Eigentümer sei damit nicht möglich. Das gelte sowohl für Gewerbeflächen als auch private Baugrundstücke. „Diese Verlässlichkeit auf Eigentümerrechte ist elementarer Bestandteil der Rechtsstaatlichkeit. Sowas gehört zum Basiswissen eines Gemeindevertreters und sollte nach 16 Jahren Zugehörigkeit der Gemeindevertretung auch den Mitgliedern der UWG, allen voran Fraktionschef Gerald Wissler, geläufig sein. Offensichtlich geht es den Unabhängigen aber mehr um kurzfristige Effekthascherei als um den eigentlichen Sachverhalt.“, so Kai Gerfelder.

Diese Sicht bestätige sich auch durch die von Wissler gewählte Herangehensweise, eine Anfrage an den Gemeindevorstand zu stellen und gleichzeitig öffentlich mit Schuldzuweisungen zu agieren, ohne deren Beantwortung abzuwarten: „Seriöse politische Arbeit zeichnet sich dadurch aus, dass man sich zunächst offene Fragen erläutern lässt und anschließend Rückschlüsse zieht. Gerald Wissler hat dieses Verfahren mal wieder umgekehrt. Das hilft uns in der Sache und in der Aufklärung der zahlreichen Fragen rund um den Betrieb des mobilen Betonmischwerks am Westufer des Königsees aber nicht weiter.“

Letztlich erschwerend komme hinzu, dass die Rechtslage am Westufer bereits im Jahr 2016 im Zuge der damals diskutierten Wohnbebauung in der Gemeindevertretung behandelt und ausführlich erörtert wurde. „Die SPD-Fraktion hatte in der September-Sitzung 2016 sogar einen Antrag zu den baurechtlichen Voraussetzungen eingebracht. An den damaligen Diskussionen und Erörterungen war Gerald Wissler – der uns heute Untätigkeit vorwirft – schon in der Funktion als UWG-Fraktionsvorsitzender beteiligt. Aktivität der UWG zu diesem und jeglichem anderen Zeitpunkt: Fehlanzeige!“

Die Sanierungsarbeiten am Betriebsgebäude des Badesees in Zellhausen sind im Gange. Inzwischen sind die Umkleide- und Toilettenkabinen entfernt und eine Holzdecke eingezogen. Bild: privat (SPD)

>> Sanierungsarbeiten am Badesee Zellhausen bereits in vollem Gang. Neue Inneneinrichtung für Funktionsgebäude / Gerfelder: „Vorrausschauende Planung“: Im Rahmen des SWIM-Projektes erhält das Funktionsgebäude am Mainhäuser Badesee eine neue Inneneinrichtung. Wie der Leiter der Betriebskommission Frank Kollmus (SPD) mitteilt, sind die Arbeiten bereits in vollem Gange. So werden die Umkleideräume und die Toiletten mit einer Holzdecke versehen ein Bodenbelag eingezogen und die Kabinen grundlegend erneuert.

Danach erfolgt der Einbau neuer Toiletten und Waschbecken. Auch die Innenräume der Badeaufsicht sind inzwischen vollkommen leergeräumt und werden entsprechend mit neuem Mobiliar ausgestattet. Zugleich finden Arbeiten am Zugang zur Bootsanlegestelle und der Plattform der Badeaufsicht statt. Bereits jetzt erkennbar ist die freundliche Gestaltung des Eingangsbereiches durch einen Mitarbeiter des Eigenbetriebes.

„Wir freuen uns, dass der von uns forcierte und bereits vor drei Jahren gestellte Antrag auf Aufnahme in das Landesförderprogramm SWIM Erfolg hatte und die Arbeiten nun beginnen konnten“, kommentiert der Stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion Kai Gerfelder die Aufnahme der Modernisierungsarbeiten. „Bereits vor zwei Jahren haben wir vorausschauend Gelder in Höhe von 110.000 Euro für die Sanierung des Betriebsgebäudes in Mainflingen eingeworben.

Nun stehen erneut zusätzliche 51.000 Euro Fremdmittel für die Unterhaltung der baulichen Anlagen in Zellhausen zur Verfügung. Nach den ersten kleineren Arbeiten wie Aufstellung von neuen Spielgeräten, Installation von Duschkabinen, Bereitstellung von Sitzmöglichkeiten und zahlreihen Schönheitsreparaturen am Königsee in den vergangenen Jahren, ist auch hier nun auch eine größere Maßnahme in der Umsetzung. Der sprichwörtlich ‚warme Regen‘ tut dabei sichr gut”.

Die SPD-Fraktion Mainhausen hat mit großer Sorge die Ansiedlung eines Betonmischwerks am Zellhäuser Königsee zu Kenntnis genommen. Wie SPD-Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner mitteilt, habe die Errichtung der Anlage der Firma Sehring eine Reihe von Fragen aufgeworfen. „Die plötzliche Errichtung des mobilen Betonwerks am Westufer hat in der Bevölkerung große Unruhe hervorgerufen. Zahlreiche Anfragen sind inzwischen an uns herangetragen worden. Da die Genehmigung von Seiten der Bauaufsicht beim Kreis erfolgt ist und die politischen Gremien der Gemeinde nicht am Verfahren beteiligt waren, können wir diese im Detail kaum beantworten. Im Gegenteil: auch wir sind äußerst beunruhigt und auch bei uns besteht noch Klärungsbedarf!“

So befürchte man in Reihen der SPD-Fraktion vor allem eine zunehmende Verkehrsbelastung auf der L 3065 Richtung Babenhausen. „Der Betrieb vor Ort und die Verschandelung der Landschaft sind das eine, der rollende Verkehr nach Aufnahme des Auslieferbetriebs das andere. Selbst wenn alle Immissionsschutzbestimmungen – auch im Hinblick auf die Käthe-Paulus-Schule – eingehalten werden, kann die ohnehin hoch belastete Babenhäuser Straße eigentlich keinen zusätzlichen Verkehr verkraften. Es gilt daher dringend zu erläutern, welche Fahrtrouten von der Firma Sehring beabsichtigt werden.“, mahnt Torsten Reuter, SPD-Fraktionsvorsitzender.

Da es sich bei der errichteten Anlage um einen mobilen Aufbau handele, sei auch zu klären, wie lange der Betrieb beabsichtigt sei: „Es stellt sich die Frage, ob Sehring eine dauerhafte Nutzung beabsichtigt oder ob die Produktion nur für einen vorübergehenden Zeitraum – etwa zu Bedienung von bestimmten Baustellentätigkeiten vorgesehen ist. Damit verbunden ist auch die Frage, wie lange der Grundstückseigentümer – bekanntlich ein lokal verwurzelter Bauträger – das Grundstück an die Firma Sehring vermietet oder verpachtet hat.”

Unmittelbar nach Errichtung der Anlage hat die Fraktion Kontakt zu Bürgermeister Frank Simon aufgenommen und die Situation diskutiert. „Wir werden uns in den kommenden Wochen nochmals intensiv mit der Thematik befassen müssen. Die gemeindlichen Gremien haben fraktionsübergreifend sicher ein Interesse daran mehr zu erfahren. Wir gehen auch davon aus, dass die Firma Sehring sich den Fragen stellt. Wobei wir erwartet hätten, dass bereits vor Aufbau der Anlage eine Kontaktaufnahme hätte erfolgen müssen, anstatt uns zu Weihnachten mit vollendeten Tatsachen zu konfrontieren“, so die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor.

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In der Rubrik “Aus dem Vereinsleben” finden künftig alle Berichte aus den Vereinen, Kirchen und politischen Parteien Platz, die wir als Angebot für die Vereine der Region nahezu unredigiert veröffentlichen. Die Verantwortung für den Inhalt der Texte sowie die Fotos liegt bei den jeweiligen Vereinen. Alsdann, Vereinsmenschen, schickt uns Eure Berichte an redaktion@blaettsche.de mit dem Betreff “Aus dem Vereinsleben”. Ihr findet Euren Bericht und vielleicht auch jeweils Fotos dazu hier auf dieser Seite.

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