Sonntag, 29. Januar 2023
's Blättsche Lokales Vereine Aus dem Vereinsleben in der Region

Aus dem Vereinsleben in der Region

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> „150 Jahre erfolgreiche Arbeit für den Sport und die Gemeinschaft“: TSV Klein-Auheim erhält Silberne Ehrenplakette zum Jubiläum.

Sein 150-jähriges Jubiläum feierte der Turn- und Sportverein 1872 Klein-Auheim (TSV) am 26. November 2022 im Rahmen einer akademischen Feier in der Vereinshalle Am Feuerwehrhaus in Klein-Auheim. Zu diesem besonderen und denkwürdigen Anlass erhielt der Verein die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten.  Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck gratulierte herzlich und überreichte die Urkunde und die Plakette während der Feierlichkeiten.

“Der TSV nahm im Jahr 1872 seine Arbeit auf und kann mit Stolz auf eine erfolgreiche Zeit zurückblicken. Sie gehören jetzt zu den Vereinen, die auf 150 Jahre Geschichte zurückblicken und dürfen sich mit Fug und Recht als Traditionsverein bezeichnen. Dieses Alter erreichen nur Vereine, die es über diesen langen Zeitraum geschafft haben, Menschen ein Wohlgefühl zu vermitteln und für sich zu begeistern”, so Funck in ihrer Ansprache.

Mit rund 900 Mitgliedern sei der TSV einer der großen Vereine in Hanau. Bereits im Jugendbereich werde beim TSV schon seit einigen Jahren durch engagiertes Arbeiten ein wichtiger Grundstein für eine erfolgreiche Zukunft gelegt, so Funck.

“Als Mehrspartenverein habe der TSV Klein-Auheim Blasorchester, Fußball, Gymnastik-Turnen-Tanzen, Handball und Tischtennis im Angebot. Die vereinseigene Sport- und Veranstaltungshalle kann vielseitig genutzt werden und dient beispielsweise auch als Bürgerhaus für den Stadtteil Klein-Auheim”, berichtete die Stadtverordnetenvorsteherin. Sie sei somit ein Treffpunkt, in dem Veranstaltungen stattfinden, die die Gemeinschaft in der Stadt förderten.

“Der Turn- und Sportverein Klein-Auheim vereint mit seinen Angeboten die Tradition, die Moderne und den Gesundheitsaspekt. All das verlangt eine angemessene Würdigung des langjährigen kulturellen und ehrenamtlichen Wirkens. Deshalb freue ich mich, dass ich Ihnen heute die silberne Ehrenplakette des Hessisches Ministerpräsidenten überreichen darf”, sagte Funck. Sie dankte den Vereinsverantwortlichen, Trainerinnen und Trainern, Betreuerinnen und Betreuern und vielen Helferinnen und Helfern, die über Jahrzehnte im Verein ehrenamtlich aktiv sind oder waren, “denn ohne dieses Engagement wären wir alle ein Stück ärmer”, betonte Funck.

Mehr denn je, sei es in diesen Tagen wichtig, dass die Vereine als sozialer Kitt dazu beitrügen, die Gesellschaft zusammenzuhalten. “Dieser Wunsch nach Gemeinsamkeit zeigt den Wert der Vereine. Denn ein Verein ist mehr als Dienstleister – ein Verein steht für Werte, für Überzeugungen”, zeigte sich Funck überzeugt.

“150 Jahre Vereinsgeschichte sind eine beeindruckende Bilanz, aber sie sind zugleich auch eine Herausforderung, die erfolgreiche Arbeit für den Sport und die Gemeinschaft fortzusetzen. Diese Herausforderungen wird der TSV Klein-Auheim meistern, da bin ich mir ganz sicher”, sagte die Stadtverordnetenvorsteherin zum Abschluss ihrer Laudatio.

>> Hausnotruf als Lebensretter: Infoveranstaltung in der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative.

Auf reges Interesse stieß die Veranstaltung im Rahmen des Erzählcafes am 9. November zum Thema „Hausnotruf als Lebensretter“.
Als Referent war Reiner Vogel von der Johanniter Unfallhilfe, Regionalverband Hanau & Main Kinzig eingeladen. Mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen führte er in das Thema ein.

Er berichtete über die verschiedenen Modelle des Hausnotrufs sowie ihre Handhabung und Kosten. Wir wichtig dieses Thema ist, bewiesen die vielen Nachfragen, die Reiner Vogel kompetent beantwortete. Insbesondere in kritischen Situationen kann ein Hausnotruf Leben retten.

>> Elftes Schnauzturnier bei der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative: Die Nachbarschaftsinitiative Klein-Auheim lud für den 5. November zum traditionellen Schnauzturnier für Jedermann in ihre Räume ein.

Zahlreiche Freunde des Kartenspiels hatten an diesem Nachmittag ihren Spaß. Für eine Startgebühr von 8 Euro, gewann jeder einen Preis. Mit Brigitte Eppert wurde eine neue Schnauzkönigin gekürt.
Wieder einmal zeigte sich, wie wichtig und erfüllend ehrenamtliche Arbeit sein kann. Hannelore Bopp war für die gute Vorbereitung und Durchführung verantwortlich. Unterstützt wurde sie dabei von Angelika Berninger und Rita Reich, die u. a. für Speisen und Getränke zuständig waren, sowie von Elli Hausen.

Herbstliche Weinreise Klein-Auheimer Senioren an den Rhein. Bild: privat

>> FC Alemannia Klein-Auheim: Timo Röder ist neuer zweiter Vorsitzender des FC Alemannia Klein-Auheim.

Der FC Alemannia Klein-Auheim hat am 25. Juni satzungsgemäß seinen Vorstand neu gewählt. In der Jahreshauptversammlung der Alemannia wurde Diego Stancato einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Auf der Position des zweiten Vorsitzenden gab es einen Wechsel. Timo Röder wurde einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Er löst damit Martin Liebisch ab, der über 30 Jahre verschiedene Positionen im Vorstand innehatte.
Bei den weiteren Positionen des geschäftsführenden Vorstandes gab es keine Veränderungen, Kassierer ist weiterhin Helmut Schanz.

Im erweiterten Vorstand wurde Karl Schneider als Schriftführer und IT-Verantwortlicher, sowie Andreas Ohnstedt als IT-Verantwortlicher gewählt.
Dem Spielausschuss gehören Karl Schneider und Markus Heimann an. Dem Vergnügungsausschuss führen Timo Röder und Matthias Reimer, der auch die AH-Abteilung vertritt.

Durch die Mitgliederversammlung wurde Peter Bindemann als Jugendleiter bestätigt.

Als Beisitzer werden Sebastian Horch, Alexander Stürmer, Holger Preiß, Erwin Winter und Martin Liebisch dem Vorstand zur Seite stehen.

Neben den Vorstandswahlen stand die Genehmigung der neuen Vereinsatzung auf dem Programm. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, dass die neue, überarbeitete Vereinssatzung angenommen wird.

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

>> SPD Steinheim unterstützt Landrat Thorsten Stolz: Die Mitglieder der Steinheimer Sozialdemokraten waren nun zahlreich am Wiegehäuschen versammelt und gestalteten den Vorplatz zu einer einladenden Sitzecke.

Heißer Kaffee und Tee sorgten für die notwendige innere Wärme und durch den mitgebrachten Kuchen gab es auch was Süßes für Zwischendurch. Kurz nach fünf traf Landrat Thorsten Stolz ein, begrüßte alle Anwesenden und suchte schon gleich den Dialog mit den Bürgern.

„Er war von Beginn an in Wahlkampfstimmung, ging auf die Menschen zu und hatte ein offenes Ohr und viele tolle Argumente und Ideen. Alles was ein guter Landrat braucht“ meint Marius Kümmel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Steinheimer Sozialdemokraten. Neben der anstehenden Landratswahl am 29. Januar war auch Steinheim als Thema der intensiven Gespräche. Themen für die kommenden Sitzung des Ortsbeirates wurden besprochen und weitere Ideen und Perspektiven für Steinheim erarbeitet.

Es war eine tolle und gelungene Veranstaltung und für die Steinheimer SPD ist klar: “Mit Thorsten Stolz als Landrat ist unser Kreis in guten Händen.”

>> Ju-Jutsu-Einsteigerkurs: DAN Ju-Jutsu mit Extra-LOB für Andreas Liebler 1.Ju-Jutsu-Club Steinheim.

Andreas Liebler 3.DAN Ju Jutsu (Mitte) links Trainer Joachim Ullrich 3.DAN Ju-Jutsu,Lakan Tatlo PTK, rechts Gaby Ullrich 2.Dan JJ, Lakan Tatlo PTK. Bild: privat

Bei der hessischen Schwarzgurtprüfung in Baunatal mit drei Prüfern bestand Andreas Liebler vom 1. Ju-Jutsu-Club Hanau-Steinheim seine Graduierung zum 3. DAN.

Andreas Liebler trainiert seit Jahren zwei- bis dreimal wöchentlich die Kunst der Selbstverteidigung. Er wurde von seinem Meister Joachim Ullrich 3.DAN Ju-Jutsu vorbildlich vorbereitet und hat seine Prüfung mit sehr guten Leistungen bestanden.

Der nächste Einsteigerkurs für Erwachsene und Jugendliche im Alter ab 14 Jahren startet am 31. Januar in der Doorner Halle in Steinheim von 20 Uhr bis 21.45 Uhr.

Das wöchentliche Pekiti Tirsia Kali (Philippinische Kampfkunst) Training findet samstags von 13 Uhr bis 15 Uhr in der TFC Halle in Hanau-Steinheim statt.

Anmeldungen sind unter www.tfc-steinheim.de/jujutsu und unter Tel.Nr. 01726627748 möglich.

Rückblick auf 2022 in gemütlicher Runde bei der SPD Steinheim. Bild: privat

>> Letzte Sitzung des Jahres in gemütlicher Runde: Vergangenen Dienstag trafen sich die Mitglieder der SPD Steinheim in den Räumlichkeiten der TFC-Gaststätte. Bei leckerem Essen und Getränken lag der Fokus auf das bald endende Jahr 2022.

Dabei blicken die Steinheimer Sozialdemokraten auf viele tolle Aktionen und produktive Anträge im Ortsbeirat zurück. Eines der Highlights war das traditionelle Grüne Soße Essen. Coronabedingt entfiel die Veranstaltung zuletzt und daher war die Freude über die rege Beteiligung und die zahlreichen Gäste umso größer. Positiv ist auch die „AnsprechBar“ am Jürgen-Sticher-Platz vor dem alten Wiegehäuschen zu sehen. Diese Form des Bürgerdialogs soll auch im kommenden Jahr alle zwei Monate stattfinden.

„Wir wollen weiterhin den Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern suchen, sie einbinden in die Gestaltung Steinheims und hoffen auch im neuen Jahr auf regen Zuspruch“, so Marius Kümmel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender.

Der Blick an diesem Abend richtete sich auch auf das kommende Jahr. Mit der anstehenden Landratswahl am 29. Januar und die Landtagswahl in Hessen stehen zwei politische Highlights bereits fest.

2023 beginnt jedoch mit der nächsten AnsprechBar. Am Freitag, 20. Januar, öffnen sich ab 17 Uhr wieder die Türen. Mit dabei ist auch der aktuelle Landrat des Main-Kinzig-Kreises, der im Zuge seines Wahlkampfes zu Gast in Steinheim ist.

Die Steinheimer Sozialdemokraten wünschen allen Bürgerinnen und Bürgern frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und einen guten Start ins neue Jahr.

>> „Nicht nur Fastnacht …“: Mit der Kampagneneröffnung am 11.11. beginnt für Fastnachtsvereine wohl die schönste Zeit des Jahres – die 5. Jahreszeit!! Auch der Carneval-Club Schwarz-Weiß (CCSW) steht in den Startlöchern und freut sich auf eine tolle Fastnachtssession 2022/2023.
Der zentrale Kartenvorverkauf für die drei beliebten CCSW-Sitzungen findet am Samstag, 19. November, von 9 bis 12 Uhr im Jugendheim in Steinheim statt. (Sitzungstermine 2023: Samstag, 4., Freitag, 10. und Samstag, 11. Februar in der Kulturhalle Steinheim) Ab Dienstag, 22. November, sind die restlichen Karten in der Vorverkaufsstelle Burg Apotheke, Steinheimer Vorstadt 11 erhältlich.
Der CCSW ist aber nicht nur in der Fastnachtszeit aktiv, sondern bietet das ganze Jahr hindurch Aktivitäten und Veranstaltungen für alle Altersklassen. Nach dem Biergartenabend im Juni 2022 fand im September wieder das beliebte VKZ (Vater-Kind-Zeltlager) in Langgönns statt. Anfang Oktober folgte der Vereinsausflug nach Wiesbaden und zum Rotweinfest nach Ingelheim am Rhein. Wenig später veranstaltete das Team vom Montagstreff einen Bayrischen Abend im Jugendheim. Eine Premiere war der Erste-Hilfe-Kurs für Kinder und am letzten Wochenende hatten kleine und große Gruselfans viel Spaß in der gespenstischen Nacht.
Und jetzt kann sie losgehen – die „Fassenacht mit Herz“!

Foto 1: VKZ (Vater-Kind-Zeltlager):
Auch von den neuen Zeltlagerleitern, Frank und Manuel Diwisch, wurde das diesjährige VKZ bestens organisiert. Väter und Kinder hatten wieder viel Spaß auf dem Zeltplatz in Langgöns.

Alle Bilder: privat (CCSW)

Foto 2: Vereinsausflug nach Wiesbaden und zum Rotweinfest nach Ingelheim am Rhein
Nach einer interessanten Stadtführung in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden, erwartete die Reisegruppe auf dem Ingelheimer Rotweinfest Live-Musik, ein tolles kulinarisches Angebot, viele Weinstände von Ingelheimer Weingütern und ein Vergnügungspark mit diversen Fahrgeschäften.

Foto 3: Bayerischer Abend
Das Team vom Montagstreff freute sich über einen gut besuchten Bayerischen Abend im Jugendheim mit Weißwurst, Leberkäse, Salat und Brezeln mit Spundekäs.

Foto 4: Erste-Hilfe-Kurs für Kinder
Ein ehrenamtlicher Rettungssanitäter der Johanniter erklärte, wie man einen Verletzten in die Seitenlage bringt, wie eine Herzdruckmassage funktioniert oder wie man einen Verband anlegt. Beim Ausprobieren hatten die Kinder viel Spaß. Spannend war auch der Blick in den Rettungswagen, um zu sehen, welche Möglichkeiten Sanitäter dort für die Versorgung eines Patienten haben.

Foto 5: Hexentanz und Geistertreiben in der gespenstischen Nacht
Viele Kinder mit oder ohne Begleitung ihrer Eltern hatten großen Spaß auf dem Gruselparcours durch ein kleines Wäldchen am Stadtrand von Steinheim.

Sitzungspräsident Andi Sticher eröffnete mit seiner Proklamation die aktuelle Kampagne 22/23. Bild: privat (CCSW)

>> Kampagnen-Start beim CCSW: Ausgelassene Stimmung, lautes Lachen und große Vorfreude auf die kommende Fastnachtssession. Erstmals war das Anglerheim in Steinheim Schauplatz für diese traditionelle Veranstaltung des Carneval-Club Schwarz-Weiß (CCSW). Sitzungspräsident Andi Sticher eröffnete mit seiner Proklamation die aktuelle Kampagne 22/23 mit dem Motto „Helden der Kindheit“.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Herzlichen Dank an das Team der Gaststätte „Zum Anglerheim“.

>> Bündnis 90 / Die Grünen: Am 1.11.2022 trafen sich Bündnis90/Die Grünen Steinheim in der Kulturhalle. Anwesend waren neben den Mitgliedern Bündnis90/ Die Grünen Steinheim die Fraktionsmitglieder der Grünen des Ortsbeirates Steinheim, Ursula Wachter-Bieri und Wilhelm Guth. Weiterhin waren gekommen der Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Stadtverodnetenversammlung, Stefan Weiss, Robert Erkan – Steinheimer, Fraktionsmitglied und Direktkandidat der Grünen für die Wahl zum Hessischen Landtag 2023 im Wahlkreis 41 – sowie das Mitglied im Vorstand der Grünen in Hanau, David Vydra.
Erster Themenschwerpunkt war die parlamentarische Arbeit der Fraktion der Grünen im Ortsbeirat Steinheim und deren Anträge. Weiterhin wurde die Arbeit auch auf die Wahlaussagen in der Kommunalwahl 2021 hin kritisch beleuchtet.
Zitat: „Wir haben unsere Wahlversprechen bereits im ersten Jahr nach der Wahl zum überwiegenden Teil aufgegriffen, sowie im Ortsbeirat thematisiert und sogar zum Teil schon umgesetzt“ stellt Frau Wachter-Bieri fest.
Die Arbeit der Grünen Fraktion im Ortsbeirat Steinheim wurde einhellig als außerordentlich erfolgreich gewürdigt in den Bereichen Mobilität – insbesondere der Beitrag für den Ausbau der Geh- und Radwege sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs- Regenerative Energien und Naturschutz.
Herr Guth blickt voller Zuversicht in die weitere Zukunft mit der Erwartung „ die parlamentarische Arbeit steht insgesamt auf einer sehr breiten inhaltlichen Basis und diese werden wir stetig ausbauen“.
Für die Zukunft wollen die Grünen Steinheim stärker an den Themen Nahversorgung und Kooperation mit den Grünen in den benachbarten Stadtteilen Klein-Auheim und Innenstadt arbeiten.
Im zweiten Themenschwerpunkt stellte Robert Erkan die Motive und das Programm vor, mit dem er im kommenden Jahr den Wahlkampf um den Einzug in den Hessischen Landtag in Wiesbaden bestreiten möchte.
„Es kommt jetzt darauf an, dass der MKK und die Stadt Hanau mit einem Grünen Abgeordneten repräsentiert wird, um das Gewicht der Region parlamentarisch zum Ausdruck zu bringen, nach dem Motto, aus Steinheim, aus Hanau für Hessen“, so Erkan.
Abschließend wurde übereinstimmend gewünscht, dass beim nächsten Treffen die BürgerInnen in eingeladen werden sollen, um in entspannter und diskussionsfreudiger Atmosphäre deren Anliegen und Themen zu diskutieren.

>> Das verspätete Jubiläum: DJK Steinheim erhält zum 100-jährigen Bestehen die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten.

Die DJK Sportvereinigung Eintracht Steinheim hat kürzlich zu einer besonderen Feierlichkeit eingeladen: Im Kreise von Mitgliedern, Freunden und Familienangehörigen feierte der Verein sein 100-jähriges Bestehen. Für dieses Jubiläum überreichte Oberbürgermeister Claus Kaminsky dem Vorsitzenden Karl Heinz Braun die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten. Die akademische Feier hätte eigentlich bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, pandemiebedingt war dies jedoch nicht möglich.

DJK-Vereinsvorsitzender Karl Heinz Braun (links) erhielt von Oberbürgermeister Claus Kaminsky stellvertretend die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten. Bild: privat

“Ich beglückwünsche Sie für dieses herausragende Jubiläum. Es ist Ausdruck unzähliger Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Und: Es ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Vereine derartige Jubiläen überhaupt feiern können”, betonte Oberbürgermeister Claus Kaminsky in seiner Rede. Ohne Vereine wäre das Leben in Hanau um ein wichtiges, gemeinschaftspendendes Element ärmer.

“Umso mehr ist es mir ein Anliegen, Feierstunden wie diese zu nutzen, um Werbung für das Vereinsleben zu machen. Das Engagement, das Sie alle hier Woche für Woche zeigen, ist nicht nur Mühe. Es ist auch eine Bereicherung. Vereinsmitglieder bekommen immer auch etwas zurück für die geleistete Arbeit”, so der OB weiter.

Seine Ursprünge hat der Verein im katholischen Jünglingsverein der Pfarrei St. Nikolaus in Klein-Steinheim und der Pfarrei St. Johann in Groß-Steinheim, aus denen im Jahr 1921 zwei DJK-Vereine gegründet wurden. Die Hauptsportarten waren damals Handball, Fußball, Faustball und Leichtathletik.

Im Jahre 1934 folgte dann ein Verbot aller konfessionellen Vereine durch das NS-Regime. Die Handballer der DJK schlossen sich daraufhin der Turnerschaft Steinheim an, um weiterhin ihre Sportart betreiben zu können und legten somit den Grundstock für die Handballabteilung der Turnerschaft. Erste Spuren der Eintracht Steinheim hingegen finden sich in einer karnevalistischen Sitzung am 27. Januar 1952.

Im Jahre 1953 wurde mit der Stadt Hanau ein Pachtvertrag über das Sportgelände “Am Rabenstein” abgeschlossen. Es folgte die Grundsteinlegung des Vereinsheims “Hüttchen” durch den damaligen Vorsitzenden, Gerhard Jesse im Jahr 1955. In den folgenden Jahrzehnten wuchs der Verein immer weiter, erhielt unter anderem früh eine Damen- und Herrengymnastikabteilung sowie eine Basketball- und Tennisabteilung. Der Verein hat zurzeit 200 Mitglieder in sechs Abteilungen: Badminton, Basketball, Boule, Fußball, Damengymnastik und Tennis.

“Über die Jahre waren Sie in vielen Sportarten Vorreiter für Hanau. Dabei haben Sie den Menschen nicht nur vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich sportlich zu betätigen. Sie haben überdies auch Werte und Haltung vermittelt, sich offen für Gemeinschaft und gegen Rassismus positioniert. Dafür danke ich Ihnen sehr”, so Kaminsky weiter.

Am Ende seiner Rede überreichte Kaminsky dem Vereinsvorsitzenden nicht nur die silberne Ehrenplakette: “Der Mensch lebt ja nicht von der Ehre allein. Deswegen erhalten Sie nicht nur die Ehre vom Land, sondern auch ein wenig Geld von der Stadt für Ihre Vereinskasse.”

HANAU

>> 327 Weihnachtspäckchen für Kinder in Not: Unterstützung der Aktion der „Kinderzukunft“.

Die Mitglieder der Frauen-Union Hanau konnten insgesamt 327 Päckchen auf die Reise an die Stiftung “Kinderzukunft” schicken. Bild: privat

Deutlich mehr Weihnachtspäckchen als in den Vorjahren konnten die Mitglieder der CDU Frauen-Union Hanau in diesem Jahr für die Aktion „Weihnachtspäckchen für Kinder in Not“ der Stiftung „Kinderzukunft“, zusammenstellen.

Insgesamt wurden diesmal 327 Päckchen auf die Reise geschickt.

„In diesem Jahr wurden auch sehr viele fertig gepackte Päckchen in der CDU-Geschäftsstelle und bei unseren Sammelstellen abgegeben oder von uns abgeholt“, berichtete die Vorsitzende Monika Klosson. Durch zahlreiche Geldspenden von Mitgliedern, Bekannten, Freunden, Institutionen und sonstigen Unterstützern war es auch möglich, für die Stiftung Kinderzukunft die erforderlichen Transportpauschalen für Zoll und Maut zu übernehmen. Die Spenden waren sogar so hoch, dass noch Kleidung, Kuscheltiere, Spielwaren, Schulsachen und Süßigkeiten für weitere Päckchen zugekauft werden konnten. Wie in den Vorjahren haben sich mehrere Apotheken, Schreibwaren- und Spielwarengeschäfte, eine Parfümerie, die Sparkasse und der Inner-Wheel Club aus Hanau an der Sammelaktion beteiligt.

Die Päckchen wurden der Stiftung „Kinderzukunft“ in Gründau bereits übergeben und werden in den nächsten Tagen zu Kindern in Rumänien, Bosnien, Herzegowina und soweit möglich auch in die Ukraine auf die Reise gehen. Die CDU Frauen-Union dankt allen Spendern, die diese Aktion auch in diesen besonderen Zeiten wieder ermöglicht haben.

>> Seniorenbeiratsmitglieder treffen auf Fridays for future: Die Begegnung des Seniorenbeirates am 16. August war lange vorbereitet. Helmut Adam berichtet: “Man traf sich im Licht-und Luftbad Lamboy. Anschaulich demonstrierte die sonst sehr grüne Erholungs-Oase, was die seit Monaten anhaltende Trockenheit für Spuren hinterlässt und worauf wir uns bei der Klimakrise einstellen müssen.

Der Seniorenbeirat und Vertreter von Friday for future trafen sich, um über “heiße Themen” zu sprechen. Bild: privat

Staubtrocken die Wege. Die Bäume werfen viel zu früh ihr Laub ab. Von grünem Rasen/Gras keine Spur mehr. Fridays für Future Hanau war mit drei und der Seniorenbeirat mit vier Vertretern anwesend.

Man klopfte sich ein bisschen ab. „Wer seid ihr, wo kommt ihr her und was macht ihr?“

Die Fridays of future sind bundesweit vernetzt und orientieren sich an den 17 nachhaltigen Punkten der UNO. Alle regionalen Gruppen sind gewollt organisatorisch unabhängig. Die kleineren – wie beispielsweise Hanau (www.fridaysforfuturehanau.de ) mit zurzeit etwa zwölf mehr oder weniger Aktiven – schließen sich den überregionalen Großaktionen an und versuchen die relevanten Themen vor Ort weiter voranzubringen.

Corona und das Ende der Schulzeit mit beruflichen oder individuellen Neuorientierungen bringen viel Wechsel bei den Engagierten mit sich. Eine so junge Bewegung, die große Ziele hat, braucht eine gute Vernetzung mit Politikern, Vereinen, Verbänden, den Medien und mit möglichst breiten Bevölkerungsschichten (Grandparents for future, Parents for future und auch Students for future gibt es schon…).

Die engagierte Basis ist einem dauernden Transformationsprozeß unterworfen und muss sich bei den immer drängender werden klimapolitischen Themen ständig neu erfinden, um die weltweit anerkannten Klimaziele umzusetzen. „Die individuellen Verhaltensweisen zur Nachhaltigkeit im Alltag sind eine Sache, aber die grundsätzlichen Weichen müssen von den Politikern gestellt werden“ sagt Fridays for future.

Die Frage stand im Raum: „Wie kann ein Seniorenbeirat unterstützen und welche gemeinsamen Ziele gibt es?“ Ausbau der Radwegnetze, mehr Begrünung in den Städten, Autoverkehr reduzieren, mehr Photovoltaik auf den Dächern z.B. in neu entstehenden Wohngebieten, mehr nachhaltig produzierte Materialien entwickeln und einsetzen. Der Seniorenbeirat beschäftigt sich bereits mit Mobilität, mit Wohnen und Gesundheit. Aus Sicht einer neuen mobileren Altengeneration gab es viele Schnittpunkte mit Fridays for future. In der nächsten Seniorenbeiratssitzung wird’s konkret. Mitglieder von Friday for future werden kommen und für ihre Ziele und den nächsten weltweiten Aktionstag am 23. September „Klima statt Kohle“ werben. Die Anwesenden waren sich einig, dass dieser erste Erfahrungsaustausch gelungen ist.”

>> Mitglieder des BUND reaktivieren Hanauer Ortsverband: Am Erdüberlastungstag kamen die Hanauer Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz zusammen, um den Ortsverband Hanau wieder zu reaktivieren. Rund 140 Mitglieder waren zu der Versammlung im Umweltzentrum Hanau eingeladen. Darunter auch die Mitglieder aus der Gemeinde Großkrotzenburg und der Stadt Bruchköbel, die neuerdings zum reaktivierten Ortsverband Hanau gehören werden. Die Mitglieder stellten am Anfang der Versammlung klar, dass sie sich nicht in Konkurrenz zu anderen Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie den Klimaschutzbewegungen sehen. Der neuformierte Ortsverband solle hingegen eine Ergänzung sein und mit den anderen aktiven Organisationen und Bewegungen zusammenarbeiten, heißt es in der Pressemitteilung.

Sprecher-Rat des BUND Hanau: (von links) Ralph Keller, Dirk Sticha, Jochen Dohn, Angelika Gunkel, Dr. Monika Pickert-Andres, Thomas Spiewok und Bodo Delhey. Bild: privat (BUND)

Unter Leitung des ersten Vorsitzenden des BUND Kreisverbandes Main-Kinzig, Bodo Delhey, und seiner Stellvertreterin, Claudia Bäumer, wurde an dem Abend über die zukünftigen Aktivitäten in Hanau und Umgebung gesprochen. Deutlich wurde, dass in der Brüder-Grimm-Stadt einiges in Sachen Klima-, Natur- und Umweltschutz im Argen liegt und dringend verbessert werden müsste. Insbesondere bei den Beteiligungsmöglichkeiten, denen anerkannte Umwelt- und Naturschutzverbände nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz bei Verfahren eingeräumt werden, will sich der Ortsverband in Zukunft beteiligen. Zudem werden Dirk Sticha, als Vertreter des BUND im Naturschutzbeirat der Stadt Hanau, und Angelika Gunkel, Mitglied im Dialogforum zum Ausbau der Kinzigtalstrecke, ihre Tätigkeit weiterhin ausüben.

Um die Umsetzung von Aktionen und Weiterentwicklung der Ortsverbandes sowie die Einbindung der Mitglieder und von Interessierten zu organisieren, wurde an dem Abend ein sechsköpfiger gleichberechtigter Sprecher:innen-Rat gewählt. Dieser setzt sich zusammen aus Angelika Gunkel, Dr. Monika Pickert-Andres, Jochen Dohn, Ralph Keller, Thomas Spiewok und Dirk Sticha. Der Sprecher:innen-Rat wird sich regelmäßig treffen, um weitere Planungen und Aktionen abzustimmen. Aktionen zum Cleanup day am 17. September, zum globalen Klimastreik am 23. September und zum 7. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 29. September sind bereits angedacht. Zudem soll es einen ein eigenständiger Web- und Social Media-Auftritt des Ortsverbandes geben sowie einen BUND-Stammtisch für Mitglieder und Interessierte.

Wer Kontakt mit dem BUND Ortsverband Hanau aufnehmen möchte, kann dies tun über das ÖkoBüro Hanau, Auwanneweg 72, 63457 Hanau, Telefon 06181-53139 oder per E-Mail unter bund_ov_hanau@oekobuero.de .

HAINBURG

>> Familienfest der Kleingärtner im frisch renovierten Vereinsheim: Ehrungen auf Überraschungsbasis.

Beim Kleingartenbauverein Hainstadt auf dem Foto (von links): Reiner Weyrauther, Anja Weyrauther (schönste Gärten) , Horst Bodensohn (60 Jahre), Bürgermeister Alexander Böhn, Birgit Watzlaweck (schönste Gärten), Vorsitzender Norbert Scherer, Petra Stummer (schönste Gärten) und Karl-Heinz Porsch (50 Jahre). Bild: privat

Der Vorstand der Kleingärtner Hainstadt lud seine Mitglieder ins neu renovierte Vereinsheim und konnte auf ein volles Haus blicken. In seiner Einstiegsrede lobte der Vorsitzende Norbert Scherer den anwesenden Bürgermeister Alexander Böhn, stellvertretend für den Gemeindevorstand, über die hohe Zuwendung die dem Verein durch die Gemeinde für die Renovierung des Vereinsheims zuging. Bürgermeister Alexander Böhn entgegnete, dass man sich freue welches Schmuckstück nun das Vereinsheim ist. Auch weitere Unterstützung wie bei allen Vereinen üblich sagte er zu.

Mit lobenden Worten wurde von dem ersten Vorsitzenden Norbert Scherer und dem zweiten Vorsitzenden Mario Curcic die Ehrungen vorgenommen. Die zu ehrenden wurden insbesondere im Bereich der schönsten Gärten überrascht, da man es dieses Mal unterlies die zu Ehrenden mit einem Schreiben vorzuwarnen. „Es sollte ja für den einen oder anderen eine Überraschung sein“ so Mario Curcic. Für die besten Gärten wurden ausgezeichnet Reiner Weyrauther samt Frau Anja sowie Birgit Watzlaweck mit Petra Stummer. Für 50 jährige Zugehörigkeit wurde Karl-Heinz Porsch geehrt. Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Horst Bodensohn geehrt. Beide Gärtner sind auch weiterhin aktive Gärtner und bewirtschaften ihren Garten unermüdlich.

Für die Kinder und weiteren junggebliebenen hatte man ein Lagerfeuer mit Stockbrot sowie Würsten bereitgestellt. Kinderpunsch, Glühwein sowie selbst gemachte Kartoffelpuffer gab es im Außenbereich. Letzteres möchte man auf dem Frühlingsfest der Vereine, welches vom 24.03. – 26.03.2023 stattfindet, anbieten. Der nächste Termin der Kleingärtner wird das Heringsessen für seine Mitglieder sein.
Auf dem Foto (von links): Reiner Weyrauther, Anja Weyrauther (schönste Gärten) , Horst Bodensohn (60 Jahre), Bürgermeister Alexander Böhn, Birgit Watzlaweck (schönste Gärten), Vorsitzender Norbert Scherer, Petra Stummer (schönste Gärten), Karl-Heinz Porsch (50 Jahre)

>> Ehrungen bei der AWO: Nach dreijähriger Corona-bedingter Pause konnte die Arbeiterwohlfahrt Hainburg in diesem Jahr endlich wieder zur Weihnachtsfeier einladen. Der im Sommer neu gewählte Vorstand unter der Vorsitzenden Monica Heilmann-Winter konnte dazu zahlreiche Mitglieder begrüßen.

Auf dem Foto (von links) Holger Reining (stellv. Vorsitzender), Albert Merget, Walter Ritschel, Dieter Reining, Elisabeth Memisoglu, Wolfgang Cocek, Wolfgang Heilmann und Monica Heilmann-Winter (Vorsitzende). Bild: privat

Zentraler Punkt der Weihnachtsfeier war die Ehrung von Mitgliedern für ihrer langjährige Mitgliedschaft bzw. ihr langjähriges Engagement im Vorstand.
Für 40 Jahre Mitgliedschaft wurden das ehemalige Vorstandsmitglied Adam Jörges, Klaus Zänsch (beide in Abwesenheit) sowie Dieter Reining geehrt. Bei der Ehrung hob Heilmann-Winter das außerordentliche soziale Engagement der Geehrten hervor, das auch durch die Mitgliedschaft in weiteren Vereinen sowie der Lokalpolitik verdeutlicht werde.

Für viele Jahre Mitarbeit im Vorstand wurden Wolfgang Heilmann und Wolfgang Cocek geehrt, die beide Gründungsmitglieder des Ortsverbands Hainburg der AWO im Jahr 1978 sind. Heilmann ist seitdem ununterbrochen als Kassierer tätig, Cocek als Beisitzer und Organisator der bei den Mitgliedern sehr beliebten Ausflüge. Für ihre langjährige Tätigkeit als Vorsitzende wurden Albert Merget, Elisabeth Memisoglu und Walter Ritschel, der ebenfalls Gründungsmitglied ist, ausgezeichnet.

Heilmann-Winter bedankte sich bei den Jubilaren mit den Worten: „Wir sind froh und stolz darauf, dass ihr schon so lange für unsere gemeinsamen Ziele und Werte einsteht!“.

>> „Liberalismus als Lebensgefühl“ / Junge Liberale wählen neuen Vorstand: Die Jungen Liberalen (JuLis) Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg haben auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Clarissa Schäfer (Seligenstadt) und Matthias Kemmerer (Mainhausen) wurden als Vorsitzende und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die JuLis Mirko Weih aus Hainburg.

Bildbericht hier.

SELIGENSTADT

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen, Kirchen und Gruppierungen bitte an redaktion@blaettsche.de

>> Skriptorium Seligenstadt ist präsent: Im Jahr 2022 holte der literarische Salon der Stadt nach, was zwei Jahre lang kaum möglich war: öffentliche Sichtbarkeit, viele Auftritte und Netzwerkaktivitäten.

Zur dritten Seligenstädter Lyriknacht trafen sich die Aktiven des Skriptoriums Seligenstadt. Bild: privat

Im August gastierte das Skriptorium bei der „Poet’s Corner“ des Frankfurter Museumsuferfests, in Kooperation mit dem Verein „Farben International“. Unter dem Motto „Verlorene Worte / Fundstücke“ gab das Skriptorium im September und Oktober zwei Lesungen im Seligenstädter RegioMuseum. Sven Buchsteiner und Bernhard Bauser, die beiden Gründer der Seligenstädter Autor*innenvereinigung, traten mit Seligenstadt-Gedichten und einer poetischen Hommage bei der 175-Jahrfeier der Einweihung der evangelischen Kirche auf. Zusammen mit der rumäniendeutschen Autorin Katharina Eismann steuerte Bauser einen Kurzauftritt bei der Eröffnung der „Bunten Kiste“, des Spendenlagers der Kolpingfamilie, bei. Mit großem Erfolg stellte sich das Skriptorium auch beim Literaturforum Karben in der Wetterau vor.

Höhepunkt der Auftrittssaison ‘22 war ohne Zweifel die 3. Seligenstädter Lyriknacht am 15. Oktober im Jakobshaus, bei der 13 Autorinnen und Autoren in allen Genres und Vortragsstilen Beiträge zum aktuellen Motto „Literatur in Wendezeiten“ vortrugen, begleitet vom Percussionisten und Weltmusiker Günter Bozem. Als besinnlicher Jahresabschluss eines auftrittsreichen Jahres beteiligte sich das Skriptorium mit einer weihnachtlichen Lesung am „Lebendigen Adventskalender“ des Hans-Memling-Hauses.

Für 2023 planen die rastlosen Poeten des Skriptoriums schon Auftritte am Tag der Literatur am 7. Mai sowie eine weitere Lyriknacht im Oktober. Sie werden damit auch im neuen Jahr Seligenstadt eine vernehmliche literarische Stimme verleihen.

>> „Liberalismus als Lebensgefühl“ / Junge Liberale wählen neuen Vorstand: Die Jungen Liberalen (JuLis) Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg haben auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Clarissa Schäfer (Seligenstadt) und Matthias Kemmerer (Mainhausen) wurden als Vorsitzende und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die JuLis Mirko Weih aus Hainburg.

Bildbericht hier.

>> Voller Erfolg für den guten Zweck: Man erinnert sich in Seligenstadt noch gut an das Fischerstechen auf dem Main im August dieses Jahres, ausgerichtet vom Verein „Die Letzde Helde Seligenstadt“. Viele Besucher und sogar die „Hessenschau“ lockte der Wettbewerb ans Mainufer unterhalb des Palatiums. Den aufgerundeten Gewinn von 3.200 Euro hat der veranstaltende Verein nun wie versprochen komplett an zwei lokal ansässige Hilfsorganisationen gespendet. Über jeweils 1.60 Euro freuten sich kürzlich Vertreter von „Pro Interplast Seligenstadt“ und vom „Förderkreis Lichtblick“. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Doch es hat sich gelohnt“, heißt es aus den Reihen der Veranstalter. „All unseren Helferinnen und Helfern möchten wir ganz herzlich für ihren Einsatz danken.“ Ein Dankeschön der Veranstalter geht aber auch an die Stadt und das Wasser- und Schifffahrtsamt für die Überlassung des Geländes, wie auch an die Lebensretter von DRK und DLRG, die für den guten Zweck auf einen guten Teil ihres Honorars verzichteten, ebenso an die Seligenstädter Wirtschafts- und Geschäftswelt für die Ausstattung mit Preisen, genauso an teilnehmende Teams, die sich aus eigener Tasche an einer Spende beteiligten und nicht zuletzt auch an die Fischer der hiesigen Zunft für die sichere Steuerung der Nachen.

MAINHAUSEN

>> SPD-Mainhausen stimmt für dauerhaft höhere Eingruppierung für Erzieherinnen und Erzieher: Weiterhin Mangel an Fachkräften. „Hochwertige Betreuung weiterhin Priorität“.

Die Mainhäuser Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 8. Dezember eine dauerhaft höherer Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher beschlossen. Bereits Anfang des letzten Jahres trat eine Arbeitsmarktzulage in Kraft, welche nun im Dezember 2022 ausläuft. Die SPD-Fraktion unterstützt das Vorgehen des Bürgermeisters. „Im letzten Jahr bestand die Gefahr, dass Erzieherinnen und Erzieher unsere Gemeinde verlassen und zu Kommunen mit besserer Bezahlung wechseln. Damals wie heute ziehen wir mit den Beschluss der höheren Eingruppierungen mit anderen Kommunen nach und versuchen durch attraktive Bezahlung die Fachkräfte in Mainhausen zu halten und neue dazu zu gewinnen“, so Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner.

„Qualitativ-hochwertige Kinderbetreuung ist für eine familienfreundliche Kommune essentiell und damit auch für uns weiterhin oberste Priorität. Es ist natürlich bekannt, dass wir im kommenden Jahr ein Defizit im Haushalt haben. Wir sind dennoch davon überzeugt, dass wir auch in finanziell schwierigeren Zeiten bei der Kinderbetreuung nicht sparen dürfen.“ Durch die höherer Eingruppierung verdienen die Mainhäuser Erzieherinnen und Erzieher rund 75 – 450 Euro mehr als im Tarifvertrag festgelegt.

„Die Lage hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändert. Im bereits getroffenen Tarifabschluss wurde sich auf keine Änderung der Eingruppierung geeinigt. In Mainhausen ist die Lage weiterhin angespannt, es fehlen 23 Erzieherinnen und Erzieher in der Kinderbetreuung. Trotz angespannter Haushaltssituation bleibt eine bessere Bezahlung daher alternativlos, weshalb die Mainhäuser SPD-Fraktion den Antrag des Gemeindevorstandes auch zustimmte“, so Schreiner abschließend.

>> „Liberalismus als Lebensgefühl“ / Junge Liberale wählen neuen Vorstand: Die Jungen Liberalen (JuLis) Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg haben auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Clarissa Schäfer (Seligenstadt) und Matthias Kemmerer (Mainhausen) wurden als Vorsitzende und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die JuLis Mirko Weih aus Hainburg.

Bildbericht hier.

>> SPD Mainhausen fordert finanzielle Unterstützung des Landes bei Kinderbetreuung: Hessenweit fehlen 37.200 Betreuungsplätze / Kinderbetreuung weiterhin oberste Priorität.

Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung fehlen im Land Hessen rund 37.200 Kita-Plätze. Im U3-Bereich ist die Lage besonders schwierig. Berechnungen zufolge müssen hier etwa 10.700 Erzieherinnen und Erzieher eingestellt werden, um den Bedarf an Krippenplätzen zu decken. Bis zum Jahr 2030 prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung sogar einen zusätzlichen Bedarf von 25.000 Betreuerinnen und Betreuer. „Das ist in Mainhausen natürlich nicht anders“, stellt Benjamin Schlett-Salchow, selbst Mitglied im Sozialausschuss, fest. „Wenn das so weiter geht, sind wir von einen realisierten Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung weit entfernt. Allein in den Mainhäuser KiTas fehlen 23 Erzieherinnen und Erzieher.“

„Die Kinderbetreuung hat in Mainhausen weiterhin oberste Priorität“, betont Sozialausschussvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor. „Wir schöpfen all unsere Möglichkeiten aus, um die KiTa-Plätze so gut wie es geht auszuweiten.“ Neben den Bau einer neuen Kindertagesstätte im Neubaugebiet Mainfächer zahlt die Gemeinde Mainhausen auch eine Arbeitsmarktzulage, um Erzieherinnen und Erzieher nach Mainhausen zu locken. Im Entwurf des Haushaltspans für das Jahr 2023 ist im Bereich der Kindertagesstätten ein Defizit von etwa 4,2 Millionen Euro vorgesehen, welches von der Gemeinde getragen wird. Dazu kommen Zuschüsse an die kirchlichen Träger sowie an die Tagesmütter, die die Betreuung von Mainhäuser Kinder übernehmen. „Ohne neu ausgebildetes Fachpersonal können wir die Lage jedoch nicht stemmen.“

„Wir brauchen deshalb endlich engagiertes Handeln der schwarz-grünen Landesregierung“, fordert Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner. „Die Kommunen sind unter anderem wegen den steigenden Energiekosten ohnehin schon angeschlagen. Es braucht daher eine finanzielle Unterstützung des Landes, um die Kommunen bei den Betriebs- und Personalkosten zu unterstützen. Die Zuschüsse des Landes reichen jetzt schon nicht aus, um die Kosten zu decken. Die jährliche Steigung der Zuschüsse um zwei Prozent steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kostensteigerungen der Inflation, Tariferhöhungen sowie im Energie- und Baubereich. Auch bessere Ausbildungsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher sind maßgeblich für eine Entspannung der aktuellen Lage.“

>> FDP Mainhausen sieht Informationsbedarf zur Planung von „Zellhausen-Süd“: Die FDP-Fraktion Mainhausen zeigt sich ernüchtert über die Informationspolitik der Gemeinde zum aktuellen Planungsstand des Neubaugebiets „Zellhausen-Süd“. Die Fraktion hatte hierzu Anfang Oktober eine Anfrage an den Gemeindevorstand gestellt, die nun beantwortet wurde. Konkrete Angaben zum weiteren Zeitplan macht der Gemeindevorstand in seiner Antwort allerdings nicht.

„Wir verstehen, dass nicht zuletzt rechtliche Gründe keine detaillierteren Angaben erlauben. Gleichwohl sind wir der Auffassung, dass sowohl die Bürgerschaft als auch Bauwillige knapp zwei Jahre nach der letzten öffentlichen Stellungnahme der Gemeinde vom Februar 2021 durchaus eine aussagekräftigere Mitteilung verdient gehabt hätten“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Matthias Kemmerer.

Anfrage und Antwort finden sich vollständig unter www.fdp-mainhausen.de .

Das Oktoberfest zünftig gefeiert hat der Tennisclub Grün-weiß Zellhausen. Bild: privat

>> TC Grün-Weiss Zellhausen feiert Saisonabschluss: Bereits zum 2. Mal hatte der Tennisclub Grün-Weiss Zellhausen alle Mitglieder und Spieler zum Oktoberfest eingeladen. Man wollte die erfolgreiche Saison beschließen und sich für das großartige Engagement der Mitglieder bedanken. Dafür hat sich der Vorstand in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Bild: privat

Gestartet wurde mit dem traditionellen Bieranstich, der vom TCGW-Kinderprinzenpaar durchgeführt wurde. Die aus dem Jahr 2020 noch amtierenden Tollitäten Charlotte I. aus Zellhausen und Alex I. aus Klein-Krotzenburg, die in diesem Jahr gemeinsam in der Medenrunde in der gemischten U15 gespielt haben, eröffneten das Fest mit einem symbolischen Schlag. Direkt im Anschluss spielte der Katholische Musikverein Zellhausen mit zünftiger Musik auf. Es wurde gesungen, getanzt und geschunkelt, ganz so, wie es sich für ein Oktoberfest gehört.

Ein besonderes Schmankerl hatte sich der Verein einfallen lassen: ein Bier-Tasting durch die Schmucker-Brauerei. Dabei konnten aus der Produktpalette von Holunderlimo bis Rose Bockbier alle Sorten probiert werden. Mit Rat und Tat stand dabei Stefan Hohmann, Vertriebsbereichsleiter der Schmucker-Brauerei zur Seite, der die verschiedenen Sorten genauestens erklären konnte.

In den nächsten Tagen wird nun noch die Tennis-Anlage mit Hilfe der Mitglieder für den Winterschlaf vorbereitet und das Freiluft-Tennisjahr 2022 beendet.

Wer Lust auf Tennis spielen hat und Interesse an einem Schnuppertraining, findet weiterführende Informationen unter www.tcgw-zellhausen.de .

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