Mittwoch, 24. Juli 2024
's BlättscheGebabbelAus dem Vereinsleben in der Region

Aus dem Vereinsleben in der Region

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> SPD Klein-Auheim beim Stadtteilfest: Auch beim 10. Stadtteilfest in Klein-Auheim war der Ortsverein der SPD wieder mit einem Stand vertreten. Wie nun seit vielen Jahren üblich, verteilten die Klein-Auheimer Genossinnen und Genossen wieder ihre knall-roten Luftballons und standen zum politischen
Austausch für interessierte Bürger bereit.

“Ein Highlight des Festes war dieses Jahr die Enthüllung der Plakette zur Benennung des ‘Platzes vor der Alten Schule’ durch Bürgermeister Dr. “Maximilian Bieri”, so Niklas Bauer, Vorsitzender der Sozialdemokraten im Stadtteil. Lars Becker, stellvertretender Vorsitzender, sprach allen beteiligten Vereinen und vor allem dem Vereinsring für die Planung und Organisation den Dank der SPD im Stadtteil aus.

Die Klein-Auheimer SPD zeigt sich glücklich über den tollen Verlauf des Festes und freut sich schon auf die Feierlichkeiten im kommenden Jahr.

>> Reit- und Springturnier der RSG Fasanenhof: Ein sehr erfolgreiches Turnierwochenende vom 24. bis 26. Mai liegt hinter der Reitsportgemeinschaft (RSG) Fasanenhof in Klein-Auheim. In 26 Spring- und Dressurprüfungen verschiedenster Wertungsklassen standen Pferde und Reiter/innen im Fokus des Geschehens. Es berichtet Pressewartin Angelika Berninger.
Trotz teilweise nicht idealen Wetterverhältnissen konnten die Reiterinnen und Reiter der RSG 7 Siege, 4 zweite Plätze, 3 dritte Plätze und 19 weitere Platzierungen verbuchen. Die RSG Fasanenhof war somit der erfolgreichste teilnehmende Verein des diesjährigen Freilandturnieres.
Erfolgreichster Reiter der RSG war der „Träger des Goldenen Reitabzeichens, Janusz Kuhn“ mit 2 Siegen, einem 2. Platz, einem 7. und einem 8. Platz.
In der Springprüfung Kl. M, 125 cm, einem fehlerfreien Ritt in 61,08 sec., sicherte sich Janusz Kuhn auf „Cavalie HJB“ den Sieg. In der gleichen Prüfung konnte sich die Amazone Lea Hein auf „Classic-Dream 35“ in einer Zeit von 70,23 sec. und 0 Fehlern einen guten 7. Platz holen. Ebenfalls zum verdienten Sieg trug „Cavalie HJB“ ihren Reiter Janusz Kuhn in der Springprüfung Kl. S, 140 cm, in 72,95 sec..
In der Springprüfung Kl. M, 120 cm, geritten auf „Georgina VB Z“, musste sich Janusz Kuhn nur hinter der Siegerin dieser Prüfung, Franziska-Milena Vetter auf „Flower 76“ vom RFV Großzimmer in 61,13 sec. einreihen. Hier fehlten ihm nur 3,71 sec. zum Sieg. Weitere Erfolge auf „Georgina VB Z“ und „Cavalie HJB“ mit einem 7. und 8. Platz in der Springprüfung m. steigenden Anforderungen und der Punktespringprüfung machten die Erfolgsserie perfekt. In der Amateur-Stilspringprüfung Kl. A, 90 cm, gab es einen weiteren Sieg, einen 2. Platz und drei Platzierungen. Es siegte Marie Jakob auf „Caprice 498“ mit einer Wertnote von 7,8. Auch den 2. Platz sicherte sich Marie Jakob, dieses Mal auf ihrem weiteren Pferd „Con Chica S“ und einer Wertnote 7,7. Ihre Vereinskameradinnen Sarah Bernshausen auf „Frieda RB“, Wertnote 7,6 und Leni Brück auf „Cobuss“ folgten ihr mit den Wertnoten 7,6 und 7,5 auf dem 4. und 5. Platz. Den 7. Platz in dieser Prüfung konnte Sarah Hain auf „Cassiopaja 9“ und der Wertnote 7,3 erreichen.
Auch der Chef des Reitstalles, Ralph Eger, konnte in der Springprüfung Kl. L, 110 cm, einen hervorragenden 2. Platz auf „Bapptistt“ in einem fehlerfreien Ritt in 66,77 sec. erreichen. Auch hier fehlten nur 2,38 sec. zum Sieg, den sich Lucianna Mauch auf „Leppartt“ vom PSV Hofgut Gravenbruch e.V. holte.
In der Stilspringprüfung Kl. E, 80 cm, waren zwei Nachwuchsamazonen der RSG erfolgreich. Leni Brück auf „Cobuss“ , Wertnote 8,3 gewann diese Prüfung, gefolgt von Sarah Bernshausen auf „Ruby 168“, Wertnote 7,7 auf dem zweiten Platz.
In der Springprüfung Kl. A** galt es, Hindernisse von 100 cm fehlerfrei und schnell zu überspringen. Marie Jakob auf „Con Chica S“ blieb fehlerfrei in einer Zeit von 65,76 sec. und konnte sich noch den 3. Platz sichern. Janine Weilbächer auf „Pascani 6“ blieb ebenfalls fehlerfrei, ihre Zeit von 72,65 sec. reichte zum 6. Platz.
In der 1. Abtlg. der Amateur-Springprüfung m. Idealzeit Kl. A, 90 cm, konnten die RSG-Reiterinnen die Plätze 6, 7 und 8 belegen, dies waren Daniela Jakoby auf „Flying Frieda 5“, Marie Jakob auf „Con Chica S“ uns Sarah Hain auf „Cassiopaja 9“. In der zweiten Abtlg. dieser Amateur-Springprüfung siegte Leni Brück auf „Cobuss“. Auch in der Amateur-Punktespringprüfung Kl. A, 100 cm, konnten sich 3 Amazonen den 6., 8. und 10. Platz sichern. Sarah Hain auf „Cassiopaja 9“, Marie Jakob und „Con Chica S“ und Verena Krieger auf „Fantano 3“.
Ihre erste Platzierung, den 6. Platz, mit ihrer Stute „Heliena V.D. Falieberg“, erreichte die Nachwuchsamazone Celine Heissig in der Springprüfung Kl. E, 80 cm, mit einem fehlerfreien Ritt in 72,04 sec..
Im kombinierten Dressur- und Springreiter-WB, der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal der Hessischen Junioren 2024 belegte Smilla Fee Hieb auf „Cuffstown Socks“ einen sehr guten 4. Platz und ist somit für das Festhallen-Turnier am Jahresende 2024 qualifiziert.
In der Dressurreiterprüfung Kl. A war Smilla Fee Hieb gleich zweimal erfolgreich. Mit ihrem „Cuffstown Socks“ gewann sie diese Prüfung mit einer Wertnote von 7,6. Den 3. Platz konnte Smilla ebenfalls auf „DSK Diamantendiebin“ und einer Wertnote von 7,3 erkämpfen.
In der Dressurprüfung Kl. A* war Sarah Bernshausen auf „Frieda RB“ und einer Wertnote von 7,4 mit dem 3. Platz erfolgreich.
Die jüngste Amazone und Tochter unseres erfolgreichsten Springreiters Janusz Kuhn, Luca Lipoczak, siegte auf „Zitnas Vivaldi“ im Reiterwettbewerb Schritt – Trab – Galopp mit einer Wertnote von 7,3.
Der Vorstand der RSG Fasanenhof freut sich über das sehr gut gelungene Turnier, den Zusammenhalt im Verein und natürlich ganz besonders über die großartigen Erfolge unserer Reiterinnen und Reiter. Allen Siegerinnen, dem Sieger und allen Platzierten sei an dieser Stelle noch einmal herzlich gratuliert.
Den großzügigen Sponsoren und allen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, besonders dem Geflügelzuchtverein aus der Nachbarschaft, ein herzliches „Dankeschön“.

>> Ausverkauftes Konzert mit den „NiKa-Lerchen“ und vielen Gästen: Zum 4. Kaffeehaus-Konzert der „NiKa-Lerchen“ lud die Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative kürzlich in die Klein-Auheimer TSV-Halle ein.

Bild: privat

Weitere Mitwirkende an diesem Nachmittag waren Olympia Taktvoll, der Sängerchor Olympia Steinheim, die Melitia Chorifeen aus Großauheim, Typisch Männerchor sowie der Kinderchor der Friedrich-Ebert-Schule.

Außerdem präsentierten sich junge Künstler aus dem Haus der Musik in Steinheim, die Kindergruppe „Die Minis“ sowie die Seniorenband „Hit-Mix“. Die musikalische Gesamtleitung lag in den Händen von Chordirektor Michael Schnadt.

Zum Genuss für die Ohren gab es ergänzend ein großes Kuchenbüfett, das keine Wünsche offen ließ. Das nächste Konzert findet im Herbst, am 10. November, in der Willi-Rehbein-Halle statt.

>> FC Alemannia Klein-Auheim feiert mit der FFH-Fußballschule Zehnjähriges: Osterferien in Klein-Auheim bedeutete einmal mehr Osterkurs der FFH-Fußballschule am Stützpunkt des FC Alemannia Klein-Auheim. In diesem Jahr feierte das Team um Stützpunktleiter Markus Husterer und Michael Herth das zehnjährige Bestehen ihrer Fußballschule vor Ort.

Bei den über 70 Teilnehmern (von 6 bis 14 Jahren) und zehn Trainern stand der Fußball im Mittelpunkt: in abwechselnden Stationen (u.a. Koordination, Sprint, Spielformen) bekamen die Kids über fünf Tage den notwendigen Impuls, um nicht nur fußballerisch, sondern auch persönlich den nächsten Schritt zu gehen.

Zum “Geburtstag” begrüßen konnte Timo Röder, zweiter Vorsitzender bei der Alemannia und Ansprechpartner für die Fußballschule, auch eine Vertreterin der Fachstelle Sport der Stadt Hanau. Julia Steinecker verschaffte sich bei ihrem Besuch vor Ort einen Eindruck von der Fußballschule und war sichtlich begeistert: „Es ist fantastisch zu sehen mit welchem Elan und Spaß die Mädchen und Jungen am Ball sind, sich gegenseitig unterstützen, spielerisch herausfordern und die Gemeinschaft genießen. Es ist wunderbar, mit wieviel Herzblut die Fußballschule angeleitet wird, und dass neben dem Sport auch das faire Miteinander und die gegenseitige Unterstützung so stark im Fokus stehen.“

Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri freute sich ebenfalls über das Engagement vor Ort: „Ich gratuliere der FFH-Fußballschule zur zehnjährigen Kooperation mit dem FC Alemannia. Wir sind stolz, dass der Hanauer Verein Kindern und Jugendlichen aus der ganzen Region die Möglichkeit eröffnet, in den Ferien intensiv ihrer Lieblingssportart nachzugehen. Auch dass ein zehnköpfiges Trainerteam in ihrer Freizeit eine ganze Woche mit den Mädchen und Jungen verbringt, ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich. Vielen Dank für euer Engagement.“

Im Gespräch mit Stützpunktleiter Markus Husterer und Timo Röder tauschten sich alle Beteiligten auch über Möglichkeiten aus, das Thema Inklusion im Hinblick der Special Olympics Landesspiele im Juni 2025 in Hanau als Thema aufzugreifen. „Es ist schön zu sehen, dass die FFH-Fußballschule und die Alemannia Inklusion thematisieren. Wir hoffen auf eine gewinnbringende Zusammenarbeit im Rahmen der Special Olympics Landesspiele, da bereits jetzt zahlreiche Athletinnen und Athleten mit geistiger und Mehrfachbehinderung ihr Interesse an den Fußballwettbewerben in Hanau bekundet haben und wir die Unterstützung aller Vereine benötigen werden“, so der Sportdezernent Dr. Bieri.

Markus Husterer, Projektmanagement HIT RADIO FFH & Stützpunktleiter FFH-Fußballschule/FC Alemannia Klein-Auheim, freute sich über den Besuch der Stadt Hanau und richtete sogleich lobende Worte in Richtung der Alemannia: „Vielen Dank für die hervorragende Zusammenarbeit bei über 20 Ferienkursen. Mein Sohn hat hier mit dem Fußball spielen angefangen und der FCA ist mein Heimatverein geworden. Es ist schön zu sehen wie die Jugendabteilung der Alemannia sich in dieser Zeit entwickelt hat und einen idealen Anlaufpunkt für Kinder der Umgebung bietet. Wir sind stolz mit der FFH-Fußballschule seit zehn Jahren ein Teil der FCA-Familie zu sein.“

Der FC Alemannia Klein-Auheim ist ein Hanauer Verein, der neben der Jugendabteilung und Senioren-Mannschaften auch andere Angebote (Kindertanzen, Ganzkörpertraining, Gymnastik) anbietet. Mehr Informationen auf www.alemannia-klein-auheim.de oder auch auf Facebook / Instagram.

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

>> CCSW-Fischweck beim Steinheimer Johannisfeuer und Altstadtfest: Trotz anfänglichem Regenschauer fanden die leckeren CCSW-Fischweck wieder regen Absatz. Ganz besonderen Dank an alle Helfer, die bei der Vorbereitung und dem Verkauf der Fischweck und des RumChata-Signature-Shots unterstützt haben.

>> CCSW-Pingu-Bingo: Ein lustiger, unterhaltsamer und spannender Nachmittag für Jung und Alt. Es berichtet Marion Kimmel.
Neben der gängigen Bingo-Variante präsentierten die Moderatoren Saskia, Christian und Frank auch CCSW-eigene Bingo-Varianten wie das Doppel- oder Dreier-Bingo, Schnaps-, Laugen- und Beutel-Runden.
Zum Start jeder neuen Runde sorgten die „Funky Feet“ mit ihren Tänzen im Cheerleader-Outfit für beste Stimmung. Bei Y.M.C.A. hielt es die Besucher nicht mehr auf den Stühlen und alle machten mit. (Die „Funky Feet“ sind die ältesten Tänzerinnen der CCSW-Piccolinos unter der Leitung von Maja und Janine.)
Um die Kugeln in der Bingo-Maschine in Wallung zu bringen, muss diese für jede Runde unter Strom gesetzt werden. Eine verantwortungsvolle Aufgabe, die unter dem Jubel der Anwesenden von jeweils einem der Besucher durchgeführt wurde.
Mit Spannung erwartete der ganze Saal dann die Ansage der Gewinnzahlen und hoffte auf eine ausgefüllte waagerechte Reihe, um mit „BINGO“ einen der tollen Preise zu gewinnen.
In der letzten BINGO-Runde wurde um den viel umworbenen Hauptpreis, einen Miele Akku-Staubsauger, gespielt.
Der CCSW dankt allen Unterstützern für die tollen Preise für die glücklichen Gewinner.
Außerdem geht ein herzlicher Dank an alle Besucher, die „Funky Feet“ mit Trainerinnen, das Bar- und Technik-Team, die Kartenverkäuferinnen, Organisatoren und Moderatoren.
Zum Trost für die, die dieses Mal nichts gewonnen haben:
Es war nicht das letzte CCSW-Pingu-Bingo! Neues Spiel, neues Glück!

>> Das CrossOverOrchester The Wild Woodies unter der Leitung von Andrea Jeruschewski lud zum Frühlingskonzert. In der gut besetzten Alten Pfarrkirche in Steinheim begannen die jüngsten Mitspieler, die Woodies Kids, mit „Sunny Day“, und musikalisch sonnig sollte es auch weitergehen. Nach „We shall overcome“, ein Song, der wie kein zweiter gegen Rassismus und Ungerechtigkeit steht, ging es mit dem Spiritual
„Alleluja“ und schwungvoller Percussion weiter.

„La Primavera“, der Frühling aus den vier Jahreszeiten von Antonio Vivaldi durfte in diesem Frühjahrsprogramm natürlich nicht fehlen und diesen Schwung und die Spielfreude nahm man auch gleich für den Springtanz „Tourdion“ mit. Gefühlvoll interpretierten die Woodies danach die Klassiker „Greensleeves“, „Barcarole“ und das „Flower Duet“ aus der Oper Lakmé. Ein Blumenstrauß im Dreiviertel-Takt rundete das Konzert ab, der „Blumenwalzer“ von Tschaikowski.

Vor 200 Jahren, also fast auf den Tag des Konzerts genau, am 07. Mai 1824 wurde die 9. Sinfonie von Ludwig van Beethoven uraufgeführt. Beethoven dirigierte sie selbst, jedoch konnte er aufgrund seiner Taubheit, den Applaus gar nicht hören. Seine Musiker machten ihn auf die begeisterte Reaktion des Publikums aufmerksam. Die Woodies spielten einen Teil daraus, die „Ode an die Freude“ und das Publikum belohnte die kleinen und großen Musiker für dieses gelungene Programm mit begeistertem Applaus und Standing Ovations.

Infos zum Orchester und weitere Termine unter thewildwoodies.de

GROSSAUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Ausflug des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Großauheim zur Museumseisenbahn Hanau: Christel Derzbach schickte unserer Redaktion nachfolgenden Bericht.

Am Treffpunkt „Eingang Eisenbahnmuseum“ hatten sich viele große und kleine Dampflokfans bei herrlichem Wetter eingefunden. Der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim hatte zu einer Führung durch das historische Bahnbetriebswerk Hanau eingeladen. Vorstandsmitglied Patrick Geiß hat die Teilnehmer begrüßt und stellte mit Hilfe von zahlreichen Bildern die Geschichte des Bahnbetriebswerkes vor. Die Errichtung des Bahnbetriebswerkes Hanau Anfang des 20. Jahrhunderts wurde notwendig, da sich Hanau zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt entwickelt hatte. 1904 wurde mit dem Bau des Betriebswerkes begonnen und 1907 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Der Endausbau umfasste zwei Ringlokschuppen mit zwei Drehscheiben, einem Rechteckschuppen mit Werkstätten und einem Verwaltungsbau.

Zu Hochzeiten waren hier 900 Personen beschäftig, die zu Spitzenzeiten im Betriebswerk rund 200 Dampflokomotiven versorgten. Die schweren Güterzuglokomotiven wurden mit Kohle und Wasser für die Fahrten nach Fulda, Kassel und Würzburg versorgt. Außerdem wurden Wartungen und Reparaturen durchgeführt. Im zweiten Weltkrieg war das Bahnbetriebswerk 1944 Ziel mehrere alliierten Luftangriffe. Wobei mehrere Lokomotiven, Güterwagen und ein Lokomotivschuppen zerstört wurden. Auch bei dem Luftangriff auf Hanau am 19. März 1945, wurde einer der Rundlokschuppen zerstört. Kurzfristig übernahm im April 1945 eine amerikanische Eisenbahn-Betriebskompanie die Leitung des Werkes; zog sich aber noch im gleichen Jahr aus dem Geschäft zurück. Da die Entwicklung der E-Loks immer schneller voranging, waren die Dampflokomotiven ein auslaufendes Modell. In den 1980er Jahren wurde das Werk dann stillgelegt. Das Gelände wurde von den Dampfbahnfreunden Kahlgrund gemietet und 1988 als Verein „Dampfbahnfreunde Kahlgrund“ gegründet. Anfang 2001 wurde der Name in „Museumseisenbahn Hanau e.V.“ umbenannt. Zum Erhalt der Anlagen wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, der auch die Stadt Hanau beigetreten ist. 2011 konnte der Verein das Gelände von der Stadt Hanau übernehmen. Nach dieser ausführlichen Einstimmung wurde den Teilnehmern die Arbeit der Museumseisenbahn-Freunde bei der Führung durch das Gelände und dem Lokschuppen näher gebracht. Schon beim Eintreten in den Lokschuppen beeindruckten die mächtigen Dampflokomotiven.

Zwei dieser Dampfloks wurden näher betrachtet. Es waren dies die Dampfloks 44 1616 und 01 150. Die Dampflok 44 1616 feierte am 21.12.2022 ihren 80-jährigen Geburtstag. Von Fans wird sie liebevoll „Moggi“ genannt. Sie war meist vor schweren Güterzügen bis in die 90er Jahren bei der Deutschen Reichsbahn der DDR im Einsatz. Als Museumslok wurde sie bis Ende 1999 bei den Eisenbahnfreunden Zollernbahn eingesetzt. Danach Stilllegung, bis sie 2008 in das Süddeutsche Eisenbahnmuseum nach Heilbronn kam. Die Überführung von Heilbronn zu ihrem neuen Standort, das Betriebswerk Hanau, fand vom 20.08.2022 auf den 21.08.2022 statt. Die Dampfloks der Baureihe 44 waren früher im Bahnbetriebswerk Hanau für den schweren Güterzugdienst stationiert. Deshalb passt die 44 1616 hier sehr gut in die Sammlung. Die Dampflok 01 150 ist wohl die bekannteste Dampflok Deutschlands. 1935 wurde diese Schnellzugdampflokomotive von der Lokomotivfabrik Henschel in Kassel an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert und war eines der Aushängeschilder bei der 100-Jahrfeier der Deutschen Eisenbahn im Jahre 1935. Ihre Arbeit verrichtete sie vorwiegend im schweren Schnellzugdienst.

Nach einer bewegenden Geschichte, Verkauf 1973 an die Firma Seidensticker nach Bielefeld, nach mehrmonatiger Aufarbeitung 1982 zahlreichen Einsätze auf Privatbahnen, Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 150jährigen Jubiläum der deutschen Eisenbahn in Nürnberg, fand sie dann 1988 ihr neues Zuhause in Nürnberg. Im Jahre 2005 brannte der Ringlokschuppen des DB-Museums in Nürnberg bis auf die Grundmauern nieder. Neben anderen historischen Fahrzeugen wurde auch die 01 150 stark in Mitleidenschaft gezogen. Es begann ein jahrelanger Kampf zwischen dem DB-Konzern und einem Bielefelder pensionierten Lokführer, zwischen optischer und betriebsfähiger Aufarbeitung. Letztendlich wurde im Jahre 2013 eine betriebsfähige Dampflok feierlich in Meiningen übergeben. Hierfür waren fast eine Million Euro gespendet worden, wobei die Bahn AG den größten Einzelanteil selbst trug. 2015 kam dieser Renner dann nach Hanau zur Museumseisenbahn. Hier war es notwendig, die Radreifen zu erneuern, was sehr kostspielig war.

Durch die Unterstützung der Stiftung Deutsche Eisenbahn und in Eigenleistung konnte dies gemeistert werden. Generell steht bei den Dampfloks alle acht Jahre eine Großrevision an. Um die Kosten der anfallenden Reparaturarbeiten in Grenzen zu halten, wird 70 % in Eigenleistung erbracht und 30 % sind Fremdvergabe. Die Möglichkeit einen Lokführerstand mal von innen zu besichtigen, wurde bei der 01 150 angeboten; was sehr gerne angenommen wurde. Im Lokschuppen befinden sich nicht nur Dampfloks sondern auch Diesellokomotiven, die unterschiedlich zum Einsatz kommen. Nach diesen vielen Eindrücken fand man sich dann in einem urigen Lokschuppen zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und diversen Getränken ein. Es wurde noch ganz intensiv über das Gesehene diskutiert und Dr. Laber-Szillat, Vorstandsvorsitzende des HGV, bedankte sich ganz herzlich bei beiden Führenden für die ausführlichen und interessanten Erklärungen sowie für die Organisation der Verpflegung. Sie stellte fest, dass die Museumseisenbahnfreunde Hanau maßgeblich zum guten Gelingen des Ausfluges beigetragen haben.
www.grossauheimer-geschichtsverein.de

>> Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins wiedergewählt: Zur Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Großauheim waren zahlreiche Mitglieder erschienen. Auf der Tagesordnung waren vor allem die Neuwahlen des Vorstandes und der Revisoren wichtige Punkte. Die Vorsitzende, Dr. Sabine Laber-Szillat, begrüßte die Mitglieder.

Der aktuelle Vorstand beim Heimat- und Geschichtsverein Großauheim. Bild: privat

In Ihrem Bericht stellte Dr. Sabine Laber-Szillat verschiedene Aktivitäten aus dem Jahr 2022 vor. Dies war die Beteiligung des Vereins am Mainuferfest, dem Rochusmarkt und dem Weihnachtsmarkt. Hier wurden jeweils die Bücher aus der Serie „Großauheimer Wurzeln“ und der August-Gaul-Wein zum Kauf angeboten.

Um das Museum Großauheim etwas zu beleben, wurde die Idee „Objekt des Monats“ ins Leben gerufen. Der Verein stellt unter diesem Motto monatlich ein Exemplar aus seinem Inventar aus. In diesem Jahr wurde diese Aktivität weitergeführt und im April wird unter dem Thema „Des aale Gelersch“ eine alte Spielzeugeisenbahn ausgestellt.

Die Vorstellung des Objektes ist immer mit einer Gesprächsrunde mit den Besuchern verbunden. Der Ausflug in 2022 führte nach Heusenstamm zum Sammeldepot des Museums für Kommunikation. Die Teilnehmer waren alle von den auf 15000 qm gezeigten Objekten beeindruckt. Auf Wunsch der Stadt Hanau hat der Verein 40 Schilder für historische Gebäude und Denkmäler beschrieben, die voraussichtlich im Herbst 2023 angebracht werden sollen. Damit endet der Bericht der Vorsitzenden und sie übergab an die Kassiererin das Wort.

Daniela Graf-Landwehr stellte die Einnahmen und Ausgaben im Detail vor und konnte zum Schluss ein gutes Ergebnis vorstellen.

Die beiden Revisoren stellten der Kassiererin eine genaue Buchführung aus und baten die Anwesenden um Entlastung der Kassiererin, was bis auf eine Enthaltung bestätigt wurde.

Zur Neuwahl des Vorstandes wurde als Wahlleiter Volker Lippmann bestätigt. Dieser bat in seiner Funktion als Wahlleiter die Anwesenden um die Entlastung des Gesamtvorstandes. Der Wunsch der Versammlung war, den Vorstand en Block zu wählen. Der Vorstand wurde mit vier Enthaltungen bestätigt.
Es sind dies: Vorsitzende Dr. Sabine Laber-Szillat; zweiter Vorsitzender Stefan Gruber; Kassiererin Daniela Graf-Landwehr, Schriftführer Thomas Steigler;
Pressereferentin Christel Derzbach sowie zweiter Pressereferent mit Sonderaufgaben Werner Derzbach.

Als Kassenrevisoren wurden gewählt: Reiner Kargl und Heinrich Hartl. Als Beisitzerin ohne Stimmrecht: Ingrid Fliedner.

Da keine weiteren Anträge und Fragen vorlagen, konnte Dr. Sabine Laber-Szillat den offiziellen Teil schließen und bat Wolfgang Hombach über die Sonderausstellung im Museum Großauheim ?Angeworben – angekommen? zu sprechen.

Hombach stellte in anschaulicher Weise die Sonderausstellung vor und gab Tipps, wie man sich die Ausstellung sinnvoll anschauen sollte. Die Ausstellung ist eine sogenannte Werkstattausstellung, das heißt, dass jeder seine Erfahrungen und Geschichten mit den italienischen und spanischen Mitbürgern von damals aufschreiben und weitergeben kann.

Ein kleines Heft liegt in der Ausstellung aus, in dem man seine Erinnerungen aufschreiben kann. Das Buch zur Ausstellung wird die Stadt Hanau im Juni 2023 herausgeben. Es bezieht sich auf die Notizen eines spanischen Gastarbeiters unter dem Titel „Barraca 5“. Das Buch wurde vom Spanischkurs der Volkshochschule übersetzt. Nach diesem interessanten Vortrag wurde die Jahreshauptversammlung beendet.

www.grossauheimer-geschichtsverein.de

HANAU

>> Zweites Stadtgespräch der Hanauer CDU rund um das Thema MINT-Zentrum: Bereits zum zweiten Mal fand mit dem Stadtgespräch das Afterworkformat der Hanauer CDU im Ajoki in Hanau statt. In dem Format wollen die Christdemokraten mit Stadträtin Isabelle Hemsley und Gästen über aktuelle Themen des Stadtgeschehens sprechen.
Zu Gast war dieses Mal der Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung Daniel von Hauff, mit dem über die Planungen eines MINT-Zentrums in Hanau gesprochen wurde. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel eines solchen Zentrums ist es Schul- wie auch Kindergartenkindern, die Begeisterung für die genannten Bereiche haben, eine Plattform zu bieten dieses Interesse auszuleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Ein solches Zentrum existiert bereits in Darmstadt und fast zeitgleich machten sich die Christdemokraten und auch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung auf dieses zu besichtigen, ohne vom Besuch des jeweils anderen zu wissen. Ebenso zeigte die IHK Interesse an einem solchen Zentrum. Die Hintergründe dafür sind vielfältig zum einen sollen Kinder gefördert werden, die Interesse an Betätigungen im MINT-Bereich haben, zum anderen soll auch ein Stück weit der Lehrermangel, der gerade in diesen Fächern groß ist, kompensiert werden.
Hanau erweist sich geradezu als idealer Standort für ein solches Zentrum, da hier viele große Industrieunternehmen, gerade im Bereich Materialtechnik, aber auch viele mittelständische Betriebe und „Hidden Champions“ aus dem Bereich ansässig sind. Somit kann mit einem MINT-Zentrum ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen den Fachkräftemangel geleistet werden. Zudem soll das MINT-Zentrum in die Kaufhof-Immobilie ziehen und könnte somit ein Leuchtturm bei der Nachnutzung der Immobilie werden.
Man konnte an dem Abend die Begeisterung für ein solches Zentrum förmlich spüren. Sowohl die Gesprächspartner Daniel von Hauff und Stadträtin Isabelle Hemsley, als auch die zahlreichen Gäste waren sich einig, dass eine MINT-Zentrum ein Gewinn für die Stadt Hanau wäre

HAINBURGER VEREINSLEBEN

>> Hainburger Spielplätze im jährlichen Check-up: Auch in diesem Jahr hat Mascha Fertig, Vorsitzende des Sozial-, Jugend-, Kultur- und Sportausschusses (SJKS) die Mitglieder des Ausschusses zur Spielplatzbegehung eingeladen. Diese jährlich sattfindenden Begehungen ergänzen die Sicherheitsüberprüfungen, die von Spielplatzprüfern nach DIN–Norm abgenommen werden und richten den Blick auf Spiellandschaften und Angebote für Kinder und den öffentlichen Raum für Jugendliche.

Die Teilnehmenden der Spielplatzbegehung, im Hintergrund die neugestaltete Bahnunterführung. Bild: privat (Gemeinde)

Im Hinterkopf steht dabei das Recht auf Spiel und ein Verständnis unserer öffentlichen Verantwortung für die Spielwelten und Spielkulturen von Kindern und Jugendlichen. Ziel und Anliegen des Ausschusses und der Gemeinde ist es gerade in den neueren Wohngebieten Spielwelten zu planen und bestehende Spielflächen zu erhalten und weiterzuentwickeln.

Hainburg soll über ausreichend Aktions- und Bewegungsgelegenheiten verfügen, die für alle erreichbar und jederzeit nutzbar sind. Ein kreativer und öffentlicher Raum soll allen Generationen Räume zur Kommunikation und zum Miteinander geben. Federführend bei den Begehungen sind der SJKS – Ausschuss und die Vertreter des Gemeindevorstandes, Gäste und Interessierte sind jederzeit als Teilnehmende willkommen.

In diesem Jahr startete die Begehung an einem außergewöhnlichen Ort, die neu gestaltete Bahnunterführung im Ortsteil Hainstadt. Nach der Begrüßung des Gemeindevorstandes stellte Benedikt Koch, Vorsitzender des Vereins Freiluftkunst Main Spessart die neu gestalteten Wände in der Bahnunterführung vor und erklärte, wie es zu diesem Projekt, den einzelnen Motiven und der Gesamtgestaltung kam.

Der Verein Freiluftkunst Main Spessart wurde 2022 gegründet und möchte mit Kunst im öffentlichen Raum wirken, graue oder leere Fassaden und Wände bieten Angriffsfläche für Schmierereien und Vandalismus, da setzt die Arbeit des Vereins an, erklärte Benedikt Koch.

Zu Beginn des Projektes wurden gemeinsam mit Vertretern aus der Gemeinde Ideen gesammelt, die in der Geschichte Hainburgs von Bedeutung sind oder die Identität der Gemeinde prägen. Schließlich entschied sich die Künstlergruppe den traditionellen „Kinderfastnachtszug“ umzusetzen.

Der Kinderfastnachtszug ist über die Grenzen Hainburgs bekannt und zeichnet sich dadurch aus, dass am Rande des Umzugs jedes Jahr viele tausend Euros gesammelt werden, um damit Kindertagesstätten, Vereinen und Kindern mit Förderbedarf zu unterstützen.

An der Gestaltung der Bahnunterführung waren zehn Künstler aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligt. Insgesamt wurden 120 Farben verwendet und 300 Arbeitsstunden investiert.

Die Motive gestaltete jeder Sprayer selbst, weshalb sich auch eine künstlerische Vielfalt in der Gesamtgestaltung widerspiegelt. Wer genau hinschaut, findet z.B. die Kappe der Fastnachtsfreunde, die Kostüme der „Musikgesellschaft Eintracht“ oder beliebte Figuren wie Clowns, Astronauten oder Tiere. Schriftzeichen, Konfetti und Luftschlangen verbinden die einzelnen Elemente zu einer Einheit, wobei die Fastnachtsfarben immer wieder auftauchen. Herr Koch erklärte die Techniken, wie verschiedene Farbschichten, Übergänge, bestimmte Effekte und zeigte zu jedem Bereich der Unterführung ein Foto, das den Zustand vor der Bearbeitung der Künstlergruppe zeigte. Was die Freiluftkunst auszeichnet sei die Einbeziehung der bestehenden Elemente an der Architektur, zum Beispiel werden schon vorhandene Aufkleber in die eigene Gestaltung integriert und weiterentwickelt. Hier distanziert sich der Verein klar gegen rassistische, gewaltverherrlichende oder sexistischen Motive und Äußerungen, diese wurden entfernt.

„Wir sind sehr glücklich, dass die Künstler um Benedikt Koch die Gestaltung der Bahnunterführung übernommen und das ausgewählte Motto so perfekt umgesetzt haben“, ergänzte der Erste Beigeordnete Christian Spahn.

Die zweite Station der Begehung folgte den Künstlern der Freiluftkunst an den Festplatz an der Martinstraße in Hainstadt. Der Verein wird dort das ungenutzte Gebäude renovieren und als Lagerraum nutzen, das Motiv an der Fassade wird jährlich neu durch einen Künstler oder Künstlerin des Vereins gestaltet. Der Verein besprüht den öffentlichen Raum am Festplatz immer wieder aufs Neue, diese kleine Ausstellungsfläche der Street Art wurde um zwei Wände am Festplatz erweitert, die von Privatpersonen bereitgestellt wurden.

Weiterhin wurden am Festplatz Bäume gepflanzt, bei deren Anordnung beachtet wurde, dass noch Festaktivitäten auf dem Festplatz stattfinden könnten. Jonas Rachor, der Vorsitzende des Kinder- und Jugendbeirates, stellte ein weiteres kleines Projekt vor, das mit der KJG Hainstadt angedacht ist. Die Asphaltflächen sollen mit Elementen wie zum Beispiel einem Basketballfeld um den Basketballkorb, einige Parcoursvorlagen und eventuell ein Schachfeld gestaltet werden. Diese Flächen laden ein zu Bewegungsspielen und bieten Anreize zum freien Spiel. Eine neue Sitzgelegenheit mit ggf. einem Tisch soll aufgestellt werden, seitens der Verwaltung soll auch ein neuer Unterstand geprüft werden.

Bürgermeister Alexander Böhn schloss die Begehung des Festplatzes mit dem Hinweis auf den „Mähfreien Mai“ ab, eine Initiative bei der Flächen mit Gräsern und Blumen erst später im Jahr gemäht werden. Ursprünglich kommt der „No Mow May“ – der „Mähfreie Mai“ aus England, besonders in trockenen Sommern helfe das späte Mähen die Böden vor dem Vertrocknen zu schützen und bietet Lebensraum für zahlreiche Wildtiere und Insekten. Die Initiative möchte besonders die Artenvielfalt der heimischen Tiere fördern.

Nächste Etappe der Begehung war der Spielplatz in der sogenannten „Neuen Ortsmitte“. Dieser Spielplatz wurde in den vorausgegangenen Wochen von einem externen Spielplatzgutachter und einem Baumgutachter überprüft. Hier wurden keine Mängel festgestellt, die Entfernung von Totholz steht noch im Rahmen der saisonalen Pflege an und wird von der Gemeinde Hainburg übernommen. Besonders positiv merkten die Teilnehmenden an, dass der Spielplatz durch die Bepflanzung auch im Sommer ideale Bedingungen für Kinder und Familien bietet und naturnahe Erfahrungen ermöglicht.

Die letzte Station waren die Spiel- und Freizeitflächen am Badesee. Insgesamt befinden sich der Badesee und die Grünfläche in einem vorbildlichen Gesamtzustand. Momentan verfügt der See über viel Wasser, was sich etwas an den Ufern bemerkbar macht.

Zum Abschluss der Begehung appellierte Christian Spahn dafür, das Amt des Spielplatzpaten zu übernehmen oder wiederzubeleben. Es wurden im Vorfeld der Spielplatzbegehung alle Spielplatzpaten angeschrieben, ob weiterhin Bereitschaft besteht das Amt zu übernehmen. Bei einigen Spielplätzen ist das Amt des Spielplatzpaten offen. „Wir würden uns sehr freuen, wenn sich engagierte Bürgerinnen und Bürger für unsere Spielplätze einsetzen und sich mit ihren Ideen einbringen. Spielplatzpaten haben keine rechtlichen Verpflichtungen oder persönliche Haftungen zu befürchten“, so der Erste Beigeordnete Christian Spahn abschließend.

>> MSC Klein-Krotzenburg mit traditionellem Vatertagsfest: Es berichtet für das Regionalportal ‘s Blättsche Janis Süßmann.

Am vergangenen Sonntag fand das traditionelle Vatertagsfest des MSC Klein-Krotzenburg in Verbindung mit dem Hessenmeisterschaftslauf im Trial statt. Bei strahlendem Sonnenschein und angenehmen Temperaturen erlebten Besucher und Teilnehmer einen perfekten Tag voller sportlicher Höchstleistungen und geselligem Beisammensein.
Die Veranstaltung verlief reibungslos, ohne Zwischenfälle oder Verletzungen. Die Zuschauer hatten die Gelegenheit, die Fahrer in Aktion zu sehen und somit selbst in den Sport hineinzuschnuppern.
Insgesamt wurden sieben verschiedene Sektionen in dreizehn verschiedenen Altersklassen gemeistert, was Geschicklichkeit, Können und Ausdauer der Teilnehmer eindrucksvoll unter Beweis stellte.
In Klasse 2 konnte Colin Müller den Sieg erringen. Die Klasse 2C sicherte sich hingegen Sandro Melchiori als Gewinner. Souverän triumphierte das Vereinsmitglied Maximilian Modrack in Klasse 3. Theresa Bäuml holte den Sieg für Klasse 3C. Kevin Noah Kilian ging als Gewinner aus Klasse 4 hervor, während Luca Fischer die Klasse 4C für sich entschied. In dieser Klasse landete das Vereinsmitglied Leonie Pappert auf dem 13. Platz. Jarno Schön sicherte sich den Sieg in Klasse 5, während Frank Sauer den ersten Platz in Klasse 5C belegte. Unter den Teilnehmern dieser Klasse erreichte der Jugendtrainer Jogi Rabe den 10. Platz. Die Trophäe für Klasse 6 ging an Jakob Brehmer, während Elmar Bormann in Klasse 6C triumphierte. Elias Hoffner konnte den Sieg in Klasse 7 für sich verbuchen, und Theo Hörr siegte in Klasse 8. Schließlich holte sich Nick Weber den Sieg in der Klasse Open.
Parallel zum Trial-Lauf fand das Vatertagsfest am Vereinsheim statt. Dort konnten die Besucher bei kalten Getränken, leckerer hessischer Vesper und selbstgebackenem Kuchen die sonnige Atmosphäre genießen und sich austauschen.
Die Veranstaltung war wie immer ein voller Erfolg und der Verein möchte allen Helfern und Mitgliedern herzlich danken, die zum Gelingen dieses ereignisreichen Tages beigetragen haben.
Homepage: www.msc-kkb.de (Stand: 12. Mai, 22.20 Uhr)

>> Ladies-Cup beim MSC Klein-Krotzenburg: Der zweite Lauf von insgesamt vier zum Nationalen DMV Trial Ladies Cup, der am Samstag, den 11.05.24 auf dem Gelände des MSC Klein-Krotzenburg stattfand, war ebenso erfolgreich wie die Auftaktveranstaltung in Bensheim. Es berichtet Adelheid Ammon.

Aus allen Teilen Deutschlands kamen insgesamt 23 Fahrerinnen nach Klein-Krotzenburg zum Trialgelände am Fasanengarten angereist, um in drei Klassen anzutreten: Klasse C/ Einsteiger, Klasse B/Fortgeschrittene und Klasse A/Expertinnen. Sportleiterin Eva Schüßler holte den zweiten Teil des DMV Trial Ladies Cup auf das eigens vorbereitete Gelände, um dieser Veranstaltung den passenden Rahmen für den Neustart in dieser Saison zu bieten. Das Wetter war auf ihrer Seite und eine Schar an Helferinnen und Helfern organisierte alles, was zum Ablauf dazu gehörte.

Als erfahrene Trial Fahrerin liegt Eva Schüßler der Wunsch nach der Förderung weiblicher Talente ebenso nah, wie der Initiatorin und Deutschen Trial-Meisterin 2021 Jule Steinert, die den Trial Ladies Cup nach langjähriger Pause aus demselben Grund in diesem Jahr neu gestartet hat.

Üblicherweise treten Trial Fahrerinnen in Mixed Veranstaltungen an. Das Alter spielt dabei auch keine Rolle. In einer Randsportart, die gemeinhin dem Männersport zugerechnet wurde, gibt es zunächst kaum Unterschiede in den Leistungen. Jedoch sind die Jungen den Mädchen ab einem gewissen Alter körperlich überlegen, wodurch der Anteil weiblicher Fahrerinnen in den deutschen Prädikatswettbewerben deutlich rückläufig ist. In der Regel durchfährt man die abgesteckten Sektionen jeweils mehrmals. Gleichgewichtssinn und Geschicklichkeit sind überwiegend gefordert. Ein direkter Vergleich, wie es bei Rennen üblich ist, findet nicht statt.

„Es ist jedoch frustrieren, wenn man allein aufgrund körperlicher Unterlegenheit zurückbleibt und seltener Erfolge erzielt,“ erklärt Jule Steinert, Fahrersprecherin in der Sportkomission Trial, fand Sponsoren und nahm das Konzept des Trial Ladies Cup wieder auf. Insgesamt war es eine zielführende, erfolgreiche und entspannte Veranstaltung, wo sogar absolute Neulinge Mut fassten, an ihrem ersten Trial Wettbewerb teilzunehmen. Ganz im Sinne der Intentionen zu diesem Neustart des DMV Trial Ladies Cup.

So qualifizierte sich in der Klasse C Marie Bischoff ( MSC Frammersbach) auf den 3. Platz, Lily Gerhart (AMC Kerzenheim) auf den 2. Platz und Ellena Pielger (MSC Jura Heideck) auf den 1. Platz.
In der Klasse B kam Stephanie Schulz (MSC Westernbach) auf den 1. Platz, Celina Richter (MSVg Hammelbach) auf den 2. und Lena Stephan (MSC Amtzell) auf den 3. Platz
Fiona Wesolek (MC Ruhrtal) belegte in der Klasse A den 1. Platz, Pauline Peters (AMC Kerzenheim) den 2. und Leonie Pappert (MSC Klein-Krotzenburg) den 3. Platz.
Die einzigen Fahrerinnen in der Klasse Open (beide MSF Frammersbach) teilten sich die beiden Plätze untereinander auf: Vivian Wachs kam auf den 1. Platz, Emilia Sauer auf den 2. Platz.

Nähere Infos zu weiteren Platzierungen und den beiden folgenden Veranstaltungen in Heideck erhält man auf trial-live.de, außerdem auf dem Instagram-Kanal zum DMV Trial Ladies Cup, dem Instagram-Kanal des Motor Sport Club Klein-Krotzenburg sowie auf der neuen Homepage www.MSC-kkb.de

>> Trotz regnerischem Wetter veranstaltete der MSC Klein-Krotzenburg den neunten Veteranen- und Schraubertreff: Auch graue Wolken und gelegentliche Graupelschauer konnten die Begeisterung der Oldtimerfans nicht trüben, die sich am vergangenen Wochenende beim 9. Veteranen- und Schraubertreff des MSC Klein-Krotzenburg einfanden. Der Motorsportclub öffnete seine Tore für Liebhaber klassischer Fahrzeuge und trotz des unbeständigen Wetters fanden zahlreiche Enthusiasten den Weg, um ihre Schätze auszustellen.

“Einen echten Veteranen und Schrauber hält eben auch das schlechte Wetter nicht ab”, kommentierte ein Mitglied des Vereins mit einem Lächeln. Und so konnten die Besucher eine Vielzahl verschiedener Oldtimer bestaunen, die trotz des Wetters in ihrer ganzen Pracht erstrahlten.

Zu den Highlights zählten unter anderem ein alter orangener Fiat 500, der die Blicke auf sich zog, sowie eine Ducati 916 aus dem Jahr 1995, eine der ersten Modelle, die nach Deutschland importiert wurden. Doch das wahre Juwel des Tages war zweifellos eine NSU Quick aus dem Baujahr 1938, von der nur 235.000 Stück produziert wurden, sowie ein roter Tiger TG500 von Messerschmitt.

Während sich die Besucher bei einem Oldie-Quiz und historischen Filmen in der Vereinsgaststätte aufwärmen konnten, genossen sie köstliche Suppen, Kaffee und Kuchen und tauschten sich über alte Zeiten und ihre Leidenschaft für klassische Fahrzeuge aus.

Zum Abschluss des Tages brach endlich der blaue Himmel durch und ein vereinzelte Sonnenstrahlen belohnten die Standhaftigkeit der Teilnehmer. Die Gewinner des Oldie-Quiz wurden mit einem Pokal ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte Ulrike Janke mit nur einem Fehler, der zweite Platz ging an Roland Schächer und den dritten Platz ergatterte das Vereinsmitglied Christian Stief. Und so endete der 9. Veteranen- und Schraubertreff des MSC Klein-Krotzenburg trotz des widrigen Wetters mit strahlenden Gesichtern und unvergesslichen Erinnerungen.

>> Jahreshauptversammlung des MSC Klein-Krotzenburg: Der Motorsportclub Klein-Krotzenburg lud zur Jahreshauptversammlung in das Clubheim ein. Unter der Leitung des langjährigen Vorsitzenden Jürgen Gehre wurde die Veranstaltung eröffnet.

Der neue Vorstand des Motorsportclubs (MSC) Klein-Krotzenburg. Bild: privat (Robert Welzbach)

In seiner eröffnenden Rede begrüßte Jürgen Gehre nicht nur die Ehrenmitglieder, sondern auch die aktiven Mitglieder, die das vergangene Jahr zu einem besonders erfolgreichen und lebhaften Jahr gemacht haben. Der MSC konnte im Jahr 2023 stolze 180 Mitglieder verzeichnen, darunter 15 Jugendliche, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen.

Ein besonderer Dank ging an alle Mitglieder und Helfer, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung zu den erfolgreichen Veranstaltungen beigetragen haben. Die Berichte der weiteren Vorstandsmitglieder gaben einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr.

Im Anschluss an die Berichte erfolgte die Neuwahl des Vorstands, da Jürgen Gehre nach zwölf Jahren Amtszeit nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidierte. Für seine langjährigen Verdienste wurde ihm der Titel des Ehrenvorsitzenden verliehen. Christian Schüßler wurde als sein Nachfolger gewählt und übernimmt nun die Position des Vorsitzenden. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitzender Christian Schüßler, 2.V orsitzender Guido Faber, Schatzmeisterin Christine Schüßler, Sportleiterin Eva Schüßler, 1. Schriftführer Thomas Bergmann, 2. Schriftführerin Jenny Omischl, Jugendwart Joachim Rabe, Wirtschaftsausschuss Martin Modrack, Sebastian Laumert, Christian Stief, Alexander Schwab, 1. Pressewart Janis Süßmann, 2. Pressewart Adelheid Ammon, Beisitzer Ralf Süßmann, Fabian Müller, Kassenrevisoren Jackie Süßmann und Marc Ammon.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden zudem langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt. Besonders hervorzuheben ist Albert Fuhry, der für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

Abschließend blickt der neue Vorsitzende Christian Schüßler optimistisch auf die kommenden Veranstaltungen im Jahr 2024 und bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern und Helfern für ihr Engagement. Er appelliert an die Mitglieder, auch in diesem Jahr wieder aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen und freut sich auf eine erfolgreiche Zukunft des MSC Klein-Krotzenburg.

>> Freundeskreis St. Gabriel: In der Mitgliederversammlung des Freundeskreises für Kapelle und Haus St. Gabriel zeigten sich die Anwesenden mit der Arbeit des Vorstands zufrieden.

Der geschäftsführende Vorstand beim Freundeskreis St. Gabriel wurde wiedergewählt: (von links  sitzend) Petra Klassert und Eva-Maria Schicke. (von links stehend): Steffen Berger, Klaus Deller, Harald Schicke und Thomas Gabriel. Es fehlt: Alois Blumör. Bild: privat (Freundeskreis)

Der Freundeskreis setzt sich für Kultur, Musik, Spiritualität im friedlichen Miteinander aller Bürger: innen im Großraum Hainburg ein und fördert und organisiert Gottesdienste, kulturelle, musikalische und spirituelle Veranstaltungen in St. Gabriel. Er hat sein bürgerschaftliches Engagement in den letzten zwei Jahren weiter ausbaut. Die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt und für die letzten zwei Jahre ihrer Tätigkeit entlastet.

Die Vorsitzenden Dr. Klaus Deller und Harald Schicke sowie Schatzmeisterin Eva-Maria Schicke und Schriftführerin Petra Klassert können ihre Arbeit fortsetzen. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Steffen Berger, Alois Blumör und Thomas Gabriel.  Der Freundeskreis St. Gabriel zählt heute 151 Mitglieder.

Deller gab einen Ausblick auf die nächste Zeit. Unter den regelmäßigen Angeboten ist der “Erw8”-Gottesdienst, der jeden ersten Sonntag im Monat um 8 Uhr stattfindet. Bei diesem Gottesdienst sorgen talentierte Musiker für eine musikalische Ausgestaltung, und im Anschluss gibt es ein gemeinsames Frühstück für einen guten Tagesbeginn.

Der “EinSatz”-Gottesdienst kombiniert einen einzigen Satz aus der Bibel mit guten Worten und guter Musik und lädt die Gemeinschaft zur Mitgestaltung und Mitwirkung ein. Darüber hinaus werden eine Vielzahl offener, regelmäßiger Angebote gemacht, die spirituellen Bedürfnissen Raum geben. Bei “Beschwingt – Lyrik und Musik am Abend” wird sich Zeit genommen für gute Worte in Form von Lyrik und Musik, um eigene Gedanken zu sammeln, zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren. “Stille.Präsenz” bietet einen Ort der Ruhe für meditatives Beten, Achtsamkeitsübungen und Stressreduktion. Bei “Singt mit St. Gabriel” ist jeder eingeladen, gemeinsam zu singen und die heilsame Wirkung des gemeinschaftlichen Singens zu erleben. “Kennen Sie schon?” stellt Bücher vor und regt zur Anregung und Reflexion an.

“Das geht meiner Seele nah” kombiniert Bibelworte und Musik als spirituellen Krafthebel zum Verinnerlichen. “Intervalle, Kammermusik im Gespräch” bietet Musiker, die ihre Werke und die Spielweise auch erklären und so einen größeren Hörgenuss für Musikliebhaber ermöglichen. Zudem werden Fotoausstellungen zu spirituellen Themen sowie Lesungen durchgeführt. Das ehemalige Kloster St. Gabriel diente einst als Wohnsitz für die Gemeinschaft der Karmelitinnen und ist auch heute ein Ort, an dem Gemeinschaft in vielerlei Hinsicht gepflegt wird. Der Freundeskreis freut sich, die Veränderung vom kontemplativen Kloster zum offenen Kirch- und Kulturort mitgestalten zu können.

Das Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach, das in St. Gabriel Kinder und Jugendliche betreut und ein Musikzentrum zur musikpädagogischen Unterstützung installiert hat, gibt an diesem Ort Raum für die genannten Veranstaltungen. St. Gabriel ist auf dem Weg, sich als ein geistliches und kulturelles Zentrum in Hainburg und als Kirchort im Pastoralen Weg, in der Ökumene, im Austausch mit allen Glaubensrichtungen und als ein Ort der Vielfalt und Offenheit, der spirituellen Bedürfnisse Raum gibt, zu positionieren.

Als Leitmotiv für das Jahr 2024, das mit dem bewährten Neujahrskonzert „Mit Pauken und Trompeten“ am Montag, 1. Januar, in der Pfarrkirche von St. Wendelinus in Hainburg um 15 (!) Uhr eingeläutet wird, wurde das Thema: „Frieden“ für das Angebotsprogramm gewählt. Deller unterlegte das Leitmotiv 2024 mit dem Zitat von Mahatma Gandhi: Es gibt keinen Weg zum Frieden; denn Frieden ist der Weg.

MAINHAUSENS VEREINSLEBEN

>> Beschlüsse im Zeichen der zukunftsfesten Kinderbetreuung: Gemeindliche Übernahme der KiTa-Wendelinus mit Kooperationsvertrag. Trotz Gebührenerhöhung vergleichsweise niedrige Elternbeiträge.

Die letzten beiden Sitzungen der Mainhäuser Gemeindevertretung standen ganz im Zeichen der Kinderbetreuung. Während in der Mai-Sitzung der Gemeindevorstand beauftragt wurde, die katholische KiTa St. Wendelinus als Gemeinde zu übernehmen, wurde dies in der Sitzung am 09. Juli weiter vorangebracht. In der neuen Benutzungs- und Gebührenordnung ist die KiTa Wendelinus zum 1. Januar 2025 fest verankert. „Die einstimmigen Beschlüsse der Gemeindevertretung zeigen, dass wir uns alle zusammen mit Bürgermeister Simon (SPD) weiter für eine qualitativ hochwertige und zukunftsfeste Kinderbetreuung in Mainhausen einsetzen. Für die SPD bleibt dieses Thema weiterhin oberste Priorität“, betont SPD-Fraktionschefin und Sozialausschussvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor.

Die beschlossene Übernahme der KiTa St. Wendelinus entstand aus gemeinsamer Initiative des Bürgermeisters und der zuständigen Pfarrgemeinde. Schon früh wurden die Eltern und das Personal in die Entscheidung mit einbezogen. „Mit der Entscheidung, die KiTa als Gemeinde zu übernehmen, gewährleisten wir den Erzieherinnen und Erzieher sowie auch den Eltern eine Kontinuität der aktuellen Verhältnisse“, stellt Benjamin Schlett-Salchow, der die SPD im Sozialausschuss vertritt, fest. „Der geplante Kooperationsvertrag mit der Pfarrgemeinde soll weiterhin das Angebot der christlichen Pädagogik in Zellhausen sicherstellen. Auf diese Weise wird sich für die Kinder in der KiTa Wendelinus nicht viel ändern. Durch das freiwillige Angebot der Kirche sind in Mainhausen weiterhin vielfältige Betreuungsmöglichkeiten vorhanden – für uns als SPD ein wichtiges Anliegen“.

Zusätzlich wurde in der neuen Gebührensatzung eine Gebührenanpassung einstimmig über alle Fraktionen hinweg beschlossen. Die Gründe hierbei liegen unter anderem an den erheblich steigenden Personal- und Betriebskosten. „Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen. Als Sozialdemokraten stehen wir für bezahlbare Kinderbetreuung. Uns ist es wichtig, dass die angesetzte Erhöhung der Gebühren so niedrig wie möglich ausgefallen ist. Auch zukünftig bewegen wir uns im Kreisvergleich deutlich am unteren Ende der Betreuungskosten,“ berichtet SPD-Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner. Die nun entstehenden Mehreinnahmen spiegeln nur ein Bruchteil der steigenden Kosten wider. Weiterhin wird die Kinderbetreuung durch andere Haushaltsmittel in mehrfacher Millionen-Höhe kofinanziert. „Wir wollen, dass die frühkindliche Bildung weiterhin bezahlbar bleibt, spüren aber trotzdem den wirtschaftlichen Druck des ausgeglichenen Haushalts. Es brauch daher dringend höhere finanzielle Mittel des Landes, um die Kinderbetreuung weiterhin sozial gerecht gestalten zu können“, fordert Schreiner abschließend.

>> AnsprechBar auf dem Zellhäuser Wochenmarkt: Austausch mit Bürgern. Weitere Termine in Planung.

Die SPD Mainhausen war mit ihrem Format “AnsprechBar” am 24. Mai auf dem Zellhäuser Wochenmarkt präsent, um Kritik, Wünsche und Anregungen der Bürger vor Ort aufzunehmen. „Die Resonanz war positiv. Einige Mainhäuser nutzten die Gelegenheit, um ihre Gedanken an uns heran zu tragen. Auch Bereitschaft zu einem möglichen Engagement wurde uns signalisiert“, so Christiane Brzoska und Andreas Horn, welche die Veranstaltung mitorganisiert haben. „Wir freuen uns sehr über das Interesse und die konstruktiven Gespräche, die wir führen konnten. Es ist uns ein wichtiges Anliegen, die Bedürfnisse und Wünsche unserer Mitbürgerinnen und Mitbürger aufzunehmen und in unsere politische Arbeit einfließen zu lassen.“

Aufgrund des erfolgreichen Auftakts sind weitere Termine für die „AnsprechBar“ fest geplant. „Wir möchten den Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern kontinuierlich fortsetzen und sie aktiv in die Gestaltung unserer Gemeinde einbeziehen. Eine erfolgreiche Kommunalpolitik ist nur möglich, wenn möglichst alle Mainhäuserinnen und Mainhäuser in wichtigen Fragen gehört und eingebunden werden.“, ergänzt SPD-Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner. Weitere Termine werden rechtzeitig auf allen Kanälen der SPD Mainhausen bekannt gegeben.

>> Intensives Probenwochenende bereitet auf Jahreskonzert „Bella Italia” vor: Vom 11. bis zum 14. April fand ein gelungenes und äußerst musikalisches Probenwochenende der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen statt. In der idyllischen Atmosphäre von Schollbrunn tauchten die Musiker unter der fachkundigen Leitung von Musikdirektor Alexander Schadt tief in die Vorbereitungen für ihr anstehendes Jahreskonzert “Bella Italia” ein.

Die Kapelle widmete sich intensiv den ausgewählten Stücken, darunter das emotionale “Caruso”, die unvergesslichen Kompositionen von Ennio Morricone sowie das mitreißende “Gloria”. Unter der fachkundigen Anleitung von Musikdirektor Schadt erhielten die Stücke den letzten Feinschliff, um das Publikum am Konzertabend zu begeistern.

Neben den intensiven Proben bot das Probenwochenende auch Gelegenheit für die Musiker, die Gemeinschaft zu stärken. Im fränkischen Gasthof konnten sie am Abend in gemütlicher Atmosphäre zusammenrücken, Erfahrungen austauschen und sich auf das bevorstehende Konzert freuen.

Das Jahreskonzert “Bella Italia” verspricht ein musikalisches Highlight zu werden und findet am Samstag, 27. April, um 19 Uhr (18 Uhr Einlass), im Bürgerhaus Mainflingen statt. Eintrittskarten sind zum Preis von 12 Euro pro Person im Vorverkauf erhältlich. Interessierte können sich ihre Tickets unter der Telefonnummer 0173-3497255 (Ansprechpartner: Daniel Mäder) sichern und einen unvergesslichen Abend voller italienischer Klänge erleben.

Die Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen freut sich darauf, ihr Publikum mit ihrer Vorbereitung zu begeistern. Das Programm “Bella Italia” entführt Sie auf eine musikalische Reise durch die verschiedensten Regionen Italiens. Von den malerischen Küsten des Mittelmeers bis hin zu den historischen und belebten Straßen Roms werden Sie von den Klängen mitgerissen und erleben die einzigartige Atmosphäre Italiens hautnah. Seien Sie dabei und tauchen Sie ein in die faszinierende Welt von “Bella Italia”.

>> Jahresversammlung der Feuerwehr Mainflingen: Jahreshauptversammlung 2023 des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen. Es berichtet für das Regionalportal ‘s Blättsche der scheidende Pressewart Roland Knecht.

Die Jahreshauptversammlung des Vereines der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen und der Einsatzabteilung stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Vorstandswahlen.

Der langjährige Vorsitzende des Vereins der Feuerwehr Mainflingen Armin Schmidt begrüßte auch im Namen des letztjährigen Wehrführers Andreas Fabian, der sein Amt am 31.12.2023 an seinen Nachfolger Christian Simon abgegeben hat, die Gäste und Vereinsmitglieder, darunter Bürgermeister Frank Simon, der erste Beigeordnete der Gemeinde Mainhausen Frank Kollmus, Kai Gerfelder stellvertretender Vorsitzender der Gemeindevertretung und Fraktionsvorsitzender, sowie die politischen Gremien und den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Felix Herr.

Es folgten die Berichte der Wehrführung durch Andreas Fabian, der Jugendfeuerwehr durch den stellvertretenden Jugendwart Björn Scharnweber und die Kinderfeuerwehr vertreten durch Elisabeth Scharnweber, sowie des Vorsitzenden Armin Schmidt, der ebenfalls den Bericht des Vorsitzenden der Finanzen Manfred Buschendorf übernahm, der leider plötzlich und unerwartet im letzten Jahr verstarb. Die Kasse wurde durch die Kassenrevisoren Björn Scharnweber und Daniel Schultz und Carolin Birmelin geprüft. Daniel Schultz bescheinigte eine fehlerfreie Kassenführung.

Dann folgten die Wahlen des geschäftsführenden Vorstands.
Armin Schmidt, Stefan Auerbach, Tanja Wollny und Roland Knecht legten nach Jahren der Vorstandsarbeit ihre Ämter nieder, um einen Generationswechsel beim Verein der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen zu vollziehen. Armin Schmidt kann dabei auf über 40 Jahre Vorstandsarbeit zurückblicken.

Gewählt wurden als Vorsitzender Marco Schreiner, als Vorsitzender Finanzen Eric Heise und die Vorsitzende Nathalie Mäder. Alle drei nahmen das Amt an.

Marco Schreiner, der ab diesem Zeitpunkt die Leitung der Versammlung übernahm, dankte dem scheidenden Vorstand für die jahrelange Arbeit.

Als Delegierte für die Verbandversammlung wurden Markus Frey und Marcus Bach im Amt bestätigt, sowie Armin Feldner dazu gewählt.

Kassenrevisoren 2024 sind Daniel Schultz und Tim Neu.

Anschließend die Ehrungen langjähriger Mitglieder

Lothar Dietrich, Gisela Friedmann, Patrick Gray, Nico Karl, David Kessler, Roland Knecht, Christa Kunkel, Wolfgang Marställer, Herbert Reuter, Gerhard Ritter, Thorsten Schmidt, Michaela Thummerer, Alexander Weber für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Raimund Korger, Alois Pfister, Rene Walter für 40-jährige Mitgliedschaft

Volker Birk, Alfred Disser, Hillibert Schreiner und Karl-Heinz Stadler gehören 50 Jahre der Mainflinger Feuerwehr an.

Werner Heng und Wolfgang Winter für 65 Jahre

Rudi Laber, der seit 70 Jahren der Feuerwehr angehört.

Eine besondere Ehrung wurde den scheidenden Wehrführern und Vorstandsmitgliedern zu Teil.

Andreas Fahrbahn für 10 Jahre Wehrführer
Timo Birmelin für 10 Jahre stellvertretender Wehrführer
Armin Schmidt über 40 Jahre Vorstandsarbeit und Vorsitzender
Stefan Auerbach 10 Jahre Vorsitzender
Tanja Wollny 15 Jahre Organisation von Festen
Roland Knecht 15 Jahre Pressewart.
Alle erhielten einen Gutschein.

Bürgermeister Frank Simon überbrachte Gruß- und Dankesworte des Gemeindevorstandes,
ebenso der stellv. Gemeindevertretervorsteher Kai Gerfelder und der 1.stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Felix Herr.

Vorsitzender Marco Schreiner gab zum Abschluss der Versammlung noch Termine für die Jahre 2024/2025 bekannt, das traditionelle Fest am 1. Mai, das wieder am Vereinsheim am Main stattfindet, sowie der Kappenabend im Feuerwehrhaus. Die 1250-Jahr Feier Mainflingen 2025, 60 Jahre Jugendfeuerwehr, sowie zehn Jahre Kinderfeuerwehr.

>> Johannes Kollmus und Peter Heddendorp neu in der SPD-Fraktion: Jens Malsy strebt berufliche Fortbildung an. Peter Triefenbach geht aus gesundheitlichen Gründen.

Neue Mitglieder hat die SPD-Fraktion in Mainhausen mit Johannes Kollmus (rechts) und Peter Heddendorp. Bild: privat (SPD)

Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung der Gemeinde Mainhausen hat zukünftig zwei neue Gesichter. Johannes Kollmus folgte bereits im Oktober auf Peter Triefenbach, der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegen musste.

Peter Heddendorp nimmt den Platz von Jens Malsy ein, der seit November an einer beruflichen Fortbildungsmaßnahme teilnimmt und entsprechend in Abendseminaren seine geschäftlichen Qualifikationen verbessert.

Der 24jährige Kollmus nimmt erstmals in der Gemeindevertretung ein Mandat an. Politisch aktiv war er bereits als stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Ostkreis. Ehrenamtlich verbringt Johannes Kollmus viel Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen und als Blasmusiker in der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr. Der gelernte Landschaftsgärtner wird einen Platz in der Friedhofskommission einnehmen.

Peter Heddendorp gehörte der Gemeindevertretung bereits von April 1997 bis Dezember 2004 an. In dieser Zeit war er auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Nach einem mehrjährigen beruflichen Aufenthalt in Luxemburg ist der zweifache Großvater wieder im Vereinsleben in Mainflingen aktiv und widmet sich nun erneut der Kommunalpolitik. Als ausgewiesener Finanzexperte folgt er dem Ausscheidenden Jens Malsy in den Haupt- und Finanzausschuss.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren beiden neuen Fraktionsmitgliedern. Während Johannes Kollmus frischen Tatendrang in die Fraktion bringt, ist mit Peter Heddendorp wieder ein erfahrener Mann mit an Bord, dessen politische Qualifikation unbestritten ist“, heißt SPD-Fraktionsvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor die beiden in Reihen der SPD willkommen.

Jens Malsy war vom März 2016 bis Oktober 2023 Mitglied der Gemeindevertretung und im gleichen Zeitraum Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses. Als dessen Vorsitzender amtierte er von Dezember 2020 bis zu seinem Ausscheiden. Außerdem war er Mitglied in der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Schleifbach und vertrat die Gemeinde in der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Gersprenz.

Peter Triefenbach war vom März 2011 bis März 2021 und vom April 2022 bis zum Oktober 2023 Mitglied der Gemeindevertretung. Dem Sozialausschuss gehörte er von Mai 2011 bis März 2021 an. Als Lobbyist des Mainhäuser Vereinslebens setzte der ehemalige Vorsitzende des Mainflinger Vereinsrings vor allem in diesem Bereich politische Akzente.

„Wir bedanken uns herzlich bei beiden für die tatkräftige Unterstützung der Fraktionsarbeit. Jens Malsy wünschen wir viel Erfolg bei seiner beruflichen Weiterbildung und hoffen, dass er in der nächsten Wahlperiode seinen Erfahrungsschatz erneut einbringen kann. Peter wünschen wir einen stabilen Gesundheitszustand und freuen uns, wenn wir ihn bei unseren Parteiveranstaltungen weiter begrüßen können“, ergänzt Co-Fraktionschef Kai Gerfelder zum Abschluss.

>> Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder weiter an SPD-Fraktionsspitze: Andreas Horn und Marco Schreiner ebenfalls einstimmig gewählt.

Der neue Vorstand der SPD-Fraktion Mainhausen mit Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder (links) an der Spitze. Bild: privat

Die SPD-Fraktion hat in ihrer Klausurtagung zur Mitte der Wahlperiode wichtige Personalentscheidungen gefällt. So wurde das Führungs-Duo der Fraktion Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Ergänzt werden die Fraktionsvorsitzenden von Andreas Horn, der auf Jens Malsy folgt. Der bisherige Stellvertretenden Fraktionsvorsitzende musste aus beruflichen Gründen aus der Gemeindevertretung ausscheiden. Marco Schreiner wird auch zukünftig die Geschäftsführung der 15köpfigen Fraktion übernehmen. Auch diese Wahlen erfolgten einstimmig.

Mit Felicitas Mohler-Kaczor setzen die Sozialdemokraten weiterhin auf eine Frau, die mitten im Leben steht: Die 40jährige selbständige Rechtsanwältin und Mutter dreier Kinder im Grund- und Vorschulalter gehört seit der letzten Kommunalwahl der Gemeindevertretung an und fungiert als Vorsitzende des Sozialausschusses.

Kai Gerfelder (47) gehört der Gemeindevertretung bereits seit 27 Jahren an und blickt pünktlich zu seiner Wiederwahl auf 20 Jahre an der Spitze der Fraktion zurück. Der Politikwissenschaftler und Vater zweier Kleinkinder gehört außerdem dem Kreistag an und ist Abgeordneter der Regionalversammlung Südhessen und der Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.

Andreas Horn (53) ist seit Mitte der vergangenen Wahlperiode Mitglied der Gemeindevertretung und hat sich als Sprecher für klima- und umweltpolitische Themen einen Namen als engagierter Kämpfer für einen pragmatischen und gleichzeitig nachhaltigen Klimaschutz gemacht. Horn wohnt in Mainflingen und hat zwei erwachsene Kinder.

Als Geschäftsführer amtiert Marco Schreiner (21) seit Beginn der Wahlperiode. Der aufstrebende Mainflinger Student der Soziologie hat im vergangenen Jahr erfolgreich die Kommunalakademie-Hessen absolviert und gehört auch dem Vorstand der Kreispartei an.

SELIGENSTÄDTER VEREINSLEBEN

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen, Kirchen und Gruppierungen bitte an redaktion@blaettsche.de

>> Ju-Jutsu-Abteilung der Sportfreunde Seligenstadt: Jetzt wieder mit Training für Jugendliche.

Die Ju-Jutsu-Abteilung ist nach den Osterferien wieder mit einer Trainingseinheit für Jugendliche an den Start gegangen. Das Training, das montags von 17.45 bis 19 Uhr in der Sporthalle der Konrad-Adenauer-Schule stattfindet, wendet sich an Mädchen und Jungen ab 12 Jahren. Mit dem U18-Angebot bietet die Ju-Jutsu-Abteilung nun fortan zwei Trainingseinheiten an. Im Anschluss an die Jugendeinheit trainieren von 19 bis 20.30 Uhr die Erwachsenen.
Trainer ist der erfahrene Kampfsportler Stefan Lechthaler, der über den 4. Dan im Ju-Jutsu und den 1. Dan im Brazilian Jiu-Jitsu verfügt. Darüber hinaus ist er als Ressortleiter Schulung und Technik sowie Landesprüfer und Referent für Landestechnikerlehrgänge im Hessischen Ju-Jutsu Verband engagiert. Zudem bringt er eine spezielle Ausbildung in Frauen-Selbstverteidigung mit. Seit Herbst vergangenen Jahres trainiert er die Ju-Jutsuka der Sportfreunde Seligenstadt.
„Wer Ju-Jutsu einmal ausprobieren möchte, ist zum Schnuppertraining herzlich willkommen“, so Stefan Lechthaler. „Ju-Jutsu umfasst Fitness und Kampf, es macht selbstbewusster und vermittelt Werte wie Respekt und Rücksichtnahme. Damit bietet es Möglichkeiten zur friedlichen Lösung von Konflikten, was in der heutigen Gesellschaft von großer Bedeutung ist.“
Ju-Jutsu: Vielfältige Kampfsportart
Ju-Jutsu ist der Allrounder unter den Kampfkünsten. Nirgendwo sonst ist eine solche Vielfalt von Selbstverteidigungstechniken und Bewegungsmustern zu finden. Es geht immer darum, mit möglichst geringem Krafteinsatz und unter Ausnutzung der Bewegung und Kraft des Gegners Angriffe erfolgreich abzuwehren. So ist es auch Kleineren oder Schwächeren möglich, sich gegen stärkere Angreifer erfolgreich zu verteidigen.
Das Ju-Jutsu-Training gibt Sicherheit im Alltag, und das nicht nur bei Polizei, Zoll und Justiz, die für den dienstlichen Einsatz seit Ende der 1960er Jahren bereits den Kampfsport praktizieren.
Informationen zum Ju-Jutsu-Training der Sportfreunde Seligenstadt finden Interessierte Im Internet auf www.sportfreunde-seligenstadt.de/ju-jutsu/.
Kontakt für Interessierte:
Sportfreunde Seligenstadt
Stefan Lechthaler (Trainer Ju-Jutsu Sportfreunde Seligenstadt)
ju-jutsu.trainer@sportfreunde-seligenstadt.de
www.sportfreunde-seligenstadt.de/ju-jutsu/

>> Neues aus der Volkshochschule Seligenstadt: Die Konferenz der Lehrkräfte der Volkshochschule Seligenstadt zum Beginn eines Semesters ist eine gern genutzte Gelegenheit zu Austausch, Rückschau und Ausblick, aber auch zum geselligen Miteinander.

Die Verantwortlichen der VHS Seligenstadt (von rechts): Monika Lenhart, Petra Welzbacher, Katrin Schmidt Voigt und Franz Preuschoff. Bild: VHS

Bei der Zusammenkunft im Kleinen Saal des Hans-Memling-Kulturhauses (HMH) zum Frühjahrssemester bestand einhellige Übereinstimmung, dass die Konzentration zahlreicher Kurse im Haus der VHS Auftrieb gegeben hat. So wurde von vielen ausgebuchten Kursen berichtet. Die Teilnehmer hätten die Räume angenommen.

Monika Lenhart, Schatzmeisterin des Trägervereins Kulturring, und Franz Preuschoff (Vorsitzender) dankten der Geschäftsführerin Petra Welzbacher für ihren Einsatz, mit dem sie den unter ihrer Vorgängerin Elisabeth Emadi eingeleiteten Aufschwung fortgeführt hat, dokumentiert durch ein griffiges Semesterverzeichnis mit rund hundert Angeboten. Deutlich wurde an diesem Abend erneut der gute persönliche Kontakt zwischen Lehrkräften und Geschäftsführerin.

So war es ein Schock für die versammelte Runde, als Petra Welzbacher mitteilte, dass sie schweren Herzens wegen familiärer Verpflichtungen die liebgewordene Tätigkeit aufgeben müsse. Erleichterung breitete sich zum einen durch ihre Mitteilung aus, dass sie sich bereiterklärt habe, zukünftig ehrenamtlich im Vorstand mitzuarbeiten; zum anderen dadurch, dass sogleich eine Nachfolgerin vorgestellt werden konnte.

Jubilare bei der VHS Seligenstadt: (von links) Marianne Möller, Frank Kress, Ulrike Schaller und Petra Heck. Bild: privat (VHS)

Es ist das Katrin Schmidt-Voigt. Sie lebt mit ihrer Familie in Seligenstadt, ist in Alzenau aufgewachsen und hat an der Humboldt-Universität in Berlin Neue deutsche Literatur und Amerikanistik studiert, mit dem Abschluss Magister.

In ihrer anschließenden Tätigkeit bei einem Sprachenzentrum Berlin hat sie einen weit gespannten Aufgabenbereich wahrgenommen, organisatorisch, planerisch, verwaltend, mit intensiven Personenkontakten wie bei Kundenbetreuung und Preisverhandlungen. Vielfältige Erfahrungen, die der Arbeit in einer Volkshochschule entgegenkommen. Ihr Organisationstalent hat Katrin Schmidt-Voigt auch als ehrenamtliche Leiterin des Orga-Teams des erfolgreichen Flohmarktes der Kita-Käthe-Münch bewiesen.

Blumen gab es nicht nur für die scheidende und die zukünftige Geschäftsführerin.

Nicht zuletzt haben den Erfolg der VHS die Lehrkräfte maßgeblich mitgetragen. Marianne Möller war der Weg von Groß-Gerau nach Seligenstadt und zurück nie zu weit. Seit vierzig Jahren ist sie vielfältig im Bereich „Gestalten“ tätig. In einem bewegenden Dankesvortrag gab sie einen Rückblick darauf und ihrer Verbundenheit zu Seligenstadt Ausdruck.

Nicht minder engagiert ist Petra Heck. Sie vermittelt seit 1992 die Fertigkeiten im Malen, Aquarell und Acryl. Sprachen, aktuell Englisch, ist das Metier von Ulrike Schaller. Seit zwanzig Jahren ist sie der Volkshochschule verbunden. Im „Gruppenbild mit Herrn“ ist Frank Kress zu nennen. Fotografie für Anfänger, Umsteiger und Fortgeschrittene sowie ein Intensivwochenende sind seit 1993 sein Angebot.

Erfreut konnten Vorstand und Geschäftsführung feststellen, dass die Jubilare nicht amtsmüde sind, sondern tatkräftig mit Freude im neuen Umfeld des HMH weitermachen wollen.

Infobox
In der Rubrik “Aus dem Vereinsleben” finden künftig alle Berichte aus den Vereinen, Kirchen und politischen Parteien Platz, die wir als Angebot für die Vereine der Region nahezu unredigiert veröffentlichen. Die Verantwortung für den Inhalt der Texte sowie die Fotos liegt bei den jeweiligen Vereinen. Alsdann, Vereinsmenschen, schickt uns Eure Berichte an redaktion@blaettsche.de mit dem Betreff “Aus dem Vereinsleben”. Ihr findet Euren Bericht und vielleicht auch jeweils Fotos dazu hier auf dieser Seite.

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