Mittwoch, 28. September 2022
's Blättsche Lokales Polizei Hanau: Polizei beendet illegale Geburtstagsparty

Hanau: Polizei beendet illegale Geburtstagsparty

Wohnung an der Langstraße bereits im Januar nach einer Party geräumt

Weil sich Nachbarn zu vorgerückter Stunde über die laute Musik aus einer Privatwohnung in der Hanauer Innenstadt beschwerten, hat die Polizei in der Nacht zu Donnerstag gegen 23.45 Uhr eine größere Geburtstagsparty aufgelöst. ‘s Blättsche berichtete aktuell bereits am heutigen Vormittag in der Rubrik “Neues aus dem Netz”.

Nach Schilderung des Einsatzleiters war die Wohnung augenscheinlich “für die wiederkehrende Bewirtung einer größeren Gruppe von Gästen eingerichtet”. Gegen 24 Männer und Frauen im Alter zwischen 21 und 49 Jahren wurden entsprechende Ermittlungsverfahren wegen Verdachts auf Nichteinhaltung von Corona-Bestimmungen eingeleitet. Zudem wurde die Gesundheitsbehörde des Main-Kinzig-Kreises über den Vorfall unterrichtet.

Die Ordnungshüter waren mit insgesamt sieben Streifen im Einsatz. Bis auf den Gastgeber verwiesen die Beamten alle Besucher aus der Dachgeschosswohnung an der Langstraße, so dass das vorgefundene “üppige Büfett” wohl weitgehend unangetastet blieb.

Die Gäste kamen überwiegend aus dem Rhein-Main-Gebiet, reisten zum Teil aber auch aus weiter entfernten Städten wie Mannheim, Zirndorf oder Landau in der Pfalz an. Trotz dem jähen Ende zeigten sich die Party-People gegenüber den Beamten durchweg kooperativ und einsichtig.

In genau derselben Wohnung hatte die Hanauer Polizei bereits am 23. Januar dieses Jahres eine ähnliche Veranstaltung aufgelöst. Damals feierten insgesamt 35 Gäste in der Dachgeschosswohnung bei lauter Musik, was auch zu Beschwerden in der Nachbarschaft geführt hatte.

Dabei stießen die überraschten Beamten in der Bleibe auf alles, “was das Party-Herz begehrt”. Hierzu zählten neben Sitzlounges, DJ-Pult und Stehtischen auch Getränkekühlschränke und sogar Geldspielautomaten. In einem der Zimmer boten zudem zwei Escort-Damen ihre Dienste an. Auch damals ging die Polizei von einer nicht erlaubten “größeren Zusammenkunft” aus und leitete entsprechende Verfahren ein.

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