Dienstag, 4. Oktober 2022
's Blättsche Tiere und Natur Wer möchte Welpe Harry die Welt zeigen?

Wer möchte Welpe Harry die Welt zeigen?

Ungewollt und wie Abfall entsorgt, startete sein Leben in Italien

Das Tierrefugium Hanau gibt Tieren, die es im Leben besonders schwer hatten, ein Zuhause als Gnadenhof. Behinderte, blinde, misshandelte, alte und schwache Tiere lernen hier – manchmal das erste Mal in ihrem Leben – Liebe, Fürsorge und Pflege kennen. Eine Vermittlung dieser Tiere in eine liebevolle Familie ist zwar jederzeit möglich – wenn sich Mensch und Tier finden sollten –, aber das Hauptanliegen der engagierten Tierschützer ist, dass die Tiere im Tierrefugium einen sicheren Zufluchtsort finden. ‘s Blättsche unterstützt hier sehr gerne bei der Suche nach einem „Happy Home“. Das Tierrefugium vermittelt im Umkreis von 50 Kilometer um Hanau, mit Tierschutzvertrag und Schutzgebühr (nach erfolgreicher Vorkontrolle). Infos gibt es beim Tierschutz-Team unter Telefon 06181 – 9199089 oder per E-Mail .

“Was machen denn meine Kumpels da drüben?” scheint sich Harry hier zu fragen. Bild: Tierrefugium Hanau

Heute stellt sich Welpe Harry vor (Rüde, nicht kastriert, geboren am 30. September 2020).

Der kleine Harry ist ein sehr lieber und freundlicher, aber auch sehr sensibler und schüchterner Welpe, der in der wichtigen Prägephase seiner ersten Lebensmonate nicht viel hat kennenlernen können. Ungewollt und wie Abfall entsorgt, startete sein Leben in Italien. Harry und seine Schwester Erica wurden einfach über den Zaun der Tierschützer in Campi Salentina geworfen. Man nahm ganz bewusst in Kauf, dass die Welpen sich schwer hätten verletzen können. Doch die beiden hatten wohl mehrere Schutzengel, nun können beide ihr großes Glück finden. Harry ist mittlerweile in Großauheim angekommen und wartet dort auf sein endgültiges Zuhause.

Welpen sind keine lebenden Spielzeuge für Kinder

Für den fünf Monate jungen Rüden werden souveräne, liebevolle und hundeerfahrene Menschen gesucht, die dem kleinen Mann zeigen, dass die Welt schön ist und er keine Angst vor neuen Situationen haben muss. Was sollte seine neue Familie mitbringen? Ganz viel Geduld, Verantwortungsbewusstsein, ganz viel Liebe, Souveränität, Hundeverstand und die Bereitschaft, eine Hundeschule zu besuchen.

Harry freut sich schon auf seine Hundeschule, um das Welpen-Einmaleins zu lernen. Bild: Tierrefugium Hanau

Weitere Aspekte sind viel Zeit, die Bereitschaft auch mal auf Schlaf verzichten zu können, damit leben zu können gegebenenfalls mal einen Schuh zu opfern (Welpen kauen gerne auch an Sachen, die nicht per se als Hundespielzeug gedacht sind…) und Spaß an Bewegung. Sehr schön wäre auch ein bereits anwesender souveräner Ersthund, an dem sich das Sensibelchen orientieren kann.

Was nicht gesucht wird, sind “Couchpotatoes” und Menschen, die jetzt einen Hund möchten, weil ihnen während des Lockdowns langweilig ist oder die ein lebendes Spielzeug für die Kinder suchen.

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