Dienstag, 9. August 2022
's Blättsche Freizeit Freizeittipps Gibt es bald ein Wald-Erlebniszentrum?

Gibt es bald ein Wald-Erlebniszentrum?

Eröffnung des neuen Fischottergeheges im Tierpark Alte Fasanerie

Der Tierpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim hat – wie bereits hier berichtet – eine neue Attraktion: Ein rund 2000 Quadratmeter großes Fischottergehege wurde jetzt feierlich eröffnet und die beiden neuen tschechischen Fischotter Bubla und Bolek offiziell willkommen geheißen.

Lutz Hofheinz, Leiter des Wildparks “Alte Fasanerie” begrüßte rund 50 Gäste, die auf Einladung des Hessenforsts gekommen waren und dankte allen Mitwirkenden für ihr Engagement: “Es hat rund vier Jahre und viel Planung gebraucht, um das hier hinzukriegen, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen!”, stellte er fest.

Ein rund 2000 Quadratmeter großes Fischottergehege wurde jetzt feierlich eröffnet und die beiden neuen tschechischen Fischotter Bubla und Bolek offiziell willkommen geheißen. Bild: privat (Stadt)

Ganz besonders dankte Hofheinz dem Förderverein des Wildparks: “Die Kosten von rund 300.000 Euro für das neue Gehege hat der Verein zum Großteil übernommen und so das Projekt überhaupt erst möglich gemacht. Auch der persönliche Einsatz durch Handwerker und Tierpaten ist sehr wertvoll für uns.”, bekräftigte er. Der Tierpark solle in den kommenden Jahren zum Wald-Erlebniszentrum ausgebaut werden, verriet Hofheinz.

Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck, die gemeinsam mit Hofheinz und mit der Vorsitzenden des Fördervereins, Hannelore Moravec, das rote Band zum Eingang des Geheges durchschnitt, lobte: “Der Tierpark Alte Fasanerie war und ist eine tolle Attraktion in Hanau und aus gutem Grund sehr beliebt – insbesondere bei Familien.” 

Es sei daher wichtig und richtig, immer wieder neu in das Gelände zu investieren und sich um neue Angebote zu bemühen. “Der Förderverein mit mehr als 3000 Mitgliedern ist für diese Entwicklung essentiell und von großer Bedeutung. Es ist wirklich wundervoll, wenn Menschen sich ehrenamtlich für so einen guten Zweck engagieren”, sagte sie. Auch die Stadt Hanau unterstütze den Wildpark mit einer jährlichen Summe von 5000 Euro.

Tierpflegemeisterin Hanna Patek lockte im Anschluss ihre beiden Schützlinge Bubla und Bolek mit schmackhaften Fischen vor die zahlreichen Kameras. Die beiden männlichen Fischotter stammen aus einer Aufzuchtstation aus Pateks Heimatland Tschechien und wurden dort als Waisen aufgezogen.

In dem Teich auf dem neuen Gelände fühlen sie sich sichtlich wohl. Ein Holzhäuschen mit eigenem Zugang dient den Ottern als Schutz bei kalten Temperaturen und derzeit noch als Nachtschlaflager. Zwei weitere Fischotter sollen zeitnah in der Nachbarparzelle des Geheges einziehen, die ebenfalls über einen eigenen Teich verfügt. Ein Steg zwischen den beiden Gehegen ermöglicht Besuchern den bestmöglichen Blick auf das drollige Fischottergeschehen.

- Werbung -
Habt Ihr Themen für die ihr euch einsetzen wollt oder „Aufreger“ die euch auf den Nägeln brennen? Dann schreibt uns eine Mail an redaktion@blaettsche.de. – Bock dabei zu sein? Infos zu Onlinewerbung unter marketing@blaettsche.de

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein