Samstag, 3. Dezember 2022
's Blättsche Lokales Vereine Aus dem Vereinsleben in der Region

Aus dem Vereinsleben in der Region

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Hausnotruf als Lebensretter: Infoveranstaltung in der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative.

Auf reges Interesse stieß die Veranstaltung im Rahmen des Erzählcafes am 9. November zum Thema „Hausnotruf als Lebensretter“.
Als Referent war Reiner Vogel von der Johanniter Unfallhilfe, Regionalverband Hanau & Main Kinzig eingeladen. Mit Sachverstand und Einfühlungsvermögen führte er in das Thema ein.

Er berichtete über die verschiedenen Modelle des Hausnotrufs sowie ihre Handhabung und Kosten. Wir wichtig dieses Thema ist, bewiesen die vielen Nachfragen, die Reiner Vogel kompetent beantwortete. Insbesondere in kritischen Situationen kann ein Hausnotruf Leben retten.

>> Elftes Schnauzturnier bei der Klein-Auheimer Nachbarschaftsinitiative: Die Nachbarschaftsinitiative Klein-Auheim lud für den 5. November zum traditionellen Schnauzturnier für Jedermann in ihre Räume ein.

Zahlreiche Freunde des Kartenspiels hatten an diesem Nachmittag ihren Spaß. Für eine Startgebühr von 8 Euro, gewann jeder einen Preis. Mit Brigitte Eppert wurde eine neue Schnauzkönigin gekürt.
Wieder einmal zeigte sich, wie wichtig und erfüllend ehrenamtliche Arbeit sein kann. Hannelore Bopp war für die gute Vorbereitung und Durchführung verantwortlich. Unterstützt wurde sie dabei von Angelika Berninger und Rita Reich, die u. a. für Speisen und Getränke zuständig waren, sowie von Elli Hausen.

>> Gelungenes Kaffeehauskonzert mit zahlreichen Besuchern: Zu einem ersten Kaffeehausnachmittag lud die Nachbarschaftsinitiative Klein-Auheim mit ihren „NIKA-Lerchen“ für Sonntag, 23. Oktober, in die Klein-Auheimer Willi-Rehbein-Halle ein. Die gut besuchte Veranstaltung wurde durch ein Grußwort von Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funk eröffnet.

Kaffeehausmusik in Klein-Auheim. Bild: privat

Die Vorsitzende der Nachbarschaftsinitiative, Monika Plotzitzka, bedankte sich in ihrer Ansprache, bei allen ehrenamtlichen Mitwirkenden für ihren Einsatz

Die NIKA-Lerchen sangen unter der Leitung von Chordirektor ADC Michael Schnadt einen bunten Reigen bekannter Melodien. Unterstützt wurden sie dabei vom Melitia Frauenchor „Chorifeen“ aus Großauheim. Ebenfalls zum guten Gelingen des Programms trugen ukrainische Interpretinnen mit Gesang und Klavier und die Band HitMix bei. Aufgrund des Erfolges ist an eine Fortsetzung dieser Musikreihe gedacht. Übrigens, wer Spaß am Singen hat und sich in einem Freizeitchor einbringen will, ist zu den Übungsstunden, jeden 1. und 3. Freitag im Monat, von 10.30 bis 11.30 Uhr, in die Räume der Nachbarschaftsinitiative, Rathausstraße 16, eingeladen. Telefonische Auskunft erhalten Interessenten unter 06181-6752888.

>> Immer in Kontakt bleiben: Tablet-Workshop für Senioren bei der Nachbarschaftsinitiative Klein-Auheim.

Bild: privat

In der heutigen Zeit sind Smartphone, Tablet und und Co nicht mehr wegzudenken. Besonders die Corona Pandemie hat aufgezeigt, wie nützlich diese neuen Kommunikationsmedien im Kontakt mit der Außenwelt wie Ärzten, Kindern, Verwandten sein können. Immer häufiger werden dabei Tablets für unterschiedliche Aufgaben genutzt. Für die ältere Generation, die nicht damit aufgewachsen ist, erweist sich der Zugang zu dieser digitalen Welt der Kommunikation als eine große Herausforderung.

In Zusammenarbeit mit der Deutschen Telekom und dem Seniorenbüro der Stadt Hanau veranstaltete daher die Senioreniniative Klein Auheim am 17.Oktober ein Tablet-Seminar für Einsteiger. Gleich sieben motivierte Seniorinnen und Senioren fanden sich zu dem zweistündigen Kurs ein um Kenntnisse über Umgang und Handhabung von „Android-Tablets“ zu erwerben. Ohne große Probleme erlernten sie Eingabevariationen und das Installieren von Apps. Anhand verschiedener Apps wurden dabei auch praktischen Übungen absolviert.

Am Ende wich auch alle Skepsis für diese neue Technologie und wurde durch Begeisterung ersetzt. So ist auch an eine eventuelle Fortsetzung dieser Workshops gedacht

Herbstliche Weinreise Klein-Auheimer Senioren an den Rhein. Bild: privat

>> FC Alemannia Klein-Auheim: Timo Röder ist neuer zweiter Vorsitzender des FC Alemannia Klein-Auheim.

Der FC Alemannia Klein-Auheim hat am 25. Juni satzungsgemäß seinen Vorstand neu gewählt. In der Jahreshauptversammlung der Alemannia wurde Diego Stancato einstimmig als Vorsitzender wiedergewählt. Auf der Position des zweiten Vorsitzenden gab es einen Wechsel. Timo Röder wurde einstimmig zum neuen zweiten Vorsitzenden gewählt. Er löst damit Martin Liebisch ab, der über 30 Jahre verschiedene Positionen im Vorstand innehatte.
Bei den weiteren Positionen des geschäftsführenden Vorstandes gab es keine Veränderungen, Kassierer ist weiterhin Helmut Schanz.

Im erweiterten Vorstand wurde Karl Schneider als Schriftführer und IT-Verantwortlicher, sowie Andreas Ohnstedt als IT-Verantwortlicher gewählt.
Dem Spielausschuss gehören Karl Schneider und Markus Heimann an. Dem Vergnügungsausschuss führen Timo Röder und Matthias Reimer, der auch die AH-Abteilung vertritt.

Durch die Mitgliederversammlung wurde Peter Bindemann als Jugendleiter bestätigt.

Als Beisitzer werden Sebastian Horch, Alexander Stürmer, Holger Preiß, Erwin Winter und Martin Liebisch dem Vorstand zur Seite stehen.

Neben den Vorstandswahlen stand die Genehmigung der neuen Vereinsatzung auf dem Programm. Die Mitgliederversammlung beschloss einstimmig, dass die neue, überarbeitete Vereinssatzung angenommen wird.

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

Sitzungspräsident Andi Sticher eröffnete mit seiner Proklamation die aktuelle Kampagne 22/23. Bild: privat (CCSW)

>> Kampagnen-Start beim CCSW: Ausgelassene Stimmung, lautes Lachen und große Vorfreude auf die kommende Fastnachtssession. Erstmals war das Anglerheim in Steinheim Schauplatz für diese traditionelle Veranstaltung des Carneval-Club Schwarz-Weiß (CCSW). Sitzungspräsident Andi Sticher eröffnete mit seiner Proklamation die aktuelle Kampagne 22/23 mit dem Motto „Helden der Kindheit“.

Für das leibliche Wohl war bestens gesorgt. Herzlichen Dank an das Team der Gaststätte „Zum Anglerheim“.

>> Bündnis 90 / Die Grünen: Am 1.11.2022 trafen sich Bündnis90/Die Grünen Steinheim in der Kulturhalle. Anwesend waren neben den Mitgliedern Bündnis90/ Die Grünen Steinheim die Fraktionsmitglieder der Grünen des Ortsbeirates Steinheim, Ursula Wachter-Bieri und Wilhelm Guth. Weiterhin waren gekommen der Fraktionsvorsitzende der Grünen in der Stadtverodnetenversammlung, Stefan Weiss, Robert Erkan – Steinheimer, Fraktionsmitglied und Direktkandidat der Grünen für die Wahl zum Hessischen Landtag 2023 im Wahlkreis 41 – sowie das Mitglied im Vorstand der Grünen in Hanau, David Vydra.
Erster Themenschwerpunkt war die parlamentarische Arbeit der Fraktion der Grünen im Ortsbeirat Steinheim und deren Anträge. Weiterhin wurde die Arbeit auch auf die Wahlaussagen in der Kommunalwahl 2021 hin kritisch beleuchtet.
Zitat: „Wir haben unsere Wahlversprechen bereits im ersten Jahr nach der Wahl zum überwiegenden Teil aufgegriffen, sowie im Ortsbeirat thematisiert und sogar zum Teil schon umgesetzt“ stellt Frau Wachter-Bieri fest.
Die Arbeit der Grünen Fraktion im Ortsbeirat Steinheim wurde einhellig als außerordentlich erfolgreich gewürdigt in den Bereichen Mobilität – insbesondere der Beitrag für den Ausbau der Geh- und Radwege sowie des Öffentlichen Personennahverkehrs- Regenerative Energien und Naturschutz.
Herr Guth blickt voller Zuversicht in die weitere Zukunft mit der Erwartung „ die parlamentarische Arbeit steht insgesamt auf einer sehr breiten inhaltlichen Basis und diese werden wir stetig ausbauen“.
Für die Zukunft wollen die Grünen Steinheim stärker an den Themen Nahversorgung und Kooperation mit den Grünen in den benachbarten Stadtteilen Klein-Auheim und Innenstadt arbeiten.
Im zweiten Themenschwerpunkt stellte Robert Erkan die Motive und das Programm vor, mit dem er im kommenden Jahr den Wahlkampf um den Einzug in den Hessischen Landtag in Wiesbaden bestreiten möchte.
„Es kommt jetzt darauf an, dass der MKK und die Stadt Hanau mit einem Grünen Abgeordneten repräsentiert wird, um das Gewicht der Region parlamentarisch zum Ausdruck zu bringen, nach dem Motto, aus Steinheim, aus Hanau für Hessen“, so Erkan.
Abschließend wurde übereinstimmend gewünscht, dass beim nächsten Treffen die BürgerInnen in eingeladen werden sollen, um in entspannter und diskussionsfreudiger Atmosphäre deren Anliegen und Themen zu diskutieren.

>> SPD Steinheim zufrieden mit zweiter AnsprechBar: Nun waren die Mitglieder der Steinheimer Sozialdemokraten zahlreich am Wiegehäuschen versammelt und gestalteten den Vorplatz zu einer einladenden Sitzecke. Schon während des Aufbaus kam es zu kurzen Gesprächen und zustimmenden Blicke der Bürgerinnen und Bürger.

Gegen kurz nach fünf fand auch Jutta Straub, Direktkandidatin des Wahlkreises 41 zur kommenden Landtagswahl in Hessen, den Weg nach Steinheim. Gemeinsam wurde über die möglichen Themen und Aktionen im Rahmen des Wahlkampfes gesprochen. „Wir sind froh und freuen uns, zusammen mit Jutta den notwendigen Regierungswechsel in Hessen und in unseren Wahlkreis anzugehen“, so Maximilian Bieri.

Besonders gefreut haben sich die Anwesenden über Kaffee und Kuchen. Letzterer wurde von einer Anwohnerin gespendet. Er hat super geschmeckt und die SPD Steinheim möchte sich für diese tolle Geste bedanken. „Ein tolles Beispiel für Zusammenarbeit im Stadtteil“, ergänzt Marius Kümmel, stellvertretender Vorstandsvorsitzender zum Abschluss.

Zufrieden und motiviert blicken die Steinheimer Sozialdemokraten auf die zweite AnsprechBar zurück und haben bereits jetzt Ideen und inhaltliche Punkte für ein drittes Mal im November.

Eine Gruppe der SPD Steinheim beteiligte sich am World-Cleanup-Day. Bild: privat

>> SPD Steinheim aktiv beim World-Cleanup-Day: Die Steinheimer Sozialdemokraten nahmen auch in diesem Jahr wieder Zangen und Müllsäcke in die Hand und befreiten Teile Steinheims vom Müll. Am vergangenen Samstag war das Gebiet rund um die Skateranlage das Ziel der tatkräftigen Gruppe. Neben zahlreichem Plastik- und Verpackungsmüll fanden auch unzählige Zigarettenstummel den Weg in die blauen Säcke. Ein altes Radio und ein ebenfalls unbrauchbarer Liegestuhl wurden aus den Gebüschen gezogen und an die Abholpunkte gestellt.

Die Mitglieder der SPD waren an diesem Tag nicht alleine unterwegs. Sie freuten sich über die Teilnahme von Kerstin Lochner, einer Sauberkeitspatin in Steinheim, die eigeninitiativ ein schlagkräftiges Müllsammelteam auf die Beine stellte. Ziel der Gruppe war die Mainhalbinsel und der dortige Müll, der leider in großen Mengen verteilt in der Natur lag.

Beide Gruppen taten sich zusammen und nach rund zwei Stunden war der mitgebrachte Bollerwagen mit vollen Säcken beladen. „Es ist toll zu sehen, wie sich Bürgerinnen und Bürger zusammentun, um Ihr Steinheim sauber zu halten“, so Maximilian Bieri im Namen der SPD. Neben sammeln und auflesen war auch der Austausch über die Vermeidung von Müllansammlungen Thema aller Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Um den Dialog zu vertiefen und weitere Themen zu besprechen lädt die Steinheimer SPD am 30. September ein. Ab 17 Uhr öffnet sich die Tür des Wiegehäuschens am Jürgen-Sticher-Platz und die zweite „AnsprechBar“ startet. Eine tolle Möglichkeit um zusammen das Leben und Miteinander in Steinheim zu gestalten.

>> Das verspätete Jubiläum: DJK Steinheim erhält zum 100-jährigen Bestehen die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten.

Die DJK Sportvereinigung Eintracht Steinheim hat kürzlich zu einer besonderen Feierlichkeit eingeladen: Im Kreise von Mitgliedern, Freunden und Familienangehörigen feierte der Verein sein 100-jähriges Bestehen. Für dieses Jubiläum überreichte Oberbürgermeister Claus Kaminsky dem Vorsitzenden Karl Heinz Braun die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten. Die akademische Feier hätte eigentlich bereits im vergangenen Jahr stattfinden sollen, pandemiebedingt war dies jedoch nicht möglich.

DJK-Vereinsvorsitzender Karl Heinz Braun (links) erhielt von Oberbürgermeister Claus Kaminsky stellvertretend die silberne Ehrenplakette des Hessischen Ministerpräsidenten. Bild: privat

“Ich beglückwünsche Sie für dieses herausragende Jubiläum. Es ist Ausdruck unzähliger Stunden ehrenamtlicher Arbeit. Und: Es ist mittlerweile keine Selbstverständlichkeit mehr, dass Vereine derartige Jubiläen überhaupt feiern können”, betonte Oberbürgermeister Claus Kaminsky in seiner Rede. Ohne Vereine wäre das Leben in Hanau um ein wichtiges, gemeinschaftspendendes Element ärmer.

“Umso mehr ist es mir ein Anliegen, Feierstunden wie diese zu nutzen, um Werbung für das Vereinsleben zu machen. Das Engagement, das Sie alle hier Woche für Woche zeigen, ist nicht nur Mühe. Es ist auch eine Bereicherung. Vereinsmitglieder bekommen immer auch etwas zurück für die geleistete Arbeit”, so der OB weiter.

Seine Ursprünge hat der Verein im katholischen Jünglingsverein der Pfarrei St. Nikolaus in Klein-Steinheim und der Pfarrei St. Johann in Groß-Steinheim, aus denen im Jahr 1921 zwei DJK-Vereine gegründet wurden. Die Hauptsportarten waren damals Handball, Fußball, Faustball und Leichtathletik.

Im Jahre 1934 folgte dann ein Verbot aller konfessionellen Vereine durch das NS-Regime. Die Handballer der DJK schlossen sich daraufhin der Turnerschaft Steinheim an, um weiterhin ihre Sportart betreiben zu können und legten somit den Grundstock für die Handballabteilung der Turnerschaft. Erste Spuren der Eintracht Steinheim hingegen finden sich in einer karnevalistischen Sitzung am 27. Januar 1952.

Im Jahre 1953 wurde mit der Stadt Hanau ein Pachtvertrag über das Sportgelände “Am Rabenstein” abgeschlossen. Es folgte die Grundsteinlegung des Vereinsheims “Hüttchen” durch den damaligen Vorsitzenden, Gerhard Jesse im Jahr 1955. In den folgenden Jahrzehnten wuchs der Verein immer weiter, erhielt unter anderem früh eine Damen- und Herrengymnastikabteilung sowie eine Basketball- und Tennisabteilung. Der Verein hat zurzeit 200 Mitglieder in sechs Abteilungen: Badminton, Basketball, Boule, Fußball, Damengymnastik und Tennis.

“Über die Jahre waren Sie in vielen Sportarten Vorreiter für Hanau. Dabei haben Sie den Menschen nicht nur vielfältige Möglichkeiten gegeben, sich sportlich zu betätigen. Sie haben überdies auch Werte und Haltung vermittelt, sich offen für Gemeinschaft und gegen Rassismus positioniert. Dafür danke ich Ihnen sehr”, so Kaminsky weiter.

Am Ende seiner Rede überreichte Kaminsky dem Vereinsvorsitzenden nicht nur die silberne Ehrenplakette: “Der Mensch lebt ja nicht von der Ehre allein. Deswegen erhalten Sie nicht nur die Ehre vom Land, sondern auch ein wenig Geld von der Stadt für Ihre Vereinskasse.”

HANAU

>> Seniorenbeiratsmitglieder treffen auf Fridays for future: Die Begegnung des Seniorenbeirates am 16. August war lange vorbereitet. Helmut Adam berichtet: “Man traf sich im Licht-und Luftbad Lamboy. Anschaulich demonstrierte die sonst sehr grüne Erholungs-Oase, was die seit Monaten anhaltende Trockenheit für Spuren hinterlässt und worauf wir uns bei der Klimakrise einstellen müssen.

Der Seniorenbeirat und Vertreter von Friday for future trafen sich, um über “heiße Themen” zu sprechen. Bild: privat

Staubtrocken die Wege. Die Bäume werfen viel zu früh ihr Laub ab. Von grünem Rasen/Gras keine Spur mehr. Fridays für Future Hanau war mit drei und der Seniorenbeirat mit vier Vertretern anwesend.

Man klopfte sich ein bisschen ab. „Wer seid ihr, wo kommt ihr her und was macht ihr?“

Die Fridays of future sind bundesweit vernetzt und orientieren sich an den 17 nachhaltigen Punkten der UNO. Alle regionalen Gruppen sind gewollt organisatorisch unabhängig. Die kleineren – wie beispielsweise Hanau (www.fridaysforfuturehanau.de ) mit zurzeit etwa zwölf mehr oder weniger Aktiven – schließen sich den überregionalen Großaktionen an und versuchen die relevanten Themen vor Ort weiter voranzubringen.

Corona und das Ende der Schulzeit mit beruflichen oder individuellen Neuorientierungen bringen viel Wechsel bei den Engagierten mit sich. Eine so junge Bewegung, die große Ziele hat, braucht eine gute Vernetzung mit Politikern, Vereinen, Verbänden, den Medien und mit möglichst breiten Bevölkerungsschichten (Grandparents for future, Parents for future und auch Students for future gibt es schon…).

Die engagierte Basis ist einem dauernden Transformationsprozeß unterworfen und muss sich bei den immer drängender werden klimapolitischen Themen ständig neu erfinden, um die weltweit anerkannten Klimaziele umzusetzen. „Die individuellen Verhaltensweisen zur Nachhaltigkeit im Alltag sind eine Sache, aber die grundsätzlichen Weichen müssen von den Politikern gestellt werden“ sagt Fridays for future.

Die Frage stand im Raum: „Wie kann ein Seniorenbeirat unterstützen und welche gemeinsamen Ziele gibt es?“ Ausbau der Radwegnetze, mehr Begrünung in den Städten, Autoverkehr reduzieren, mehr Photovoltaik auf den Dächern z.B. in neu entstehenden Wohngebieten, mehr nachhaltig produzierte Materialien entwickeln und einsetzen. Der Seniorenbeirat beschäftigt sich bereits mit Mobilität, mit Wohnen und Gesundheit. Aus Sicht einer neuen mobileren Altengeneration gab es viele Schnittpunkte mit Fridays for future. In der nächsten Seniorenbeiratssitzung wird’s konkret. Mitglieder von Friday for future werden kommen und für ihre Ziele und den nächsten weltweiten Aktionstag am 23. September „Klima statt Kohle“ werben. Die Anwesenden waren sich einig, dass dieser erste Erfahrungsaustausch gelungen ist.”

>> Mitglieder des BUND reaktivieren Hanauer Ortsverband: Am Erdüberlastungstag kamen die Hanauer Mitglieder des Bundes für Umwelt und Naturschutz zusammen, um den Ortsverband Hanau wieder zu reaktivieren. Rund 140 Mitglieder waren zu der Versammlung im Umweltzentrum Hanau eingeladen. Darunter auch die Mitglieder aus der Gemeinde Großkrotzenburg und der Stadt Bruchköbel, die neuerdings zum reaktivierten Ortsverband Hanau gehören werden. Die Mitglieder stellten am Anfang der Versammlung klar, dass sie sich nicht in Konkurrenz zu anderen Umwelt- und Naturschutzorganisationen sowie den Klimaschutzbewegungen sehen. Der neuformierte Ortsverband solle hingegen eine Ergänzung sein und mit den anderen aktiven Organisationen und Bewegungen zusammenarbeiten, heißt es in der Pressemitteilung.

Sprecher-Rat des BUND Hanau: (von links) Ralph Keller, Dirk Sticha, Jochen Dohn, Angelika Gunkel, Dr. Monika Pickert-Andres, Thomas Spiewok und Bodo Delhey. Bild: privat (BUND)

Unter Leitung des ersten Vorsitzenden des BUND Kreisverbandes Main-Kinzig, Bodo Delhey, und seiner Stellvertreterin, Claudia Bäumer, wurde an dem Abend über die zukünftigen Aktivitäten in Hanau und Umgebung gesprochen. Deutlich wurde, dass in der Brüder-Grimm-Stadt einiges in Sachen Klima-, Natur- und Umweltschutz im Argen liegt und dringend verbessert werden müsste. Insbesondere bei den Beteiligungsmöglichkeiten, denen anerkannte Umwelt- und Naturschutzverbände nach § 29 Bundesnaturschutzgesetz bei Verfahren eingeräumt werden, will sich der Ortsverband in Zukunft beteiligen. Zudem werden Dirk Sticha, als Vertreter des BUND im Naturschutzbeirat der Stadt Hanau, und Angelika Gunkel, Mitglied im Dialogforum zum Ausbau der Kinzigtalstrecke, ihre Tätigkeit weiterhin ausüben.

Um die Umsetzung von Aktionen und Weiterentwicklung der Ortsverbandes sowie die Einbindung der Mitglieder und von Interessierten zu organisieren, wurde an dem Abend ein sechsköpfiger gleichberechtigter Sprecher:innen-Rat gewählt. Dieser setzt sich zusammen aus Angelika Gunkel, Dr. Monika Pickert-Andres, Jochen Dohn, Ralph Keller, Thomas Spiewok und Dirk Sticha. Der Sprecher:innen-Rat wird sich regelmäßig treffen, um weitere Planungen und Aktionen abzustimmen. Aktionen zum Cleanup day am 17. September, zum globalen Klimastreik am 23. September und zum 7. Hessischen Tag der Nachhaltigkeit am 29. September sind bereits angedacht. Zudem soll es einen ein eigenständiger Web- und Social Media-Auftritt des Ortsverbandes geben sowie einen BUND-Stammtisch für Mitglieder und Interessierte.

Wer Kontakt mit dem BUND Ortsverband Hanau aufnehmen möchte, kann dies tun über das ÖkoBüro Hanau, Auwanneweg 72, 63457 Hanau, Telefon 06181-53139 oder per E-Mail unter bund_ov_hanau@oekobuero.de .

HAINBURG

>> „Liberalismus als Lebensgefühl“ / Junge Liberale wählen neuen Vorstand: Die Jungen Liberalen (JuLis) Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg haben auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Clarissa Schäfer (Seligenstadt) und Matthias Kemmerer (Mainhausen) wurden als Vorsitzende und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die JuLis Mirko Weih aus Hainburg.

Bildbericht hier.

>> Herbstkonzert der MGE am 5. November: Es berichtet Thomas Blobner vom Team Öffentlichkeitsarbeit”. Nach langer, durch die Pandemie bedingte Pause, lud die Musikgesellschaft Eintracht 1888. Hainstadt e.V. zum Herbstkonzert in ihr Vereinsheim ein. Das Schülerorchester der MGE eröffnete vor voll besetztem Haus unter der Leitung von Musikdirektor Martin Schilling den Konzertreigen mit dem Titel „SCHOOL SPIRIT“. Wie bereits in den vergangenen Jahren stellten die Mitglieder des Schülerorchesters die Titel selbst vor. Mit Melodien aus dem Film „Ghostbusters“ brachte das Schülerorchester echtes Kinofeeling in den Saal. Mit den Titeln „JUST GIVE ME A REASON“ und „HEY JUDE“ zeigte das Orchester einmal mehr, was in den letzten Wochen und Monaten musikalisch erarbeitet wurde. Das Publikum forderte nach dieser Darbietung lautstark eine Zugabe.
Nach einer kurzen Umbaupause begrüßte der 1. Vorsitzende Roger Daus die Besucher des Konzertes. Ein besonderer Gruß ging an Bürgermeister Alexander Böhn und den 1. Beigeordneten Christian Spahn. Mit dem Konzertmarsch „Die Sonne Geht auf“, einem zeitgenössischen Stück aus dem Repertoire der Hergolshäuser Musikanten eröffnete das Große Orchester unter der Leitung von Musikdirektor Martin Schilling den 2. Teil des Konzertes. Mit „DAKOTA“, einem aus fünf Sätzen bestehenden Werk, in welchem die Kultur und die Geschichte Dakota- (oder Sioux-) Indianer dargestellt werden setzte das Orchester das Konzert fort. Die Moderation des Konzertprogrammes wurde auch im 2. Teil von Aktiven des Orchesters gestaltet. “Viva la Woodstock” ist eine Hommage des niederösterreichischen Komponisten Johannes Teuschl an das großartige Festival “Woodstock der Blasmusik”. Diese flotte Polka brachte mit fetzigen Melodien und abwechslungsreichen Harmonien die Lebensfreude der Festival-Teilnehmer zum Ausdruck. Während im ersten Teil das Blech mit rhythmischen Verschiebungen den Ton angab, trat im zweiten Teil das Holzregister in den Vordergrund. Der Trio-Einleitung mit einem fetten Bass-Solo folgte ein lyrisches Solo im Tenorhorn. Dieses verträumte Thema wurde in der Folge vom Flügelhorn und Holz übernommen. Ein wuchtiger Moll-Teil rüttelte wieder wach und leitete zum grandiosen Finale über. Der Titel „FREE WORLD FANTASIE“ wurde von Jacob de Haan im Jahre 1987 im Auftrag der niederländischen Provinz Groningen anlässlich des Befreiungstages komponiert. Die Musik symbolisiert den Traum von einer Welt ohne Krieg. Es handelt sich dabei um das erste Werk einer Reihe, in welcher Jacob de Haan Unterhaltungsmusik und ernste Musik zu einer Stilart vermischt, die an Filmmusik erinnert.
Nach einer Pause, die den Zuhörern und den Musikern zur Relegation und Stärkung diente, setze das Große Orchester mit dem Marsch „Unter dem Sternenbanner“ aus der Feder von John Philip Sousa das Konzert fort. Nur wenige Rockbands aus den 1980er Jahren können sich wie die Band Journey mit der Popularität und dem Erfolg ihrer Hits rühmen. Dieses grandiose Medley beinhaltet die Songs “Any Way You Want It”,” Don’t Stop Believin'”, “Open Arms” und “Separate Ways”. Mit dem Medley „Journey in Konzert“ versetzte das Orchester die Konzertbesucher klanglich in die 80er. Packend und zugleich entspannt wie eine laue Sommernacht – so kam der „Summernight Rock“ daher. Die Komposition von Steve McMillan ist heute schon fast ein Klassiker. Sie verbindet prägnante und kompakte Rhythmik mit einem wohldosierten Anteil an lyrischen Elementen zu einem geschlossenen Ganzen. Harmonisch knüpft das Stück an die Beat-Musik der späten 1960er Jahre an. Charakteristisch ist hierbei die Rückung der Tonart um eine kleine Terz nach oben bzw. unten. Echtes Kinofeeling kam im Anschluss mit dem dramatischen und aufregenden Medley aus dem ausdrucksstarken Soundtrack des Kinohits „The Greatest Showman“ auf. Nach den Dankesworten des 1. Vorsitzenden an das Publikum, den Moderatoren und dem musikalischen Leiter des Konzertes, Musikdirektor Martin Schilling, intonierte das Eintracht-Orchester den Marsch „Dem Land Tirol die Treue“. Der bekannte und beliebte Tiroler Konzertmarsch “Dem Land Tirol die Treue”. Marsch zum 175. Gedenkjahr Tirol 1809-1984. Da der Komponist großen Wert darauf legt, dass der Marsch nur mit Triogesang aufgeführt wird, mutierte das Orchester zum Chor und brachte dabei die gesanglichen Qualitäten zu Gehör. Unterstützt wurde dies durch zahlreiche Besucher, die textsicher mitgesungen haben. Mit dem Hinweis auf einen leeren Stuhl im Orchester, der exemplarisch für Interessierte am Musizieren stand und 2 von den Besuchern geforderten Zugaben beendete das Eintracht-Orchester einen wahrlich großen Konzertabend.

Der Vorstand der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald (von links) Jörg Nachtigall, Ludwig Nutt, Bürgermeister Alexander Böhn , Klaus Burow, Peter Fischer, Fritz Haas und Erster Beigeordneter Christian Spahn. Bild: privat (Gemeinde Hainburg)

>> Neuwahlen bei der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Ortsverband Seligenstadt, Hainburg und Mainhausen am 21. April: Mit dem Abklingen der Coronapandemie fanden die dadurch zeitlich verschobenen Neuwahlen beim Ortsverband Schutzverband Deutscher Wald in Hainburg statt. Nach dem plötzlichen Tod des Vorsitzenden Peter Murmann im Jahr 2020 war die Position des Vorsitzenden vakant.

Einstimmig wurde Bürgermeister Alexander Böhm neu in dieses Amt gewählt. Zweiter Vorsitzender bleibt Klaus Burow, der dieser Gemeinschaft nunmehr 50 Jahre angehört. Schatzmeister Ludwig Nutt gab nach über 40 Jahren Tätigkeit die Arbeit an Michael-Henry Böhn weiter. Als Beisitzer fungieren Fritz Haas, Ludwig Nutt, Jörg Nachtigall und Peter Fischer. Rechnungsprüfer sind Joachim Bergmann und Michael Schild.

Gegründet wurde der Verband vor 75 Jahren nach dem 2. Weltkrieg. Die Alliierten forderten als Reparationsleistung von Deutschland Holz. Vermehrt erfolgten Baumfällungen. Dagegen, kämpfte der Verein erfolgreich. Jetzt sind neue Herausforderungen durch den Klimawandel nicht weniger problematisch, um den Wald zu erhalten.

Mit dem Motto des Verbandes „Ohne Wald keine starken Kinder“ soll auch die Bedeutung unseres Waldes für die Gesellschaft und die jungen Menschen aufgezeigt werden. Dies geschieht vor Ort unter anderem durch Waldjugendspiele mit Schulen seit über 40 Jahren sowie an Naturerlebnistagen. Verbandsmitglieder arbeiten lokal für den Krötenschutz und die Pflege der Naturschutzgebiete mit dem Regierungspräsidium und dem Forstamt zusammen. Ein verbandseigenes Grundstück in einem örtlichen Naturschutzgebiet wird unterhalten und ergänzt die städtischen Waldflächen, die für Frischluft sorgen.
Der neue Vorsitzende Bürgermeister Alexander Böhn will diese Aufgaben intensivieren und den Verband zukunftssicher aufstellen. „Ziel ist es die Existenz unserer lokalen Wälder auch in Zukunft zu schützen und zu verbessern und deren Bedeutung für das Wohl und die Gesundheit der hier lebenden Menschen allen näher zu bringen“, so Alexander Böhn zum Abschluss.

SELIGENSTADT

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen, Kirchen und Gruppierungen bitte an redaktion@blaettsche.de

>> “So schön, dass es wieder losgeht!” – Seligenstädter Fastnachtstradition lebt fort:

Gute Gesprächsatmosphäre, volle Zunftstube, große Zuversicht – das waren die Signale aus dem Fußgruppentreffen der letzten Woche zur Vorbereitung des nächsten Rosenmontagsumzugs. Alle Vertreter der Fußgruppen freuen sich, dass es endlich wieder losgeht. Hinter ihnen liegen zwei ausgefallene Kampagnen, zwei abgesagte Rosenmontagszüge.

Die Pandemie trieb ihr Unwesen und hätte fast ganze Arbeit geleistet. Hat sich doch manch ältere Fußgruppe in der Coronazeit aufgelöst. Viele junge Leute aber haben sich frisch angeschlossen, in älteren wie auch in neuen Gruppen, die sich trotz der fastnachtlichen Zwangspause gefunden haben. Die Einladung an Rosenmontag-Novizen steht: Gibt es Freundes- oder Vereinskreise, die sich gerne am Rosenmontagszug als Fußgruppe beteiligen möchten? Kein Problem – einfach melden unter fussgruppen@heimatbund-seligenstadt.de . Alle Anwesenden beim Treffen machen sich gegenseitig Mut, es wird sicher wieder ein schöner bunter Zug werden. Trotz aller (Liefer-) Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung und trotz der stark gestiegenen Preise: Die Fastnachtstradition lebt fort.

Ähnliches gab es einen Tag zuvor beim Treffen der Wagenbauer zu hören. Die Kosten für das Baumaterial sind auch extrem nach oben geklettert. „Wer privat oder gewerblich eine Baustelle bewirtschaftet, kann das sicher gut nachvollziehen“, heißt es aus dem Kreis der Wagenbauer. Die Motivation ist aber riesig. Schließlich soll in drei Monaten der erste Rosenmontagszug im gar nicht mehr so jungen neuen Jahrzehnt in Bewegung gesetzt werden. Alle bisher teilnehmenden Gruppen sind wieder dabei, haben sogar bereits ein Thema. In diesem Jahr beginnt der Wagenbau sogar schon Anfang Dezember. Die Wagen werden gestellt und sollen technisch überprüft werden. Schließlich wurden sie zwei Jahre nicht mehr bewegt. Die Wagenbauer jedenfalls sind motiviert bis in die Haarspitzen und alle sind sich einig: Es gibt noch viel zu tun vor dem ersten Helau – “aber schee werd’s, ganz sicher”.

>> „Liberalismus als Lebensgefühl“ / Junge Liberale wählen neuen Vorstand: Die Jungen Liberalen (JuLis) Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg haben auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Clarissa Schäfer (Seligenstadt) und Matthias Kemmerer (Mainhausen) wurden als Vorsitzende und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die JuLis Mirko Weih aus Hainburg.

Bildbericht hier.

>> Voller Erfolg für den guten Zweck: Man erinnert sich in Seligenstadt noch gut an das Fischerstechen auf dem Main im August dieses Jahres, ausgerichtet vom Verein „Die Letzde Helde Seligenstadt“. Viele Besucher und sogar die „Hessenschau“ lockte der Wettbewerb ans Mainufer unterhalb des Palatiums. Den aufgerundeten Gewinn von 3.200 Euro hat der veranstaltende Verein nun wie versprochen komplett an zwei lokal ansässige Hilfsorganisationen gespendet. Über jeweils 1.60 Euro freuten sich kürzlich Vertreter von „Pro Interplast Seligenstadt“ und vom „Förderkreis Lichtblick“. „Das war ein hartes Stück Arbeit. Doch es hat sich gelohnt“, heißt es aus den Reihen der Veranstalter. „All unseren Helferinnen und Helfern möchten wir ganz herzlich für ihren Einsatz danken.“ Ein Dankeschön der Veranstalter geht aber auch an die Stadt und das Wasser- und Schifffahrtsamt für die Überlassung des Geländes, wie auch an die Lebensretter von DRK und DLRG, die für den guten Zweck auf einen guten Teil ihres Honorars verzichteten, ebenso an die Seligenstädter Wirtschafts- und Geschäftswelt für die Ausstattung mit Preisen, genauso an teilnehmende Teams, die sich aus eigener Tasche an einer Spende beteiligten und nicht zuletzt auch an die Fischer der hiesigen Zunft für die sichere Steuerung der Nachen.

MAINHAUSEN

>> SPD-Mainhausen stimmt für dauerhaft höhere Eingruppierung für Erzieherinnen und Erzieher: Weiterhin Mangel an Fachkräften. „Hochwertige Betreuung weiterhin Priorität“.

Die Mainhäuser Gemeindevertretung hat in ihrer Sitzung am 8. Dezember eine dauerhaft höherer Eingruppierung der Erzieherinnen und Erzieher beschlossen. Bereits Anfang des letzten Jahres trat eine Arbeitsmarktzulage in Kraft, welche nun im Dezember 2022 ausläuft. Die SPD-Fraktion unterstützt das Vorgehen des Bürgermeisters. „Im letzten Jahr bestand die Gefahr, dass Erzieherinnen und Erzieher unsere Gemeinde verlassen und zu Kommunen mit besserer Bezahlung wechseln. Damals wie heute ziehen wir mit den Beschluss der höheren Eingruppierungen mit anderen Kommunen nach und versuchen durch attraktive Bezahlung die Fachkräfte in Mainhausen zu halten und neue dazu zu gewinnen“, so Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner.

„Qualitativ-hochwertige Kinderbetreuung ist für eine familienfreundliche Kommune essentiell und damit auch für uns weiterhin oberste Priorität. Es ist natürlich bekannt, dass wir im kommenden Jahr ein Defizit im Haushalt haben. Wir sind dennoch davon überzeugt, dass wir auch in finanziell schwierigeren Zeiten bei der Kinderbetreuung nicht sparen dürfen.“ Durch die höherer Eingruppierung verdienen die Mainhäuser Erzieherinnen und Erzieher rund 75 – 450 Euro mehr als im Tarifvertrag festgelegt.

„Die Lage hat sich im Vergleich zum letzten Jahr nicht verändert. Im bereits getroffenen Tarifabschluss wurde sich auf keine Änderung der Eingruppierung geeinigt. In Mainhausen ist die Lage weiterhin angespannt, es fehlen 23 Erzieherinnen und Erzieher in der Kinderbetreuung. Trotz angespannter Haushaltssituation bleibt eine bessere Bezahlung daher alternativlos, weshalb die Mainhäuser SPD-Fraktion den Antrag des Gemeindevorstandes auch zustimmte“, so Schreiner abschließend.

>> „Liberalismus als Lebensgefühl“ / Junge Liberale wählen neuen Vorstand: Die Jungen Liberalen (JuLis) Seligenstadt, Mainhausen und Hainburg haben auf ihrer jüngsten Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Clarissa Schäfer (Seligenstadt) und Matthias Kemmerer (Mainhausen) wurden als Vorsitzende und stellvertretender Vorsitzender in ihren Ämtern bestätigt. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden wählten die JuLis Mirko Weih aus Hainburg.

Bildbericht hier.

>> SPD Mainhausen fordert finanzielle Unterstützung des Landes bei Kinderbetreuung: Hessenweit fehlen 37.200 Betreuungsplätze / Kinderbetreuung weiterhin oberste Priorität.

Nach einer aktuellen Studie der Bertelsmann-Stiftung fehlen im Land Hessen rund 37.200 Kita-Plätze. Im U3-Bereich ist die Lage besonders schwierig. Berechnungen zufolge müssen hier etwa 10.700 Erzieherinnen und Erzieher eingestellt werden, um den Bedarf an Krippenplätzen zu decken. Bis zum Jahr 2030 prognostiziert die Bertelsmann-Stiftung sogar einen zusätzlichen Bedarf von 25.000 Betreuerinnen und Betreuer. „Das ist in Mainhausen natürlich nicht anders“, stellt Benjamin Schlett-Salchow, selbst Mitglied im Sozialausschuss, fest. „Wenn das so weiter geht, sind wir von einen realisierten Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung weit entfernt. Allein in den Mainhäuser KiTas fehlen 23 Erzieherinnen und Erzieher.“

„Die Kinderbetreuung hat in Mainhausen weiterhin oberste Priorität“, betont Sozialausschussvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor. „Wir schöpfen all unsere Möglichkeiten aus, um die KiTa-Plätze so gut wie es geht auszuweiten.“ Neben den Bau einer neuen Kindertagesstätte im Neubaugebiet Mainfächer zahlt die Gemeinde Mainhausen auch eine Arbeitsmarktzulage, um Erzieherinnen und Erzieher nach Mainhausen zu locken. Im Entwurf des Haushaltspans für das Jahr 2023 ist im Bereich der Kindertagesstätten ein Defizit von etwa 4,2 Millionen Euro vorgesehen, welches von der Gemeinde getragen wird. Dazu kommen Zuschüsse an die kirchlichen Träger sowie an die Tagesmütter, die die Betreuung von Mainhäuser Kinder übernehmen. „Ohne neu ausgebildetes Fachpersonal können wir die Lage jedoch nicht stemmen.“

„Wir brauchen deshalb endlich engagiertes Handeln der schwarz-grünen Landesregierung“, fordert Fraktionsgeschäftsführer Marco Schreiner. „Die Kommunen sind unter anderem wegen den steigenden Energiekosten ohnehin schon angeschlagen. Es braucht daher eine finanzielle Unterstützung des Landes, um die Kommunen bei den Betriebs- und Personalkosten zu unterstützen. Die Zuschüsse des Landes reichen jetzt schon nicht aus, um die Kosten zu decken. Die jährliche Steigung der Zuschüsse um zwei Prozent steht in keinem Verhältnis zu den tatsächlichen Kostensteigerungen der Inflation, Tariferhöhungen sowie im Energie- und Baubereich. Auch bessere Ausbildungsbedingungen für Erzieherinnen und Erzieher sind maßgeblich für eine Entspannung der aktuellen Lage.“

>> FDP Mainhausen sieht Informationsbedarf zur Planung von „Zellhausen-Süd“: Die FDP-Fraktion Mainhausen zeigt sich ernüchtert über die Informationspolitik der Gemeinde zum aktuellen Planungsstand des Neubaugebiets „Zellhausen-Süd“. Die Fraktion hatte hierzu Anfang Oktober eine Anfrage an den Gemeindevorstand gestellt, die nun beantwortet wurde. Konkrete Angaben zum weiteren Zeitplan macht der Gemeindevorstand in seiner Antwort allerdings nicht.

„Wir verstehen, dass nicht zuletzt rechtliche Gründe keine detaillierteren Angaben erlauben. Gleichwohl sind wir der Auffassung, dass sowohl die Bürgerschaft als auch Bauwillige knapp zwei Jahre nach der letzten öffentlichen Stellungnahme der Gemeinde vom Februar 2021 durchaus eine aussagekräftigere Mitteilung verdient gehabt hätten“, sagt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Matthias Kemmerer.

Anfrage und Antwort finden sich vollständig unter www.fdp-mainhausen.de .

Das Oktoberfest zünftig gefeiert hat der Tennisclub Grün-weiß Zellhausen. Bild: privat

>> TC Grün-Weiss Zellhausen feiert Saisonabschluss: Bereits zum 2. Mal hatte der Tennisclub Grün-Weiss Zellhausen alle Mitglieder und Spieler zum Oktoberfest eingeladen. Man wollte die erfolgreiche Saison beschließen und sich für das großartige Engagement der Mitglieder bedanken. Dafür hat sich der Vorstand in diesem Jahr etwas ganz Besonderes einfallen lassen.

Bild: privat

Gestartet wurde mit dem traditionellen Bieranstich, der vom TCGW-Kinderprinzenpaar durchgeführt wurde. Die aus dem Jahr 2020 noch amtierenden Tollitäten Charlotte I. aus Zellhausen und Alex I. aus Klein-Krotzenburg, die in diesem Jahr gemeinsam in der Medenrunde in der gemischten U15 gespielt haben, eröffneten das Fest mit einem symbolischen Schlag. Direkt im Anschluss spielte der Katholische Musikverein Zellhausen mit zünftiger Musik auf. Es wurde gesungen, getanzt und geschunkelt, ganz so, wie es sich für ein Oktoberfest gehört.

Ein besonderes Schmankerl hatte sich der Verein einfallen lassen: ein Bier-Tasting durch die Schmucker-Brauerei. Dabei konnten aus der Produktpalette von Holunderlimo bis Rose Bockbier alle Sorten probiert werden. Mit Rat und Tat stand dabei Stefan Hohmann, Vertriebsbereichsleiter der Schmucker-Brauerei zur Seite, der die verschiedenen Sorten genauestens erklären konnte.

In den nächsten Tagen wird nun noch die Tennis-Anlage mit Hilfe der Mitglieder für den Winterschlaf vorbereitet und das Freiluft-Tennisjahr 2022 beendet.

Wer Lust auf Tennis spielen hat und Interesse an einem Schnuppertraining, findet weiterführende Informationen unter www.tcgw-zellhausen.de .

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