Samstag, 18. September 2021
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Knappe Entscheidung für eine Pfarrei

Zehn Kirchengemeinden sollen ab 2022 zu einer Pfarrei zusammengeführt werden

Die knappe Entscheidung im Dekanat Seligenstadt ist gefallen, zumindest das Votum auf mittlerer Ebene. Künftig sollen alle Gemeinden zwischen Zellhausen und Steinheim eine neue Pfarrei bilden. Endgültig entscheidet darüber der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf Mitte April 2022.

Im Einzelnen: In der Kirche St. Marien in Seligenstadt trafen sich die Hauptamtlichen und die ehrenamtlichen Vertreter der Pfarreien des Dekanates Seligenstadt zur Dekanatsversammlung. Zur Abstimmung stand das Votum über die künftige Struktur des Dekanates. In den zurückliegenden Wochen und Monaten war bereits in den Pfarreien intensiv diskutiert worden, ob bei der Neustrukturierung des heutigen Dekanatsgebietes eine oder zwei Pfarreien gebildet werden sollen. Das Regionalportal ‘s Blättsche informierte ausführlich.

28 zu 27 Stimmen für eine große Pfarrei

Daher war gestern Abend keine weitere Aussprache mehr vorgesehen. Da die Abstimmung so weitreichende Konsequenzen hat, bat Dekan Bockholt zuvor in einem Gebet um geistlichen Beistand. Die Abstimmung selbst wurde in ruhiger Atmosphäre, untermalt von Orgelmusik, vorgenommen.

Die Mitglieder der Dekanatsversammlung stimmten mit 28 zu 27 Stimmen für eine Pfarrei.

Das würde bedeuten, dass zukünftig aus den aktuell zehn Pfarreien St. Nikolaus und St. Johann Baptist in Steinheim, St. Petrus und Paulus in Klein-Auheim, St. Wendelinus in Hainstadt und St. Nikolaus in Klein-Krotzenburg,  St. Margareta in Froschhausen, Mariä Verkündigung und St. Marcellinus und Petrus  in Seligenstadt, St. Kilian in Mainflingen und St. Wendelinus in Zellhausen. Die ehamls elfte Pfarrgemeinde St. Cyriakus Klein-Welzheim wurde bereits vor einigen Jahren zum Seelsorgegebiet innerhalb der Basilikapfarrei ernannt.

Bei der Abstimmung handelt es sich um das Votum des Dekanates Seligenstadt. Die endgültige Entscheidung über die zukünftige Struktur erfolgt durch die Bistumsleitung in Mainz. Die Steuerungsgruppe des Bistums gibt dann eine Rückmeldung, ob im Sinne des Votums das pastorale Konzept erstellt werden kann. Dieses wird vom Dekanatsprojektteam bis  November 2021 formuliert und von der Dekanatsversammlung in der Sitzung vom 4. November verabschiedet.

Nach Ostern 2022, Mitte April, wird Bischof Kohlgraf auf dieser Grundlage den Auftrag zur Errichtung der neuen Pastoralräume geben.

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1 Kommentar

  1. Eine Wahl muß man respektieren. Auch, wenn ich mir ein Ergebnis für 2 Pfarreien gewünscht hätte. Bei einer solch engen Entscheidung ist Fingerspitzengefühl unseres Bischofs nötig.

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