Dienstag, 9. August 2022
's Blättsche Lokales Hubert Reuter (66) lebt nicht mehr

Hubert Reuter (66) lebt nicht mehr

Chormusik, Politik und Fastnacht waren sein Leben

Hubert Reuter lebt nicht mehr: Viele Seligenstädter sind schockiert.

Ende vergangener Woche machte eine Nachricht die Runde, die aufhorchen ließ. Hubert Reuter ist tot. Im Alter von nur 66 Jahren starb der Jahrgangskollege unseres Redakteurs am vergangenen Mittwoch nach schwerer Krankheit.

Und die Würdigungen zu seiner Person kommen aus allen Ecken: Vor allem die zahlreichen Gesangvereine und Musikgruppen, die Hubert Reuter im Laufe der Jahrzehnte in der gesamten Region betreute, melden sich zu Wort. Ausführlich natürlich auch der Chor “Vox Musica”, der aus dem einstmaligen Reuter-Chor (Gründung 1974) entstanden ist.

Neben der Chormusik, die seine Welt war, engagierte sich Hubert Reuter auch in der Politik und vor allem in der Fastnacht. Kein Kinderfastnachtszug- oder Rosenmontagszug in Seligenstadt seinerzeit ohne Reuters Moderation. Genau da zeichnete ihn auch seine Erfahrung aus, weil er die Menschen hierzulande kannte, nicht nur die Zugnummer verlas, sondern gleich den einen oder anderen Spruch parat hatte, nicht nur bei Michael “Mille” Millitzer. Da schließt sich der Kreis der Mitte der 50er-Jahre Geborenen in Seligenstadt und Umgebung.

Manch Konzert, mancher Fastnachtsabend oder auch die zahlreichen privaten Treffen im “Schlumberland” nicht nur zur Fastnachtszeit bleiben in Erinnerung. Auch nach seiner “Umsiedelung” in den Main-Kinzig-Kreis blieb Hubert Reuter seiner Einhardstadt und seinen Freunden treu. Hier waren seine Wurzeln, hier baute er mit einigen jungen Menschen einst den Reuter-Chor auf, der sich 1987 in “Vox Musica” umbenannte. Und die Auftritte des Chors waren mannigfaltig, vom privaten Geburtstagsständchen bis hin zum Auftritt im Hessischen Rundfunk.

Auch im sozialen Bereich engagierte sich Hubert Reuter immer wieder und so entwickelte sich ein Leben zwischen Musik, Politik und Fastnacht. Unser letztes “mal schnell beim Café Haas nen Kaffee trinken” bleibt nun unerfüllt, er musste schnell weiter zur Moderation. Jetzt müssen wir Abschied nehmen vor einem Großen der Einhardstadt.

>> Weil es noch viel mehr zu berichten gibt über Hubert Reuter, hängt das Regionalportal ‘s Blättsche hier zwei Links an, die vielleicht noch erweitert werden. – Außerdem: Redaktionsleiter Michael Hofmann berichtet heute (22. März) in der Offenbach-Post unter dem Titel “Ein Visionär und Netzwerker” über Hubert Reuters Leben. – Auch zahlreiche Bilder haben wir in unserem Archiv gefunden von den ersten Jahren des Reuter-Chores in Seligenstadt, allerdings sind wir fleißig am Digitalisieren und ergänzen, sobald es irgendwann geschafft ist.

>> Beitrag von Vox Musica

>> Beitrag aus der Gelnhäuser Zeitung

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