Dienstag, 9. August 2022
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Im Heimatort was bewegen

INTERVIEW mit Georg Kopp

Zur Person: Georg (Jürgen) Kopp, geboren 1946, lebte 55 Jahre in Klein-Auheim, später in Steinheim, und war vor allem im Klein-Auheimer Carnevalverein 1895 aktiv als Mitglied in einer Gesangsgruppe und 14 Jahre Vorsitzender sowie im Gesangverein Concordia 1873. Heute lebt Georg Kopp im schönen Karlsruhe in Baden-Württemberg.

Zum Interview:

Jürgen, Klein-Auheim als schönster Stadtteil Hanaus war Dir damals nicht gut genug. Weshalb und wann hast du Klanaam verlassen? Ich habe ja auch noch 22 Jahre in Steinheim gewohnt, einem ebenso schönen Stadtteil Hanaus. Im Jahr 2001 habe ich meine jetzige Frau kennengelernt und bin zu ihr nach Karlsruhe gezogen.

Immer wieder tauchen Namen von früheren Weggefährten auf. Besonders gerne erinnere ich mich an…
Gottfried Ehmes, Beena Fachinger, Heini Schwarz, Ilse Wunderle.

Einen Satz zur damaligen Eingemeindung nach Hanau : Die hätte nicht zu sein brauchen und war nach meiner Meinung die schlechteste aller Möglichkeiten. Ich glaube, aus falschem Stolz ist damals die Zusammenlegung mit Steinheim oder auch Hainstad t nicht zustande gekommen.

Wenn ich an Klein-Auheim denke, dann fallen mir folgende drei Dinge ein:Grüner Baum “, liebenswerte Menschen, Heimat.

Heute nochmal in Klein-Auheim leben, dann würde ich…
in die Kommunalpolitik gehen, um etwas in meinem Heimatort zu bewegen.

Ich treffe zufällig den Hanauer Oberbürgermeister und mir fällt spontan ein, was ich ihm schon immer sagen wollte: Geben Sie Klein-Auheim seine Selbständigkeit zurück!

In bekannten Fernsehsendungen werden Menschen plötzlich berühmt, weil sie ein Buch geschrieben haben. Mein Buch, wenn ich denn eines schreibe, trägt den Titel… “Akzeptieren, tolerieren, Mitmenschen verstehen – Warum wir uns damit so schwer tun”.

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Mein Lieblingswitz: Hein und Fietje stehen in Ostfriesland hinter dem Hoftor, als ein Autofahrer mit fremdländischem Kennzeichen anhält. Er steigt aus, geht auf die beiden zu und sagt: „Good morning! Can you please show me the way to Aurich?“ Von der anderen Seite kommt keine Reaktion. Der Mann versucht es nochmals auf französisch. Aber auch hier kommt keine Reaktion. Zu guter letzt fragt der Fremde auf spanisch. Doch auch darauf reagiert niemand, worauf sich der Mann in sein Auto setzt und losfährt.
Da sagt Fietje zu Hein: „Hast du das gehört? Drei Fremdsprachen!!“ „Und“, sagt Hein, „hat ihm das was genutzt?

Mal echt. Ich glaube, keiner weiß von mir, dass….. ich eine ausgeprägte Spinnenphobie habe.

Auch als Laienschauspieler war Georg (Jürgen) Kopp einst aktiv beim Carnevalverein. Ein Bild aus alten Tagen. Bild: beko
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2 Kommentare

  1. Danke, Jürgen, für Deinen Beitrag.

    Aber: Die Youngsters dürfen nicht vergessen werden.
    Es war immer wieder schön, Euch nicht nur im Don Bosco Haus auf der Bühne zu erleben.
    Und vor Allem : Der Pokal gewonnen bei einem Bandwettbewerb in der Stadt Mainz (in Mühlheim am Main) der zu einer Probeaufnahme einer Schallplatte führte…

    • Ja Hallo Hans! Natürlich gehörten und gehören The Youngsters zu den schönsten Erinnerungen in meinem Leben. Wenn wir damals tatsächlich zu Plattenaufnahmen gekommen wären, wer weiß…
      Es gibt auch noch mehr Personen, die meine Wegbegleiterinnen und Wegbegleiter waren. Die alle zu nennen, hätte den Rahmen des Interviews gesprengt.

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