Dienstag, 5. März 2024
's BlättscheKruschelschubladeAus dem Vereinsleben in der Region

Aus dem Vereinsleben in der Region

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

>> Auf dieser Seite findet ihr von Vereinen, Gruppen, Parteien, Kirchen, etc. eingesandte Berichte von Veranstaltungen, die wir in der Regel unbearbeitet veröffentlichen und einige Wochen stehen lassen, bevor sie aus Aktualitätsgründen zugunsten neuerer Berichte wieder gelöscht werden (siehe auch Infobox unten). <<

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Kostümsitzung der 1.KG Klein-Auheim: Tanz, Spaß Standing Ovations! Es berichtet für das Regionalportal ‘s Blättsche KG-Pressewartin Lena König.

Die erste Kostümsitzung der 1. Karnevalgesellschaft Klein-Auheim liegt hinter uns und sie hat die Herzen der Närrinnen und Narrhallesen aus Klanaam und Umgebung höherschlagen lassen. In einer restlos ausverkauften Halle erlebte das Publikum einen Abend voller Tanz, Gesang und ausgelassener Fastnachtsfreude. 

Nach dem Einzug der Elfer und der Begrüßung durch die Sitzungspräsidenten Stefan Schönberg und Jürgen Dräger entführten die Sweet Angels das Publikum in ihre magische Unterwasserwelt. Im Anschluss folgte der imposante Einzug der Garden sowie des amtierenden Kinderprinzenpaares der 1.KG – Prinz Nils der I. und Prinzessin Luisa die I. – begleitet von den Prinzenpaaren befreundeter Vereine, darunter der CV Klein-Auheim, die 1. SKG Steinheim, die Concordia Kesselstadt und die Aascher Schnooke.

Dann konnte der Abend richtig starten. Die Mini Angels begeisterten mit ihrem Schautanz zum Film “Encanto”, gefolgt von einer Bütt’ von Lara Lerner, die sich mit ihrer “Leidgeprüften Jugend” nichts mehr von den Erwachsenen gefallen lassen will. Anschließend präsentierten die Dancing Angels in neuer Formation und mit neuen Kostümen einen mitreißenden Marsch. 

Nach einem Rückblick auf das große und kleine Weltgeschehen durch den Protokollanten Jürgen Dräger sorgten die Sparkling Angels mit einer lebendigen Polka für Stimmung. Nach einer kurzen Gesangseinlage erlebte das Publikum die besondere Premiere von Solotänzerin Ella, die an diesem Abend ihren ersten Solotanz zeigte. Tänzerisch ging es weiter mit einer flotten Polka der Wild Angels, gefolgt von den musikalischen Klängen der Hellebachfinken, die in gewohnter Manier die Pause einläuteten. 

Nach der Pause hießen die Elfer das Publikum mit einem bunten Medley Willkommen und sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Die Magic Angels setzten den Abend mit einem beeindruckenden Moderntanz, der für tosenden Applaus sorgte, fort. Für zahllose Lacher sorgte Sonja Kaiser, die als “Klanaamer Sprachwissenschaftlerin” dem Publikum beibrachte, wie man hierzulande ordentlich “babbele tut”. Darauf folgte ein besonderes Ereignis: Ein Gastauftritt der Schautanzgruppe aus Großkrotzenburg, die mit ihrer Darbietung zum Thema “We like to move it – Lemuren kämpfen um den Regenwald” für Begeisterung sorgte.

Astrid Mader und Stefan Schönberg lieferten sich ein ausgelassenes Hin und Her darüber, was passiert, wenn ein Mann des Nachts nach Hause kommt und die Liebste so gar nicht davon begeistert ist. Darauf folgte ein Tanz der Schautanzformation Salangane, die mit ihrem USA-Medley das Publikum mitriss. Im Anschluss berichteten Gilbert Treptow und Kirsten Götz als Adam und Eva über ihre Erlebnisse im Paradies. Den tänzerischen Abschluss lieferte das Toi-Toi-Ballet mit einem großartigen Moderntanz, der vom Publikum mit Standing Ovations belohnt wurde. 

Das Grande Finale, begleitet von den Hellebachfinken, brachte alle Aktiven ein letztes Mal auf die Bühne. Es folgte eine ausgelassene Polonaise durch den gesamten Saal, die schließlich und traditionsgemäß in der Kellerbar endete, wo die Fastnachtsfreunde noch bis in die Morgenstunden gemeinsam die erfolgreiche Sitzung  feierten. 

>> Fasanenfedern aus dem Wildpark „Alte Fasanerie“ für die Klein-Auheimer Prinzen: Eine besondere Kooperation von drei Klein-Auheimer Vereinen.

In diesem Jahr haben die Fasanenfedern, die die Prinzen der Klein-Auheimer Fastnacht bei internen und externen Veranstaltungen sowie anlässlich der Umzüge tragen, für die Prinzenpaare eine besondere Bedeutung, denn sie sind von den Königsfasanen aus dem Wildpark „Alte Fasanerie“ Klein-Auheim.Die Federn wurden den beiden Karnevalsvereinen bei einem Besuch im Wildpark durch die Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Wildpark “Alte Fasanerie” Hannelore Moravec übergeben. Sie freute sich sehr, die beiden Karnevalsvereine unterstützen zu können.

„Ab sofort können wir unseren schönen Stadtteil auch weit über die Stadtgrenzen Hanaus repräsentieren”, freuen sich Prinz Thomas VI. und Natascha I., das amtierende Prinzenpaar des CV 1895 Klein-Auheim. “Wir freuen uns sehr, dass der überregional bekannte und beliebte Wildpark „Alte Fasanerie” Klein-Auheim uns über den Förderverein des Wildparks in diesem Jahr echte Klein-Auheimer Fasanenfedern zur Verfügung gestellt hat. Es macht uns sehr stolz und unterstreicht die Klanaamer Tradition, die Verbundenheit mit unserem Stadtteil sowie die Devise unserer Kampagne “Zusammen jetzt und für Klanaam – denn hier sind wir doch all dahaam”. Und auch der Prinz des Kinderprinzenpaares der 1., KG Klein-Auheim 1893, Prinz Nils I., konnte sich über die schönen Federn freuen. „Wir finden es klasse, dass wir mit den Federn unseren Wildpark repäsentieren können“, so Thomas Dirler, 1. Vorsitzender der Karnevalgesellschaft.

Möglich gemacht hatte die Kooperation die beiden Vorsitzenden des Vereinsring Klein-Auheim, Alexandra Horchler und Christian See, die auf dem „kurzen Dienstweg“ den Kontakt zwischen den drei Vereinen hergestellt hatten.

Schon seither gehören die Fasanenfedern zu den festen Bestandteilen der prinzlichen Insignien und gestalten zusammen mit Kappe, Ornat, Orden und Hoppedatz die Außendarstellung des Prinzen in der Klanaamer Fastnachtszeit. Wer die Federn in voller Schönheit begutachten möchte, ist zur Klanaamer Laafparad, dem Fastnachtszug durch Klein-Auheim am Fastnachtssonntag, 11. Februar, eingeladen. Gefeiert wird auf allen Gassen und besonders vor der Bühne am Feuerwehrhaus sowie in der TSV-Halle, bei der Feuerwehr und in der Willi-Rehbein-Halle. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei.

>> Mehr als 40 Gäste bei Concordia-Vortrag: Wenn ein Verein 150 Jahre jung wird, gibt es einiges zu erzählen. Das dachten sich die Concordia und der Heimat- und Geschichtsverein Klein-Auheim und veranstalteten am 24. Januar gemeinsam einen Abend mit Vortrag und Bildern, die anschaulich machten, welch wechselvolle Geschichte hinter dem Verein liegt.

Bettina Hansen hat sehr viel Zeit investiert, in den Annalen der Concordia nach Schlaglichtern gesucht und sie zu einem kurzweiligen und unterhaltsamen Ganzen zusammenfügt. Vor mehr als 40 Gästen, darunter auch Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, führten Bettina Hansen und Reiner Delarü gemeinsam durch 150 Jahre Vereinsgeschichte.

Dass in den 150 Jahren nur 13 Chorleiter das Zepter führten, ist schon bemerkenswert. Der heutige Chorleiter, Stefan Weih, leitet den Chor dieses Jahr bereits zehn Jahre, was zeigt, dass der Verein weiterhin auf Kontinuität setzt. Ein Interview mit Stephan Weih finden sie auf der Concordia-Homepage hier https://www.chor-toninton.de

Dass bei Gründung 14 Männer sangen, der Verein in wenigen Jahren auf über 150 Sänger anwuchs, bereits 1934 ein Frauenchor gegründet wurde und durch die beiden Kriege viele Todesopfer zu beklagen waren, und der Verein nach Wiederaufnahme des Chorbetriebes 1948 schnell wieder wuchs, zeigt auch, dass das Vereinsleben in Takt ist. Zeitzeugen berichteten von vielen Festen und erfolgreichen Gesangswettbewerben. Bis heute sind Zusammenhalt, Geselligkeit und Spaß am Singen ungebrochen.

Die Concordia freut sich schon auf das am ersten Oktoberwochenende stattfindende Chorkonzert, für das bereits fleißig geprobt wird. Es fehlen nur noch ein paar Männerstimmen. Wer also Lust hat, mit den Aktiven Pop und Rock und Soul Songs auf der Bühne zu präsentieren, ist eingeladen. Geprobt wird jeden Montag von 19.30 Uhr bis 21.30 Uhr in der Willi-Rehbein-Halle in Klein-Auheim.

>> Erste Sitzung des Carnevalvereins (CV) Klein-Auheim startet durch: Am Samstag, 13. Januar, eröffnete der CV Klein-Auheim mit der ersten Sitzung seine Saison. Unter dem Motto “Zirkus” war die TSV-Halle bunt geschmückt und die Zuschauer erwartete vor annähernd ausverkauftem Haus ein kurzweiliger Abend, über den CV-Schriftführerin Nicole Blumöhr berichtet.

Zunächst wurde das Publikum mit dem närrischen Zirkus der Gruppe Trouble Tubbies begrüßt und auf den Abend eingestimmt. Wer mochte, konnte sich passend hierzu frisches Popcorn an der Popcornmaschine von Stefan Gerlach holen.

Nach dem Einzug der Kanonengarde, dem Elferrat und natürlich dem amtierenden Prinzenpaar Thomas VI. (Klaffki) und Natascha I. (Riedl) kamen auch die Prinzenpaare der befreundeten Vereine mit auf die Bühne, allen voran das Kernstadt-Prinzenpaar. Aber auch Gäste der IG Tümpelgarten, der 1.KG Klein-Auheim, der 1. SKG Steinheim, der Concordia Kesselstadt, der Aascher Schnooke, den Fastnachtsfreunden Hainstadt und dem LCV Lämmerspiel fehlten an diesem Abend nicht.

Nach der Begrüßung durch Sitzungspräsident Jan Bisceglia und der Rede des Prinzenpaares vom CV kamen auch die hiesigen Politiker zu Wort. Stadträtin Isabelle Hemsley vertrat die fehlende Stadtverordnetenvorsteherin Beate Funck würdig und Landtagsabgeordneter Heiko Kasseckert überreichte dem CV nach seiner kleinen Rede einen symbolischen Scheck für den Verein.

Nun konnte es endlich richtig losgehen und es begannen die jüngsten Sternchen mit ihrem Häschen-Tanz. Nachdem Protokollant Jan Bisceglia das politische Welt- und Stadtgeschehen zum Besten gegeben hatte, folgten die Glitzersterne und die Sternschnuppen mit ihren Gardetänzen. Birgit Bauer-Ladwig belustigte das Publikum mit ihrer Rede über ihre „Couch-Potatoe“, woraufhin Holger Schuler und die Kanonengarde eine Stimmungsrunde einläuteten. Anschließend präsentierten die Sterntaler ihre Polka und die Starblaze zeigten ihr Können im Marschtanz.

Birgit Albert ließ sich über das schöne Leben im Allgemeinen mit Kindern und Teenagern im Besonderen aus. Der Saal belohnte die Darbietenden mit lautem Applaus und immer wieder mit standing ovations. Die CV-Sänger sorgten in gewohnter Manier für gute Laune bevor es in die Pause ging,
Direkt im Anschluss tanzten die drei Solistinnen Lara, Natalia und Ylva ein Medley aus ihren Tänzen, welches sehr gut ankam.

Als Dominik Kugler und Thomas Klaffki als Sanitäter auftraten und hiermit ein Rede des verstorbenen Mitglieds Walter Bauer präsentierten, hielt es die Zuschauer kaum mehr auf den Stühlen. Diese gute Stimmung nutzte der gemischte Schautanz Esprit geschickt mit seinem Candie-Tanz, so dass die darauf folgende Stimmungsrunde die letzte kurzweilige Rede des Abends mit den Protagonisten Hoppel (Thomas Ladwig) und Moppel (Jürgen Streck) direkt mit unterstützte.

Es folgte eine Playback-Show, bestehend aus drei Elferrats-Mitgliedern: Manfred Häubl, Dominik Kugler und Heiner Deckenbach präsentierten sich ebenso gut gelaunt (mit den Trouble Tubbies als Background) wie die Kanonengarde, die mit ihrer Darbietung zu „The greatest showman“ das Finale einläuteten. Mit einer großen Polonaise durch den Saal ging es im Anschluss in die Kellerbar, wo ausgelassen und lange die erfolgreiche Sitzung gefeiert wurde.

Am Samstag, 20. Januar, folgt nun die zweite CV-Sitzung, die mittlerweile auch annähernd ausverkauft ist. Wer noch Karten möchte schaut schnell auf die Webseite unter www.cv-klein-auheim.de auf den Sitzungsplan und reserviert sich seine Plätze dann unter mail@cv-klein-auheim.de Der CV freut sich jetzt schon riesig auf das nächste tolle Publikum.

>> Fackelwanderung zum Neujahrs-Start: Beim Gesangverein Concordia ist es fast schon Tradition, das neue Jahr mit einer Fackelwanderung zu starten. Beginn war Im Backes mit insgesamt mehr als 50 Teilnehmern zwischen zwei und 77 Jahren. Über die Kolpingstraße und den Main-Damm ging’s weiter in Richtung Alemannia-Sportplatz, dort dann vorbei am Main entlang bis zum Radwerk an der Gutenbergstraße. Bei einem Grillabend im Café Mainrad gab es bei knackig kalten Temperaturen Würstchen und Putenschnitzel. Dazu Salate und Getränke.

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

>> Kunterbunt und laut war die Kinderfastnacht, zu der das JuKi-Team des CCSW in die Kulturhalle Steinheim eingeladen hatte.
Bereits im Vorverkauf wurden über 200 Eintrittskarten verkauft und so stürmten große und kleine Fassenachter in tollen Kostümen gegen 15 Uhr die Halle, um wieder richtig Gas zu geben. Alle Tische waren voll besetzt und es gab ausreichend Platz zum Tanzen und Toben.
Die beiden Aliens alias Aileen und Maureen Gäde, die zu Gast beim CCSW waren, führten in bewährter Weise durch eine kleine Auswahl von Programmpunkten mit Show- und Mitmachtänzen.
Bei bester Stimmung machten die Minis, die jüngsten CCSW-Aktiven, den Anfang. Auf der großen Bühne tanzten die hochmotivierten Nachwuchsakteure in grün-weiß-roten Pizzabäcker-Kostümen und erhielten dafür großen Applaus.
Nach einer Zugabe zeigten die Piccolinos mit glitzerndem Smiley-Shirt und passender Jogginghose ihr Können und wurden vom närrischen Publikum bejubelt.
Die Lollipops kamen als Astronauten und Aliens auf die Bühne und begeisterten mit ihren tollen Kostümen und der ausgefallenen Choreographie die kleinen und großen Fassenachter.
Den Abschluss der CCSW-Kinderfastnacht machten „Die Blauen“, die zunächst in Kittelschürze mit Wischmopp oder Staubwedel tanzten und später als Aerobic-Queens nochmal ihr Bestes gaben. Genauso wie die Piccolinos und Lollipops begeisterten auch sie bereits am Vorabend das Publikum bei der ersten Sitzung des CCSW.
Zwischen den Programmpunkten hatten alle Narren viel Spaß bei Musik und Polonaise. Zur Stärkung gab es ein leckeres Kuchenbuffet, Würstchen und Naschereien.
Alle Akteure und Helfer erhielten auch den begehrten Kinderfastnachts-Orden des CCSW.
Der CCSW bedankt sich beim JuKi-Team, allen Mitwirkenden und Helfern vor und hinter der Bühne.

>> Einen Bild-Bericht von der SKG-Fastnachtssitzung in Steinheim findet ihr hier.

>> „Es hätte keine Besseren treffen können!“ – Standing Ovations am laufenden Band.
Am traditionellen E(h)röffnungsabend zu Beginn der heißen Phase der Kampagne begrüßte der Carneval-Club Schwarz-Weiß (CCSW) wieder Mitglieder und Freunde des Vereins, um verschiedene Ehrungen und Danksagungen vorzunehmen.
Der große Saal des Jugendheims war voll besetzt, denn als Höhepunkte der Veranstaltung standen die Verleihung des Hanauer Stadtordens und die Auszeichnung mit der 34. CCSW-Jahreskappe auf dem Plan.
Nach der Begrüßung durch den Vereinsvorsitzenden Christian Rehn folgte der Einzug des Komitees und die Eröffnungsrede des Sitzungspräsidenten Andreas Sticher.
Für ihren unermüdlichen Einsatz beim CCSW bedankte sich der Vorstand mit einer Auszeichnung besonders bei Edith Blümmel, Monika Diwisch, Dagmar Horch und Sylvia Latta.
Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war die Verleihung des Hanauer Stadtordens. Unter großem Applaus und stehenden Ovationen hatte Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri die besondere Ehre, den Hanauer Stadtorden an Joachim Schmitt für seine langjährigen und vielfältigen Verdienste zu verleihen.
Hans Diwisch und Ludwig Pullmann wurden vom Sitzungspräsidenten Andi Sticher und dem Vorsitzenden des Komitees Stephan Horch in den „Komitee-Ruhestand“ verabschiedet.
Als Dank und Anerkennung für die treue Verbundenheit und für alles, was sie zum Vereinsleben beigetragen haben, sei es aktiv, passiv oder fördernd, erhielten die anwesenden Jubilare eine CCSW-Ehrennadel und eine Urkunde.
Fünfzehn Mitglieder blicken auf 25 Jahre Mitgliedschaft zurück und freuten sich über die Silberne CCSW-Ehrennadel und eine Urkunde: Gabriele Beck, Reiner Beck, Astrid Becker, Ronald Becker, Edith Blümmel, Uli Gieles, Daniel Horch, Petra Horch, Manfred Jesse, Rosemarie Jesse, Janine Kohl, Norma Müller, Pia Sennert, David Sinsel, Caroline Wirth.
Für großartige 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft bedankte sich der Vereinsvorsitzende bei sieben Mitgliedern mit der Goldenen Ehrennadel des CCSW und einer Urkunde: Franz Böhm, Thomas Franz, Petra Guemghor-Schmitt, Lothar Hofmann, Joachim Schmitt, Wilfried Schmitt und Eleonore Urban.
Leider war es nicht allen Jubilaren möglich, am Ehrungsabend teilzunehmen, diese Auszeichnungen wurden entweder stellvertretend entgegengenommen oder werden zeitnah nachgereicht.
Als Laudator hatte Markus Horch die Ehre, Uschi Richter und Eleonore Urban zu Ehrenmitgliedern zu ernennen.
Die 34. schwarz-weiße CCSW-Jahreskappe, die höchste Auszeichnung des Vereins, erhielt unter großem Applaus der langjährige Sitzungspräsident Andi Sticher. In der Laudatio berichteten seine Mutter Hannelore und seine Schwiegermutter Marianne Lemmer über Andis Werdegang und seine ersten Schritte auf der CCSW-Bühne.
Neben dem formellen Teil des E(h)röffnungsabends verbreiteten die Minis (die jüngsten CCSW-Aktiven) als Pizzabäcker, die Lollipops und Yellow Snow beste Stimmung mit Tanz und Gesang.
Der CCSW bedankt sich bei allen Mitwirkenden und Helfern, dem Bewirtungsteam, den Brötchen-Schmierern und dem Technik-Team.
Ein rundum gelungener Abend der großen CCSW-Familie.

GROSSAUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Ausflug des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Großauheim zur Museumseisenbahn Hanau: Christel Derzbach schickte unserer Redaktion nachfolgenden Bericht.

Am Treffpunkt „Eingang Eisenbahnmuseum“ hatten sich viele große und kleine Dampflokfans bei herrlichem Wetter eingefunden. Der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim hatte zu einer Führung durch das historische Bahnbetriebswerk Hanau eingeladen. Vorstandsmitglied Patrick Geiß hat die Teilnehmer begrüßt und stellte mit Hilfe von zahlreichen Bildern die Geschichte des Bahnbetriebswerkes vor. Die Errichtung des Bahnbetriebswerkes Hanau Anfang des 20. Jahrhunderts wurde notwendig, da sich Hanau zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt entwickelt hatte. 1904 wurde mit dem Bau des Betriebswerkes begonnen und 1907 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Der Endausbau umfasste zwei Ringlokschuppen mit zwei Drehscheiben, einem Rechteckschuppen mit Werkstätten und einem Verwaltungsbau.

Zu Hochzeiten waren hier 900 Personen beschäftig, die zu Spitzenzeiten im Betriebswerk rund 200 Dampflokomotiven versorgten. Die schweren Güterzuglokomotiven wurden mit Kohle und Wasser für die Fahrten nach Fulda, Kassel und Würzburg versorgt. Außerdem wurden Wartungen und Reparaturen durchgeführt. Im zweiten Weltkrieg war das Bahnbetriebswerk 1944 Ziel mehrere alliierten Luftangriffe. Wobei mehrere Lokomotiven, Güterwagen und ein Lokomotivschuppen zerstört wurden. Auch bei dem Luftangriff auf Hanau am 19. März 1945, wurde einer der Rundlokschuppen zerstört. Kurzfristig übernahm im April 1945 eine amerikanische Eisenbahn-Betriebskompanie die Leitung des Werkes; zog sich aber noch im gleichen Jahr aus dem Geschäft zurück. Da die Entwicklung der E-Loks immer schneller voranging, waren die Dampflokomotiven ein auslaufendes Modell. In den 1980er Jahren wurde das Werk dann stillgelegt. Das Gelände wurde von den Dampfbahnfreunden Kahlgrund gemietet und 1988 als Verein „Dampfbahnfreunde Kahlgrund“ gegründet. Anfang 2001 wurde der Name in „Museumseisenbahn Hanau e.V.“ umbenannt. Zum Erhalt der Anlagen wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, der auch die Stadt Hanau beigetreten ist. 2011 konnte der Verein das Gelände von der Stadt Hanau übernehmen. Nach dieser ausführlichen Einstimmung wurde den Teilnehmern die Arbeit der Museumseisenbahn-Freunde bei der Führung durch das Gelände und dem Lokschuppen näher gebracht. Schon beim Eintreten in den Lokschuppen beeindruckten die mächtigen Dampflokomotiven.

Zwei dieser Dampfloks wurden näher betrachtet. Es waren dies die Dampfloks 44 1616 und 01 150. Die Dampflok 44 1616 feierte am 21.12.2022 ihren 80-jährigen Geburtstag. Von Fans wird sie liebevoll „Moggi“ genannt. Sie war meist vor schweren Güterzügen bis in die 90er Jahren bei der Deutschen Reichsbahn der DDR im Einsatz. Als Museumslok wurde sie bis Ende 1999 bei den Eisenbahnfreunden Zollernbahn eingesetzt. Danach Stilllegung, bis sie 2008 in das Süddeutsche Eisenbahnmuseum nach Heilbronn kam. Die Überführung von Heilbronn zu ihrem neuen Standort, das Betriebswerk Hanau, fand vom 20.08.2022 auf den 21.08.2022 statt. Die Dampfloks der Baureihe 44 waren früher im Bahnbetriebswerk Hanau für den schweren Güterzugdienst stationiert. Deshalb passt die 44 1616 hier sehr gut in die Sammlung. Die Dampflok 01 150 ist wohl die bekannteste Dampflok Deutschlands. 1935 wurde diese Schnellzugdampflokomotive von der Lokomotivfabrik Henschel in Kassel an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert und war eines der Aushängeschilder bei der 100-Jahrfeier der Deutschen Eisenbahn im Jahre 1935. Ihre Arbeit verrichtete sie vorwiegend im schweren Schnellzugdienst.

Nach einer bewegenden Geschichte, Verkauf 1973 an die Firma Seidensticker nach Bielefeld, nach mehrmonatiger Aufarbeitung 1982 zahlreichen Einsätze auf Privatbahnen, Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 150jährigen Jubiläum der deutschen Eisenbahn in Nürnberg, fand sie dann 1988 ihr neues Zuhause in Nürnberg. Im Jahre 2005 brannte der Ringlokschuppen des DB-Museums in Nürnberg bis auf die Grundmauern nieder. Neben anderen historischen Fahrzeugen wurde auch die 01 150 stark in Mitleidenschaft gezogen. Es begann ein jahrelanger Kampf zwischen dem DB-Konzern und einem Bielefelder pensionierten Lokführer, zwischen optischer und betriebsfähiger Aufarbeitung. Letztendlich wurde im Jahre 2013 eine betriebsfähige Dampflok feierlich in Meiningen übergeben. Hierfür waren fast eine Million Euro gespendet worden, wobei die Bahn AG den größten Einzelanteil selbst trug. 2015 kam dieser Renner dann nach Hanau zur Museumseisenbahn. Hier war es notwendig, die Radreifen zu erneuern, was sehr kostspielig war.

Durch die Unterstützung der Stiftung Deutsche Eisenbahn und in Eigenleistung konnte dies gemeistert werden. Generell steht bei den Dampfloks alle acht Jahre eine Großrevision an. Um die Kosten der anfallenden Reparaturarbeiten in Grenzen zu halten, wird 70 % in Eigenleistung erbracht und 30 % sind Fremdvergabe. Die Möglichkeit einen Lokführerstand mal von innen zu besichtigen, wurde bei der 01 150 angeboten; was sehr gerne angenommen wurde. Im Lokschuppen befinden sich nicht nur Dampfloks sondern auch Diesellokomotiven, die unterschiedlich zum Einsatz kommen. Nach diesen vielen Eindrücken fand man sich dann in einem urigen Lokschuppen zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und diversen Getränken ein. Es wurde noch ganz intensiv über das Gesehene diskutiert und Dr. Laber-Szillat, Vorstandsvorsitzende des HGV, bedankte sich ganz herzlich bei beiden Führenden für die ausführlichen und interessanten Erklärungen sowie für die Organisation der Verpflegung. Sie stellte fest, dass die Museumseisenbahnfreunde Hanau maßgeblich zum guten Gelingen des Ausfluges beigetragen haben.
www.grossauheimer-geschichtsverein.de

>> Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins wiedergewählt: Zur Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Großauheim waren zahlreiche Mitglieder erschienen. Auf der Tagesordnung waren vor allem die Neuwahlen des Vorstandes und der Revisoren wichtige Punkte. Die Vorsitzende, Dr. Sabine Laber-Szillat, begrüßte die Mitglieder.

Der aktuelle Vorstand beim Heimat- und Geschichtsverein Großauheim. Bild: privat

In Ihrem Bericht stellte Dr. Sabine Laber-Szillat verschiedene Aktivitäten aus dem Jahr 2022 vor. Dies war die Beteiligung des Vereins am Mainuferfest, dem Rochusmarkt und dem Weihnachtsmarkt. Hier wurden jeweils die Bücher aus der Serie „Großauheimer Wurzeln“ und der August-Gaul-Wein zum Kauf angeboten.

Um das Museum Großauheim etwas zu beleben, wurde die Idee „Objekt des Monats“ ins Leben gerufen. Der Verein stellt unter diesem Motto monatlich ein Exemplar aus seinem Inventar aus. In diesem Jahr wurde diese Aktivität weitergeführt und im April wird unter dem Thema „Des aale Gelersch“ eine alte Spielzeugeisenbahn ausgestellt.

Die Vorstellung des Objektes ist immer mit einer Gesprächsrunde mit den Besuchern verbunden. Der Ausflug in 2022 führte nach Heusenstamm zum Sammeldepot des Museums für Kommunikation. Die Teilnehmer waren alle von den auf 15000 qm gezeigten Objekten beeindruckt. Auf Wunsch der Stadt Hanau hat der Verein 40 Schilder für historische Gebäude und Denkmäler beschrieben, die voraussichtlich im Herbst 2023 angebracht werden sollen. Damit endet der Bericht der Vorsitzenden und sie übergab an die Kassiererin das Wort.

Daniela Graf-Landwehr stellte die Einnahmen und Ausgaben im Detail vor und konnte zum Schluss ein gutes Ergebnis vorstellen.

Die beiden Revisoren stellten der Kassiererin eine genaue Buchführung aus und baten die Anwesenden um Entlastung der Kassiererin, was bis auf eine Enthaltung bestätigt wurde.

Zur Neuwahl des Vorstandes wurde als Wahlleiter Volker Lippmann bestätigt. Dieser bat in seiner Funktion als Wahlleiter die Anwesenden um die Entlastung des Gesamtvorstandes. Der Wunsch der Versammlung war, den Vorstand en Block zu wählen. Der Vorstand wurde mit vier Enthaltungen bestätigt.
Es sind dies: Vorsitzende Dr. Sabine Laber-Szillat; zweiter Vorsitzender Stefan Gruber; Kassiererin Daniela Graf-Landwehr, Schriftführer Thomas Steigler;
Pressereferentin Christel Derzbach sowie zweiter Pressereferent mit Sonderaufgaben Werner Derzbach.

Als Kassenrevisoren wurden gewählt: Reiner Kargl und Heinrich Hartl. Als Beisitzerin ohne Stimmrecht: Ingrid Fliedner.

Da keine weiteren Anträge und Fragen vorlagen, konnte Dr. Sabine Laber-Szillat den offiziellen Teil schließen und bat Wolfgang Hombach über die Sonderausstellung im Museum Großauheim ?Angeworben – angekommen? zu sprechen.

Hombach stellte in anschaulicher Weise die Sonderausstellung vor und gab Tipps, wie man sich die Ausstellung sinnvoll anschauen sollte. Die Ausstellung ist eine sogenannte Werkstattausstellung, das heißt, dass jeder seine Erfahrungen und Geschichten mit den italienischen und spanischen Mitbürgern von damals aufschreiben und weitergeben kann.

Ein kleines Heft liegt in der Ausstellung aus, in dem man seine Erinnerungen aufschreiben kann. Das Buch zur Ausstellung wird die Stadt Hanau im Juni 2023 herausgeben. Es bezieht sich auf die Notizen eines spanischen Gastarbeiters unter dem Titel „Barraca 5“. Das Buch wurde vom Spanischkurs der Volkshochschule übersetzt. Nach diesem interessanten Vortrag wurde die Jahreshauptversammlung beendet.

www.grossauheimer-geschichtsverein.de

HANAU

>> Zweites Stadtgespräch der Hanauer CDU rund um das Thema MINT-Zentrum: Bereits zum zweiten Mal fand mit dem Stadtgespräch das Afterworkformat der Hanauer CDU im Ajoki in Hanau statt. In dem Format wollen die Christdemokraten mit Stadträtin Isabelle Hemsley und Gästen über aktuelle Themen des Stadtgeschehens sprechen.
Zu Gast war dieses Mal der Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung Daniel von Hauff, mit dem über die Planungen eines MINT-Zentrums in Hanau gesprochen wurde. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel eines solchen Zentrums ist es Schul- wie auch Kindergartenkindern, die Begeisterung für die genannten Bereiche haben, eine Plattform zu bieten dieses Interesse auszuleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Ein solches Zentrum existiert bereits in Darmstadt und fast zeitgleich machten sich die Christdemokraten und auch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung auf dieses zu besichtigen, ohne vom Besuch des jeweils anderen zu wissen. Ebenso zeigte die IHK Interesse an einem solchen Zentrum. Die Hintergründe dafür sind vielfältig zum einen sollen Kinder gefördert werden, die Interesse an Betätigungen im MINT-Bereich haben, zum anderen soll auch ein Stück weit der Lehrermangel, der gerade in diesen Fächern groß ist, kompensiert werden.
Hanau erweist sich geradezu als idealer Standort für ein solches Zentrum, da hier viele große Industrieunternehmen, gerade im Bereich Materialtechnik, aber auch viele mittelständische Betriebe und „Hidden Champions“ aus dem Bereich ansässig sind. Somit kann mit einem MINT-Zentrum ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen den Fachkräftemangel geleistet werden. Zudem soll das MINT-Zentrum in die Kaufhof-Immobilie ziehen und könnte somit ein Leuchtturm bei der Nachnutzung der Immobilie werden.
Man konnte an dem Abend die Begeisterung für ein solches Zentrum förmlich spüren. Sowohl die Gesprächspartner Daniel von Hauff und Stadträtin Isabelle Hemsley, als auch die zahlreichen Gäste waren sich einig, dass eine MINT-Zentrum ein Gewinn für die Stadt Hanau wäre

>> 100 Geschenke an die Hanauer Tafel übergeben: Pflegeschüler initiieren Päckchen-Aktion für soziale Einrichtung.
Die Weihnachtswichtel-Werkstatt hätte ihre Freude: Die Schülerinnen der Pflegeakademie packten rund 100 Päckchen für die Kunden der Hanauer Tafel. Bereits im vergangenen Jahr hatte das Institut für Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege dort eine solche Geschenke-Aktion erfolgreich durchgeführt. Die Übergabe erfolgte zusammen mit Pflegeakademie-Leitung Christina Lademann, ihrem Kollegium und dem Vorstandsvorsitzenden der Martin Luther Stiftung, Thorsten Hitzel. Hitzel zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der Pflegeschülerinnen: „Die Initiative ging in diesem Jahr von den Kursen der Pflegeakademie aus. Sie hatten beim letzten Mal so viel Freude am Schenken, dass sie die Aktion gern wiederholen wollten. So etwas unterstützen wir als diakonische Einrichtung natürlich gern. Die Diakonie Deutschland feierte ja 2023 ihr 175-jähriges Bestehen. Den Slogan ‚aus Liebe‘ haben wir in vielfacher Weise bei verschiedenen Gelegenheiten in die Praxis umgesetzt. Schön, dass wir das nun zum Weihnachtsfest erneut tun konnten.“

  • Die Martin Luther Stiftung Hanau ist eine diakonische Einrichtung der Altenhilfe. An den Standorten Hanau, Erlensee, Gelnhausen, Schöneck, Schlüchtern und Bad Salzschlirf werden mehr als 1300 Menschen betreut. Zum Leistungsspektrum der Stiftung gehören Betreutes Wohnen und weitere Wohnangebote für ältere Menschen, Kurzzeit- und Tagespflege, stationäre Pflege, spezielle Betreuungsformen für Menschen mit Demenz, ambulante und palliative Pflege und Betreuung. Neben rund 900 Mitarbeiterinnen, die aktuell für die Stiftung tätig sind, engagieren sich hier rund 150 Ehrenamtliche. Zum Unternehmen gehört auch die Pflegeakademie, ein staatlich anerkanntes Institut für Aus- und Weiterbildung in der Altenpflege. Die Schule wurde bereits 1968 gegründet und ist damit die zweitälteste in Hessen. Ein weiteres Standbein ist Luther Gastronomie: Sie ist verantwortlich für die Speisenversorgung sämtlicher Bewohner im vollstationären Bereich, betreibt an sieben Standorten Bistros und einen Cateringservice und beliefert zahlreiche Kitas und Schulen.

HAINBURGER VEREINSLEBEN

>> Jahreshauptversammlung des MSC Klein-Krotzenburg: Der Motorsportclub Klein-Krotzenburg lud zur Jahreshauptversammlung in das Clubheim ein. Unter der Leitung des langjährigen Vorsitzenden Jürgen Gehre wurde die Veranstaltung eröffnet.

Der neue Vorstand des Motorsportclubs (MSC) Klein-Krotzenburg. Bild: privat (Robert Welzbach)

In seiner eröffnenden Rede begrüßte Jürgen Gehre nicht nur die Ehrenmitglieder, sondern auch die aktiven Mitglieder, die das vergangene Jahr zu einem besonders erfolgreichen und lebhaften Jahr gemacht haben. Der MSC konnte im Jahr 2023 stolze 180 Mitglieder verzeichnen, darunter 15 Jugendliche, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen.

Ein besonderer Dank ging an alle Mitglieder und Helfer, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung zu den erfolgreichen Veranstaltungen beigetragen haben. Die Berichte der weiteren Vorstandsmitglieder gaben einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr.

Im Anschluss an die Berichte erfolgte die Neuwahl des Vorstands, da Jürgen Gehre nach zwölf Jahren Amtszeit nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidierte. Für seine langjährigen Verdienste wurde ihm der Titel des Ehrenvorsitzenden verliehen. Christian Schüßler wurde als sein Nachfolger gewählt und übernimmt nun die Position des Vorsitzenden. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitzender Christian Schüßler, 2.V orsitzender Guido Faber, Schatzmeisterin Christine Schüßler, Sportleiterin Eva Schüßler, 1. Schriftführer Thomas Bergmann, 2. Schriftführerin Jenny Omischl, Jugendwart Joachim Rabe, Wirtschaftsausschuss Martin Modrack, Sebastian Laumert, Christian Stief, Alexander Schwab, 1. Pressewart Janis Süßmann, 2. Pressewart Adelheid Ammon, Beisitzer Ralf Süßmann, Fabian Müller, Kassenrevisoren Jackie Süßmann und Marc Ammon.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden zudem langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt. Besonders hervorzuheben ist Albert Fuhry, der für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

Abschließend blickt der neue Vorsitzende Christian Schüßler optimistisch auf die kommenden Veranstaltungen im Jahr 2024 und bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern und Helfern für ihr Engagement. Er appelliert an die Mitglieder, auch in diesem Jahr wieder aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen und freut sich auf eine erfolgreiche Zukunft des MSC Klein-Krotzenburg.

>> Erfolgreicher 38. Enduro-Frühstart trotz Minustemperaturen beim MSC Klein-Krotzenburg: Am 13. Januar trotzten Teilnehmer und der veranstaltende MSC Klein-Krotzenburg den eisigen Minustemperaturen und führten erfolgreich den alljährlichen Vielseitigkeitswettbewerb zum Saisonstart der Endurofahrer durch. Es berichtet Janis Süßmann: 80 mutige Fahrerinnen und Fahrer starteten in acht Altersklassen für alle Kategorien von Geländemotorrädern und -Gespannen und zeigten beeindruckende Leistungen, während sie sich durch den gefrorenen Boden kämpften und den Zehnkampf bravourös absolvierten.

Die zehn Disziplinen reichten von einem Le Mans Start über Verfolgungsfahrten bis hin zu verschiedenen Geschicklichkeitsaufgaben und von der anspruchsvollen Langsamfahrprüfung bis zur schnelleren Motocrossprüfung. Die Vielfalt der Herausforderungen und die winterlichen Bedingungen machten den Wettkampf nicht nur anspruchsvoll, sondern auch äußerst spannend.

Zwischendurch gönnten sich Fahrer und die rund 30 fleißigen Helfer eine wohlverdiente Pause und konnten sich bei einem leckeren Gemüseeintopf sowie Kaffee und Kuchen aufwärmen. Die überregionale Veranstaltung erfreut sich auch nach 38 Jahren einer großen Beliebtheit. Die Stimmung war bestens, und die Gemeinschaft der Motorsportbegeisterten genoss die gesellige Atmosphäre.

Die Endurosportler und die Sieger jeder Klasse wurden bei der Siegerehrung im proppenvollen Clubheim gebührend gefeiert. In Klasse 1 setzte sich der junge Ben Maurer an die Spitze, Colin Müller in Klasse 2. Tom Tiedemann sicherte sich den Sieg in Klasse 3, während Gianluca Breßem die vierte Klasse für sich entschied. Florian Siegler holte den Sieg in Klasse 5, Bernd Sattler in Klasse 6, Michael Becker in Klasse 7 und das Gespann Harald Wagemann und Franziska Wagemann triumphierte in Klasse 8. Tagessieger und somit stolzer Besitzer des großen Wanderpokals wurde Nick Weber vom heimischen MSC Klein-Krotzenburg.

Die MSC-Sportleiterin Eva Schüßler stellte am Ende zufrieden fest: „Besonders erfreulich ist, dass die Veranstaltung ohne ernste Verletzungen ablief. Der MSC Klein-Krotzenburg bedankt sich daher herzlich bei allen Beteiligten, von den Fahrern über die Helfer bis hin zu den Organisatoren. Das war ein Saisonauftakt nach Maß!“

>> Freundeskreis St. Gabriel: In der Mitgliederversammlung des Freundeskreises für Kapelle und Haus St. Gabriel zeigten sich die Anwesenden mit der Arbeit des Vorstands zufrieden.

Der geschäftsführende Vorstand beim Freundeskreis St. Gabriel wurde wiedergewählt: (von links  sitzend) Petra Klassert und Eva-Maria Schicke. (von links stehend): Steffen Berger, Klaus Deller, Harald Schicke und Thomas Gabriel. Es fehlt: Alois Blumör. Bild: privat (Freundeskreis)

Der Freundeskreis setzt sich für Kultur, Musik, Spiritualität im friedlichen Miteinander aller Bürger: innen im Großraum Hainburg ein und fördert und organisiert Gottesdienste, kulturelle, musikalische und spirituelle Veranstaltungen in St. Gabriel. Er hat sein bürgerschaftliches Engagement in den letzten zwei Jahren weiter ausbaut. Die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt und für die letzten zwei Jahre ihrer Tätigkeit entlastet.

Die Vorsitzenden Dr. Klaus Deller und Harald Schicke sowie Schatzmeisterin Eva-Maria Schicke und Schriftführerin Petra Klassert können ihre Arbeit fortsetzen. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Steffen Berger, Alois Blumör und Thomas Gabriel.  Der Freundeskreis St. Gabriel zählt heute 151 Mitglieder.

Deller gab einen Ausblick auf die nächste Zeit. Unter den regelmäßigen Angeboten ist der “Erw8”-Gottesdienst, der jeden ersten Sonntag im Monat um 8 Uhr stattfindet. Bei diesem Gottesdienst sorgen talentierte Musiker für eine musikalische Ausgestaltung, und im Anschluss gibt es ein gemeinsames Frühstück für einen guten Tagesbeginn.

Der “EinSatz”-Gottesdienst kombiniert einen einzigen Satz aus der Bibel mit guten Worten und guter Musik und lädt die Gemeinschaft zur Mitgestaltung und Mitwirkung ein. Darüber hinaus werden eine Vielzahl offener, regelmäßiger Angebote gemacht, die spirituellen Bedürfnissen Raum geben. Bei “Beschwingt – Lyrik und Musik am Abend” wird sich Zeit genommen für gute Worte in Form von Lyrik und Musik, um eigene Gedanken zu sammeln, zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren. “Stille.Präsenz” bietet einen Ort der Ruhe für meditatives Beten, Achtsamkeitsübungen und Stressreduktion. Bei “Singt mit St. Gabriel” ist jeder eingeladen, gemeinsam zu singen und die heilsame Wirkung des gemeinschaftlichen Singens zu erleben. “Kennen Sie schon?” stellt Bücher vor und regt zur Anregung und Reflexion an.

“Das geht meiner Seele nah” kombiniert Bibelworte und Musik als spirituellen Krafthebel zum Verinnerlichen. “Intervalle, Kammermusik im Gespräch” bietet Musiker, die ihre Werke und die Spielweise auch erklären und so einen größeren Hörgenuss für Musikliebhaber ermöglichen. Zudem werden Fotoausstellungen zu spirituellen Themen sowie Lesungen durchgeführt. Das ehemalige Kloster St. Gabriel diente einst als Wohnsitz für die Gemeinschaft der Karmelitinnen und ist auch heute ein Ort, an dem Gemeinschaft in vielerlei Hinsicht gepflegt wird. Der Freundeskreis freut sich, die Veränderung vom kontemplativen Kloster zum offenen Kirch- und Kulturort mitgestalten zu können.

Das Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach, das in St. Gabriel Kinder und Jugendliche betreut und ein Musikzentrum zur musikpädagogischen Unterstützung installiert hat, gibt an diesem Ort Raum für die genannten Veranstaltungen. St. Gabriel ist auf dem Weg, sich als ein geistliches und kulturelles Zentrum in Hainburg und als Kirchort im Pastoralen Weg, in der Ökumene, im Austausch mit allen Glaubensrichtungen und als ein Ort der Vielfalt und Offenheit, der spirituellen Bedürfnisse Raum gibt, zu positionieren.

Als Leitmotiv für das Jahr 2024, das mit dem bewährten Neujahrskonzert „Mit Pauken und Trompeten“ am Montag, 1. Januar, in der Pfarrkirche von St. Wendelinus in Hainburg um 15 (!) Uhr eingeläutet wird, wurde das Thema: „Frieden“ für das Angebotsprogramm gewählt. Deller unterlegte das Leitmotiv 2024 mit dem Zitat von Mahatma Gandhi: Es gibt keinen Weg zum Frieden; denn Frieden ist der Weg.

>> Familien-Helferabend des MSC Klein-Krotzenburg: Es war schon sehr vorweihnachtlich bei der Familienfeier des MSC Klein-Krotzenburg. Das Clubheim war gut besucht, die Stimmung besinnlich, das Büffet üppig und die Gespräche über das ereignisreiche Jahr sorgten für eine angeregte Stimmung. Jugendtrainier Jogi Rabe übernahm in diesem Jahr die Sportlerehrung der Clubmeisterschaft. Er berichtete von den Wettbewerben, die im letzten Jahr stattgefunden hatten:
Ines Faber und Timo Eisele errangen bei den Erwachsenen der HTTC mit nur einer Teilnahme die Plätze 7 und 6, Christian Stief belegte den 15. Platz
Christian Schüßler hat bei 7 Teilnahmen von 13 Veranstaltungen mit 84 Punkten den 6. Platz erreicht, während Jogi Rabe bei 6 Teilnahmen mit 67 Punkten 8. wurde.

In der Klasse 4 der HTTC nahmen drei Trialer teil:
Eva Schüßler nahm an den letzten beiden Läufen in Hermannstein teil und belegte mit 12 Punkten den 16. Platz.
Guido Faber kam bei vier Teilnahmen mit 23 Punkten auf den 14. Platz, außerdem startete er beim TSG- Lauf in Schatthausen und belegte auf der schwarzen Spur den 8. Platz
Leonie Pappert, die trotz ihres Umzugs für den MSC gestartet war kam, mit 39 Punkten aus sieben Wettbewerben auf den 13. Platz der Gesamtwertung.
In der schwarzen Spur in Hermannstein wurde sie Samstag Vierte und Sonntag Erste.
Der aktuell einzige Jugend-Fahrer Maximilian Modrack den Gesamtsieg in der grünen Spur der HTJM mit 188 Punkten souverän eingefahren. Bei allen dreizehn gefahrenen Wettbewerben stand er verdient sechsmal ganz oben auf dem Treppchen.
Bei der JDM hat er nach den vier Läufen in Sulz, an dem auch Max Schüßler teilnahm und Werl, wo auch Eva Schüßler teilnahm, von den 37 Besten in der 4. Spur den respektablen 12. Platz errungen mit 91 Punkten.
Der Gewinner der Clubmeisterschaften ist somit eindeutig Maximilian Modrack, der mit 279 Punkten die Clubmeisterschaft gewonnen hat.
Der Zweite Platz geht an Christian Schüßler mit 84 Punkten.
Den dritten Platz belegt Leonie Pappert mit 72 Punkten.
Vierter wurde Jogi Rabe mit 67 Punkten, gefolgt von Guido Faber mit 31 Zählern 5.
Eva Schüßler hat mit ihren 12 Punkten den 6. Platz erreicht.
Timo Eisele den 7. Platz mit 10 Punkten vor Ines und Christian Stief mit jeweils 9 Punkten.
Das Gespann Team Fabian Müller und Peter Maurer war in diesem Jahr auch sehr erfolgreich:
Gespann Masters Sieger 2023 (bestehend aus vier Rennen)
Süddeutscher Bahnmeister Seitenwagen B-Lizenz 2023 und DMV Hessenmeister Seitenwagen 2023 sind die Titel, die sie errangen.

Gestartet waren sie bei zehn Rennen, wo sie insgesamt zweimal den 1. Platz, dreimal den 2. Platz und zweimal den 3. Platz belegten, bis zu dem tragischen Unfall, bei dem Peter Maurer ums Leben kam. Ihnen zu Ehren wurde auch ein Pokal überreicht. In Abwesenheit und postum.

MAINHAUSENS VEREINSLEBEN

>> Johannes Kollmus und Peter Heddendorp neu in der SPD-Fraktion: Jens Malsy strebt berufliche Fortbildung an. Peter Triefenbach geht aus gesundheitlichen Gründen.

Neue Mitglieder hat die SPD-Fraktion in Mainhausen mit Johannes Kollmus (rechts) und Peter Heddendorp. Bild: privat (SPD)

Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung der Gemeinde Mainhausen hat zukünftig zwei neue Gesichter. Johannes Kollmus folgte bereits im Oktober auf Peter Triefenbach, der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegen musste.

Peter Heddendorp nimmt den Platz von Jens Malsy ein, der seit November an einer beruflichen Fortbildungsmaßnahme teilnimmt und entsprechend in Abendseminaren seine geschäftlichen Qualifikationen verbessert.

Der 24jährige Kollmus nimmt erstmals in der Gemeindevertretung ein Mandat an. Politisch aktiv war er bereits als stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Ostkreis. Ehrenamtlich verbringt Johannes Kollmus viel Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen und als Blasmusiker in der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr. Der gelernte Landschaftsgärtner wird einen Platz in der Friedhofskommission einnehmen.

Peter Heddendorp gehörte der Gemeindevertretung bereits von April 1997 bis Dezember 2004 an. In dieser Zeit war er auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Nach einem mehrjährigen beruflichen Aufenthalt in Luxemburg ist der zweifache Großvater wieder im Vereinsleben in Mainflingen aktiv und widmet sich nun erneut der Kommunalpolitik. Als ausgewiesener Finanzexperte folgt er dem Ausscheidenden Jens Malsy in den Haupt- und Finanzausschuss.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren beiden neuen Fraktionsmitgliedern. Während Johannes Kollmus frischen Tatendrang in die Fraktion bringt, ist mit Peter Heddendorp wieder ein erfahrener Mann mit an Bord, dessen politische Qualifikation unbestritten ist“, heißt SPD-Fraktionsvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor die beiden in Reihen der SPD willkommen.

Jens Malsy war vom März 2016 bis Oktober 2023 Mitglied der Gemeindevertretung und im gleichen Zeitraum Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses. Als dessen Vorsitzender amtierte er von Dezember 2020 bis zu seinem Ausscheiden. Außerdem war er Mitglied in der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Schleifbach und vertrat die Gemeinde in der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Gersprenz.

Peter Triefenbach war vom März 2011 bis März 2021 und vom April 2022 bis zum Oktober 2023 Mitglied der Gemeindevertretung. Dem Sozialausschuss gehörte er von Mai 2011 bis März 2021 an. Als Lobbyist des Mainhäuser Vereinslebens setzte der ehemalige Vorsitzende des Mainflinger Vereinsrings vor allem in diesem Bereich politische Akzente.

„Wir bedanken uns herzlich bei beiden für die tatkräftige Unterstützung der Fraktionsarbeit. Jens Malsy wünschen wir viel Erfolg bei seiner beruflichen Weiterbildung und hoffen, dass er in der nächsten Wahlperiode seinen Erfahrungsschatz erneut einbringen kann. Peter wünschen wir einen stabilen Gesundheitszustand und freuen uns, wenn wir ihn bei unseren Parteiveranstaltungen weiter begrüßen können“, ergänzt Co-Fraktionschef Kai Gerfelder zum Abschluss.

>> Ehrungs- und Familienabend der SPD mit zahlreichen Jubilaren: Werner Klein und Dieter Jahn 60 Jahre Mitglied. Neueintritte und Tombola.
Mainhausen Rund 40 Parteimitglieder und Freunde des SPD-Ortsvereins Mainhausen waren am 17. November in der Gaststätte im Bürgerhaus in Zellhausen zusammengekommen, um im Rahmen eines Familien- und Ehrungsabends verdiente Mitglieder in ihren Reihen zu würdigen.

Bild: privat

So nahm der Vorsitzende Frank Kollmus die Ehrung von Volker Müller vor, der 25 Jahre der Sozialdemokratie anhört. Müller war Anfang der 2000er Jahre auch Mitglied im Vorstand aktiv und gilt im Ortsverein als stets helfende Hand bei Aktionen und Festen.

Frank Kollmus selbst ist inzwischen 40 Jahre Mitglied der Partei und trat 1983 in den SPD-Ortsverein Sachsenhausen ein, wo er auch als Kassierer wirkte. Eine echte kommunalpolitische Karriere legte Kollmus hin, nachdem er am neuen Wohnort Mainhausen seit 2006 auch kommunalpolitische Mandate wahrgenommen hat. Inzwischen ist Kollmus Erster Beigeordneter und damit stellvertretender Bürgermeister der Gemeinde. Er gilt als enger Vertrauter von Rathauschef Frank Simon, der es sich auch nicht nehmen ließ, die Ehrung selbst durchzuführen.

Werner Klein gehört der Partei seit dem Jahr 1963, also inzwischen sechzig Jahre an. Als verdeckter Unterstützer im Hintergrund hielt Werner Klein der Partei auch in schwierigen Zeiten die Treue und steht auch heute noch parat, wenn eine Hilfe gebraucht wird.

Im gleichen Jahr Mitglied wurde zudem der amtierende Vorsitzende der Mainhäuser Gemeindevertretung Dieter Jahn, der seine Ehrenurkunde aus den Händen von SPD-Fraktionschef Kai Gerfelder erhielt. Im SPD-Ortsverein ist Jahn seit mehr als 50 Jahren Kassierer, wurde hierfür vor geraumer Zeit eigens durch den Generalsekretär der Hessen-SPD geehrt. Für seinen unzähligen kommunalpolitischen Mandate und Funktionen seit dem Jahr 1972 wurde Jahn bereits mit dem Bundesverdienstkreuz und dem Hessischen Verdienstorden ausgezeichnet. Im September beschloss die Gemeindevertretung einstimmig Jahn die Ehrenbürgerwürde zu verleihen.

Den Reigen der Jubilare ergänzt Jens Gerfelder, der der Veranstaltung nicht beiwohnen konnte. Gerfelder war unter anderem 14 Jahre Mitglied der Gemeindevertretung ehe ihn ein Umzug in das benachbarte Klein-Welzheim dazu zwang, sein Mandat zurückzugeben.

Neben den Ehrungen konnte auch ein weiteres Neumitglied in Reihen der Sozialdemokraten begrüßt werden: Ulrike Schobbe erhielt ihr Parteibuch aus den Händen von Frank Kollmus und dessen Stellvertreter Kai Gerfelder. Es handelt sich um den dritten Beitritt seit September.

Den geselligen Teil des Abends rundete die seit Jahren beliebte Tombola des Ortsvereins ab. Die Loselfen Hannes und Toni beglückten die Anwesenden mit attraktiven Preisen und sorgten für mancherlei Lachen bei den Gästen.

>> Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder weiter an SPD-Fraktionsspitze: Andreas Horn und Marco Schreiner ebenfalls einstimmig gewählt.

Der neue Vorstand der SPD-Fraktion Mainhausen mit Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder (links) an der Spitze. Bild: privat

Die SPD-Fraktion hat in ihrer Klausurtagung zur Mitte der Wahlperiode wichtige Personalentscheidungen gefällt. So wurde das Führungs-Duo der Fraktion Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Ergänzt werden die Fraktionsvorsitzenden von Andreas Horn, der auf Jens Malsy folgt. Der bisherige Stellvertretenden Fraktionsvorsitzende musste aus beruflichen Gründen aus der Gemeindevertretung ausscheiden. Marco Schreiner wird auch zukünftig die Geschäftsführung der 15köpfigen Fraktion übernehmen. Auch diese Wahlen erfolgten einstimmig.

Mit Felicitas Mohler-Kaczor setzen die Sozialdemokraten weiterhin auf eine Frau, die mitten im Leben steht: Die 40jährige selbständige Rechtsanwältin und Mutter dreier Kinder im Grund- und Vorschulalter gehört seit der letzten Kommunalwahl der Gemeindevertretung an und fungiert als Vorsitzende des Sozialausschusses.

Kai Gerfelder (47) gehört der Gemeindevertretung bereits seit 27 Jahren an und blickt pünktlich zu seiner Wiederwahl auf 20 Jahre an der Spitze der Fraktion zurück. Der Politikwissenschaftler und Vater zweier Kleinkinder gehört außerdem dem Kreistag an und ist Abgeordneter der Regionalversammlung Südhessen und der Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.

Andreas Horn (53) ist seit Mitte der vergangenen Wahlperiode Mitglied der Gemeindevertretung und hat sich als Sprecher für klima- und umweltpolitische Themen einen Namen als engagierter Kämpfer für einen pragmatischen und gleichzeitig nachhaltigen Klimaschutz gemacht. Horn wohnt in Mainflingen und hat zwei erwachsene Kinder.

Als Geschäftsführer amtiert Marco Schreiner (21) seit Beginn der Wahlperiode. Der aufstrebende Mainflinger Student der Soziologie hat im vergangenen Jahr erfolgreich die Kommunalakademie-Hessen absolviert und gehört auch dem Vorstand der Kreispartei an.

SELIGENSTÄDTER VEREINSLEBEN

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen, Kirchen und Gruppierungen bitte an redaktion@blaettsche.de

>> Einen Bericht von den Galasitzungen des Heimatbundes findet ihr hier.

>> Skriptorium mit vierter Lyriknacht: Das Skriptorium Seligenstadt hatte für seine Jahreslesung am 14. Oktober wieder ein starkes MoNo gewählt: Wort – Tod – Liebe. Auch diesmal interpretierten es die Lesenden der Seligenstädter Literaturgruppe auf höchst individuelle Weise.

Bernhard Bauser erklärte in seiner Anmoderation, dass die drei Worte sowohl Aktualität als auch Zeitlosigkeit in den Texten der Lesenden ausdrücken sollen. Auf diese Weise boten die Vorträge der Lyriknacht wieder einen Spiegel der Zeitgeschichte, ohne sich in tagesaktuellen Themen zu erschöpfen.

Besondere Highlights waren die lustige Geschichte von Simone Müller, die eine Tinder-Männersuche vor dem Hintergrund von Mutter-Tochter-Konflikt und beginnendem Starkregen erzählte. Zum Schwerpunkt Tod trug Carolin Engel die ergreifende Geschichte eines Weltkriegssoldaten im Schützengraben bei, die von Erzählungen ihres Großvaters inspiriert ist. Astrid Ina Darali stellte in ihrem Gedicht „Liebe Lust“ eine leidenschaftliche Liebesbegegnung dar, die am Ende nicht zustande kommt. Den Abschluss bildete ein lyrischer Reigen aller Autoren, die im Wechsel und teilweise gemeinsam kurze Texte und Gedichte vortrugen.

Alle Lesenden wurden vor ihrem Auftritt in Form eines Gedichts vorgestellt. Dies trug, wie auch die Musikpassagen mit Gabriel Jablonski am Klavier und das Pausenbüfett sehr zur Lockerheit und guten Stimmung dieses Abends bei.

Die Lyriknacht hat sich in Seligenstadt schon zu einer literarischen Institution etabliert. Wie schon bei früheren Veranstaltungen des Skriptoriums zeigte sich auch diesmal, befinden die beiden Gründer Sven Buchsteiner und Bernhard Bauser, welches künstlerische Potenzial in den Mauern der Einhardstadt verborgen ist.
Webseite: www.skriptoriumseligenstadt.de – Kontakt: skriptorium-seligenstadt@web.de

>> Neues aus der Volkshochschule Seligenstadt: Die Konferenz der Lehrkräfte der Volkshochschule Seligenstadt zum Beginn eines Semesters ist eine gern genutzte Gelegenheit zu Austausch, Rückschau und Ausblick, aber auch zum geselligen Miteinander.

Die Verantwortlichen der VHS Seligenstadt (von rechts): Monika Lenhart, Petra Welzbacher, Katrin Schmidt Voigt und Franz Preuschoff. Bild: VHS

Bei der Zusammenkunft im Kleinen Saal des Hans-Memling-Kulturhauses (HMH) zum Frühjahrssemester bestand einhellige Übereinstimmung, dass die Konzentration zahlreicher Kurse im Haus der VHS Auftrieb gegeben hat. So wurde von vielen ausgebuchten Kursen berichtet. Die Teilnehmer hätten die Räume angenommen.

Monika Lenhart, Schatzmeisterin des Trägervereins Kulturring, und Franz Preuschoff (Vorsitzender) dankten der Geschäftsführerin Petra Welzbacher für ihren Einsatz, mit dem sie den unter ihrer Vorgängerin Elisabeth Emadi eingeleiteten Aufschwung fortgeführt hat, dokumentiert durch ein griffiges Semesterverzeichnis mit rund hundert Angeboten. Deutlich wurde an diesem Abend erneut der gute persönliche Kontakt zwischen Lehrkräften und Geschäftsführerin.

So war es ein Schock für die versammelte Runde, als Petra Welzbacher mitteilte, dass sie schweren Herzens wegen familiärer Verpflichtungen die liebgewordene Tätigkeit aufgeben müsse. Erleichterung breitete sich zum einen durch ihre Mitteilung aus, dass sie sich bereiterklärt habe, zukünftig ehrenamtlich im Vorstand mitzuarbeiten; zum anderen dadurch, dass sogleich eine Nachfolgerin vorgestellt werden konnte.

Jubilare bei der VHS Seligenstadt: (von links) Marianne Möller, Frank Kress, Ulrike Schaller und Petra Heck. Bild: privat (VHS)

Es ist das Katrin Schmidt-Voigt. Sie lebt mit ihrer Familie in Seligenstadt, ist in Alzenau aufgewachsen und hat an der Humboldt-Universität in Berlin Neue deutsche Literatur und Amerikanistik studiert, mit dem Abschluss Magister.

In ihrer anschließenden Tätigkeit bei einem Sprachenzentrum Berlin hat sie einen weit gespannten Aufgabenbereich wahrgenommen, organisatorisch, planerisch, verwaltend, mit intensiven Personenkontakten wie bei Kundenbetreuung und Preisverhandlungen. Vielfältige Erfahrungen, die der Arbeit in einer Volkshochschule entgegenkommen. Ihr Organisationstalent hat Katrin Schmidt-Voigt auch als ehrenamtliche Leiterin des Orga-Teams des erfolgreichen Flohmarktes der Kita-Käthe-Münch bewiesen.

Blumen gab es nicht nur für die scheidende und die zukünftige Geschäftsführerin.

Nicht zuletzt haben den Erfolg der VHS die Lehrkräfte maßgeblich mitgetragen. Marianne Möller war der Weg von Groß-Gerau nach Seligenstadt und zurück nie zu weit. Seit vierzig Jahren ist sie vielfältig im Bereich „Gestalten“ tätig. In einem bewegenden Dankesvortrag gab sie einen Rückblick darauf und ihrer Verbundenheit zu Seligenstadt Ausdruck.

Nicht minder engagiert ist Petra Heck. Sie vermittelt seit 1992 die Fertigkeiten im Malen, Aquarell und Acryl. Sprachen, aktuell Englisch, ist das Metier von Ulrike Schaller. Seit zwanzig Jahren ist sie der Volkshochschule verbunden. Im „Gruppenbild mit Herrn“ ist Frank Kress zu nennen. Fotografie für Anfänger, Umsteiger und Fortgeschrittene sowie ein Intensivwochenende sind seit 1993 sein Angebot.

Erfreut konnten Vorstand und Geschäftsführung feststellen, dass die Jubilare nicht amtsmüde sind, sondern tatkräftig mit Freude im neuen Umfeld des HMH weitermachen wollen.

Infobox
In der Rubrik “Aus dem Vereinsleben” finden künftig alle Berichte aus den Vereinen, Kirchen und politischen Parteien Platz, die wir als Angebot für die Vereine der Region nahezu unredigiert veröffentlichen. Die Verantwortung für den Inhalt der Texte sowie die Fotos liegt bei den jeweiligen Vereinen. Alsdann, Vereinsmenschen, schickt uns Eure Berichte an redaktion@blaettsche.de mit dem Betreff “Aus dem Vereinsleben”. Ihr findet Euren Bericht und vielleicht auch jeweils Fotos dazu hier auf dieser Seite.

- Werbung -
Habt Ihr Themen für die ihr euch einsetzen wollt oder „Aufreger“ die euch auf den Nägeln brennen? Dann schreibt uns eine Mail an redaktion@blaettsche.de. – Bock dabei zu sein? Infos zu Onlinewerbung unter marketing@blaettsche.de

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein