Montag, 22. Juli 2024
's BlättscheGebabbelAls Adam einst Pförtner bei der "Gummi" war

Als Adam einst Pförtner bei der “Gummi” war

Erinnerungen an ehemalige Klein-Auheimer Firmen / Wer hat noch Material?

Auf der Suche nach einer ungefähren Jahreszahl, wann obiges Bild aufgenommen sein könnte.

Der inzwischen verstorbene Klein-Auheimer Heinz Hechler erinnerte sich seinerzeit an ein Foto, das ihm nach dem Abriss der Gummiwarenfabrik Fritz Peter BTR aus dem Firmenfundus mitgegeben wurde. Es zeigt Heinz Hechlers Großvater Adam, der als erster Pförtner bei der Gummiwarenfabrik Fritz Peter gearbeitet hat, am Firmeneingang.

Die „Gummi“ wurde 1905 gegründet, vielleicht weiß jemand aus Erzählungen, wann obiges Bild entstanden sein könnte. 

Gerne eine Mail an redaktion@blaettsche.de

Derweil plant die Redaktion des ‘s Blättsche weitere Berichte über die früheren Jahre Klein-Auheims, aber auch alte Steinheimer Geschichten interessieren uns.

> Obiger Bericht erschien bereits im Februar 2021 im ‘s Blättsche, aber wir wollen die Geschichte immer wieder in Erinnerung halten. Über alte Auheimer Begebenheiten, alte Geschichten, Anekdoten und vor allem alte Fotos freut sich die ‘s Blättsche-Redaktion weiterhin. Auch, wenn wir schon viel Material in unserem Archiv haben, wollen wir unsere Leser (derzeit immerhin durchschnittlich bis zu 1500 täglich) mit der “Klein-Auheimer Welt damals” konfrontieren und täglich 24 Stunden lang online manche geschichtliche Daten weiterleben lassen. Diesmal sicher auch interessant für jene Bürger, die im “Neubaugebiet” auf dem ehemaligen “Gummi-Peter-Gelände” in modernen Reihenhäusern wohnen.

Wer Beiträge hat, gerne per E-Mail an redaktion@blaettsche.de

>> Reaktionen:

Es ist schon verrückt. Der obige Artikel war noch keine zehn Minuten online gestellt, da gab es bereits die erste Reaktion von ‘s Blättsche-Leser Thomas. Er mutmaßt folgendes:

“Anhand des Kfz.-Kennzeichens VH (Hessen) kann die Entstehungszeit dieses
Fotos zwischen 1937 und 1945 eingegrenzt werden, da lt. entsprechender
Literatur das “VH” 1937 eingeführt und nach dem Krieg die Kennzeichen
mit einem Buchstaben für die jeweilige Besatzungszone (A, B, F oder S)
begannen.”

Vielen Dank schon mal dafür.

- Werbung -
Habt Ihr Themen für die ihr euch einsetzen wollt oder „Aufreger“ die euch auf den Nägeln brennen? Dann schreibt uns eine Mail an redaktion@blaettsche.de. – Bock dabei zu sein? Infos zu Onlinewerbung unter marketing@blaettsche.de

3 Kommentare

  1. Ich habe Ende der 70er Jahre bei der Gummi gelernt. Es waren schöne Zeiten. Heute erinnert nichts mehr an die Fabrik in Klein – Auheim.

  2. Eben habe ich den Beitrag zu dem Foto des Pförtners Adam bei den Gummiwerken gesehen und denke beinahe, daß das gezeigte Auto dem damaligen Direktor der Gummi-Werke Karl Kemmerer, in Klein-Auheim bei Älteren noch als K.K. bekannt, gehört haben könnte, wenn das Foto vor 1945 aufgenommen worden ist.
    Es könnte eventuell auch das Auto seines Neffen, Karl Kemmerer gewesen sein, der dort vielleicht seinen Onkel besucht hat.
    Mein Mann Günther Jung, ein Großneffe von K.K. hat immer erzählt, daß der Bruder seiner Mutter, ebenfalls Karl Kemmerer, der in Klein-Auheim eine gut gehende Fa. für Abendtaschen hatte und ein Neffe von K.K. war, eines der ersten Autos in Klein-Auheim gehabt hätte, mit dem er als 3-4-jähriger auch einmal mitgefahren wäre. Was für ein Auto das aber war, kann er nicht mehr sagen.
    Sein Onkel ist schon 1944 verstorben. Seine Firma, die er gemeinsam mit seinem Vater Fritz Kemmerer, dem Bruder von K.K. hatte seinerzeit wegen ausbleibender Zahlungen der vorwiegend jüdischen Kundschaft in der Nazizeit bald Insolvenz anmelden müssen, da der Betrieb während der Nazizeit auch mit dann erfolgter Herstellung von Patronentaschen nicht mehr zu halten war.
    Seine von Haus aus eher begüterte Frau Katharina, (meines Wissens geb. E.) hat später den Klein-Auheimer Rektor Wilhelm Kemmerer geheiratet, ist aber auch schon lange verstorben. Eine in Klein-Auheim lebende Nichte von ihr (C. E.) könnte sich vielleicht noch an das Auto oder ein Foto davon erinnern.

    K.K. hat noch bis 1979 gelebt, ich habe ihn und seine Frau auch in den 70-ger Jahren noch gut kennen gelernt.

    Sein Sohn, Dr. Gerhard Kemmerer, ist noch vor ihm verstorben, die Schwiegertochter (geb. Pollak) und ihre zwei Kinder leben meines Wissens noch, allerdings nicht in Klein-Auheim.

    Die Tochter von K.K. , Anneliese Schwarz, ist 2021 über 90-jährig verstorben und hätte sicher noch einiges zur Geschichte der Gummi beitragen können.
    Das Wohnhaus von K.K. an der Ecke Rektor-Gieles-Straße / Karl-Arnold-Straße (gegenüber vom damaligen Geschäft Scheurich) wird noch heute von einem seiner Urenkel bewohnt.

    Anneliese Schwarz hatte zwei Söhne, von denen der eine, Jochen Schwarz, in Großauheim die Galerie Neunauge betreibt.
    Er könnte sicher noch einiges zur Gummi sagen und hat vielleicht aus dem Nachlass auch noch Fotos, die für die Recherche interessant sein könnten, insofern dieser Hinweis von mir.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein