Samstag, 13. April 2024
's BlättscheKruschelschubladeAus dem Vereinsleben in der Region

Aus dem Vereinsleben in der Region

Virtueller Treffpunkt von Vereinen, Politik und anderen Gruppen

>> Auf dieser Seite findet ihr von Vereinen, Gruppen, Parteien, Kirchen, etc. eingesandte Berichte von Veranstaltungen, die wir in der Regel unbearbeitet veröffentlichen und einige Wochen stehen lassen, bevor sie aus Aktualitätsgründen zugunsten neuerer Berichte wieder gelöscht werden (siehe auch Infobox unten). <<

KLEIN-AUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Waldsicherheitstraining der AWO Obertshausen: „Wir beobachten täglich, wie die Bäume unter dem Klimastress leiden. Durch die vorwiegend aus Kiefern, Buchen und Eichen zusammengesetzten Altbestände ist das Risiko beim Aufenthalt im Wald deutlich gestiegen“, sagte Sabine Scholl zum Einstieg in das rund zweistündige Waldsicherheitstraining im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim.

Erzieherinnen der Waldkindergärten der AWO Obertshausen beim Waldsicherheitstraining im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim. Bild: privat (peba)

Die für die Umweltbildung zuständige Försterin informierte, zusammen mit Ralf Zeller, der Sicherheitsbeauftragter und seit über einem Jahr zugleich kommissarischer Technischer Leiter des Wildparks ist, rund 30 Erzieherinnen der Waldkindergärten der AWO Obertshausen über die aktuellen Gefahren im Forst und gab zahlreiche Tipps zur Unfallvermeidung. Scholl gab den Teilnehmern darüber Auskunft, dass keine Baumart von den Veränderungen verschont bliebe, aber auch, dass die Rettungspunkte an den beiden Eingängen angesiedelt seien, ebenso wie die Sammelstellen bei Evakuierungen. Zeller empfahl die kostenlose Rettungs-App „Hilfe im Wald“, die bereits vor über 20 Jahren in Hessen entwickelt worden sei und inzwischen europaweit eingesetzt werde. Damit könne im Unglücksfall schnell der nächstgelegene Rettungstreffpunkt identifiziert und Rettungsdienst, Feuerwehr sowie die Polizei könnten an die entsprechende Stelle angefordert werden. „Die Namen der Gruppen und der Plätze sowie die zuständigen Koordinaten sind inzwischen mit den Nummern der Diensthandys der AWO Obertshausen bei den zuständigen Rettungsleitstellen hinterlegt“, ergänzte Hannah Gleißberg vom Leitungsteam. „Am Haupteingang ist seit kurzem ein Defibrillator installiert, der für Jeden erreichbar ist“, verriet Scholl. „Spätestens wenn sich die Krone eines Baumes bei Windeinfluss um seine gesamte Wipfelbreite bewegt, sollte man aus dem Wald verschwinden“, gab Zeller eine Faustregel für das Verhalten bei starkem Wind mit. Ebenso, dass noch bis zu zwei Wochen nach starkem Windeinfluss oder Verkehrssicherungsmaßnahmen ein erhöhtes Risiko für herabfallende Äste besteht. Gleichzeitig beschrieb Zeller den Spagat zwischen dem Naturschutz, bei dem möglichst viele Bäume erhalten bleiben sollen, und der Verantwortung den Gästen und den Aktiven der Waldkindergärten gegenüber, die Anspruch auf sichere Wege hätten. Gleichzeitig warb er für die Einhaltung der zahlreichen Regeln, die vor allem der eigenen Sicherheit dienten. Weitere Infos über das Konzept der Wald- und Naturkindergärten sowie über freie Plätze gibt es bei der AWO Obertshausen, Birkenwaldstraße 38. Telefon: 06104 95364436.

STEINHEIMER VEREINSLEBEN

>> Grüne-Soße-Essen der SPD Ortsvereine Steinheim und Klein-Auheim: Leckeres Essen, politisch geprägte Redebeiträge und Ehrungen langjähriger Mitglieder. Das traditionelle Grüne-Soße-Essen der beiden SPD-Ortsvereine hatte einiges zu bieten.

Seit Jahren finden sich im Steinheimer Marstall viele Mitglieder der Hanauer SPD ein, um gemeinsam zu Essen, über die aktuelle politische Lage zu diskutieren und so die Osterfeiertage einzuläuten. Eine schöne Tradition. Es ist das dritte Mal, dass sich die Ortsvereine aus Steinheim und Klein-Auheim dabei zusammenschließen.

„Gemeinsam ist man stärker, es gibt mehr zugreifende Hände und die Arbeit verteilt sich auf mehrere Schultern. Es passt einfach“, begründet Niklas Bauer, Vorstandsvorsitzender der Klein-Auheimer Sozialdemokraten die Zusammenarbeit.

Rund 70 Gäste konnten sich am Gründonnerstag von den Vorteilen der gemeinsamen Veranstaltung überzeugen. Nach den Grußworten des Bundestagsabgeordneten Lennard Oehl und dem Bürgermeister der Stadt Hanau, Dr. Maximilian Bieri, folgten zwei Ehrungen langjähriger Mitglieder aus Steinheim.

Im Mittelpunkt stand dabei Günther Jochem, der für seine 65-jährige Zugehörigkeit in der SPD geehrt und für sein langjähriges politisches Engagement in Steinheim und Hanau gefeiert wurde.

„Es ist nur schwer in Worte zu fassen, mit welchen Einsatz Günther Jochem sich für das Wohl der Bürgerinnen und die Entwicklung der Stadt eingesetzt hat“, zeigt sich Marius Kümmel, Vorsitzender der Steinheimer SPD, beeindruckt.

Die Laudatio und die Übergabe der Urkunde übernahm Claus Kaminsky in seiner Funktion als Oberbürgermeister. In dessen Ansprache wurde deutlich, dass beide als langjährige Weggefährten viel erlebt und noch mehr bewegt haben. Von der kommunalen Ebene in Richtung Europa ging es mit dem Gastbeitrag von Astrid Rost, die als Europabeauftragte für den Main-Kinzig-Kreis für die anstehende Europawahl Anfang Juni warb.

Den Schlusspunkt setzte die Landtagsabgeordnete Lisa Gnadl. Ihr Beitrag stand ganz im Zeichen der Beteiligung der hessischen SPD an der Landesregierung. Um kurz nach halb acht eröffnete dann auch das Büfett, die hungrigen Gäste freuten sich über die Grüne-Soße und die dazugehörigen Kartoffeln. Es entwickelte sich ein reger und geselliger Austausch.

„Ein toller Abend, mit interessanten Beiträgen und vielen produktiven Gesprächen“, fasste die Vorsitzende des Ortsvereins Steinheim, Sophie Hain, treffend zusammen.

>> Steinheimer SPD zu Gast in der Zukunftswerkstatt: Die Einrichtung an der Pfaffenbrunnenstraße bietet derzeit Platz für eine Kindergartengruppe. Schulkinder finden in ebenfalls ihren Platz und dürfen sich über ein vielfältiges Hortangebot freuen.
Ein weiteres Angebot des Familiennetzwerkes Hanau befindet sich an der Uferstraße. Dort stehen ebenfalls die Hortkinder im Blickpunkt des engagierten Teams. Beide Einrichtungen sind ein fester Bestandteil in der Betreuungslandschaft von Steinheim. Daher freuten sich die Steinheimer Sozialdemokraten, dass ihre Anfrage für einen Austausch positive Rückmeldungen erzeugte.
Nach einem Rundgang um und im Haus fanden die Anwesenden noch Zeit für Gespräche rund um die aktuelle Situation in beiden Einrichtungen. Die allgemeine Problematik des Mangels an Erziehern kennt auch das Familiennetzwerk. Auch bauliche Herausforderungen spielen im Alltag des Teams und des Vorstandes eine Rolle. Vor allem dabei möchten die Mitglieder der SPD unterstützen, helfen und als Netzwerker fungieren. „Wir als ehrenamtliche Lokalpolitiker vor Ort, können und wollen manchen Prozess auf den Weg bringen und beschleunigen, um zeitnah wie hier spürbare Veränderungen für die Kinder zu schaffen“, so Ute Schwarzenberger, Stadtverordnete in Hanau.
Der Besuch in der Zukunftswerkstatt des Familiennetzwerkes Hanau ist der Anfang einer Reihe von angedachten Besuchen der Steinheimer SPD. „Wir möchten vermehrt in Einrichtungen gehen, den Austausch mit Vereinen suchen, um so zu erfahren, wie wir unterstützen und helfen können“, erklärt Marius Kümmel, Vorstandsvorsitzender der Steinheimer SPD. Weitere Besuche sind bereits geplant, ebenso wie die im letzten Jahr etablierten „AnsprechBars“ am Wiegehäuschen

GROSSAUHEIMER VEREINSLEBEN

>> Ausflug des Heimat- und Geschichtsvereins (HGV) Großauheim zur Museumseisenbahn Hanau: Christel Derzbach schickte unserer Redaktion nachfolgenden Bericht.

Am Treffpunkt „Eingang Eisenbahnmuseum“ hatten sich viele große und kleine Dampflokfans bei herrlichem Wetter eingefunden. Der Heimat- und Geschichtsverein Großauheim hatte zu einer Führung durch das historische Bahnbetriebswerk Hanau eingeladen. Vorstandsmitglied Patrick Geiß hat die Teilnehmer begrüßt und stellte mit Hilfe von zahlreichen Bildern die Geschichte des Bahnbetriebswerkes vor. Die Errichtung des Bahnbetriebswerkes Hanau Anfang des 20. Jahrhunderts wurde notwendig, da sich Hanau zu einem bedeutenden Eisenbahnknotenpunkt entwickelt hatte. 1904 wurde mit dem Bau des Betriebswerkes begonnen und 1907 waren die Bauarbeiten abgeschlossen. Der Endausbau umfasste zwei Ringlokschuppen mit zwei Drehscheiben, einem Rechteckschuppen mit Werkstätten und einem Verwaltungsbau.

Zu Hochzeiten waren hier 900 Personen beschäftig, die zu Spitzenzeiten im Betriebswerk rund 200 Dampflokomotiven versorgten. Die schweren Güterzuglokomotiven wurden mit Kohle und Wasser für die Fahrten nach Fulda, Kassel und Würzburg versorgt. Außerdem wurden Wartungen und Reparaturen durchgeführt. Im zweiten Weltkrieg war das Bahnbetriebswerk 1944 Ziel mehrere alliierten Luftangriffe. Wobei mehrere Lokomotiven, Güterwagen und ein Lokomotivschuppen zerstört wurden. Auch bei dem Luftangriff auf Hanau am 19. März 1945, wurde einer der Rundlokschuppen zerstört. Kurzfristig übernahm im April 1945 eine amerikanische Eisenbahn-Betriebskompanie die Leitung des Werkes; zog sich aber noch im gleichen Jahr aus dem Geschäft zurück. Da die Entwicklung der E-Loks immer schneller voranging, waren die Dampflokomotiven ein auslaufendes Modell. In den 1980er Jahren wurde das Werk dann stillgelegt. Das Gelände wurde von den Dampfbahnfreunden Kahlgrund gemietet und 1988 als Verein „Dampfbahnfreunde Kahlgrund“ gegründet. Anfang 2001 wurde der Name in „Museumseisenbahn Hanau e.V.“ umbenannt. Zum Erhalt der Anlagen wurde eine Stiftung ins Leben gerufen, der auch die Stadt Hanau beigetreten ist. 2011 konnte der Verein das Gelände von der Stadt Hanau übernehmen. Nach dieser ausführlichen Einstimmung wurde den Teilnehmern die Arbeit der Museumseisenbahn-Freunde bei der Führung durch das Gelände und dem Lokschuppen näher gebracht. Schon beim Eintreten in den Lokschuppen beeindruckten die mächtigen Dampflokomotiven.

Zwei dieser Dampfloks wurden näher betrachtet. Es waren dies die Dampfloks 44 1616 und 01 150. Die Dampflok 44 1616 feierte am 21.12.2022 ihren 80-jährigen Geburtstag. Von Fans wird sie liebevoll „Moggi“ genannt. Sie war meist vor schweren Güterzügen bis in die 90er Jahren bei der Deutschen Reichsbahn der DDR im Einsatz. Als Museumslok wurde sie bis Ende 1999 bei den Eisenbahnfreunden Zollernbahn eingesetzt. Danach Stilllegung, bis sie 2008 in das Süddeutsche Eisenbahnmuseum nach Heilbronn kam. Die Überführung von Heilbronn zu ihrem neuen Standort, das Betriebswerk Hanau, fand vom 20.08.2022 auf den 21.08.2022 statt. Die Dampfloks der Baureihe 44 waren früher im Bahnbetriebswerk Hanau für den schweren Güterzugdienst stationiert. Deshalb passt die 44 1616 hier sehr gut in die Sammlung. Die Dampflok 01 150 ist wohl die bekannteste Dampflok Deutschlands. 1935 wurde diese Schnellzugdampflokomotive von der Lokomotivfabrik Henschel in Kassel an die Deutsche Reichsbahn ausgeliefert und war eines der Aushängeschilder bei der 100-Jahrfeier der Deutschen Eisenbahn im Jahre 1935. Ihre Arbeit verrichtete sie vorwiegend im schweren Schnellzugdienst.

Nach einer bewegenden Geschichte, Verkauf 1973 an die Firma Seidensticker nach Bielefeld, nach mehrmonatiger Aufarbeitung 1982 zahlreichen Einsätze auf Privatbahnen, Teilnahme an den Feierlichkeiten zum 150jährigen Jubiläum der deutschen Eisenbahn in Nürnberg, fand sie dann 1988 ihr neues Zuhause in Nürnberg. Im Jahre 2005 brannte der Ringlokschuppen des DB-Museums in Nürnberg bis auf die Grundmauern nieder. Neben anderen historischen Fahrzeugen wurde auch die 01 150 stark in Mitleidenschaft gezogen. Es begann ein jahrelanger Kampf zwischen dem DB-Konzern und einem Bielefelder pensionierten Lokführer, zwischen optischer und betriebsfähiger Aufarbeitung. Letztendlich wurde im Jahre 2013 eine betriebsfähige Dampflok feierlich in Meiningen übergeben. Hierfür waren fast eine Million Euro gespendet worden, wobei die Bahn AG den größten Einzelanteil selbst trug. 2015 kam dieser Renner dann nach Hanau zur Museumseisenbahn. Hier war es notwendig, die Radreifen zu erneuern, was sehr kostspielig war.

Durch die Unterstützung der Stiftung Deutsche Eisenbahn und in Eigenleistung konnte dies gemeistert werden. Generell steht bei den Dampfloks alle acht Jahre eine Großrevision an. Um die Kosten der anfallenden Reparaturarbeiten in Grenzen zu halten, wird 70 % in Eigenleistung erbracht und 30 % sind Fremdvergabe. Die Möglichkeit einen Lokführerstand mal von innen zu besichtigen, wurde bei der 01 150 angeboten; was sehr gerne angenommen wurde. Im Lokschuppen befinden sich nicht nur Dampfloks sondern auch Diesellokomotiven, die unterschiedlich zum Einsatz kommen. Nach diesen vielen Eindrücken fand man sich dann in einem urigen Lokschuppen zu einem gemütlichen Beisammensein bei Kaffee, Kuchen, Würstchen und diversen Getränken ein. Es wurde noch ganz intensiv über das Gesehene diskutiert und Dr. Laber-Szillat, Vorstandsvorsitzende des HGV, bedankte sich ganz herzlich bei beiden Führenden für die ausführlichen und interessanten Erklärungen sowie für die Organisation der Verpflegung. Sie stellte fest, dass die Museumseisenbahnfreunde Hanau maßgeblich zum guten Gelingen des Ausfluges beigetragen haben.
www.grossauheimer-geschichtsverein.de

>> Vorstand des Heimat- und Geschichtsvereins wiedergewählt: Zur Jahreshauptversammlung des Heimat- und Geschichtsvereins Großauheim waren zahlreiche Mitglieder erschienen. Auf der Tagesordnung waren vor allem die Neuwahlen des Vorstandes und der Revisoren wichtige Punkte. Die Vorsitzende, Dr. Sabine Laber-Szillat, begrüßte die Mitglieder.

Der aktuelle Vorstand beim Heimat- und Geschichtsverein Großauheim. Bild: privat

In Ihrem Bericht stellte Dr. Sabine Laber-Szillat verschiedene Aktivitäten aus dem Jahr 2022 vor. Dies war die Beteiligung des Vereins am Mainuferfest, dem Rochusmarkt und dem Weihnachtsmarkt. Hier wurden jeweils die Bücher aus der Serie „Großauheimer Wurzeln“ und der August-Gaul-Wein zum Kauf angeboten.

Um das Museum Großauheim etwas zu beleben, wurde die Idee „Objekt des Monats“ ins Leben gerufen. Der Verein stellt unter diesem Motto monatlich ein Exemplar aus seinem Inventar aus. In diesem Jahr wurde diese Aktivität weitergeführt und im April wird unter dem Thema „Des aale Gelersch“ eine alte Spielzeugeisenbahn ausgestellt.

Die Vorstellung des Objektes ist immer mit einer Gesprächsrunde mit den Besuchern verbunden. Der Ausflug in 2022 führte nach Heusenstamm zum Sammeldepot des Museums für Kommunikation. Die Teilnehmer waren alle von den auf 15000 qm gezeigten Objekten beeindruckt. Auf Wunsch der Stadt Hanau hat der Verein 40 Schilder für historische Gebäude und Denkmäler beschrieben, die voraussichtlich im Herbst 2023 angebracht werden sollen. Damit endet der Bericht der Vorsitzenden und sie übergab an die Kassiererin das Wort.

Daniela Graf-Landwehr stellte die Einnahmen und Ausgaben im Detail vor und konnte zum Schluss ein gutes Ergebnis vorstellen.

Die beiden Revisoren stellten der Kassiererin eine genaue Buchführung aus und baten die Anwesenden um Entlastung der Kassiererin, was bis auf eine Enthaltung bestätigt wurde.

Zur Neuwahl des Vorstandes wurde als Wahlleiter Volker Lippmann bestätigt. Dieser bat in seiner Funktion als Wahlleiter die Anwesenden um die Entlastung des Gesamtvorstandes. Der Wunsch der Versammlung war, den Vorstand en Block zu wählen. Der Vorstand wurde mit vier Enthaltungen bestätigt.
Es sind dies: Vorsitzende Dr. Sabine Laber-Szillat; zweiter Vorsitzender Stefan Gruber; Kassiererin Daniela Graf-Landwehr, Schriftführer Thomas Steigler;
Pressereferentin Christel Derzbach sowie zweiter Pressereferent mit Sonderaufgaben Werner Derzbach.

Als Kassenrevisoren wurden gewählt: Reiner Kargl und Heinrich Hartl. Als Beisitzerin ohne Stimmrecht: Ingrid Fliedner.

Da keine weiteren Anträge und Fragen vorlagen, konnte Dr. Sabine Laber-Szillat den offiziellen Teil schließen und bat Wolfgang Hombach über die Sonderausstellung im Museum Großauheim ?Angeworben – angekommen? zu sprechen.

Hombach stellte in anschaulicher Weise die Sonderausstellung vor und gab Tipps, wie man sich die Ausstellung sinnvoll anschauen sollte. Die Ausstellung ist eine sogenannte Werkstattausstellung, das heißt, dass jeder seine Erfahrungen und Geschichten mit den italienischen und spanischen Mitbürgern von damals aufschreiben und weitergeben kann.

Ein kleines Heft liegt in der Ausstellung aus, in dem man seine Erinnerungen aufschreiben kann. Das Buch zur Ausstellung wird die Stadt Hanau im Juni 2023 herausgeben. Es bezieht sich auf die Notizen eines spanischen Gastarbeiters unter dem Titel „Barraca 5“. Das Buch wurde vom Spanischkurs der Volkshochschule übersetzt. Nach diesem interessanten Vortrag wurde die Jahreshauptversammlung beendet.

www.grossauheimer-geschichtsverein.de

HANAU

>> Zweites Stadtgespräch der Hanauer CDU rund um das Thema MINT-Zentrum: Bereits zum zweiten Mal fand mit dem Stadtgespräch das Afterworkformat der Hanauer CDU im Ajoki in Hanau statt. In dem Format wollen die Christdemokraten mit Stadträtin Isabelle Hemsley und Gästen über aktuelle Themen des Stadtgeschehens sprechen.
Zu Gast war dieses Mal der Geschäftsführer der Kathinka-Platzhoff-Stiftung Daniel von Hauff, mit dem über die Planungen eines MINT-Zentrums in Hanau gesprochen wurde. MINT steht dabei für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Ziel eines solchen Zentrums ist es Schul- wie auch Kindergartenkindern, die Begeisterung für die genannten Bereiche haben, eine Plattform zu bieten dieses Interesse auszuleben und sich mit Gleichgesinnten auszutauschen.
Ein solches Zentrum existiert bereits in Darmstadt und fast zeitgleich machten sich die Christdemokraten und auch die Kathinka-Platzhoff-Stiftung auf dieses zu besichtigen, ohne vom Besuch des jeweils anderen zu wissen. Ebenso zeigte die IHK Interesse an einem solchen Zentrum. Die Hintergründe dafür sind vielfältig zum einen sollen Kinder gefördert werden, die Interesse an Betätigungen im MINT-Bereich haben, zum anderen soll auch ein Stück weit der Lehrermangel, der gerade in diesen Fächern groß ist, kompensiert werden.
Hanau erweist sich geradezu als idealer Standort für ein solches Zentrum, da hier viele große Industrieunternehmen, gerade im Bereich Materialtechnik, aber auch viele mittelständische Betriebe und „Hidden Champions“ aus dem Bereich ansässig sind. Somit kann mit einem MINT-Zentrum ein wichtiger Beitrag zum Kampf gegen den Fachkräftemangel geleistet werden. Zudem soll das MINT-Zentrum in die Kaufhof-Immobilie ziehen und könnte somit ein Leuchtturm bei der Nachnutzung der Immobilie werden.
Man konnte an dem Abend die Begeisterung für ein solches Zentrum förmlich spüren. Sowohl die Gesprächspartner Daniel von Hauff und Stadträtin Isabelle Hemsley, als auch die zahlreichen Gäste waren sich einig, dass eine MINT-Zentrum ein Gewinn für die Stadt Hanau wäre

HAINBURGER VEREINSLEBEN

>> Jahreshauptversammlung des MSC Klein-Krotzenburg: Der Motorsportclub Klein-Krotzenburg lud zur Jahreshauptversammlung in das Clubheim ein. Unter der Leitung des langjährigen Vorsitzenden Jürgen Gehre wurde die Veranstaltung eröffnet.

Der neue Vorstand des Motorsportclubs (MSC) Klein-Krotzenburg. Bild: privat (Robert Welzbach)

In seiner eröffnenden Rede begrüßte Jürgen Gehre nicht nur die Ehrenmitglieder, sondern auch die aktiven Mitglieder, die das vergangene Jahr zu einem besonders erfolgreichen und lebhaften Jahr gemacht haben. Der MSC konnte im Jahr 2023 stolze 180 Mitglieder verzeichnen, darunter 15 Jugendliche, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen.

Ein besonderer Dank ging an alle Mitglieder und Helfer, die mit ihrem Engagement und ihrer Unterstützung zu den erfolgreichen Veranstaltungen beigetragen haben. Die Berichte der weiteren Vorstandsmitglieder gaben einen umfassenden Einblick in die verschiedenen Aktivitäten des Vereins im vergangenen Jahr.

Im Anschluss an die Berichte erfolgte die Neuwahl des Vorstands, da Jürgen Gehre nach zwölf Jahren Amtszeit nicht mehr für das Amt des Vorsitzenden kandidierte. Für seine langjährigen Verdienste wurde ihm der Titel des Ehrenvorsitzenden verliehen. Christian Schüßler wurde als sein Nachfolger gewählt und übernimmt nun die Position des Vorsitzenden. Der Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen: Vorsitzender Christian Schüßler, 2.V orsitzender Guido Faber, Schatzmeisterin Christine Schüßler, Sportleiterin Eva Schüßler, 1. Schriftführer Thomas Bergmann, 2. Schriftführerin Jenny Omischl, Jugendwart Joachim Rabe, Wirtschaftsausschuss Martin Modrack, Sebastian Laumert, Christian Stief, Alexander Schwab, 1. Pressewart Janis Süßmann, 2. Pressewart Adelheid Ammon, Beisitzer Ralf Süßmann, Fabian Müller, Kassenrevisoren Jackie Süßmann und Marc Ammon.

Im Verlauf der Veranstaltung wurden zudem langjährige Mitglieder für ihre Treue geehrt. Besonders hervorzuheben ist Albert Fuhry, der für beeindruckende 60 Jahre Mitgliedschaft ausgezeichnet wurde.

Abschließend blickt der neue Vorsitzende Christian Schüßler optimistisch auf die kommenden Veranstaltungen im Jahr 2024 und bedankt sich herzlich bei allen Mitgliedern und Helfern für ihr Engagement. Er appelliert an die Mitglieder, auch in diesem Jahr wieder aktiv am Vereinsgeschehen teilzunehmen und freut sich auf eine erfolgreiche Zukunft des MSC Klein-Krotzenburg.

>> Freundeskreis St. Gabriel: In der Mitgliederversammlung des Freundeskreises für Kapelle und Haus St. Gabriel zeigten sich die Anwesenden mit der Arbeit des Vorstands zufrieden.

Der geschäftsführende Vorstand beim Freundeskreis St. Gabriel wurde wiedergewählt: (von links  sitzend) Petra Klassert und Eva-Maria Schicke. (von links stehend): Steffen Berger, Klaus Deller, Harald Schicke und Thomas Gabriel. Es fehlt: Alois Blumör. Bild: privat (Freundeskreis)

Der Freundeskreis setzt sich für Kultur, Musik, Spiritualität im friedlichen Miteinander aller Bürger: innen im Großraum Hainburg ein und fördert und organisiert Gottesdienste, kulturelle, musikalische und spirituelle Veranstaltungen in St. Gabriel. Er hat sein bürgerschaftliches Engagement in den letzten zwei Jahren weiter ausbaut. Die geschäftsführenden Vorstandsmitglieder wurden einstimmig wiedergewählt und für die letzten zwei Jahre ihrer Tätigkeit entlastet.

Die Vorsitzenden Dr. Klaus Deller und Harald Schicke sowie Schatzmeisterin Eva-Maria Schicke und Schriftführerin Petra Klassert können ihre Arbeit fortsetzen. Wiedergewählt wurden die Beisitzer Steffen Berger, Alois Blumör und Thomas Gabriel.  Der Freundeskreis St. Gabriel zählt heute 151 Mitglieder.

Deller gab einen Ausblick auf die nächste Zeit. Unter den regelmäßigen Angeboten ist der “Erw8”-Gottesdienst, der jeden ersten Sonntag im Monat um 8 Uhr stattfindet. Bei diesem Gottesdienst sorgen talentierte Musiker für eine musikalische Ausgestaltung, und im Anschluss gibt es ein gemeinsames Frühstück für einen guten Tagesbeginn.

Der “EinSatz”-Gottesdienst kombiniert einen einzigen Satz aus der Bibel mit guten Worten und guter Musik und lädt die Gemeinschaft zur Mitgestaltung und Mitwirkung ein. Darüber hinaus werden eine Vielzahl offener, regelmäßiger Angebote gemacht, die spirituellen Bedürfnissen Raum geben. Bei “Beschwingt – Lyrik und Musik am Abend” wird sich Zeit genommen für gute Worte in Form von Lyrik und Musik, um eigene Gedanken zu sammeln, zur Ruhe zu kommen und zu reflektieren. “Stille.Präsenz” bietet einen Ort der Ruhe für meditatives Beten, Achtsamkeitsübungen und Stressreduktion. Bei “Singt mit St. Gabriel” ist jeder eingeladen, gemeinsam zu singen und die heilsame Wirkung des gemeinschaftlichen Singens zu erleben. “Kennen Sie schon?” stellt Bücher vor und regt zur Anregung und Reflexion an.

“Das geht meiner Seele nah” kombiniert Bibelworte und Musik als spirituellen Krafthebel zum Verinnerlichen. “Intervalle, Kammermusik im Gespräch” bietet Musiker, die ihre Werke und die Spielweise auch erklären und so einen größeren Hörgenuss für Musikliebhaber ermöglichen. Zudem werden Fotoausstellungen zu spirituellen Themen sowie Lesungen durchgeführt. Das ehemalige Kloster St. Gabriel diente einst als Wohnsitz für die Gemeinschaft der Karmelitinnen und ist auch heute ein Ort, an dem Gemeinschaft in vielerlei Hinsicht gepflegt wird. Der Freundeskreis freut sich, die Veränderung vom kontemplativen Kloster zum offenen Kirch- und Kulturort mitgestalten zu können.

Das Theresien Kinder- und Jugendhilfezentrum Offenbach, das in St. Gabriel Kinder und Jugendliche betreut und ein Musikzentrum zur musikpädagogischen Unterstützung installiert hat, gibt an diesem Ort Raum für die genannten Veranstaltungen. St. Gabriel ist auf dem Weg, sich als ein geistliches und kulturelles Zentrum in Hainburg und als Kirchort im Pastoralen Weg, in der Ökumene, im Austausch mit allen Glaubensrichtungen und als ein Ort der Vielfalt und Offenheit, der spirituellen Bedürfnisse Raum gibt, zu positionieren.

Als Leitmotiv für das Jahr 2024, das mit dem bewährten Neujahrskonzert „Mit Pauken und Trompeten“ am Montag, 1. Januar, in der Pfarrkirche von St. Wendelinus in Hainburg um 15 (!) Uhr eingeläutet wird, wurde das Thema: „Frieden“ für das Angebotsprogramm gewählt. Deller unterlegte das Leitmotiv 2024 mit dem Zitat von Mahatma Gandhi: Es gibt keinen Weg zum Frieden; denn Frieden ist der Weg.

MAINHAUSENS VEREINSLEBEN

>> Jahresversammlung der Feuerwehr Mainflingen: Jahreshauptversammlung 2023 des Vereins der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen 1903 e.V. und der Einsatzabteilung der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen. Es berichtet für das Regionalportal ‘s Blättsche der scheidende Pressewart Roland Knecht.

Die Jahreshauptversammlung des Vereines der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen und der Einsatzabteilung stand dieses Jahr ganz im Zeichen von Vorstandswahlen.

Der langjährige Vorsitzende des Vereins der Feuerwehr Mainflingen Armin Schmidt begrüßte auch im Namen des letztjährigen Wehrführers Andreas Fabian, der sein Amt am 31.12.2023 an seinen Nachfolger Christian Simon abgegeben hat, die Gäste und Vereinsmitglieder, darunter Bürgermeister Frank Simon, der erste Beigeordnete der Gemeinde Mainhausen Frank Kollmus, Kai Gerfelder stellvertretender Vorsitzender der Gemeindevertretung und Fraktionsvorsitzender, sowie die politischen Gremien und den stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Felix Herr.

Es folgten die Berichte der Wehrführung durch Andreas Fabian, der Jugendfeuerwehr durch den stellvertretenden Jugendwart Björn Scharnweber und die Kinderfeuerwehr vertreten durch Elisabeth Scharnweber, sowie des Vorsitzenden Armin Schmidt, der ebenfalls den Bericht des Vorsitzenden der Finanzen Manfred Buschendorf übernahm, der leider plötzlich und unerwartet im letzten Jahr verstarb. Die Kasse wurde durch die Kassenrevisoren Björn Scharnweber und Daniel Schultz und Carolin Birmelin geprüft. Daniel Schultz bescheinigte eine fehlerfreie Kassenführung.

Dann folgten die Wahlen des geschäftsführenden Vorstands.
Armin Schmidt, Stefan Auerbach, Tanja Wollny und Roland Knecht legten nach Jahren der Vorstandsarbeit ihre Ämter nieder, um einen Generationswechsel beim Verein der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen zu vollziehen. Armin Schmidt kann dabei auf über 40 Jahre Vorstandsarbeit zurückblicken.

Gewählt wurden als Vorsitzender Marco Schreiner, als Vorsitzender Finanzen Eric Heise und die Vorsitzende Nathalie Mäder. Alle drei nahmen das Amt an.

Marco Schreiner, der ab diesem Zeitpunkt die Leitung der Versammlung übernahm, dankte dem scheidenden Vorstand für die jahrelange Arbeit.

Als Delegierte für die Verbandversammlung wurden Markus Frey und Marcus Bach im Amt bestätigt, sowie Armin Feldner dazu gewählt.

Kassenrevisoren 2024 sind Daniel Schultz und Tim Neu.

Anschließend die Ehrungen langjähriger Mitglieder

Lothar Dietrich, Gisela Friedmann, Patrick Gray, Nico Karl, David Kessler, Roland Knecht, Christa Kunkel, Wolfgang Marställer, Herbert Reuter, Gerhard Ritter, Thorsten Schmidt, Michaela Thummerer, Alexander Weber für 25 Jahre Mitgliedschaft.
Raimund Korger, Alois Pfister, Rene Walter für 40-jährige Mitgliedschaft

Volker Birk, Alfred Disser, Hillibert Schreiner und Karl-Heinz Stadler gehören 50 Jahre der Mainflinger Feuerwehr an.

Werner Heng und Wolfgang Winter für 65 Jahre

Rudi Laber, der seit 70 Jahren der Feuerwehr angehört.

Eine besondere Ehrung wurde den scheidenden Wehrführern und Vorstandsmitgliedern zu Teil.

Andreas Fahrbahn für 10 Jahre Wehrführer
Timo Birmelin für 10 Jahre stellvertretender Wehrführer
Armin Schmidt über 40 Jahre Vorstandsarbeit und Vorsitzender
Stefan Auerbach 10 Jahre Vorsitzender
Tanja Wollny 15 Jahre Organisation von Festen
Roland Knecht 15 Jahre Pressewart.
Alle erhielten einen Gutschein.

Bürgermeister Frank Simon überbrachte Gruß- und Dankesworte des Gemeindevorstandes,
ebenso der stellv. Gemeindevertretervorsteher Kai Gerfelder und der 1.stellvertretenden Gemeindebrandinspektor Felix Herr.

Vorsitzender Marco Schreiner gab zum Abschluss der Versammlung noch Termine für die Jahre 2024/2025 bekannt, das traditionelle Fest am 1. Mai, das wieder am Vereinsheim am Main stattfindet, sowie der Kappenabend im Feuerwehrhaus. Die 1250-Jahr Feier Mainflingen 2025, 60 Jahre Jugendfeuerwehr, sowie zehn Jahre Kinderfeuerwehr.

>> Johannes Kollmus und Peter Heddendorp neu in der SPD-Fraktion: Jens Malsy strebt berufliche Fortbildung an. Peter Triefenbach geht aus gesundheitlichen Gründen.

Neue Mitglieder hat die SPD-Fraktion in Mainhausen mit Johannes Kollmus (rechts) und Peter Heddendorp. Bild: privat (SPD)

Die SPD-Fraktion in der Gemeindevertretung der Gemeinde Mainhausen hat zukünftig zwei neue Gesichter. Johannes Kollmus folgte bereits im Oktober auf Peter Triefenbach, der aus gesundheitlichen Gründen sein Mandat niederlegen musste.

Peter Heddendorp nimmt den Platz von Jens Malsy ein, der seit November an einer beruflichen Fortbildungsmaßnahme teilnimmt und entsprechend in Abendseminaren seine geschäftlichen Qualifikationen verbessert.

Der 24jährige Kollmus nimmt erstmals in der Gemeindevertretung ein Mandat an. Politisch aktiv war er bereits als stellvertretender Vorsitzender der Jusos im Ostkreis. Ehrenamtlich verbringt Johannes Kollmus viel Zeit bei der Freiwilligen Feuerwehr Mainflingen und als Blasmusiker in der Kapelle der Freiwilligen Feuerwehr. Der gelernte Landschaftsgärtner wird einen Platz in der Friedhofskommission einnehmen.

Peter Heddendorp gehörte der Gemeindevertretung bereits von April 1997 bis Dezember 2004 an. In dieser Zeit war er auch Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss.

Nach einem mehrjährigen beruflichen Aufenthalt in Luxemburg ist der zweifache Großvater wieder im Vereinsleben in Mainflingen aktiv und widmet sich nun erneut der Kommunalpolitik. Als ausgewiesener Finanzexperte folgt er dem Ausscheidenden Jens Malsy in den Haupt- und Finanzausschuss.

„Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit unseren beiden neuen Fraktionsmitgliedern. Während Johannes Kollmus frischen Tatendrang in die Fraktion bringt, ist mit Peter Heddendorp wieder ein erfahrener Mann mit an Bord, dessen politische Qualifikation unbestritten ist“, heißt SPD-Fraktionsvorsitzende Felicitas Mohler-Kaczor die beiden in Reihen der SPD willkommen.

Jens Malsy war vom März 2016 bis Oktober 2023 Mitglied der Gemeindevertretung und im gleichen Zeitraum Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses. Als dessen Vorsitzender amtierte er von Dezember 2020 bis zu seinem Ausscheiden. Außerdem war er Mitglied in der Verbandsversammlung des Abwasserverbandes Schleifbach und vertrat die Gemeinde in der Verbandsversammlung des Wasserverbandes Gersprenz.

Peter Triefenbach war vom März 2011 bis März 2021 und vom April 2022 bis zum Oktober 2023 Mitglied der Gemeindevertretung. Dem Sozialausschuss gehörte er von Mai 2011 bis März 2021 an. Als Lobbyist des Mainhäuser Vereinslebens setzte der ehemalige Vorsitzende des Mainflinger Vereinsrings vor allem in diesem Bereich politische Akzente.

„Wir bedanken uns herzlich bei beiden für die tatkräftige Unterstützung der Fraktionsarbeit. Jens Malsy wünschen wir viel Erfolg bei seiner beruflichen Weiterbildung und hoffen, dass er in der nächsten Wahlperiode seinen Erfahrungsschatz erneut einbringen kann. Peter wünschen wir einen stabilen Gesundheitszustand und freuen uns, wenn wir ihn bei unseren Parteiveranstaltungen weiter begrüßen können“, ergänzt Co-Fraktionschef Kai Gerfelder zum Abschluss.

>> Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder weiter an SPD-Fraktionsspitze: Andreas Horn und Marco Schreiner ebenfalls einstimmig gewählt.

Der neue Vorstand der SPD-Fraktion Mainhausen mit Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder (links) an der Spitze. Bild: privat

Die SPD-Fraktion hat in ihrer Klausurtagung zur Mitte der Wahlperiode wichtige Personalentscheidungen gefällt. So wurde das Führungs-Duo der Fraktion Felicitas Mohler-Kaczor und Kai Gerfelder einstimmig in ihren Ämtern bestätigt.
Ergänzt werden die Fraktionsvorsitzenden von Andreas Horn, der auf Jens Malsy folgt. Der bisherige Stellvertretenden Fraktionsvorsitzende musste aus beruflichen Gründen aus der Gemeindevertretung ausscheiden. Marco Schreiner wird auch zukünftig die Geschäftsführung der 15köpfigen Fraktion übernehmen. Auch diese Wahlen erfolgten einstimmig.

Mit Felicitas Mohler-Kaczor setzen die Sozialdemokraten weiterhin auf eine Frau, die mitten im Leben steht: Die 40jährige selbständige Rechtsanwältin und Mutter dreier Kinder im Grund- und Vorschulalter gehört seit der letzten Kommunalwahl der Gemeindevertretung an und fungiert als Vorsitzende des Sozialausschusses.

Kai Gerfelder (47) gehört der Gemeindevertretung bereits seit 27 Jahren an und blickt pünktlich zu seiner Wiederwahl auf 20 Jahre an der Spitze der Fraktion zurück. Der Politikwissenschaftler und Vater zweier Kleinkinder gehört außerdem dem Kreistag an und ist Abgeordneter der Regionalversammlung Südhessen und der Verbandskammer des Regionalverbandes FrankfurtRheinMain.

Andreas Horn (53) ist seit Mitte der vergangenen Wahlperiode Mitglied der Gemeindevertretung und hat sich als Sprecher für klima- und umweltpolitische Themen einen Namen als engagierter Kämpfer für einen pragmatischen und gleichzeitig nachhaltigen Klimaschutz gemacht. Horn wohnt in Mainflingen und hat zwei erwachsene Kinder.

Als Geschäftsführer amtiert Marco Schreiner (21) seit Beginn der Wahlperiode. Der aufstrebende Mainflinger Student der Soziologie hat im vergangenen Jahr erfolgreich die Kommunalakademie-Hessen absolviert und gehört auch dem Vorstand der Kreispartei an.

SELIGENSTÄDTER VEREINSLEBEN

>> Berichte aus Seligenstädter Vereinen, Kirchen und Gruppierungen bitte an redaktion@blaettsche.de

>> Einen Bericht von den Galasitzungen des Heimatbundes findet ihr hier.

>> Neues aus der Volkshochschule Seligenstadt: Die Konferenz der Lehrkräfte der Volkshochschule Seligenstadt zum Beginn eines Semesters ist eine gern genutzte Gelegenheit zu Austausch, Rückschau und Ausblick, aber auch zum geselligen Miteinander.

Die Verantwortlichen der VHS Seligenstadt (von rechts): Monika Lenhart, Petra Welzbacher, Katrin Schmidt Voigt und Franz Preuschoff. Bild: VHS

Bei der Zusammenkunft im Kleinen Saal des Hans-Memling-Kulturhauses (HMH) zum Frühjahrssemester bestand einhellige Übereinstimmung, dass die Konzentration zahlreicher Kurse im Haus der VHS Auftrieb gegeben hat. So wurde von vielen ausgebuchten Kursen berichtet. Die Teilnehmer hätten die Räume angenommen.

Monika Lenhart, Schatzmeisterin des Trägervereins Kulturring, und Franz Preuschoff (Vorsitzender) dankten der Geschäftsführerin Petra Welzbacher für ihren Einsatz, mit dem sie den unter ihrer Vorgängerin Elisabeth Emadi eingeleiteten Aufschwung fortgeführt hat, dokumentiert durch ein griffiges Semesterverzeichnis mit rund hundert Angeboten. Deutlich wurde an diesem Abend erneut der gute persönliche Kontakt zwischen Lehrkräften und Geschäftsführerin.

So war es ein Schock für die versammelte Runde, als Petra Welzbacher mitteilte, dass sie schweren Herzens wegen familiärer Verpflichtungen die liebgewordene Tätigkeit aufgeben müsse. Erleichterung breitete sich zum einen durch ihre Mitteilung aus, dass sie sich bereiterklärt habe, zukünftig ehrenamtlich im Vorstand mitzuarbeiten; zum anderen dadurch, dass sogleich eine Nachfolgerin vorgestellt werden konnte.

Jubilare bei der VHS Seligenstadt: (von links) Marianne Möller, Frank Kress, Ulrike Schaller und Petra Heck. Bild: privat (VHS)

Es ist das Katrin Schmidt-Voigt. Sie lebt mit ihrer Familie in Seligenstadt, ist in Alzenau aufgewachsen und hat an der Humboldt-Universität in Berlin Neue deutsche Literatur und Amerikanistik studiert, mit dem Abschluss Magister.

In ihrer anschließenden Tätigkeit bei einem Sprachenzentrum Berlin hat sie einen weit gespannten Aufgabenbereich wahrgenommen, organisatorisch, planerisch, verwaltend, mit intensiven Personenkontakten wie bei Kundenbetreuung und Preisverhandlungen. Vielfältige Erfahrungen, die der Arbeit in einer Volkshochschule entgegenkommen. Ihr Organisationstalent hat Katrin Schmidt-Voigt auch als ehrenamtliche Leiterin des Orga-Teams des erfolgreichen Flohmarktes der Kita-Käthe-Münch bewiesen.

Blumen gab es nicht nur für die scheidende und die zukünftige Geschäftsführerin.

Nicht zuletzt haben den Erfolg der VHS die Lehrkräfte maßgeblich mitgetragen. Marianne Möller war der Weg von Groß-Gerau nach Seligenstadt und zurück nie zu weit. Seit vierzig Jahren ist sie vielfältig im Bereich „Gestalten“ tätig. In einem bewegenden Dankesvortrag gab sie einen Rückblick darauf und ihrer Verbundenheit zu Seligenstadt Ausdruck.

Nicht minder engagiert ist Petra Heck. Sie vermittelt seit 1992 die Fertigkeiten im Malen, Aquarell und Acryl. Sprachen, aktuell Englisch, ist das Metier von Ulrike Schaller. Seit zwanzig Jahren ist sie der Volkshochschule verbunden. Im „Gruppenbild mit Herrn“ ist Frank Kress zu nennen. Fotografie für Anfänger, Umsteiger und Fortgeschrittene sowie ein Intensivwochenende sind seit 1993 sein Angebot.

Erfreut konnten Vorstand und Geschäftsführung feststellen, dass die Jubilare nicht amtsmüde sind, sondern tatkräftig mit Freude im neuen Umfeld des HMH weitermachen wollen.

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