Samstag, 13. April 2024
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Neues aus Obertshausen

Neues Logo für die Stadt Obertshausen

>> >> Dein Verein, Deine Gruppe will auch im Regionalportal ‘s Blättsche über eine Veranstaltung informieren und somit täglich mehr als 1.500 Leser erreichen? Ganz einfach eine E-Mail an redaktion@blaettsche.de am besten mit einem Plakat im jpg-Format als Anhang, schon gibt’s wieder mehr Besucher. Unser Motto lautet: Seid ihr hier im ‘s Blättsche drin, / kommen auch mehr Leute zu euch hin.

Aktuelle Polizei- und Feuerwehrmeldungen findet ihr regelmäßig in der Rubrik “Polizeimeldungen”.

>>> Veranstaltungen in Obertshausen:

AKTUELLE TERMINE IN OBERTSHAUSEN

bis 26. April, Arbeiten in der Nacht
21. April, Rock- und Pop-Show
25. April, Neubürger-Begrüßung
26. April, Kleinkunstabend
ab 3. Mai, jeden Freitag Wochenmakt

>> Arbeiten in den Nachtstunden vom 8. bis 26. April: Kamerabefahrung und Kanalreinigung.

Arbeiten zur Kamerabefahrung und Kanalreinigung im Stadtteil Obertshausen werden vom 8. bis 26. April in der Nacht zwischen 21 und 5 Uhr fortgesetzt. Dies hat den Vorteil, dass es in diesem Zeitfenster zum einen zu geringem Abwasseranfall kommt, zum anderen aber auch die Verkehrsbelastung geringer ist.

Folgende Straßen sind von den Arbeiten betroffen: Schönbornstraße, Bahnhofstraße, Heusenstammer Straße und Leipziger Straße, Rembrücker Weg und Albrecht-Dürer- Straße. Die Hermann-Hesse-Schule und die Einbahnstraße „Im Hasenwinkel“ werden ebenfalls nachts inspiziert.

>> Konzert im Bürgerhaus Hausen am 21. April: Musikschule präsentiert Pop- und Rock-Show.

Zur Pop- und Rock-Show lädt die städtische Musikschule für Sonntag, 21. April, um 16 Uhr ins Bürgerhaus Hausen ein. Dem Publikum dabei kräftig einheizen wollen die beiden Nachwuchsbands der Musikschule unter der Leitung von Musikschullehrer Oguz Dogan. Die Schulchöre der Hermann-Hesse-Schule, der Waldschule und der Joseph-von-Eichendorff-Schule werden ihre aktuellen Hits präsentieren. Auch am Flügel wird es einige Überraschungen geben. Dabei wird man sehen, dass die Musikschule Nachwuchskünstlerinnen und Nachwuchskünstler hervorbringt, die das Zeug zu viel mehr haben.

Ganz besonders dürfen sich Zuhörerinnen und Zuhörer auf vier Projektbands freuen, die sich eigens für dieses Konzertereignis formiert haben. Die Projektbands präsentieren Lieder, die quer durch alle Pop-Sparten reichen. Eine weitere Rarität ist ebenfalls geplant: Ein Stück, das von zwei E-Bässen gespielt wird.

Der Eintritt zum Konzert ist frei, um Reservierung der Platzkarten wird unter Telefon: 06104 – 7034222 gebeten. Das Team der Musikschule Obertshausen gibt gern Auskunft zum geplanten Konzert, aber auch zum Unterrichts- und Kursangebot. Jeder, der einmal gerne selbst ein Instrument spielen möchte, kann sich per Telefon: 06104 – 7034222 oder per E-Mail: musikschule@obertshausen.de an das Musikschulbüro wenden.

>> Rathaus-Spitze lädt Zugezogene zum Austausch ein: Zu einem Empfang für Neubürger laden Bürgermeister Manuel Friedrich und Erster Stadtrat Michael Möser für Donnerstag, 25. April, um 18 Uhr in das Rathaus Schubertstraße ein.

Bei dem Begrüßungsempfang wird den nach Obertshausen Zugezogenen, die sich dazu vorher angemeldet haben, ein Einblick in das Angebot der Stadt Obertshausen gegeben. Außer den städtischen Vertretern, wie zum Beispiel aus dem Bereich Soziales, werden zudem Vertreter der Feuerwehr und des Vereinsrings vor Ort sein.

Alle, die innerhalb der vergangenen sechs Monate neu nach Obertshausen gezogene sind, sind herzlich eingeladen. Eine Teilnahme ist nur mit vorheriger Anmeldung bis Dienstag, 2. April, über eine Mitteilung an E-Mail: dezernatsbuero@obertshausen.de möglich.

>> Abschluss der Kleinkunst-Saison am 26. April: Matthias Brodowy im Bürgerhaus: Mit Konfetti gegen Pessimismus.

„Keine Zeit für Pessimismus“ hat Kabarettist Matthias Brodowy – aber Zeit fürs Obertshausener Publikum hat er am Freitag, 26. April. Dann tritt er um 20 Uhr auf die Bürgerhaus-Bühne. Foto: privat (Tomas Rodriguez)

Zum Saison-Abschluss des Kleinkunstprogramms gibt es am Freitag, 26. April, nochmal einen ganz besonderen Höhepunkt auf der Bühne des Bürgerhauses. Kabarettist Matthias Brodowy unterhält ab 20 Uhr seine Gäste mit dem Programm „Keine Zeit für Pessimismus“.

Matthias Brodowy ist ein klassischer Künstler: Ein Hypochonder, der in der nächsten Sekunde irgendeinen über ihn einbrechenden Super-Gau erwartet. Im Zweifel einen dinosauriesken Meteoriteneinschlag. Und gerade deswegen ist er der Meinung, dass definitiv keine Zeit mehr für Pessimismus ist. Klingt widersprüchlich? Höchstens so widersprüchlich wie das Leben. Aber eigentlich ist es die einzige Chance, das Ruder rumzureißen. Denn den Kopf in den Sand zu stecken, ist definitiv nicht atmungsaktiv!

Warum also nicht der Apokalypse ein Bein stellen und einfach mal handeln? Mit einem Lächeln im Gesicht, denn es wäre zu schade, die Welt Leuten zu überlassen, denen man es sowieso nie recht machen kann.

Dieser Kabarettabend ist ein klares Ausrufezeichen für alle, die auch dann noch ein Apfelbäumchen pflanzen, wenn morgen die Welt unterginge. Entweder im Garten oder virtuell vom Sofa aus. Geht ja heute alles auch online und im Netz ist sowieso die Hölle los. Also: Aufbruch! Und falls man unsicher ist: Ran an den Rollator! Gibt’s bestimmt bald auch mit E-Motor! Wenn einem das Wasser bis zum Hals steht, gilt ein Grundsatz: „Keine Zeit für Pessimismus!“ Und dann? Konfetti! Biologisch abbaubar.

Brodowys zehntes Programm ist wie immer politisch, literarisch, musikalisch. Darüber hinaus frönt der selbsternannte Vertreter für gehobenen Blödsinn gerne auch der gepflegten Albernheit und der grotesken Geschichte. Matthias Brodowy steht seit 1989 auf der Kabarettbühne und erhielt zahlreiche Kabarettpreise, darunter das „Schwarze Schaf“, den „Prix Pantheon“ und den Deutschen Kleinkunstpreis.

Karten für den Kleinkunstabend am Freitag, 26. April, gibt es zum Preis von 18 Euro im Vorverkauf im Rathaus Beethovenstraße beim Fachbereich Sport, Kultur und Bildung; im Rathaus Schubertstraße an der Zentrale oder in der Stadtbücherei Obertshausen. Wer seine Tickets lieber online erwerben möchte, kann dies direkt unter www.kultur-obertshausen.de zuzüglich Vorverkaufsgebühren tun.

Weitere Informationen gibt es bei der städtischen Kultur-Hotline (Telefon: 06104 7034111) oder im Internet unter www.kultur-obertshausen.de .

>>> Berichte aus Vereinen, Kirchen, Gruppen,…:

>> Start am 3. Mai mit Markttreiben und After-Work: Mit großen Schritten in Richtung Wochenmarkt.

Gute Nachrichten in puncto Wochenmarkt hatten Bürgermeister Manuel Friedrich und Projektleiterin Miriam Wahl mit im Gepäck, als sie jüngst interessierte Bürger trafen. Das Treffen auf dem Meininger Platz am Bahnhof bot die Gelegenheit zum Austausch. Vorgestellt wurde das aktuelle Konzept des Wochenmarktes, welcher durch die Deutsche Marktgilde eG in Zusammenarbeit mit der Stadt Obertshausen veranstaltet wird. Ebenso ging es um die Grundstrukturen zu einem einmal im Monat stattfindenden After-Work-Stand, der durch den Verein Stadtmarketing Obertshausen realisiert werden soll.

Und so konnten Bürgermeister Manuel Friedrich und Miriam Wahl bei diesem Treffen den interessierten Bürgerinnen und Bürgern auch verkünden, dass der Wochenmarkt ab 3. Mai jeden Freitag von 14 bis 18 Uhr stattfindet. „Zurzeit haben wir fünf feste Standzusagen von Geflügel Petersen, Feinkost Akdemir, A&O Frischeparadies mit Obst und Gemüse, Weinschoppen Kosancic und Informal-foodclub mit spanischen Speisen“, erläutert Miriam Wahl den aktuellen Stand der Planungen. Mit diesen Ständen ist der Meininger Platz voll belegt. Und so hat man sich im Rathaus bereits Gedanken über eine mögliche Erweiterung gemacht. Eine Einbindung von Bauern aus der Umgebung und ihrem Angebot hat wegen Personalmangels bei den Erzeugern bis heute noch nicht geklappt.

Zuversichtlich blicken die Organisatoren auf den Start des Obertshausener Wochenmarkts und die Planungen laufen weiter auf Hochtouren. So soll schon bald auf dem Rasenstück direkt am Meininger Platz ein Lagercontainer platziert werden. Dort sollen notwendige Materialien für den Wochenmarkt ihren Platz finden können. In den Vorbereitungen wurde zudem ein weiterer Stromkasten aufgestellt beziehungsweise wurden die vorhandenen Anschlüsse aufgestockt, um die Infrastruktur vor Ort zu verbessern. Außerdem werden die vorhandenen Sitzbänke auf dem Meininger Platz von der Standfläche versetzt und erneuert. Zum Konzept des Wochenmarktes zählt auch die Nutzung der Kiosktoilette – für die Marktbetreiber – und am After-Work-Freitag ebenso für Besucherinnen und Besucher.

Das Projekt Wochenmarkt wird durch einen Teil des Förderprogramms „Zukunft Innenstadt“ des Landes Hessens und einem festgelegten Eigenanteil der Stadt Obertshausen finanziert.

Zur Eröffnung des Wochenmarktes am Freitag, 3. Mai, ist Stadträtin Hildegard Knorr als Vertreterin der Stadt Obertshausen vor Ort und wird symbolisch den Markt mit einem Vertreter der Deutschen Marktgilde eröffnen.

Die After-Work-Stände sind an jedem ersten Freitag im Monat von dem Verein Stadtmarketing geplant. Zwischen 17 und 21 Uhr gibt es auf einer Nebenfläche einen Getränkestand und einen Essensstand. Der Getränkestand wird mit einem örtlichen Gewerbetreibenden in fester Hand geplant. Der Essensstand soll eine Möglichkeit für alle Obertshausener Vereine sein, sich dort zu präsentieren und das After-Work mit zu gestalten.

„Wir freuen uns, dass nach längerer Vorbereitungszeit nun die Planungen ordentlich Fahrt aufnehmen und wir uns dem Start des Wochenmarktes mit großen Schritten nähern“, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich abschließend.

>> Rent a Bürgermeister: Manuel Friedrich unterwegs in Obertshausen. Unter dem Motto „Rent a Bürgermeister“ lässt sich der Obertshausener Rathaus-Chef von Bürgerinnen und Bürger einladen. Dies kann ein Besuch im Unternehmen, im Verein oder auch in einer sozialen Einrichtung sein werden. All diese Möglichkeiten bietet das neue Angebot „Rent a Bürgermeister“.

Das Prinzip ist ganz einfach: Bürgermeister Manuel Friedrich buchen und er packt beispielsweise im Gewerbebetrieb mit an, unterstützt im Verein oder in einer sozialen Einrichtung. Neue Wege und Bürgernähe, das hat sich Bürgermeister Manuel Friedrich als eines der wichtigsten Ziele für sein Amt „auf die Fahne“ geschrieben. Zahlreiche Bürgergespräche, Quartiersspaziergänge, Bürger- oder Sommerdialoge haben schon seit seinem Amtsantritt im Juni 2020 stattgefunden.

Nun startet Manuel Friedrich mit einem neuen Format durch und erklärt die Idee hinter „Rent a Bürgermeister“: „Ich komme für rund drei Stunden zu Ihnen. Ob für berufliche, ehrenamtliche oder soziale Zwecke. Bürgernähe ist in meiner täglichen Arbeit unablässig. Ich möchte vor Ort in den Betrieben, Vereinen und Einrichtungen einen Einblick in den Alltag erhalten und dort mitanpacken, wo es erwünscht ist. Im Gegenzug bietet sich dabei auch die Möglichkeit, mich auf die verschiedensten Themen direkt anzusprechen.“ Auch örtliche Betriebe oder Unternehmen können den Bürgermeister auf Wunsch mieten – allerdings nur gegen eine kleine Spende für einen guten Zweck.

Vorherige Terminvereinbarungen sind erforderlich. Interessierte kontaktieren das Dezernatsbüro unter Telefon: 06104 7031102 oder per E-Mail: dezernatsbuero@obertshausen.de und stimmen den Termin für den Besuch ab. „Bitte teilen Sie uns bei Terminvereinbarung den gewünschten Einsatz mit. Bei zu vielen Anfragen werden die Termine begrenzt und das Los wird entscheiden“, informiert der Rathaus-Chef.

Die Aktion soll im Zeitraum zwischen April und Juni stattfinden.

>> Stadt Obertshausen stellt sich in Außenwirkung neu auf: Moderne und Tradition verpackt in einem Logo.

Ein Wappen gibt einer Kommune ihre Identität. Darin verpackt sind Geschichte sowie Tradition. In der Kommunikation löst heutzutage ein Logo oftmals das Wappen ab.

Die Stadt Obertshausen hat bisher in ihrer Außendarstellung mit einer Vorlage des Stadtwappens von 1979 gearbeitet – in Kombination mit unterschiedlichen Schriften. Eine Vielzahl von inoffiziellen „Logovarianten“ sind seitdem parallel in Verwendung. Ein Logo und damit klares Erscheinungsbild mit Wiedererkennungswert, das sich in allen Drucksachen wiederfindet, existiert jedoch seit über vier Jahrzehnten nicht. Aus diesem Grund hat sich 2023 verwaltungsintern eine Projektgruppe gebildet, die sich mit dem Thema „Logo für die Stadt Obertshausen“ beschäftigt hat.

„Ziel war es, ein eigenständiges sogenanntes Corporate Design zu entwickeln, das die Persönlichkeit der Stadt Obertshausen visuell schärft und ein kommunales ,Wir-Gefühl‘ entstehen lässt“, informiert Bürgermeister Manuel Friedrich. Der visuelle Auftritt soll sich selbstbewusst von den Wort-Bild-Marken der anderen Städte im Kreis Offenbach absetzen. Ein professionell gestaltetes Stadt-Logo ist dafür die Basis.

Gemeinsam mit Edith Hemberger vom Atelier Hemberger aus Heusenstamm hat die Projektgruppe seit Juli 2023 an der Entwicklung des Logos gearbeitet. In mehreren Entwurfsphasen wurden verschiedene Möglichkeiten erarbeitet und auf Wunsch der Projektgruppe einzelne davon weiterentwickelt. Zu Beginn dieses Prozesses war auch der Verein Stadtmarketing Obertshausen beteiligt, dem seit Jahren ein einheitliches Außenbild der Stadt Obertshausen wichtig ist.

Das Ergebnis für Obertshausen ist eine sogenannte eine Wort-Bild-Marke, die sich aus einer reduzierten Form des Wappens und einem Schriftzug zusammensetzt. Beide Elemente sind als feste Einheit definiert. Erstmals öffentlich präsentiert wurde es am Donnerstag (22. Februar) in feierlicher Enthüllung am Familienzentrum an der Vogelsbergstraße. Dort ist das erste Logo der Stadt Obertshausen ab sofort für jedermann sichtbar – neben dem Schriftzug „Familienzentrum“.

Es war ein kreativer und behutsamer Weg: Im Zuge der einzelnen Entwicklungsschritte von Juli bis November 2023 hatte sich die Projektgruppe schlussendlich für einen Favoriten entschieden. Der Magistrat der Stadt Obertshausen hat die Empfehlung bestätigt und sich damit für die dreifarbige Variante (vereinfachtes dreifarbiges Wappen als Wort-Bild-Marke) als Logo der Stadt Obertshausen entschieden. „Falls erforderlich kann das Logo für einzelne Publikation, auch als einfarbige positiv/negativ-Variante verwendet werden“, erklärt Erster Stadtrat Michael Möser die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten.

Das Stadtwappen soll künftig nur noch für amtliche beziehungsweise hoheitliche Aufgaben zum Einsatz kommen. Das Logo hingegen wird dann künftig in sämtlichen Publikationen der Öffentlichkeitsarbeit sowie im Marketing der Stadt Obertshausen genutzt. Für den Bürger ist dann die Stadt als Absender auf allen Kommunikationsmitteln klar erkennbar.

„Das sorgfältig neu gestaltete Logo der Stadt Obertshausen hat sich in einer modernen Formensprache an das gelernte Stadtwappen sozusagen angelehnt“, berichtet Grafikerin Edith Hemberger. Damit tritt die Stadt Obertshausen fortan modern auf, setzt aber gleichzeitig ein klares Statement zur Tradition. Das Logo repräsentiert Obertshausen und die Werte, für die es steht: Klarheit, Tradition und Moderne. „Es ist das Gesicht nach außen.“

Dabei verliert das Wappen selbstverständlich nicht an Gültigkeit. Die Satzung zum Schutz des Wappens aus dem Jahr 1980 hat weiterhin Bestand. Zudem wird es noch eine Weile dauern, bis sich das Logo sukzessive als Erkennungszeichen der Stadtverwaltung durchsetzt. „Da befinden wir uns noch in einem Prozess, in dem vor allem unsere Mitarbeitenden aus IT und Presse- und Öffentlichkeitsarbeit gefragt sind“, teilt Manuel Friedrich mit. „Der Prozess dahin wird uns beispielsweise mit der Umstellung noch das ganze Jahr begleiten, so soll in einem Jahr eine neue Webseite an den Start gehen.“

>> Halteverbotsschilder sollen für mehr Sicherheit sorgen: Zu einer Änderung der sogenannten verkehrsrechtlichen Beschilderung kommt es in Kürze an der Beethovenstraße im Bereich zwischen Schulstraße und Querstraße. Dort lässt die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Obertshausen demnächst einseitig Halteverbotsschilder aufstellen.

Halteverbotsschilder sollen für mehr Sicherheit sorgen. Symbolbild: beko

Derzeit existiert auf der einen Straßenseite ein „anderer Radweg“, der mit Fahrrad-Piktogrammen auf dem Weg markiert ist. Dort gäbe es zwar keine Radwegbenutzungspflicht wie bei einer blauen Radwegebeschilderung, jedoch bestehe die Möglichkeit, diesen „anderen Radweg“ als solchen zu nutzen, erklärt Fachbereichsleiterin Cornelia Knoke. Weiter sei auf diesem „anderen Radweg“ grundsätzlich das Parken verboten. Dies ist auf der gegenüberliegenden Seite möglich und erlaubt, dort gibt es einen Parkstreifen, wo mit zeitlicher Begrenzung geparkt werden darf.

Jedoch ist trotz klarer Regelung immer wieder zu beobachten, dass in diesem Straßenabschnitt widerrechtlich auf dem „anderen Radweg“ und teils auf der Fahrbahn sowie gleichzeitig gegenüber auf dem Parkseitenstreifen geparkt wird. Die Folge: Es bleibt oftmals nur noch eine Restfahrbahnbreite von 3,60 bis 4,30 Meter übrig. Daraufhin kommt es bei Gegenverkehr immer wieder zu gefährlichen Situationen, insbesondere, wenn sich zwei größere Fahrzeuge wie Müllabfuhr- und Feuerwehrfahrzeuge begegnen. „Dann ist an ein Passieren nicht mehr zu denken und es kommt zwangsläufig zum Rückstau“, sagt Cornelia Knoke. „Dazu ist es auch vereinzelt bereits zu kleineren Unfällen oder Beschädigungen an Fahrzeugen gekommen.“

Gefährlich ist das widerrechtliche Parken auch für Fußgängerinnen und Fußgänger sowie für den Radverkehr, die den Gehweg sowie den „anderen Radweg“ dadurch nicht sicher nutzen können. Zudem liegt dieser Abschnitt im Einzugsbereich einer Grundschule und somit im Schulwegbereich. „In diesem Fall leiden vor allem die schwächsten Verkehrsteilnehmenden wie Kinder oder ältere Personen unter der Situation“, betont Bürgermeister Manuel Friedrich. „Aufgrund dessen haben wir uns dazu entschieden, wie im Bereich zwischen Heusenstammer Straße und Schulstraße, demnächst auch in diesem Abschnitt eine Halteverbotsbeschilderung anzubringen.“

Zuvor hätte man versucht, durch das Aufmarkieren der Fahrradpiktogramme Verkehrsteilnehmende darauf hinzuweisen, dass sie nicht auf dem Radweg parken dürfen. „Leider trug diese Maßnahme jedoch keine Früchte, so dass dies nun mit einer Halteverbotsbeschilderung noch klarer geregelt werden soll“, erklärt Cornelia Knoke die angestrebte Änderung. Es ist geplant, diese zum 1. März umzusetzen.

„Dann werden wir die Situation vor Ort auch durch die Stadtpolizei kontrollieren und ahnden lassen – die Sicherheit geht einfach vor“, ergänzt Rathaus-Chef Manuel Friedrich.

>> Mitteilung Sportlerehrung: Die Sportlerehrung ist für Freitag, 20. September, ab ca. 18 Uhr geplant.

Mitteilung 25 Jahre Mitternachtssport in Obertshausen: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Mitternachtssports in Obertshausen findet am Frei-tag, 1. März, ein Jubiläumsfußballturnier statt. Jugendliche und junge Erwachsene treffen sich ab 22 Uhr in der Turnhalle der Hermann – Hesse – Schule. Die Erstplatzierten erhalten Sachpreise.

Mitteilung Wochenmarkt: Bürgermeister Friedrich teilt mit, dass die Vorplanungen hinsichtlich der Etablierung des Wo-chenmarktes in Obertshausen weiterhin laufen. Der erste Wochenmarkt findet am 3. Mai statt.

>> Einbahnstraßenregelung wegen Arbeiten an Gasleitung: Aufgrund von Erneuerungsarbeiten an der Gasleitung kommt es in der August-Bebel-Straße (Hausnummer 1 bis 7) von Montag, 12. Februar, bis voraussichtlich Freitag, 23. Februar, zu einer halbseitigen Straßensperrung. Der Verkehr wird für diesen Zeitraum über eine Einbahnstraße geregelt. Die Umleitung ist ausgeschildert. Auch der Gehweg ist in diesem Abschnitt einseitig nicht nutzbar.

Die Stadtverwaltung bittet die Anwohner sowie die Verkehrsteilnehmenden um Verständnis.

>> Anleinpflicht in der Brut- und Setzzeit vom 1. März bis 15. Juli: Was Hundebesitzer jetzt beachten müssen.

Die Temperaturen steigen, erste Pollen fliegen und die Konzerte der Vögel werden immer präsenter. Kein Zweifel, das Frühjahr hat begonnen und damit die Brut- und Setzzeit. Da auch die heimische Fauna einen essentiellen Beitrag zum Ökosystem leistet, immer mehr Tierarten bedroht sind und aussterben, gibt es in gewissen Zeiten gesetzliche Regelungen, die die Aufzucht der Jungtiere besonders schützen sollen.

Die Brut- und Setzzeit umfasst den Zeitraum, in dem Wildtiere wie Vögel, Säugetiere oder Reptilien ihre Jungen bekommen und aufziehen. Sie beschreibt damit die Zeit, in der bestimmte Regelungen gelten, damit die Nachkommen freilebender Tiere geschützt werden und somit besondere Aufsichtspflichten für Hunde gelten. Sie gilt selbstverständlich auch für Besucherinnen und Besucher, die mit dem Vierbeiner in Obertshausen unterwegs sind, vom 1. März bis zum 15. Juli.

Bild: Archiv

Immer wieder weisen Landwirtschafts- und Naturschutzverbände wie der NABU darauf hin, dass die Leinenpflicht unabdingbar ist.

So ist ein jagender oder wildernder Hund nun mal kein Kavaliersdelikt. Er kann nicht nur sich und die Wildtiere schädigen, sondern gefährdet auch andere Verkehrsteilnehmende. Nämlich genau dann, wenn ein Wildtier panisch auf die Straße rennt. Dann besteht Lebensgefahr.

Viele Hundebesitzer sind der Ansicht, dass ihr Hund nicht jagen gehen würde – und das ist in den meisten Fällen wahrscheinlich auch so. Aber allein die Anwesenheit kann zum Beispiel brütende Vogelarten stören und die Wiederkehr ins heimische Nest verhindern oder verzögern. Klar formuliert sind daher die Regeln der Gefahrenabwehrverordnung sowie im Verwarnungs- im Bußgeldkatalog von Obertshausen.

So sind Hunde im gesamten bebauten Stadtgebiet an der Leine zu führen. Der Abstand zwischen Hundeführerin oder Hundeführer und angeleintem Hund darf zwei Meter nicht übersteigen. Sofern die Leine mit einer selbsttätigen Aufrollvorrichtung versehen ist, sind als Höchstlänge zehn Meter zugelassen. In der Brut- und Setzzeit, gilt diese Verordnung umso mehr auch für die unbebaute Feld- und Waldgemarkung der Stadt.

Auch wenn man in Wald und Feld der Meinung ist, den Haufen liegen lassen zu können, riskiert man nicht nur ein Bußgeld in Höhe von 100 Euro, sondern verunreinigt damit das Grundwasser und landwirtschaftliches Saatgut oder deren Erzeugnisse.

Daher: Den Vierbeiner anleinen und die Hinterlassenschaft stets fachgerecht entsorgen.

>> Bürgermeister Dr. Bieri besucht die Waldkitas der AWO Obertshausen in Klein-Auheim: Dr. Maximilian Bieri, seit Mai neuer Bürgermeister in Hanau, stattete den beiden Waldkindergärten der AWO Obertshausen im Wildpark Alte Fasanerie in Klein-Auheim einen Besuch ab. Eingeladen hatten Simon Goss, Mitgeschäftsführer der Wald- und Naturkindergärten sowie Erzieherin und pädagogische Fachbereichsleitung Bianca Weinert.

Kinder der Gruppe „Wildgänse“, Erzieherin Patricia Lindt, Erzieher Wolfgang Appl, Bürgermeister Dr. Maximilian Bieri, Erzieher Jörg Klickermann, Erzieherin und pädagogische Fachbereichsleitung Bianca Weinert sowie Simon Goss, Mitgeschäftsführer der Wald- und Naturkindergärten der AWO Obertshausen. Bild: privat (peba)

„Eine gute Gelegenheit, zum Beginn des Jahres, wenn die Terminkalender noch nicht so dicht gefüllt sind, Ihnen unser Konzept vorzustellen und einander kennenzulernen“, begrüßte Goss den in Steinheim aufgewachsenen Bürgermeister, zu dessen Verantwortungsbereich der „Eigenbetrieb Hanau Kindertagesbetreuung“ gehört, der 31 Kindertageseinrichtungen verantwortet.

Daneben gibt es in Hanau 30 Kitas unter freier Trägerschaft, darunter die „Wilden Erdlöwen“ und „Wildgänse“ der AWO Obertshausen. „Waldpädagogik setzt Beweglichkeit und manchmal spontane Planung voraus“, führte Weinert in ein besonderes Merkmal der Waldkitas ein, das nicht zuletzt manchen Wetterkapriolen geschuldet ist. Für die wenigen Tage des Jahres, in denen ein Betrieb im Freien unmöglich erscheint, können die Kinder das Kolpinghaus in Klein-Auheim ansteuern, das als Schutzraum dient. Zur besseren Disposition würden die Eltern am Vorabend informiert, so Weinert. Dr. Bieri erfuhr während seines Spaziergangs, dass das Gros der Kinder aus Klein-Auheim stammt, dass die Erzieherinnen und Erzieher Schlüssel für die Tore besitzen, so dass die Sprösslinge auch außerhalb der Besuchszeiten der Fasanerie das Gelände betreten können und dass der Nachwuchs, zusammen mit Erzieherinnen und Erziehern, im täglichen Morgenkreis entscheidet, ob er zu seiner Hütte läuft oder einen der zugänglichen Plätze auf dem Freigelände ansteuert.

Gelegentlich frühstücken die Kiddies am Lagerfeuer. „Alle Kinder lernen bei uns, Feuer zu entfachen, aber auch die nötigen Sicherheitsregeln und natürlich das rasche Löschen“, sagte Weinert und informierte über das eigene Programm der Wackelzähne. Die Ältesten beider Gruppen im abschließenden Kitajahr treffen sich jeweils donnerstags zu einem gemeinsamen Projekt. Unter anderem waschen sie Wolle und lernen den Umgang mit einer Webspindel. Zur guten Tradition hat sich ein mehrtägiges heilpädagogisches Pferdeprojekt entwickelt, das von der Mutter eines ehemaligen Kindes aus den Anfangsjahren durchgeführt wird und oftmals zu Entwicklungsschüben beim Nachwuchs führt.

Wenn auch derzeit nicht in der Alten Fasanerie, so werden doch in einigen anderen der insgesamt 13 Waldkita-Gruppen Inklusionskinder mit großem Erfolg betreut, informierte Goss. „Wenn alle meine Termine so schön wären, wäre ich dramatisch überbezahlt“, verabschiedete sich Bürgermeister Dr. Bieri sichtlich gut gelaunt. Weitere Infos über den Tagesablauf und die Aufnahme in den Wald- und Naturkindergarten gibt es bei der AWO Obertshausen, Birkenwaldstraße 38. Telefon: 06104 – 95364436.

>> Eine Seniorin aus Obertshausen wird Opfer eines Betrugs nach Schockanruf am Mittwochabend (11. Oktober): Mehr im Polizeibericht hier.

>> Obertshausener Wochenmarktplanung geht in die heiße Phase: Der Wunsch eines Wochenmarktes wird in Obertshausen immer wieder genannt. Im Zuge der Umsetzung des Landesförderprogramms „Zukunft Innenstadt“, in dem auch Obertshausen eine beachtliche Summe für nachhaltige Maßnahmen zur Belebung der Stadtzentren und Ortskerne erhalten hat, setzt die Stadt neu an diesem Projekt an.

Drei Partner, ein Ziel: Gemeinsam wollen die Stadt Obertshausen, die Deutsche Marktgilde und der Verein Stadtmarketing Obertshausen (SMV) das Projekt „Obertshausener Wochenmarkt“ neu angehen. Einen entsprechenden Vertrag haben Marktgilde und Stadt bereits unterschrieben. Auf dem Bild (von links): Andreas Fornauf (SMV), Peter Keil (Deutsche Marktgilde), Bürgermeister Manuel Friedrich, Miriam Wahl (beide Stadt Obertshausen), Martin Stark und Erich Deckenbach (beide SMV). Bild: privat (Christina Schäfer/Stadt Obertshausen)

In einer Umfrage zu Ideen für „Zukunft Innenstadt“, die die Wirtschaftsförderung im März 2022 gestartet hatte, wurde der Punkt Wochenmarkt mehrmals genannt. Nach weiteren Beteiligungen plant seit September 2022 eine Arbeitsgruppe den Aufbau eines Wochenmarktes in Obertshausen. So wurde Stück für Stück an der Realisierung gefeilt. Vertreter des Vereins Stadtmarketing Obertshausen haben im Vorfeld bereits zahlreiche Wochenmärkte im Kreis und der Region besucht, um Ideen rund um die Organisation und Durchführung für einen Wochenmarkt in Obertshausen zu sammeln.

Örtlichkeit und Partner sind mittlerweile gefunden: In Zusammenarbeit mit Peter Keil von der Deutschen Marktgilde eG soll es auf dem Meininger Platz den „Obertshausener Wochenmarkt“ mit verschiedenen Ständen geben. Geplant ist, ab 3. Mai 2024 dort freitags zwischen 14 und 18 Uhr den Wochenmarkt zu etablieren. Auf dem Meininger Platz können vier bis sechs Händlerinnen und Händler ihre Stände betreiben.

Die Deutsche Marktgilde ist seit 37 Jahren Expertin für die Organisation von Wochenmärkten. Nach eigenen Angaben betreibt die Marktgilde an 125 bundesweiten Standorten etwa 250 Märkte. „Auch Obertshausen soll eine Anlaufstelle für Wochenmarktliebhaber werden. Mit der Deutschen Marktgilde haben wir eine Partnerin an unserer Seite, die Kontakte zu zahlreichen Beschickern pflegt “, sagt Bürgermeister Manuel Friedrich und blickt optimistisch in die Zukunft.

Damit geht’s nun in die nächste Organisationsphase: die Akquise. Marktbeschicker, die ihre Waren wie Obst und Gemüse oder Backwaren in Obertshausen anbieten wollen, können sich bei Peter Keil von der Deutschen Marktgilde um einen Standplatz bewerben.

Auch Einzelhändlerinnen und Einzelhändler aus Obertshausen oder der Region sind eingeladen, sich an dem Markt zu beteiligen. So hat das Obertshausener Arbeitsgremium auch die Idee erarbeitet, für Vereine eine Möglichkeit zu bieten, sich auf dem Markt zu präsentieren und über die Vereinsarbeit zu informieren.

Zusätzlich ist es der Wunsch, am ersten Freitag im Monat eine Art After-Work-Community zu etablieren. Dort können Besucherinnen und Besucher in gemütlicher Runde verweilen. Dies hat sich der Verein Stadtmarketing Obertshausen zu seinem Ziel gemacht.

In den nächsten Monaten geht es an die Detailplanung und Platzvergabe für den „Obertshausener Wochenmarkt“. Anliegende Bewohnerinnen und Bewohner und Interessierte lädt Bürgermeister Manuel Friedrich zu einem späteren Zeitpunkt ein, um über das Vorhaben zu informieren und eventuelle Bedenken beseitigen zu können. „Der Obertshausener Wochenmarkt soll eine Bereicherung für alle Bürgerinnen und Bürger sein“, betont der Rathaus-Chef.

Interessierte Händlerinnen und Händler können sich direkt an Peter Keil unter folgender Adresse wenden: Deutsche Marktgilde eG, Frankfurter Straße 2, 63619 Bad Orb. Peter Keil ist bei weiteren Fragen auch unter Telefon: 02774 9143401 oder per E-Mail: badorb@marktgilde.de zu erreichen.

>> Ausbau für neue E-Ladestationen geht voran: Mit der Installation von drei neuen E-Ladesäulen im Stadtgebiet wird die Infrastruktur für Elektrofahrzeuge weiter ausgebaut.

Derzeit befindet sich eine der E-Ladestation an der Karl-Mayer-Straße im Bau. Für die Arbeiten wurden temporäre Haltverbote eingerichtet. Nach Abschluss der Arbeiten werden Markierungsarbeiten durchgeführt, um den Standort der Ladesäulen deutlich zu kennzeichnen.

In der Kalenderwoche 41 ist die Installation der zweiten Ladestation an der Bieberer Straße geplant. Hierfür werden ähnliche Maßnahmen ergriffen.

Der dritte Standort für eine E-Ladesäule ist für das erste Quartal 2024 vorgesehen. Diese wird an der Mühlstraße errichtet.

Die Freundschaftsbank vor dem Rathaus Laakirchen lädt zum Austausch und Verweilen ein. Bild: privat

>> Bänke stehen für immerwährende Freundschaft: Anlässlich des 50-jährigen Verschwisterungsjubiläums mit der hessischen Stadt Obertshausen hat die Stadt Laakirchen ihrer Partnerstadt eine Freundschaftsbank als Geschenk überreicht.

Diese wurde im Zuge der Feierlichkeiten im Juni in Obertshausen eingeweiht.

Nun wurde das Pendant dazu vor dem Rathaus Laakirchen aufgestellt. Die von der Laakirchner Firma Connexurban GmbH hergestellten kreisförmigen Sitzgelegenheiten symbolisieren die immerwährende Freundschaft der beiden Städte, die wie ein Kreis keinen Anfang und kein Ende hat. „Die Bank wurde rund um die Linde vor dem Rathaus zentral platziert und soll die Bevölkerung zum Austausch und Verweilen einladen.

Das schattige Plätzchen bietet sich ebenso perfekt zum Lesen an“, so Bürgermeister Ing. Fritz Feichtinger. Die beiden Städte sind außerdem bestrebt den freundschaftlichen Kontakt wieder zu intensivieren, um das kulturelle Verständnis zu fördern, voneinander zu lernen und den europäischen Grundgedanken zu wahren.

>> Neue Pfarrei Mühlheim-Obertshausen: Viele Treffen, Gespräche und Planungen haben mittlerweile schon stattgefunden. Die einen würden gerne am besten schon morgen starten, den anderen kann es gar nicht lange genug dauern.

So musste, wie bei vielen anderen Punkten, ein Kompromiss für das Unausweichliche gefunden werden. Darüber wurde von Vertretern und Vereinen der Gemeinden aus Mühlheim und Obertshausen abgestimmt und man einigte sich auf den 1. Januar 2026. Dieser Vorschlag wurde dann dem Bistum in Mainz mitgeteilt und man musste warten, ob der Vorschlag angenommen wird. Viele Gemeinden befinden sich derzeit im gleichen Prozess und so war lange nicht klar, ob der Termin realisierbar ist, oder noch weiter nach hinten geschoben werden müsste. Nun aber kam die Bestätigung aus Mainz und die Pfarreigründung findet am 1. Januar 2026 statt.

Die Klarheit des Termines sorgt nun dafür, dass viele organisatorische Schritte endlich begonnen werden können. Dafür gibt es einen klar strukturierten Plan und dieser kann nun “abgearbeitet” werden. Geleitet wird der Fusionsprozess vom Pfarrer für Hausen, Dietesheim und Lämmerspiel, Christoph Schneider, und von Koordinator Dirk Stoll, der zugleich Gemeindereferent in Dietesheim und Lämmerspiel ist. Beide betonen, dass ihnen das Leben der Gemeinden vor Ort wichtig sei, zugleich das Miteinander ihrer Schäfchen gestärkt werden soll, um für die künftige Entwicklung vorbereitet zu sein.

In sogenannten Projektgruppen beraten Gemeindemitglieder aus allen beteiligten Kirchorten ein Konzept für das neue Pfarreileben. Seien es Gottesdienstformen oder –zeiten, die Vorbereitungen auf Ehe, Erstkommunion oder Firmung und andere Formen christlichen Lebens, das Engagement im sozialen Bereich oder Verwaltungsaufgaben sowie die zukünftige Verwendung/Neustrukturierung der Kirchen, Gemeindezentren und Pfarrhäuser. All das kommt auf den Tisch und den Prüfstand, wird ausgehandelt und neue Wege werden ausprobiert. Gemeindereferent Dirk Stoll berichtet, dass die Projektgruppen bereits gut miteinander arbeiten. Er freut sich über Fragen und auf Anregungen, die außer ihm auch die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte entgegennehmen.

>> Hütesfest in der Partnerstadt Meiningen: Nach drei Jahren Corona-Pause, konnten nun endlich die Meininger ihr traditionelles Hütesfest inklusive Umzug der Vereine ausrichten.

In Vertretung von Bürgermeister Manuel Friedrich nahm die ehrenamtliche Stadträtin Hildegard Knorr (Mitte) am diesjährigen Umzug in Meiningen teil. Bild: Stadt Obertshausen

Bürgermeister Fabian Giesder sandte seine Einladung zum traditionellen Hütesfest an Bürgermeister Manuel Friedrich. Da der Obertshausener Bürgermeister aus einem erfreulichen Ereignis seine Wahlheimat nicht verlassen konnte, nahm die ehrenamtliche Stadträtin Hildegard Knorr in Vertretung für Manuel Friedrich daran teil.

Das Hütesfest startete mit einem großen Umzug bestehend aus 42 Gruppen mit hunderten Teilnehmerinnen und Teilnehmern, die den am Straßenrand stehenden Zuschauerinnen und Zuschauern beste Unterhaltung boten.

Der erste Oldtimer führte den Zug an. Darin saßen Bürgermeister Fabian Giesder und Hütes Holle Isabell Wagner – im zweiten Oldtimer sitzend wurden Hildegard Knorr und Landrätin Peggy Greiser (Landkreis Schmalkalden-Meiningen) von Frank Wöhner in einem Marmon 78 chauffiert.

Die Trachtengruppe aus Stepfershausen, die auch immer beim alljährlichen Europafest in Obertshausen auftritt, lief ebenfalls mit.

Am Marktplatz angekommen, wurden alle Wagen und Gruppen von Moderatorin Cornelia Schmädicke begrüßt und vorgestellt. Kleine Darbietungen der Gruppen überraschten das Publikum.

Der Höhepunkt des Festes war sicher der Umzug. Anschließend gab es überall die Leibspeise zu verköstigen: Thüringer Klöße, hier Hütes genannt. Warum?
Der Legende nach soll Frau Holle das Kloßrezept den Meiningern übergeben haben, mit den mahnenden Worten: „Hier hast du das Receptum – Hüt‘ es!“

„Man hatte das Gefühl, alle Menschen aus Meiningen und Umgebung, ob klein oder groß, waren auf den Beinen“, sagte Hildegard Knorr.

Bürgermeister Manuel Friedrich (links) und Erster Stadtrat Michael Möser (rechts) nahmen an der gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehren der beiden Stadtteilen Obertshausen und Hausen teil. Die Rathausspitze bedankte sich bei Manuel Roth (Zweiter von links), Isabelle Wenzel, Thomas Fornauf, Stephan Arndt, Thorsten Manus und Daniel Weber für ihre leitende Führungsarbeit im Ehrenamt. Bild: Stadt Obertshausen

>> Neue Feuerwehrleitung der Stadt Obertshausen im Dienst: Zur gemeinsamen Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Obertshausen kamen zahlreiche Mitglieder der beiden Wehren aus Obertshausen und Hausen. Eingeladen waren unter anderem auch Bürgermeister Manuel Friedrich sowie Erster Stadtrat Michael Möser.

Im Namen des Magistrats durfte Bürgermeister Manuel Friedrich bereits bei den jeweiligen Jahreshauptversammlungen die Kameradinnen und Kameraden den Dank und die Anerkennung der Stadt Obertshausen überbringen. „Danke an unsere Feuerwehren für ihren ehrenamtlichen Einsatz zum Wohle der Sicherheit von uns allen. Auf ein solches Ehrenamt schaut man als Bürgermeister zu Recht mit großem Stolz“, sagt der Rathaus-Chef.

Erfreulich sei zudem, dass in den vergangenen Wochen und Monaten die Führungsteams in der Stadtbrandinspektion, den Wehrführungen in Hausen und Obertshausen, die Positionen in den Jugendfeuerwehren und in der Kinderfeuerwehr sowie den Feuerwehrausschüssen und Alters- und Ehrenabteilungen alle besetzt worden sind.

Neuer Stadtbrandinspektor ist Daniel Weber, Thorsten Manus ist Stellvertreter. Neue Wehrführerin in Obertshausen ist Isabelle Wenzel. Als Stellvertreter wurde Manuel Roth gewählt. Neuer Wehrführer in Hausen ist Thomas Fornauf, Stephan Arndt ist Stellvertreter.

„Wir können uns glücklich schätzen, dass im Bedarfsfall schnell und kompetent geholfen, gelöscht und gerettet werden kann. Es ist es daher wichtig und richtig, dass wir weiterhin in eine angemessene und moderne Ausstattung unserer Feuerwehr investieren. Dies stellt die Grundlage für ein sicheres und effizientes Arbeiten dar“, betont Manuel Friedrich. Derzeit wird ein neuer Bedarfs- und Entwicklungsplan erarbeitet, der die Stadt Obertshausen zusammen mit der Politik vor weiteren zukunftsweisenden Entscheidungen stellt. Zuletzt hatte die Stadtverordnetenversammlung den Weg frei gemacht für eine Feuerwehrentschädigungssatzung und diese einstimmig beschlossen.

>> Nachschub für Musikbegeisterte jeden Alters: Seit einigen Wochen kann die Musikschule Obertshausen auf zusätzliches Instrumentarium zurückgreifen: Der Verein zur Förderung von kultureller und musikalischer Aus- und Weiterbildung „MuBiKu“ Obertshausen hat der Musikschule für ihre Arbeit Congas, ein Keyboard-Set, Saxophone und zwei Bluetooth-Boxen zur Verfügung gestellt.

Die Musikschule konnte aufgrund großer Nachfrage eine „Trommelgruppe für Senioren“ installieren. Rhythmusbegeisterte, nicht nur im Seniorenalter, sondern auch jüngere Musikerinnen und Musiker treffen sich nun einmal wöchentlich im Familienzentrum. Die bei der Musikschule vorhandenen Congas waren für diese recht große Gruppe nicht ausreichend. Nun freut sich die Musikschule nicht nur über die neue, teilnehmerstarke Gruppe, sondern auch über vier neue Instrumente.

Sie machen sich gemeinsam für die Musikschule stark: (von links) Martin Stark und Natalja Maurer vom Verein zur Förderung von kultureller und musikalischer Aus- und Weiterbildung (MuBiKu) Obertshausen, Spender Thomas Göhler stellvertretend für Familie Gerhard Göhler, die Musikschul-Fachbereichsleiter Peter Krausch, Jürgen Weiss und Annette Dörr (stellvertretende pädagogische Leiterin), Bürgermeister Manuel Friedrich und Musikschul-Fachbereichsleiter Oguz Dogan. Bild: privat (Christina Schäfer/Stadt Obertshausen)

Auch die Nachfrage für das Saxophon ist mittlerweile gestiegen. Das zeigen Neuanmeldungen in allen Altersbereichen. Um den Anfängern einen „reibungslosen Einstand“ zu ermöglichen, bietet die Musikschule jetzt wieder Leihinstrumente an. Das beliebte Blasinstrument übt nach wie vor eine große Faszination aus und gerade in diesem Bereich gibt es vermehrt Anmeldungen von Erwachsenen, die sich einen lang gehegten Wunsch erfüllen möchten.

Für das Fach Keyboard, ein Instrument, welches sich schon seit Langem großer Beliebtheit erfreut, verzeichnet die Musikschule schon seit einigen Jahren recht hohe Schülerzahlen. Eines der vorhandenen Instrumente ist nun „in die Jahre“ gekommen und nur noch bedingt einsetzbar. Dank des Fördervereins kann der Unterricht nun an einem neuen Instrumentenset erfolgen.

Die beiden „Boomboxen“, welche die Musikübertragung per Bluetooth von Notebook oder Smartphone ermöglicht, kommen in vielerlei Hinsicht zum Einsatz. Diese beiden Boxen finden im Unterricht der Fächer „Gesang“ sowie beim Instrumentalunterricht, insbesondere von Melodieinstrumenten, Verwendung.

Das Kollegium der Musikschule freut sich über eine neue Lehrkraft für das Fach E-Gitarre, welche seit Kurzem zum Team zählt. Für den Unterricht der neu angemeldeten E-Gitarren-Schülerinnen und E-Gitarren-Schüler stellt der Förderverein nun zwei E-Gitarren-Amps zur Verfügung.

„Es ist und bleibt eine Herzensangelegenheit für uns als Förderverein, die musikalische Aus- und Weiterbildung in Obertshausen zu unterstützen. So stellen wir gern und regelmäßig Instrumente für den Unterricht an der Musikschule Obertshausen zur Verfügung“, erklärt MuBiKu-Vorstandsmitglied Natalja Maurer, die gemeinsam mit ihrem Kollegen Martin Stark zum offiziellen Fototermin kam. Das neue Equipment ist bereits bei der Musikschule im Einsatz und erfreut Schülerinnen und Schüler jeden Alters.

Und MuBiKu ist vielfältig aktiv, um auch weiterhin die Musikschule Obertshausen unterstützen zu können. So beteiligt sich der Verein zum Beispiel an der Aktion „Lust auf Zukunft“ der dm-Drogerie, die in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag feiert. Die dm-Drogerie unterstützt 3.000 Zukunftsprojekte mit einer Spende. Vom 19. bis 31. Mai können Kundinnen und Kunden vor Ort im Markt oder auch online über die Verteilung der Summe entscheiden. Auch in Obertshausen im Markt stehen zwei Projekte von heimischen Vereinen zur Auswahl. Wer die meisten Stimmen erhält, bekommt 600 Euro Zuschuss, für den anderen gibt‘s 400 Euro.

Für den Förderverein „MuBiKu“ gibt es gleich mehrfach Grund zur Freude: Neben der Ruth- und Karl-Mayer-Stiftung, welche regelmäßig den Förderverein finanziell stark unterstützt, konnten Anfang dieses Jahres nun auch Sachspenden generiert werden. Von Familie Gerhard Göhler wurden dem Förderverein vier Kinder-Klarinetten, zwei Kinder-Posaunen und eine Posaune für Jugendliche überlassen, die den jüngsten Nachwuchs-Schülerinnen und -schülern der Musikschule Obertshausen zur Verfügung gestellt werden.

Die Instrumente aus Familienbesitz kommen jetzt neu zum Einsatz. Thomas Göhler, der in jungen Jahren im Karl-Mayer-Kinderorchester die Liebe zur Musik und zum Musizieren mit Trompete und Flügelhorn entdeckt hat, freut sich, dass die Familie Kinder auf ihrem musikalischen Weg unterstützen kann. Und so erinnert sich Thomas Göhler an all die schönen Stunden in den verschiedenen Orchestern, in denen er gespielt hat. „Es ist ein Ansporn, jungen Menschen das Musizieren zu ermöglichen“, sagt Thomas Göhler. „Wir hatten damals auch nicht viel Geld und es wurde mir dennoch ermöglicht. Auch mein Bruder und mein Cousin haben im Orchester gespielt. Jetzt können wir als Familie wieder etwas zurückgeben.“

So freuen sich zahlreiche Musikschülerinnen und Musikschüler verschiedenster Instrumentalbereiche über die Neuanschaffungen des Fördervereins „MuBiKu“. Bürgermeister Friedrich, Dezernent des Fachbereichs Sport, Kultur und Bildung und damit zuständig für die Musikschule Obertshausen, dankt dem Förderverein für die Instrumente und Geräte und insbesondere auch für die schon seit einigen Jahren währende hervorragende Zusammenarbeit. „Es ist ein Segen, wenn man solche Spender hat“, ergänzt die stellvertretende pädagogische Musikschulleiterin Annette Dörr.

Die Musikschule Obertshausen freut sich weiterhin über neue Schülerinnen und Schüler jeden Alters. Das Angebot umfasst Gruppen für Babys, Kleinkinder, wie auch für Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Senioren.

Das Team der Musikschule steht für Fragen unter Telefon: 06104 7034222 oder per E-Mail: musikschule@obertshausen.de gerne zur Verfügung. Nähere Einzelheiten zu den Unterrichts- und Kursangeboten finden Interessierte auch auf der Homepage der Musikschule: www.musikschule-obertshausen.de.

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