Sonntag, 16. Juni 2024
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Im Blick auf die Europawahl

Friedrich Merz in Steinheim zu Gast

Nahezu vier Jahre hat es gedauert, bis Friedrich Merz sein Versprechen wahr machen konnte, als Gastredner nach Hanau zu kommen.

Die ehemalige Oberbürgermeisterin Margret Härtel hatte ihn eingeladen, dann kam die Corona-Pandemie und vieles mehr, was einen Besuch nicht möglich machte. Am heutigen Dienstag nun kam der derzeitige Oppositionsführer und CDU-Chef Friedrich Merz nach Hanau, genauer gesagt in die Kulturhalle nach Steinheim.

Etwas verspätet, allerdings hatte auch das einen guten Grund: Für sein europäisches Engagement ist Frankreichs Präsident Emmanuel Macron in Münster mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet worden und Friedrich Merz war natürlich live dabei. Eine Stunde warten auf Macron, eine halbe Stunde mehr für die Veranstaltung und die Hanauer mussten warten.

Allerdings war auch das kein Problem

Bundestagsabgeordnete Katja Leikert begrüßte zahlreiche Ehrengäste, Gäste und Funktionsträger in der nahezu voll besetzten Kulturhalle und Sven Simon, seit fünf Jahren Hessens Abgeordneter im Europäischen Parlament, verkürzte gekonnt die Wartezeit mit seinen interessanten Ausführungen zu den drei aktuellen Unions-Schlagworten Sicherheit, Wohlstand und Freiheit.

In Sicherheit. In Wohlstand. In Freiheit

Die Zeit war gekommen, Friedrich Merz stand an der Eingangstür, alle hochdotierten Unions-Verantwortlichen der Hanauer Region mit Katja Leikert an der Spitze sprangen auf, um ihn zu empfangen und passend dazu fiel eines der aufgehängten Merz-Plakate zu Boden. Was immer das zu bedeuten hatte… Amüsante Bemerkungen in der Besucherschar hat’s jedenfalls zur Folge.

Langanhaltender Applaus für die Rede von Sven Simon mischte sich mit dem Applaus für den Berlin-Gast aus dem Sauerland. Und der ging gleich in medias res. Auch mit ihm ging es um die drei Schlagworte, die landauf landab die Plakate der CDU zur Europawahl am 9. Juni zieren: In Sicherheit. In Wohlstand. In Freiheit.

Überaus interessante Ansätze präsentierte Friedrich Merz in Steinheim, immer wieder unterbrochen von Beifall, ganz gleich ob bei der Forderung, dass “Freiheit die Voraussetzung für Frieden ist”, beim kontrovers diskutierten Thema Bürgergeld, der notwendigen Hilfe des Sozialstaates oder bei der Agenda 2030, der “Agenda für die Fleißigen”. Ziele der CDU formuliert Merz deutlich und in Worten, die im Saal jeder versteht.

Und nicht wenige gehen an diesem Dienstag nach Hause und äußern das, was einige offenbar auch schon den verantwortlichen Mandatsträgern zugeflüstert haben: “Jetzt erkenne ich meine CDU wieder…”

Noch schnell ein Erinnerungsbild der Hanauer Verantwortlichen mit ihrem CDU-Chef, der eine oder andere Besucher darf noch ein Selfie mit Frierich Merz machen, vor der Kulturhalle wartet die Junge Union und ab geht’s zum nächsten Termin…

Bis zur Europawahl am 9. Juni ist noch einiges zu tun, immerhin weiß noch nicht jeder, dass auch das einer der wichtigen Termine ist.

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