Donnerstag, 17. Juni 2021
's Blättsche Lokales Ostkreis Geschockt: Ein Vollblutfastnachter sagt ade

Geschockt: Ein Vollblutfastnachter sagt ade

Ralf "Hille" Hillerich aus Hainstadt verstorben / In vielen Vereinen aktiv

Unfassbar. Geschockt. Die Reaktionen am Montagabend waren sehr aussagekräftig. Da wusste jeder in Hainstadt, dass es einen besonderen Grund gibt. Ein weit über Hainstadts Grenzen hinaus bekannter Vollblutfastnachter ist tot.

Die Fastnachtsfreunde St. Wendelinus Hainstadt trauern um ihren Aktiven Ralf „Hille“ Hillerich. Die ersten Zeilen widmen sie ihrem Vereinsmitglieder und Aktiven auf Facebook. “Ganz gleich ob als Tanzmaus im Männerballett der Hainstädter Jungs oder als Büttenstar (ein Bild von seinem letzten Vortrag 2020 als ‚Schneeflöckchen‘ ist dem Post beigefügt) – unser Ralf machte mit seiner Bühnenpräsenz und seinem Humor stets eine tolle Figur und brachte die Narhalla zum Beben. Wir werden Dich sehr vermissen, lieber Ralf! Auf Dich ein Abschiedstusch und ein trauriges Haastadt Helau. Wir werden Deiner stets gedenken…”

Hainstädter, die mit ihm am Freitag noch fröhlich beisammen saßen, äußern sich ebenso wie andere, die ihn schon seit vielen Jahren kennen. “Jetzt ist er ein Engel auf Wolken”, schreibt eine bekannte Hainstädterin und eine andere äußert sich so: “Aus unserem Leben bist du gegangen, aber in unseren Herzen bleibst du ewig.”

Unser Redakteur durfte den Vollblutfastnachter, der noch manch anderem Verein in Hainstadt angehörte, immer wieder live erleben bei seinen unnachahmlichen Auftritten auf der Bühne der Sporthalle an der Offenbacher Landstraße zur Fastnachtszeit. Eigentlich musste er gar nichts sagen, da tobte das Publikum schon. Und jetzt. Jetzt herrscht Trauer in Hainstadt nach dem Tod von “Hille”. Und ihm zu Ehren veröffentlichen wir im ‘s Blättsche auch nochmal das eine oder andere Bild, das ihn in Aktion zeigt und wir sind absolut sicher: Es hätte ihn gefreut. Und noch eins: Wenn all die Trauer vorüber ist, wenn man sich dann an diesen Menschen erinnert, dann fallen uns die positiven Dinge ein. Und im Himmel dürfte es spätestens dann lustiger werden…

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