Freitag, 19. August 2022
's Blättsche Kruschelschublade Der Geburtstag und das Sterbegeld

Der Geburtstag und das Sterbegeld

Dieser Brief von einer Versicherung

Wie liebenswert, die Grüße, die man so zu Geburtstagen erhält. Nicht mehr nur live, so von Auge zu Auge, mit besonderem Schokokuchen oder per Telefon. Nein, auch in den sozialen Netzwerken, per E-Mail oder als E-Card. Bei so manchem Spruch kommt Freude auf, andere regen auch schon mal an, über das Ende nachzudenken. Sei’s drum.
Sie sind herzlich gemeint die Grüße, kommen an wie das Päckchen der Bekannten, die dieser Tage ihren Führerschein bestanden hat, und den 62-Jährigen augenscheinlich sehr gut kennt. „Alles Liebe“ wünscht sie mit dem Zusatz „Da dich dein Süßigkeitswahn offensichtlich nicht umbringen kann, gebe ich diesmal auf und du bekommst den nächsten Zuckerschock geschenkt!“ Brav, davon profitieren auch die Mitarbeiter in der ‘s Blättsche-Redaktion.

Klar, dass es auch online manch kleine Geschenke gibt. Und dann kam da noch dieser Brief der Versicherung mit den drei großen Buchstaben, die freilich früher einen ganz anderen, närrisch kölschen, Namen hatte, so lange ist man schon Mitglied.

Aber von wegen Geburtstagsgrüße, wie schon der Beginn des Briefes verrät: „…es gibt Dinge, mit denen man sich nicht oder nur ungern beschäftigt…“

Wie bitte? Keine Geburtstagsgrüße diesmal? Nein, das Angebot für eine private Sterbegeldversicherung.
Okay, man muss drüber nachdenken, aber bitte nicht gleich zum Geburtstag…

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