Dienstag, 9. August 2022
's Blättsche Kruschelschublade Mehr als ein "Aushuastverhüterli"

Mehr als ein “Aushuastverhüterli”

Gedanken rund um einen besonderen Mund-Nasen-Schutz

Manchmal muss man nur gute, originelle und dazu noch sinnvolle Ideen haben: Das Bestattungsmuseum am Wiener Zentralfriedhof ist bis auf Weiteres zwar geschlossen und die Wiedereröffnung hängt vom Lockdown ab. Doch hält das nicht davon ab, im Online-Shop der B&F (Bestattung & Friedhöfe) GmbH, einem Unternehmen der Wiener Stadtverwaltung, zu stöbern.

Und dort scheinen die Verantwortlichen besonders kreativ zu sein, auch in der Corona-Pandemie. Oder sagen wir: Besonders in der Corona-Pandemie, die ja von einigen Weltfremden immer noch geleugnet wird. Da kann passieren, was will, da werden Argumente (?) gefunden, weshalb es das Virus nicht gibt. Allen Erfahrungen, allem Erlebten und allen Zahlen von Todesfällen zum Trotz.

Manch einer wird erst dann vernünftig, wenn jemand aus der Familie, aus dem Verwandten- oder Bekanntenkreis betroffen ist. Oder die leugnende Person selbst. Beispiele gibt’s ja immer mehr.

Jedenfalls: Für Corona-Leugner, so scheint es auf den ersten Blick, gibt es im Wiener Bestattungsmuseum einen besonderen Mund-Nasen-Schutz. In schwarz. Für 8,90 Euro. Sorry für die Werbung.

Aber auch hier ist es wie “im richtigen Leben”. Der zweite Blick auf die “Maske”, einem Prototyp von “Aushuastverhüterli”, verdeutlicht: Es ist zweifelsohne ein Mund-Nasen-Schutz für all die, die das Corona-Virus ernst nehmen mit der Aufschrift “Corona leugnen sichert Arbeitsplätze”, nämlich bei den Bestattungsinstituten (auch hierzulande).

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