Dienstag, 26. September 2023
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Weltkriegsbombe kontrolliert gesprengt

Hanauer können in ihre Wohnungen zurück

>> Update 1. März, 20.33 Uhr:
Die Weltkriegsbombe wurde kontrolliert gesprengt.

Der OB hat die Sperrung des Bezirks aufgehoben und die Hanauer können in ihre Wohnungen zurück.

>> Update vom 1. März, 20.19 Uhr:
Die Weltkriegsbombe wurde soeben kontrollliert gesprengt.

Der OB hebt in Kürze die Sperrung des Bezirks auf und die Hanauer können in ihre Wohnungen zurück.

>> Update vom 1. März, 19 Uhr:
O-Ton von Hanaus OB Claus Kaminsky zur aktuellen Situation in Hanau:

“Ich danke allen, die hier gerade mit sehr freundlichen Botschaften das Team des Kampfmittelräumdienstes unterstützen.
Mir ist bewusst, dass wir von den evakuierten Bürgerinnen und Bürgern heute sehr viel Geduld abverlangen. Ich kann verstehen, dass man nach einem so langen Tag in die eigenen vier Wände zurück will. Essen wird jetzt gerade in den Hallen organisiert.
Hanau ist ein Stück weit leider eingespielt, was die Bombenentschärfungen angeht. Die Entschärfung ist der “einfachere” Weg und wird immer als erstes versucht. Leider hat das heute nicht geklappt und die Bombe muss nun kontrolliert gesprengt werden. Das bedarf – gerade ob des Lageortes der Bombe mitten in der Stadt – einer sorgfältigen Vorbereitung. Das kostet leider etwas Zeit.
Wir vertrauen auf die Einschätzung der Experten. Danach war die Bombe schnellstmöglich außer Kraft zu setzen. Nach dem Fund gestern Vormittag wurden deshalb alle Hebel in Bewegung gesetzt, die Entschärfung schnellstens zu ermöglichen. Dass dies mit Unannehmlichkeiten für die Betroffenen in dem Evakuierungsradius verbunden ist, ist leider so und ich kann hier nur um Verständnis werben.
Bitte denken wir an dieser Stelle auch an die Patientinnen und Patienten des Klinikums und Bewohnerinnen und Bewohner des Altenhilfezentrums Bernhard-Eberhardt, die auch noch evakuiert wurden.
Ich bitte bei allen Unannehmlichkeiten und Ärger zu bedenken, dass der Sprengmeister und sein Team keine 750 Meter von der Bombe entfernt sind, sondern ihr Leben für uns auf´s Spiel setzen, um uns vor der Gefahr der unkontrollierten Explosion zu bewahren.
Danke, dass Sie, die Sie evakuiert wurden, heute die Unannehmlichkeiten ertragen.
Ein besonderes Dankeschön gilt all den Hilfskräften, die Sie in diesen Stunden betreuen und versorgen.
Wir hoffen begründet, dass Sie bis spätestens 22 Uhr wieder nach Hause können.”

>> Update vom 1. März, 17.31 Uhr:
Verzögerung bei der Entschärfung der Weltkriegsbombe: Kampfmittelräumdienst bereitet kontrollierte Sprengung vor.

Bei der Entschärfung der Weltkriegsbombe in der Hanauer Innenstadt gibt es Verzögerungen.

Ein Zünder ließ sich ausbauen, der zweite nicht mehr. Daher hat der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt entschieden, die Bombe am heutigen Abend kontrolliert zur sprengen. 

Mit einer Rückkehr in die Wohnungen in dem gesperrten Bereich ist nicht vor 22 Uhr zu rechnen.

Die Notunterkunft für betroffene Bürger in der Main-Kinzig-Halle bleibt bestehen.

Update vom 1. März, 13.38 Uhr:
Die Bombenentschärfung in Hanau auf dem Heraeus-Gelände hat begonnen, es kommt mitunter zu einzelnen Knallgeräuschen. Wichtige Informationen auf www.hanau.de oder am Bürgertelefon unter 06181 676602000.

Update vom 1. März, 12.24 Uhr:
Die Evakuierung nähert sich dem Ende, teilt OB Claus Kaminsky mit.

Es sind noch ein paar Liegendtransporte von nicht mobilen Bürgerinnen und Bürgern durchzuführen. Danach wird per Helikopter das Gebiet kontrollieren.

Erst wenn die Letztkontrolle abgeschlossen ist, kann das “Go” für die Bombenentschärfung gegeben werden.

Update vom 28. Februar, 17.45 Uhr:
Komplette Evakuierung des Areals im Sicherheitsradius am Mittwoch, 1. März, ab 8 Uhr. Die Bevölkerung hat das Gebiet zu verlassen und den polizeilichen Anweisungen zu folgen

  • Alle Straßen werden im Sicherheitsbereich gesperrt. Nur Fahrt nach draußen möglich.
  • Rückkehr in die Sicherheitszone im Verlauf des Nachmittags vorgesehen
    Die Werkfeuerwehr des Unternehmens Heraeus hat am heutigen Vormittag (28. Februar) auf dem Werkgelände an der Heraeusstraße eine 250-Kilo-Weltkriegsbombe gefunden. Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt hat daraufhin das Gelände gesichert. Die mechanische Entschärfung der Bombe erfolgt am morgigen Mittwochvormittag.
  • Der Sicherheitsbereich wurde in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten auf 750 Meter um die Fundstelle vom Kampfmittelräumdienst festgelegt. Dies hat große Auswirkungen auf die Innenstadt: So muss unter anderem das Klinikum Hanau aus Sicherheitsgründen teilevakuiert werden. Auch einige Schulen, Kindertagesstätten und das Altenhilfezentrum Bernhard Eberhard sind betroffen. Des Weiteren Geschäfte und Büros im ausgewiesenen Sicherheitsradius.
    Die Sperrung der Straßen sowie die Evakuierung der Anwohnerinnen und Anwohner wird aktuell vorbereitet. Geschätzt werden rund 16.000 Menschen von der Evakuierung betroffen sein.
  • Im Sicherheitsradius befindlich und daher geschlossen sind am Mittwoch zudem die Anne-Frank-Schule, die Brüder-Grimm-Schule sowie die Ludwig-Geissler-Schule, die sich am Außenrand des Sicherheitsradius befindet und sich daher entschieden hat aufgrund der Straßensperrungen ebenfalls zu schließen.
    Des Weiteren sind folgende Kindertagesstätten betroffen: Kita Janusz-Korczak, Kita Brüder-Grimm, Kita Margareten, Kinderhaus Saalburgstraße, Kinderburg und Kita Tümpelgarten, Kita St. Josef, Familienzentrum der Kathinka-Platzhoff-Stiftung und das Angebot “Mittendrin” der Kathinka-Platzhoff-Stiftung. Alle Kitas außerhalb des Sicherheitsradius bleiben geöffnet.
  • Ebenfalls geschlossen sind das Nachbarschaftshaus Tümpelgarten, das Stadtteilzentrum Süd-Ost, die Jahnhalle, der Hauptfriedhof und der Bürgerservice Hanau.
    Auch Bahn- und Busverkehr wird von der Evakuierung und Sperrung im Sicherheitsradius in Mitleidenschaft gezogen. Die Bahnstrecke Friedberg – Hanau ist bereits teilgesperrt. Die Züge fahren nur bis zum Bahnhof Hanau-Nord und von dort wieder Richtung Friedberg, anstatt bis zum Hauptbahnhof durchzufahren.
    Die Busse des Öffentlichen Nahverkehrs fahren bis zur offiziellen Sperrung des Gebiets. Danach umfahren sie die Sicherheitszone.
    Auch die Schulbusse fahren regulären Routen bis 8 Uhr und im Anschluss umfahren sie die Sicherheitszone.
    Die Unternehmen Heraeus und VAC (Vacuumschmelze) räumen am Mittwoch ebenfalls die Firmengelände und stellen die Produktion ein.
    Rund 400 Patientinnen und Patienten des Klinikums Hanau werden am Mittwochmorgen ebenfalls in eigens dafür vorbereitete Hallen (Lindenauhalle und Bürgerhaus Wolfgang) evakuiert. Ein Teil wurde frühzeitig entlassen. Lediglich rund 50 Intensivpatienten werden in hintergelagerte Gebäude des Klinikums verlegt, damit ihnen der Transport und die Verlegung erspart bleibt. Die Bewohner des Altenzentrums Bernhard Eberhard werden in die Doorner-Halle nach Steinheim verlegt.
  • Der Wochenmarkt findet statt und alle Geschäfte außerhalb des Sicherheitsradius können regulär öffnen.
    Die Main-Kinzig-Halle wird von der Stadt Hanau während der Zeit der Evakuierung als Notunterkunft zur Verfügung gestellt.  
     
    Aktuelle Informationen gibt es auf www.hanau.de
    Weitere Fragen beantwortet das Bürgertelefon unter 06181- 67660 2000. Es ist am Dienstag bis 22 Uhr erreichbar und am Mittwoch ab 6 Uhr bis zum Ende Lage.

Artikel vom 28. Februar, 13.35 Uhr:
Die Werkfeuerwehr des Unternehmens Heraeus hat am heutigen Vormittag auf dem Werksgelände an der Heraeusstraße in Hanau eine 250-Kilo-Weltkriegsbombe gefunden.

Der Kampfmittelräumdienst des Regierungspräsidiums Darmstadt hat daraufhin das Gelände gesichert. Die mechanische Entschärfung der Bombe erfolgt frühestens am morgigen Mittwoch.

Auch Klinikum muss evakuiert werden

Der Sicherheitsbereich wurde in Abhängigkeit von den örtlichen Gegebenheiten auf 750 Meter um die Fundstelle vom Kampfmittelräumdienst festgelegt. Dies hat Auswirkungen auf die Innenstadt: So muss unter anderem das Klinikum Hanau aus Sicherheitsgründen evakuiert werden. Auch Schulen und Kindertagesstätten im Sicherheitsradius werden betroffen sein. Die Sperrung der Straßen sowie die Evakuierung der Anwohner wird vorbereitet.

Auch Bahn- und Busverkehr wir von der Evakuierung und Sperrung im Sicherheitsradius in Mitleidenschaft gezogen. Im Laufe des Nachmittags folgen weitere Informationen.

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