Dienstag, 28. Mai 2024
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Gelebte Freundschaften

50 Jahre Städtepartnerschaft Francheville-Steinheim

Die deutsch-französische Freundschaft ist der Motor der europäischen Integration und Kern der europäischen Union (EU) mit ihren 27 Staaten. Als 1962 der damalige französische Präsident Charles de Gaulle und der deutsche Kanzler Konrad Adenauer beschlossen, die Erbfeindschaften zwischen den beiden Staaten zu beenden und mit dem berühmten Elysee-Vertrag die Basis für die deutsch-französische Freundschaft schufen, sollten Kommunen mit gutem Beispiel vorangehen und Städtepartnerschaften (Jumelage) abschließen.

In Hanau – so berichtet der Steinheimer TV-Journalist Frank Lehmann für das Regionalportal ‘s Blättsche – dauerte es noch zehn Jahre, bis der Stadtteil Steinheim mit Francheville bei Lyon 1973 eine „Jumelage“ gründete.

Und die Partnerschaft hält und „lebt“ bis heute. Während sich auf der großen politischen Bühne zwischen Berlin und Paris öfter Differenzen „einschlichen“, ist die Freundschaft „unten“ ungebrochen, getreu dem Spruch von Goethe: Willst du dich am Ganzen erquicken, musst du das Ganze im Kleinen erblicken.

Zurzeit sind Steinheimer vom Partnerschaftskomitee unter der Leitung von Martin Simmich und Francheviller beisammen und feiern in der 800 km entfernten französischen Kommune das stattliche 50-jährige Jubiläum ihrer Jumelage. Diverse persönliche Freundschaften währen fast ebenfalls so lange….

Perfekt haben die Gastgeber die Feierlichkeiten vorbereitet, u.a. mit zwei Torten in den Landesfarben von Frankreich und Deutschland. Der Anschnitt erfolgte durch Monika Nickel (Stadt Hanau) und dem Bürgermeister von Francheville, Michel Rantonnet.

Während die französische Seite als Erkennungszeichen eine Schärpe in den Landesfarben blau-weiß-rot trug, hatten sich die Steinheimer Schals mit Symbolen beider Städte fertigen lassen. Wie die Bilder zeigen, ist die Veranstaltung Beleg für eine lebendige Freundschaft. Gewachsen in jetzt 50 Jahren Städtepartnerschaft.

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2 Kommentare

  1. Es war beschämend, dass weder der Hanauer Oberbürgermeister noch der Bürgermeister anwesend waren. Nicht mal zu einer digitalen Videobotschaft für die Feierstunde hat es gereicht! Herr Rantonnet war deutlich enttäuscht, was er im persönlichen Gespräch auch ausdrückte.

  2. Danke für den Artikel eines wichtigen Steinheimer Ereignisses, das in Hanau nicht gewürdigt wird. Weder von der Obrigkeit noch der Presse. Das ist unwürdig.

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