Montag, 26. September 2022
's Blättsche Lokales Bäume nicht gesund, mussten gefällt werden

Bäume nicht gesund, mussten gefällt werden

Mindestens so viele Bäume wie derzeit gefällt, sollen neu gepflanzt werden

Auf dem Gelände “An den Mainwiesen” im Klein-Auheimer Mühlfeld plant der Caritasverband Offenbach/Main den Betrieb einer Anlage für betreutes Wohnen, pflegenahes Wohnen sowie Tagespflege. Das Bauvorhaben soll gemeinsam mit dem Investor Rudolph Bau GmbH aus Obertshausen umgesetzt werden.

In Vorbereitung für den Baubeginn der Anlage werden derzeit dort 29 Bäume – zumeist Hainbuchen – gefällt. Eine Versetzung der Bäume sei nicht angezeigt, informiert der Eigenbetrieb Hanau Infrastruktur Service (HIS), da die Bäume nicht gesund genug seien, um eine solche Versetzung zu überleben. Auch fielen die betroffenen Bäume nicht unter die Baumschutzsatzung aufgrund des geringen Stammumfangs.
Eine Neuanpflanzung von Bäumen an anderer Stelle auf dem Grundstück würde daher mehr Sinn machen, teilt HIS mit. Im Bebauungsplan 820 “Im Mühlfeld” sind auf dem Grundstück “An den Mainwiesen” 19 neue Bäume festgesetzt.

Ein neues Seniorenzentrum entsteht in Klein-Auheim. Dort wurden nun 29 Bäume gefällt, aber es sollen auch wieder neue Bäume gepflanzt werden. Bild: beko

Auf der Freifläche der geplanten Seniorenanlage werden zudem weitere Bäume im Zuge der Gestaltung der Außenanlagen gepflanzt, so dass mindestens so viele Bäume neu gepflanzt werden wie derzeit gefällt wurden, bestätigt die  Rudolph Bau GmbH.
“An den Mainwiesen” entstehen 33 Wohneinheiten Pflegewohnen mit Betreuungsgrundleistungen, zwei Wohneinheiten Kurzzeitwohnen/-pflege mit Betreuungsgrundleistungen, 15 Wohneinheiten Betreutes Wohnen sowie eine Tagespflege mit 16 Plätzen. Das Wohn- und Pflegemodell soll nach Aussage des Caritasverbands Offenbach den Bewohnern so viel selbstbestimmtes Leben in gewohnter Privatheit wie möglich gewährleisten – und so viel passgenaue, qualifizierte Unterstützung, wie nötig. Die Angebote passen sich der Pflegebedürftigkeit der Menschen an, wodurch häufig ein weiterer Umzug, etwa in ein Pflegeheim, vermieden oder hinausgezögert werden kann.

Im Stadtteil Klein-Auheim gibt es bislang noch kein Wohn- und Pflegeangebot für Senioren, obwohl dort rund 1.500 Menschen leben, die älter als 65 Jahre sind.

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