Mittwoch, 28. September 2022
's Blättsche Lokales An der Uni studieren im dritten Lebensabschnitt

An der Uni studieren im dritten Lebensabschnitt

Heute im 's Blättsche-Porträt: Der Steinheimer Dr. Hans Katzer

Durch die Welt des Internets mit der Heimat in Verbindung sein oder auch verbunden bleiben. Das ist es, was wir in der Rubrik „Porträts“ in Interview-Form aufleben lassen. Klein-Auheimer und Steinheimer, aber auch Menschen aus Hainburg, Seligenstadt oder Mainhausen sollen hier ihre Erinnerungen und aktuellen Eindrücke ebenso mitteilen können wie auch Ehemalige, die hier gewohnt haben, bekannte und (vielleicht noch) weniger bekannte. Die Redaktion freut sich über die hohe Akzeptanz dieser Rubrik und sagt Danke. Wöchentlich seit November 2020 ein neues Gesicht und Woche für Woche nahezu 500 Klicks aufs Porträt.
Wer hat noch Vorschläge? Wer sollte in dieser Rubrik noch zu Wort kommen?
Info an redaktion@blaettsche.de

Zur Person:

Als fescher junger Mann präsentiert sich Hans Katzer mit seinem Bild aus früheren Jahren. Bild: privat

Dr. Hans Katzer (geboren 1951) lebt seit 41 Jahren in Steinheim und ist hier vor allem aktiv als Kommunalpolitiker und als Mitglied im Heimat- und Geschichtsverein.

Hans, Du lebst in Steinheim. Weshalb ausgerechnet dort? Weil ich hier vor fast 50 Jahren meine Frau kennen und lieben gelernt habe und mir Steinheim schon immer gefallen hat.

Immer wieder tauchen Namen von Weggefährten auf. Besonders gerne erinnere ich mich an einen leider schon verstorbenen Klassenkameraden.

Wenn ich an meine Heimat denke, dann fallen mir folgende drei Dinge ein: Freunde, vertraute Umgebung, Spielplatz.

Mein Lieblingsplatz in meiner Heimatgemeinde liegt im Steinheimer Stadtwald.

Einkaufen gehe ich am liebsten im Rondo, weil ich hier viele Geschäfte für meinen Bedarf vorfinde,

Als Geheimtipp empfehle ich Auswärtigen einen Rundgang durch die Altstadt in Steinheim.

Gesellschaftliche Aktionen gibt es zumeist in den Vereinen. Welche begeistern Dich immer wieder? Die Karnevalsveranstaltungen, der Fastnachtszug, das Johannisfeuer und das Altstadtfest.

Ich treffe zufällig den Oberbürgermeister und mir fällt spontan ein, was ich ihm schon immer sagen wollte: Ich finde seine Politik in und für Hanau hervorragend.

Dieses Buch empfehle ich allen Blättsche-Nutzern: Das kürzlich erschienene Buch von Richard David Precht, „Von der Pflicht“, weil er gut lesbar den Zustand unserer Gesellschaft in der gegenwärtigen Krise analysiert.

In bekannten Fernsehsendungen werden Menschen vorgestellt, weil sie ein Buch geschrieben haben. Mein Buch, wenn ich denn eines schreibe, trägt den Titel „Von der Abschaffung der Ungleichheit“.

Meine meistbesuchte Seite im Internet ist die Seite, wo ich Bücher finden kann.

Mein Lieblingswitz: Oma zum Enkel: “Zum Geburtstag darfst du dir ein schönes Buch aussuchen!”
Enkel: “Dann wünsche ich mir dein Sparbuch!”

Beende bitte folgende Sätze:

Meine Lieblingsspeise ist Rumpsteak mit Bratkartoffeln und frischem Salat.

Wenn ich wütend bin, werde ich laut.

Mich regt auf, wenn Personen die Unwahrheit sagen oder schreiben.

Im „Blättsche“ (www.blaettsche.de) interessieren mich vor allem natürlich Steinheimer Themen.

Ich kann nicht leben ohne meine Familie.

Es gefällt mir nicht, dass es trotz der erschreckenden Zahlen immer noch CoVid-19-Pandemie-Leugner gibt.

Absolut positiv finde ich, dass der Philosoph Precht ein Buch veröffentlicht hat, in dem er Wege zur Stärkung unseres Pflichtbewusstseins und Verantwortungsgefühl aufzeigt.

Ich glaube, keiner weiß von mir, dass ich noch an der Universität in Frankfurt im dritten Lebensabschnitt (U3L) studiere.

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