Mittwoch, 28. September 2022
's Blättsche Lokales Nicht wirklich: Sie hat mich gefunden

Nicht wirklich: Sie hat mich gefunden

Ihr wisst, was man mit E-Mails macht, die man nicht bearbeitet?

Nicht wirklich, Sie hat mich gefunden. Unter millionen und abermillionen Internetnutzern weltweit. Erica Taylor hat sich gemeldet. Erica mit c.

Du kennst Erica nicht? Na sowas. Ich jedenfalls habe mich riesig gefreut, wieder mal von ihr zu hören bzw. zu lesen. Vor allem bin ich natürlich begeistert von ihrer Wortgewandtheit, kein Duden hätte etwas an den Formulierungen auszusetzen, geschweige denn an der grammatikalischen Verwendung der deutschen Worte in einem Satz.

Sie muss eine besondere Person sein. Sie kann etwas über mich erzählen. Und sie weiß, dass ich hinter dem Bildschirm mehr über sie erfahren will. Aber genug der Vorrede, lasst die E-Mail sprechen:

“HALLO, diese Erica
Ich hoffe, es geht Ihnen jetzt gut und Sie haben eine angenehme Zeit. Ich freue mich sehr, Ihr Profil auf der Website zu sehen. Ich bin auch beeindruckt, einen solchen Mann dort zu haben, und ich kann sehen, dass wir uns beide durch das Schicksal kennengelernt haben und ich nutze diese Gelegenheit, um mir etwas über dich zu erzählen, da wir beide hinter dem Bildschirm versuchen, mehr übereinander zu erfahren”

Toll, oder? Kann mir jemand helfen? Ich kenne diese Erica (mit c) nicht und in ihrem E-Mail-Account verbirgt sie sich auch nur mit einer achtstelligen Zahl. Infos bitte an redaktion@blaettsche.de

Übrigens: Die E-Mail hab ich gleich mal dahin, wo sowas hingehört. In den Papierkorb, Ablage P, Trash…

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