Donnerstag, 30. Mai 2024
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Narren haben Vorfahrt!

Insgesamt fünf Fastnachtszüge in der Innenstadt und den Stadtteilen

Die Narren haben in vielen Teilen der Stadt von Fastnachtsamstag, 18. Februar, an Vorfahrt in Hanau – im wahrsten Sinne des Wortes: Bei insgesamt fünf Fastnachtszügen müssen die Verkehrsteilnehmer vielerorts im Stadtgebiet mit Behinderungen und Beeinträchtigungen rechnen.

Betroffen sind von den vorübergehenden Sperrungen auch die Linienbusse der Verkehrsunternehmen. In der Innenstadt sind außerdem die Zu- und Ausfahrten der Tiefgarage am Marktplatz und des Parkhauses Nürnberger Straße sowie die beiden Parkhäuser Kinopolis I und Kinopolis II betroffen, die während des Fastnachtszugs nicht nutzbar sind.

Den Auftakt bildet am Fastnachtsamstag, 18. Februar, der Umzug in der Innenstadt, der mit Rücksicht auf das rassistische Attentat des 19. Februars in einer veränderten Streckenführung stattfindet und nicht mehr am Heumarkt, einem der Tatorte, vorbeigeht.

Der Umzug startet mit der Aufstellung ab 12.45 Uhr an der Willy-Brandt-Straße /Alfred-Delp-Straße. Pünktlich um 14.11 setzt sich der Fastnachtszug in Bewegung. Der Verlauf führt über den Kurt-Blaum-Platz in die Nürnberger Straße entlang Marktplatz Südseite zur Römerstraße, Steinheimer Straße, Am Steinheimer Tor, Friedrich-Ebert-Anlage, Brüder-Grimm-Straße, Karl-Röttelberg-Straße, Französische Allee, Kölnische Straße, Am Markt Ostseite, Fahrstraße und von dort in Richtung Freiheitsplatz, wo sich der Zug auflöst.

Wichtig für Autofahrer ist, dass für den gesamten Verlauf des Faschingszugs beidseitig ein absolutes Halteverbot gilt. Beamte der Landes- und Stadtpolizei werden den gesamten Vormittag entlang des Zugweges Streife laufen. Fahrzeugführer, die die bestehende Beschilderung nicht beachten, müssen damit rechnen, dass ihre Fahrzeuge abgeschleppt und sie außerdem mit einem Verwarnungsgeld belegt werden. Lediglich das Be- und Entladen ist bis 12 Uhr gestattet.

Am Fastnachtsonntag, 19. Februar, finden dann in drei Hanauer Stadtteilen die traditionellen Züge statt.

Bereits um 13 Uhr startet im Tümpelgarten der Zug, nachdem er sich ab 11.30 Uhr an der August-Schärttner-Halle formiert hat. Von dort aus geht es über den Kiefernweg, Lärchenweg, Buchenweg, Neuhofstraße, Menzelstraße, Feuerbachstraße, Cranachstraße, Chemnitzer Straße, Dr.-Hermann-Krause-Straße, Karl-Mattes-Straße, Chemnitzer Straße, Grünewaldstraße, Lenbachstraße, Rembrandtstraße, Ulmenweg, Pappelweg, Eschenweg, Buchenweg, Erlenweg bis zur Auflösung in der August-Schärttner-Straße.

In Steinheim stellt sich der närrische Lindwurm um 12 Uhr in der Schönbornstraße auf, um pünktlich um 13.11 Uhr starten zu können. Von dort aus geht es über die Georg-Busch-Straße über die Darmstädter Straße, Steinheimer Vorstadt, Ludwigstraße, Doorner Straße, Eppsteinstraße, Wilhelminenstraße, Thüringer Straße und wieder Ludwigstraße zur Kulturhalle, wo sich der Zug auflöst. Nach dem Eintreffen des Zuges wird die Ludwigstraße zwischen Thüringer- und Doorner Straße für den Fahrzeugverkehr bis etwa 18 Uhr gesperrt und der Verkehr inklusive Linienbusse wird umgeleitet.

In Klein-Auheim startet die “Klanaamer Laafparad” um 14.31 Uhr am Aufstellort Am Flurkreuz, wo sich der Zug ab 13 Uhr formiert, und führt dann über die Weiskircher Straße, Sudetendeutsche Straße, Am Pfingstrain, Seligenstädter Straße, Schönfelder Straße, Schillerstraße, Seligenstädter Straße bis zur Auflösung in der Schulstraße am Brunnen. Wie bereits im vergangenen Jahr wird während des Zuges die Seligenstädter Straße zwischen Sudetendeutsche Straße und Fasanerie/Mainzer Straße komplett gesperrt. Für die Straßenfastnacht wird die Straße Am Feuerwehrhaus im Teilstück Seligenstädter und Sudetendeutsche Straße bis etwa 20 Uhr gesperrt.

Den Schlusspunkt setzt in der Brüder-Grimm-Stadt inzwischen traditionell am Fastnachtsdienstag, 21. Februar, der Umzug in Großauheim. Die teilnehmenden Gruppen stellen sich in der BBC-Straße/Sandgasse auf. Von dort aus geht es um 14.11 Uhr über die Sandgasse zum Rochusplatz und weiter über Hauptstraße, Pilgerstraße, Alte Langgasse, Krotzenburger Straße, Rochusplatz zurück in die Rochusstraße. Nach Überquerung der Bahngleise löst sich der Zug in der Waldstraße/ Ecke Spitzenweg auf.

Auch in den Stadtteilen gilt in den Straßen an den Zug-Tagen ein absolutes Halteverbot, dessen Einhaltung von Beamten der Landes- und Stadtpolizei kontrolliert wird.

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