Freitag, 14. Juni 2024
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Tatort Klein-Auheim: Messerstecher oder Dollbohrer unterwegs

Drei zerstochene Autoreifen an Firmenfahrzeugen / Zeugen?

Über üble Messerstechereien in Hanau musste die ‘s Blättsche-Redaktion schon wiederholt berichten.

Nun scheint ein Messerstecher in Klein-Auheim unterwegs zu sein. Auf Autoreifen hat es der Täter abgesehen, genauer gesagt offenbar auf ganz bestimmte Autoreifen. Wolfgang G. informierte unsere Redaktion über drei platt gestochene Reifen an seinen Firmenwagen, die an der Brüder-Bauer-Straße standen. An zwei Wochenenden, jeweils zur gleichen Zeit in den Nachtstunden, hatte jemand die Firmenwagen im Visier. Offenbar wurden Reifen auch mit einem Bohrer manipuliert.

Ein jetzt platter Reifen war gerade mal maximal 100 Kilometer unterwegs, also ziemlich neu. Erforderliche Reifen sind derzeit gar schwer zu bekommen.

Der Schaden geht inzwischen ins Vierstellige, die Polizei ist informiert. Wer verdächtige Beobachtungen gemacht, den oder die Täter womöglich gesehen hat, sollte sich mit der Polizei in Verbindung setzen oder auch gerne einen Hinweis an die ‘s Blättsche-Redaktion geben.

Wie bei vielen anderen Fällen in Klein-Auheim, Steinheim oder der Umgebung bleiben wir dran, der nächste kritische Fall ist bereits in Bearbeitung. Es geht um eine Frau, der heftig zugesetzt wird in einer Mietwohnung in Klein-Auheim.

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Habt Ihr Themen für die ihr euch einsetzen wollt oder „Aufreger“ die euch auf den Nägeln brennen? Dann schreibt uns eine Mail an redaktion@blaettsche.de. – Bock dabei zu sein? Infos zu Onlinewerbung unter marketing@blaettsche.de

3 Kommentare

  1. Hallo Frau Stauske,

    das ist nicht so einfach zu beantworten.

    Es gibt seit längerem „Streit“ zwischen ein paar Personen. Einige kenne ich privat, andere haben sich an mich “als Ortsvorsteher” gewandt.

    Leider beharren beide Seiten definitiv auf ihren Standpunkt, fühlen sich im Recht und spielen den starken „Max“. Ein Aufeinander zugehen, zuhören und (etwas) Einsicht ist bei dieser „Gruppe“ (nicht mal 5 Personen) absolut nicht vorhanden…☹.

    Das ist ein Dejavu.

    In besagter Straße/Stelle gab es vor Jahren schon mal Stress, weil der Bus nicht durchkam, da beim Parken auch einfach geparkt wurde ohne Rücksicht zu nehmen. Auch da waren Gespräche selbst mit dem Ordnungsamt nicht zielführend. Erst als ein temporäres absolutes Halteverbot eingerichtet wurde, fing das Nachdenken/Umdenken dieser paar Personen an. Daher wurde das Halteverbot wieder entfernt.

    Aktuell befürchte ich einen „Rückfall“ in diese Zeit. Ich würde es sehr bedauern, wenn wir wegen einer handvoll Personen wieder so weit gehen müssten und viele „Anwohner einschränken“ müssten, nur weil diese Personen meinen, im Recht zu sein und sich durchsetzen zu müssen.

    Das hat noch nie funktioniert und wird nie funktionieren.

    Wenn jeder etwas Verständnis hätte und etwas rücksichtsvoller wäre UND man normal miteinander reden könnte, hätten wir das Problem nicht. Und das Luft rauslassen (geht schon länger) und Blattstechen ist eine Straftat und nicht zu tolerieren.

    WENN der/die Täter aus der Gruppe wäre, wäre ein erster Schritt, dass sich der/die Täter stellt, entschuldigt und den Schaden „wieder gut macht”. Dass man dann einen Kompromiss findet der nächste Schritt. Aber ich glaube, da warte ich bei diesen „Persönlichkeiten“ bis in alle Ewigkeit.

    Und zu ihrer Frage privat oder Ortsvorsteher – hmm das kann ich hier nicht trennen, da es meine Überzeugung ist, Kompromisse zu finden. Wenn das nicht geht, gibt es halt Vorgaben – leider.

    Aber ggf hilft der Artikel/die Kommentare/die Öffentlichkeit, dass bei besagten Personen doch noch ein Umdenken stattfindet. Ich würde es mir sehr sehr wünschen und habe daher diese Kommentare auch so geschrieben – quasi als letzte Chance/Hoffnung, dass ein Umdenken und ein Aufeinander zugehen stattfindet. Das müssen aber beide Seiten zulassen/wollen.

    Und das wünsche ich mir privat und als Ortsvorsteher.

    Schauen wir mal.

  2. Sehr geehrter Herr Feldes,
    ich lese in Ihrem Kommentar eine starke persönliche Betroffenheit heraus. Mir ist nicht klar, ob Sie dies als Ortvorsteher so empfinden, oder als Private Person. Vielleicht könnten Sie dies kennzeichnen, da beides eine völlig unterschiedliche Gewichtung in Ihrer Aussage birgt.
    Ich möchte hier als Privatperson keine Aussage zum Artikel “Messerstecher” machen, noch zu dem von Ihnen eigeworfenen Thema “Parkraumkonzept”, sondern auf Bedacht im Umgang mit den Medien hinweisen.
    Danke

  3. Nein es gibt keinen „Messerstecher“.

    Hier liegt ein veritabler Anwohnerstreit vor.

    Fakt ist, dass Herr G. mit seiner Firma abends bewusst Parkplätze auf der Straße mit seinen LKW blockiert, damit seine Angestellten morgens parken können. Wäre es andersrum (Herr G. ist Anwohner und X hat die Firma) wäre es schon viel früher eskaliert. Das Schauspiel geht seit Wochen. Herr G. beschwert sich über die Parkplatzsituation, Anwohner beschweren sich über Herrn G.
    Miteinander reden oder gegenseitige Rücksichtnahme bzw. Parken im Hof (möglich) ist nicht vorhanden. Natürlich ist Luft rauslassen bzw. platt stechen sehr gefährlich bzw. strafbar und absolut nicht tolerierbar.

    Aber dieses Beispiel zeigt einmal mehr die Ignoranz von einigen Autofahrern. Ich muss vor meiner Tür parken. Ich bin der Stärkere und ich gewinne.

    Na dann schauen wir uns die Spiele weiter an. Mal schauen, wer was zuerst lernt und nachgibt.
    Wahrscheinlich keiner. Und klar – „ich bin schuld“, da es das Parkraumkonzept gibt. Ich glaube, ich werde dem Ordnungsamt empfehlen, in besagter Straße das Konzept ebenfalls umzusetzen. Mal schauen, wer dann was lernt.

    (Anmerkung der Redaktion: Wenn das “Schauspiel” seit Wochen geht, dann ist unverständlich, dass sich nie auch nur ein Anwohner mit einem Leserbrief an unsere Redaktion gewandt hat. Fakt ist zunächst einmal, dass diese “Selbstjustiz” strafbar ist.)

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