Dienstag, 9. August 2022
's Blättsche Lokales Lokalpolitik Ein neues Sportzentrum schaffen?

Ein neues Sportzentrum schaffen?

Ideen der CDU Klein-Auheim, im Stadtteil aufzurüsten

CDU Klein-Auheim
Der klassische Straßenwahlkampf fällt coronabedingt dieses Jahr aus. Die verschiedenen Parteien und Kandidaten gehen verstärkt neue Wege, Wahlkampf per Internet und Social Media ist derzeit wohl das gängigste Kommunikationsmittel. Die ‘s Blättsche-Redaktion hat die Parteien zur Ortsbeiratswahl in Klein-Auheim und Steinheim besonders im Fokus. Wir haben einen Fragebogen entworfen und diesen an alle Parteien geschickt, die sich zur Ortsbeiratswahl aufgestellt haben. So können Wähler hier im ‘s Blättsche die Antworten zu den einzelnen Punkten nach ihren persönlichen Schwerpunkten direkt miteinander vergleichen. Heute starten wir mit Berichten über die Ergebnisse der Fragebogen all der Parteien, die sich an der Aktion beteiligt haben.

1. Verkehr: Sicherheit, Verkehrsberuhigung, Lärm
– Gibt es bereits konkrete Pläne / Anträge aus ihrer Ortsbeiratsfraktion hierzu?
– Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre und wie wollen Sie diese durchsetzen?

Umgesetzt:
Indirekt wurden die in der Vergangenheit mehrfach gestellten Anträge zu Tempo 30 auf der Seligenstädter Straße in Höhe der Schule durch das Verkehrslärmkonzept der Stadt endlich umgesetzt.
Was wir wollen:
Durchgangsverkehr: Vor allem im Bereich der Mainzer Straße, Seligenstädter Straße und Geleitstraße ist mit geeigneten Maßnahmen der Raserei und der enormen Verkehrsbelastung entgegenzuwirken. Eine geeignete Maßnahme hierfür ist ein LKW-Fahrverbot, dessen Einhaltung fortlaufend zu überwachen ist. Ausnahmen sollten zukünftig nur noch für notwendige An-und Lieferverkehre gelten. Zudem sollten zukünftig die Hauptverkehrsachsen (Geleitstraße, Seligenstädter Straße und auch die Fasaneriestraße) ohne ständigen Wechsel zwischen Tempo 30 und Tempo 50-Zonen einheitlich mit Tempo 30 befahren werden. Hierdurch würde ein sicherer, abgasarmer und lärmreduzierter Verkehrsfluss im Stadtteil gewährleistet. Um den Verkehrsfluss in Richtung Hainstadt und Großauheim nicht unnötig zu stören, sollte zukünftig der rechte Fahrstreifen auf der Seligenstädter Straße vor den Bahngleisen entweder durch geeignete Baumaßnahmen oder die großzügigere Ausweisung von Parkverboten, die auch entsprechend zu kontrollieren sind, freigehalten werden. Hierdurch würde auch zur Verkehrssicherheit und einem abgasarmen und lärmreduzierten Verkehrsfluss im Stadtteil beigetragen. Mit dem Neubau der Eugen-Kaiser-Schule hat sich die Parkplatzsituation rund um die Willi-Rehbein-Sporthalle dramatisch verschlechtert. Hier muss mit geeigneten Maßnahmen gegengesteuert werden. Die Anbindung an den ÖPNV neben der Linie 4 muss –auch innerörtlich -verbessert werden. Zudem müssen hier mehr Parkflächen geschaffen werden. Die bereits zusätzlich geschaffenen Parkflächen reichen aktuell nicht aus.

2. Stadtentwicklung: strukturelle Aspekte, Gewerbe, Erschließung/Umwandlung von Bauland etc.
– Gibt es bereits konkrete Pläne / Anträge aus ihrer Ortsbeiratsfraktion hierzu?
– Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre und wie wollen Sie diese durchsetzen?

Umgesetzt:
Das altersgerechte Wohnprojekt, welches die CDU in Klein-Auheim seit dem Jahre 1996 gefordert hat, steht in den kommenden beiden Jahren vor seiner Umsetzung.
Was wir wollen:
Prüfung und Ausweisung neuer Bauflächen, z.B. am Flurkreuz, Fasaneriestraße: Prüfung und Ausweisung neuer Gewerbeflächen in Ortsrandlagen. Errichtung einer „Pop-Up-Gastronomie“ am Main. Einrichtung eines Wochenmarkts im Stadtteil, z.B. auf dem Schillerplatz, dem Wilhelm-Leuschner-Platz oder auf dem Platz vor dem Stadtteilladen. Dies wurde im Jahre 2009 bereits seitens der CDU gefordert, konnte aber bisher nicht umgesetzt werden.

3. Umwelt: Natur, Renaturierung etc.
– Gibt es bereits konkrete Pläne / Anträge aus ihrer Ortsbeiratsfraktion hierzu?
– Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre und wie wollen Sie diese durchsetzen?

Umgesetzt:
Renaturierung des Hellenbachs auf Klein-Auheimer Gemarkung war eine Initiative der CDU Klein-Auheim, die in der Zwischenzeit umgesetzt wurde, und der Durchstich am Altmain-Arm zur Vermeidung dessen Verschlickung zur Bewahrung der Artenvielfalt im Main.
Was wir wollen:
An den Rad-und Fußgängerwegen sollten gezielt mehr Mülleimer aufgestellt werden, um der wilden Müllentsorgung im Stadtteil entgegenzuwirken.

4. Soziales: Ältere, Jugend, Schulen
– Gibt es bereits konkrete Pläne / Anträge aus ihrer Ortsbeiratsfraktion hierzu?
– Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre und wie wollen Sie diese durchsetzen?
– Was gibt es z.B. an (weiteren) Planungen / Bau von Einrichtungen / Treffs für
• Ältere Bürger
• Jugendliche
• Betreuungsangebote für Schüler / Ganztagsangebote
• Ausbau Kindertagesstätten/-krippen

Umgesetzt:
Das altersgerechte Wohnprojekt, welches die CDU in Klein-Auheim seit dem Jahre 1996 gefordert hat, steht in den kommenden beiden Jahren vor seiner Umsetzung.
Was wir wollen:
Ganztagsangebot mit durchgehender Verpflegung (Montag bis Freitag) an der Friedrich-Ebert-Grundschule.
Prüfung der Neueinrichtung eines Jugendtreffs im Stadtteil.

5. Kultur: Vereine (Förderung etc.), Museen, Sonstiges
Gibt es bereits konkrete Pläne / Anträge aus ihrer Ortsbeiratsfraktion hierzu?
– Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre und wie wollen Sie diese durchsetzen?

Umgesetzt:
Der Heimat-und Geschichtsverein hat nach vielen Jahren endlich eine dauerhafte Bleibe gefunden, die ihm auch genügend Platz für seine Exponate bietet.
Was wir wollen:
Kultur:
Klein-Auheim konnte in der Vergangenheit als das industrielle Zentrum Hanaus gelten. Viele namhafte Firmen hatten hier ihren Sitz (z.B. Bauerwerke, Gummi-Peter, Illert, Möser). Dieser Teil der Klein-Auheimer Geschichte sollte verstärkt in den Fokus der Öffentlichkeit rücken. Vorstellbar wäre neben dem Radwerk eine eigene „Klein-Auheimer Route der Industriekultur“ als beschilderter und ausgewiesener Rundgang durch den Stadtteil, neben der bereits bestehenden, aber wenig bekannten, „Route der Industriekultur Rhein-Main Hanau II Südroute“. An den Orten, an denen die Vergangenheit aktuell überhaupt nicht mehr erlebbar ist (z.B. das Gummi-Peter-Areal), könnten ergänzend Skulpturen oder Plastiken zur Erinnerung errichtet werden. Hierfür sollten dem örtlichen Heimat-und Geschichtsverein durch die Stadt Hanau die notwendigen Mittel zur Verfügung gestellt werden.
Vereine:
Die Vereine im Stadtteil bilden das Rückgrat des gesellschaftlichen Lebens. Ihre Aktivitäten sind zu fördern, insbesondere durch die Bereitstellung von geeigneten Räumlichkeiten, Sport und-Veranstaltungsstätten. Die Sportplätze der beiden Klein-Auheimer Fußballvereine liegen im Überschwemmungsgebiet. Einer Modernisierung steht diese Lage im Weg. Ein Sportzentrum an einem alternativen Standort könnte hier Abhilfe schaffen. Die Errichtung eines Kunstrasenplatzes an geeigneter Stelle ist zu prüfen.Die Räumlichkeiten in der Willi-Rehbein-Sporthalle nebst Kegelbahn sind aktuell renovierungsbedürftig. Wir fordern diese auf den neuesten Stand zu bringen. Fitness liegt sehr im Trend. Eine Reaktivierung des Trimm-Dich-Pfads rund um die Fasanerie würde diesem Trend Rechnung tragen und wäre in Hanau und der Umgebung einmalig. Hierdurch würde die Fasanerie eine weitere Aufwertung erfahren.

6. Sicherheit im Stadtteil
– Sehen Sie Handlungsbedarf?
– Gibt es bereits konkrete Pläne / Anträge aus ihrer Ortsbeiratsfraktion hierzu?
– Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die nächsten fünf Jahre und wie wollen Sie diese durchsetzen?

Handlungsbedarf wird gesehen.
Was wir wollen:
Die Aufenthaltsqualität im Stadtteil wird maßgeblich auch durch das persönliche Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger vor Ort bestimmt. Deshalb sollten Polizei und Stadtpolizei verstärkt Präsenz im Stadtteil zeigen. Die Beleuchtungssituation auf dem Damm zwischen Lidl/ REWE und TSV-Sportplatz muss – zumindest während der Ladenöffnungszeiten – verbessert werden. Die Öffnungszeiten der Grünschnittstelle auf der Verlängerung der Fasaneriestraße müssen ausgeweitet werden. Durch die zeitliche Entzerrung des Anlieferverkehrs würden zudem gefährliche Rückstaus verhindert, die Verkehrssicherheit während der Anlieferzeiten verbessert.

Link zur Homepage der CDU Klein-Auheim

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