Freitag, 23. April 2021
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Politischer Knaller: Stein-Auheim geplant!

Fusion der beiden Stadtteile Steinheim und Klein-Auheim / Idee gibt es offenbar schon länger

Nach der Eingemeindung von Steinheim und Klein-Auheim in Hanau im Jahr 1974 dürfte eine heutige Entscheidung nicht nur im politischen Lager der beiden Hanauer Stadtteile hohe Wellen schlagen. Wie die Redaktion des Regionalportals ‘s Blättsche aus zuverlässigen Quellen erfuhr, soll es nach längeren internen Gesprächen von Verantwortlichen der beiden Stadtteile nun doch eine gemeinsame Sache geben: Steinheim und Klein-Auheim fusionieren zu Stein-Auheim.

Schon seit einigen Jahren ist Stein-Auheim ein geläufiges Konstrukt der katholischen Gemeinden von Steinheim und Klein-Auheim. Dies soll nun auch politisch umgesetzt werden. Schon unmittelbar nach den Ergebnissen der Kommunalwahlen Mitte März soll es “unter strengster Geheimhaltung” konkrete Gespräche gegeben haben, mit dem Ziel, die beiden Stadtteile bei der Dominanz Hanaus stärker vertreten zu können.

“Viele Steinheimer Anträge sind in der Stadtverordnetenversammlung gar nicht erst ausdiskutiert worden, Klein-Auheim wird zudem seit Jahren stiefmütterlich bedacht, obwohl aus diesem Stadtteil bei der Eingemeindung 1974 das meiste Geld nach Hanau floss”, äußerte ein Informant aus Steinheim, der in Klein-Auheim aufgewachsen ist.

Nun soll es dem Vernehmen nach einen Zusammenschluss der Politiker aller Parteien geben, die in Hanau gemeinsam für Stein-Auheim kämpfen wollen. Unklar ist dabei noch, wer von den Kandidaten, die als Ortsvorsteher vorgeschlagen sind, dieses Amt dann für Stein-Auheim wahrnehmen wird. Eine erste Besprechung dazu ist für den heutigen Donnerstag um 18 Uhr wegen der Corona-Vorschriften in der Kulturhalle Steinheim an der Ludwigstraße vorgesehen. Wir berichten aktuell.

Wie erst kurz vor Redaktionsschluss bekannt wurde, planen auch die Verantwortlichen der Interessengemeinschaft Steinheimer Vereine und Verbände (IgSV) von Steinheim und des Vereinsrings Klein-Auheim nach der Pandemie-Situation der zurückliegenden Monate einen Zusammenschluss unter dem Motto “Gemeinsam schaffen wir das!”

Dazu ein eigener Bericht im ‘s Blättsche hier.

>>> Anmerkung der Redaktion: Klar, natürlich handelte es sich bei diesem Artikel um einen April-Scherz. Dennoch interessant, auf welche Ideen unsere Leser kommen, wie das Thema noch auszuweiten wäre.

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3 Kommentare

  1. Naja, der Aprilscherz war herzlich leicht erkennbar. Eine derartige Gebiets- oder Verwaltungsreform würde Emotionen hochpeitschen, die wahrscheinlich schwer erträglich wären. Allein schon die Namensgebung würde Unbill erzeugen. Man denke an:
    1. Steinheim-Klein Auheim oder
    2. Klein Auheim-Steinheim oder
    3. Stein-Klein Auheim oder
    4. Au-Steinheim oder
    5. Klau-Heim oder
    6. Steinklau-Heim oder
    7. Heimstein-Klau oder
    8. Stauheim oder
    9. Klaust-Heim oder
    10. …………

    Ist ja gut, es reicht: Ich höre auf!
    Schöne sonnige Frühlingstage noch an alle, die sich Gedanken machen.

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