Mittwoch, 28. September 2022
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Was alle Politiker im Kopf haben sollten

Heute im 's Blättsche-Porträt: Die Klein-Auheimerin Judith Soter

Durch die Welt des Internets mit der Heimat in Verbindung sein oder auch verbunden bleiben. Das ist es, was wir in der Rubrik „Porträts“ in Interview-Form aufleben lassen. Klein-Auheimer und Steinheimer, aber auch Menschen aus Hainburg, Seligenstadt oder Mainhausen sollen hier ihre Erinnerungen und aktuellen Eindrücke ebenso mitteilen können wie auch Ehemalige, die hier gewohnt haben, bekannte und (vielleicht noch) weniger bekannte. Die Redaktion freut sich über die hohe Akzeptanz dieser Rubrik und sagt Danke. Wöchentlich seit November 2020 ein neues Gesicht und Woche für Woche nahezu 500 Klicks aufs Porträt.
Wer hat noch Vorschläge? Wer sollte in dieser Rubrik noch zu Wort kommen?
Info an redaktion@blaettsche.de

Judith schon früher als “Freundin und Helferin” unterwegs. Bild: privat

Zur Person:

Judith Soter (geboren 1965) lebt seit 56 Jahren in Klein-Auheim  und ist hier vor allem aktiv zur Zeit als Mitglied der KG. Aber ich habe bereits viele Funktionen in Vereinen und in der Kirche ausgeübt. So war ich bei der KJG Klein-Auheim aktiv, habe Jugendgottesdienste vorbereitet und war als Schriftführerin im Leitungsteam. Später war ich im Team für Familiengottesdienste und habe auch Firmvorbereitungen begleitet. Ich hab Jahrzehnte lang aktiv Handball gespielt beim TSV Klein-Auheim und war dort auch in der Handballabteilung als Kassiererin tätig.

Zur Fassenacht bin ich immer gern gegangen und so kam es, dass mich meine Nachbarin vor sieben Jahren fragte, ob ich nicht Lust hätte, als „Statistin“ bei KG meets Musical auf die Bühne zu gehen. Tja und dann musste ich mit fast 50 Jahren plötzlich Tanzschritte lernen und meinen robusten Handballkörper grazil über die Bühne bewegen.

Dank der Geduld und der Unterstützung durch die anderen Mitglieder der Musicalgruppe macht mir das aber immer noch Spaß und ich bin froh dabei zu sein.

Judith, Du lebst in Klein-Auheim. Weshalb ausgerechnet dort? Hier bin ich Zuhause, hier leben meine Familie und meine Freunde. Hier ist Heimat.

Immer wieder tauchen Namen von Weggefährten auf. Besonders gerne erinnere ich mich an… Es gibt aus den 56 Jahren, die ich hier leben darf, viele Weggefährten, die mich begleitet haben und immer noch begleiten, sei es aus der Grundschule, aus Handballzeiten oder der KJG. Sie alle aufzuzählen würde den Rahmen sprengen und ich möchte auch niemanden vergessen 😉

Das ist das Schöne, wenn man sein ganzes Leben in Klein-Auheim verbringen dürfte, man kennt fast jeden, man hat hier gute Freunde und muss niemals einsam sein.

Ein Bild von Judith Soter aus ganz jungen Jahren. Bild: privat

Wenn ich an meine Heimat denke, dann fallen mir folgende drei Dinge ein: Familie, Rückzugsort, Freunde

Mein Lieblingsplatz in meiner Heimatgemeinde ist… die alte Mainbrücke zwischen Klein-Auheim und Großauheim.

Hier sehe ich Klein-Auheim und Großauheim, wo ich zur St.Josef-Schule gegangen bin und prägende Jahre für meine Persönlickeit erfahren durfte.

Einkaufen gehe ich am liebsten im Rewe weil, ich dort immer Bekannte treffe und ein Schwätzchen halten kann. Wobei ich aber Fleisch und Wurst am liebsten beim Rieblinger kaufe, da hier die Qualität stimmt.

Als Geheimtipp empfehle ich Auswärtigen die Gastronomie , sei es der Grüne Baum mit seinem wunderschönen Biergarten , den Obst- und Gemüsehof Wurbs, wo man nach einem Spaziergang gemütlich einkehren kann oder die Woipress mit ihrem sehr leckeren Essen.

Gesellschaftliche Aktionen gibt es zumeist in den Vereinen. Welche begeistern Dich immer wieder? Ganz klar, die Sitzungen unserer Fastnachtsvereine. Hier geben die Mitglieder alles, um dem Publikum einen tollen Abend zu bereiten. Lachen, Singen Schunkeln, Feiern mit Freunden – das ist doch das Beste.

Das scheint Judith auch zu gefallen: Mal chillen auf der Terrasse. Bild: privat

Ich treffe zufällig den Oberbürgermeister und mir fällt spontan ein, was ich ihm schon immer sagen wollte: Jedes Mandat ist nur auf Zeit. Wer es annimmt ist nicht Herrscher, sondern Diener auf Zeit. (Das Zitat habe ich geklaut) Ich denke , das sollten gerade in unseren Zeiten alle Politiker immer im Kopf haben.

Dieses Buch empfehle ich allen Blättsche-Nutzern: „Gier“ von Marc Elsberg. Dort geht es um die Umverteilung von Reichtum. Es wird erklärt, dass auch die Reichen von einer gerechteren Verteilung der Güter profitieren. Leider eine Fiktion.

In bekannten Fernsehsendungen werden Menschen vorgestellt, weil sie ein Buch geschrieben haben. Mein Buch, wenn ich denn eines schreibe, trägt den Titel… Familie ist das Beste, das einem passieren kann.

Meine meistbesuchte Seite im Internet: Google ;-), Facebook, op-online, ‘s Blättsche

Beende bitte folgende Sätze:
Meine Lieblingsspeise ist
Grüne Soße mit Kartoffeln und Ei.

Mich regt auf, wenn ich Ungerechtigkeit sehe. Mit zweierlei Maß zu messen, ist für mich ein Unding

Im „Blättsche“ (www.blaettsche.de) interessiert mich vor allem Berichte über Klein-Auheim und Klein-Auheimer.

Ich kann nicht leben ohne meine Familie.

Es gefällt mir nicht, dass jeder auf andere zeigt, ohne vor seiner Haustür zu kehren.

Absolut positiv finde ich, in einem „Ort“ zu leben, der noch soziale Strukturen hat und kein anonymer Stadtteil ist.

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